Kosten Energieberatung?

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  • Kosten Energieberatung?

    Hallo,
    ich habe ein Angebot zur Energieberatung erhalten.
    Prinzipiell finde ich das ganz gut und der Berater erschien auch wirklich kompetent und passend.
    Leider ist das Angebot jenseits von gut und böse.

    Liegen wir mit unseren Preisvorstellungen einfach völlig daneben oder ist er doch recht teuer?

    Pos. 1 Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 1.900 €
    Besondere Leistungen
    Pos. 2 Sommerlicher Wärmeschutz (statisch) 150 €
    opt. Pos 3 Berechung der lüft.tech. Maßnahmen + Konzept 450€
    Pos. 4.1 Gleichwertigkeitsnachweis der Wärmebrücken 1.000 €
    Pos. 4.2 Wärmebrückensimulation 625 €
    alt. Pos. 4.3 Genauer Wärmebrückennachweis 3.500 €
    Pos. 5 Objektüberwachung und Dokumentation 300 €
    Pos. 6 KfW-Bestätigung zum Antrag (BzA) 100 €
    Pos. 7 KfW-Bestätigung nach Durchführung (BnD) 150 €
    opt. Pos. 8 Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 950 €
    Pos. 9 Luftdichtheitskonzept 150 €
    Pos. 10 Luftdichtheitsmessung (BlowerDoor-Messung) Angebot auf Nachfrage
    Pos. 11 Sonstige Leistungen 75 €/h


    Gesamtpreis (netto) 4.375 € (Dieser Preis enthält NICHT alle Positionen)

    Wer mag darf sich das ganze noch detailliert als PDF anschauen.

    Danke schon mal im Voraus,
    irgendwie sind wir gerade total unsicher ob wir die komplett falschen Erwartungen haben oder er einfach zu teuer ist.
    Leider fehlen uns hier die Vergleichsmöglichkeiten da sich die meisten Energieberater erst gar nicht gemeldet haben.

    Grüße
    Dateien
    • En. Berater.pdf

      (371,61 kB, 65 mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Vielleicht solltest Du erst einmal festlegen, was Du überhaupt möchtest, und ob er wirklich alle angebotenen Leistungen erbringen soll.

    d.h. Weniger über die Preise der einzelnen Positionen nachdenken, denn wenn Du da irgendwo 10,- € einsparen kannst macht sich das kaum bemerkbar, sondern vielmehr über den Leistungsumfang nachdenken.

    Bsp.: Ist die MItwirkung bei Grundlagenermittlung, Entwurfsplanung usw. überhaupt erforderlich?
  • Dino15 schrieb:

    da die KfW ja bis zu 5000 Euro bezuschusst (Programm 431), kann ich mir kaum vorstellen, dass es energieberater gibt, die da signifikant drunter bleiben. Warum auch, den bauherr kostet es ja unterm Strich nichts.
    Ob solche Beträge gerechtfertigt sind oder nicht, vermag ich nicht zu sagen.
    es ist ein 50% zuschuß, max 4000,- euro


    ich finde wb-berechung pauschal 175/wb für teuer, heizlastberechnung für 900 tacken, da würde ich endgültig andere Angebote abwarten.....
  • Lawrence schrieb:

    Dino15 schrieb:

    da die KfW ja bis zu 5000 Euro bezuschusst (Programm 431), kann ich mir kaum vorstellen, dass es energieberater gibt, die da signifikant drunter bleiben. Warum auch, den bauherr kostet es ja unterm Strich nichts.
    Ob solche Beträge gerechtfertigt sind oder nicht, vermag ich nicht zu sagen.
    es ist ein 50% zuschuß, max 4000,- euro
    Ups, das hatte ich irgendwie falsch abgespeichert, sorry...
  • Thomas schrieb:

    Hallo,
    ich habe ein Angebot zur Energieberatung erhalten.
    Prinzipiell finde ich das ganz gut und der Berater erschien auch wirklich kompetent und passend.
    Leider ist das Angebot jenseits von gut und böse.
    man müsste wissen, wie groß und komplex das Gebäude ist.
    Der Leistungsumfang müsste ebenfalls vorher abgeklärt werden. Unabhängig hiervon bleibt Ihnen ja immer noch die Möglichkeit, ein Vergleichsangebot einzuholen.
  • Das Problem ist leider, wie beschrieben, dass wir kaum Angebote erhalten.
    Ich hatte recht deutlich umrissen worum es ging und dachte dass es vielleicht hilfreich wäre.
    Scheinbar ist dem nicht so.

    Komplexität:
    EFH,
    1,5 Vollgeschosse mit ohhem Kniestock (2,25 m) und Keller
    Sehr quadratisch, also gar nichts ausgefallenes und recht gute Kubatur:
    10,50*9,75 bei ca. 1000m³
    KWL und WP (Sole oder Grundwasser)
    Jeder lobt das Gebäude als energetisch fast optimal.

    Wenn ich aber den Gesamttenor richtig interpretiere tendiert die Meinung eher in Richtung
    "So blöd und geizbesessen sind wir dann doch noch nicht"
    Irgendwie auch beruhigend :)

    Danke schonmal!
  • Wenn das Gebäude schon so weit "durchgeplant" ist, dann gibt es doch sicherlich einen Planer/Architekten/oder was auch immer. Hast Du den schon einmal gefragt? Vielleicht hat der ein paar Adressen für Dich.
    Er kann sicherlich auch dabei behilflich sein, den Leistungsumfang zu definieren.
  • Glaube ich nicht ...

    Die Architektin ist nicht wirklich begeistert von dem Thema KfW .
    Haben uns am Anfang geeinigt; Sie mag es nicht, wird uns da aber unterstützen soweit sie kann.

    Gestern hatten wir einen Termin mit ihr und dem Statiker; katastrophal.
    Wir sind dort erschienen mit der Erwartung dass wir einige Dinge noch klären müssen.
    Stattdessen hat der Statiker, mit Unterstützung der Architektin, versucht uns zu vermitteln dass KfW nur scheiße ist.
    War echt übel, besonders als er sich als ehemaliger Energieberater outete und ich ihm mit wirklich rudimentären
    Halbwissen einwandfrei widersprechen und korrigieren "durfte".

    Unsere Architektin kennt leider keinen entsprechenden Berater und wir denken nicht das wir da auf Unterstützung hoffen dürfen.
    Falls also jemand einen Energieberater kennt der im Raum Darmstadt aktiv ist, bitte eine ON.

    Die Planung der Technik stammte zum größten Teil von uns und wurde der Architektin als Wunsch mitgegeben.
    Sowohl KWL als auch die Wärmepumpe wurde von ihr nur widerwillig angenommen.
    Meine Frau befürchtet schon dass wir bei ihr doch falsch aufgehoben wären, ich hoffe aber auf Ihre Zusage vom Beginn ...

    Das könnte noch echt spannend werden, ich hoffe mal dass es das aber nicht wird.
  • ich kann deine architektin verstehen.
    ich streite mich mit den (flach)- bearbeitern von
    der KfW auch nicht mehr herum.

    weshalb? damit der bauherr fünf euro fünzig
    fördergeld bekommt. bezahlt wirst du für den aufwand
    sowieso nicht.
    ---------- 15. Juli 2016, 10:20 ----------

    Thomas schrieb:



    Leider fehlen uns hier die Vergleichsmöglichkeiten da sich die meisten Energieberater erst gar nicht gemeldet haben.
    auch dein örtlicher schornsteinfeger, kann energieberater sein.... :lol:
    - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
  • Hätte ich vollstes Verständnis für,
    aber wir hatten ja vorher offen darüber gesprochen und sie hat zugestimmt.
    Glücklich war sie nicht, aber wenn ich etwas zusage dann halte ich mich daran auch.
    Und die 5,50 sind bei uns schon ein paar Potenzen höher da wir eh mit KWL und WP planen.

    Jetzt bekommt sie erstmal eine nette Mail was wir vom Statiker halten und dass wir keine persönlichen Termine mehr mit ihm wollen.
    Ist natürlich blöd, aber andernfalls killt meine Frau den noch :haue:

    Ich glaube nicht dass wir einen Schornsteinfeger wollen,
    dachten schon an jemanden der sein Handwerk versteht.
    Oder ist das bei einem KfW 55 nach Referenzwerten egal?

    Grüße
  • Thomas schrieb:

    Unsere Architektin kennt leider keinen entsprechenden Berater und wir denken nicht das wir da auf Unterstützung hoffen dürfen.

    Falls also jemand einen Energieberater kennt der im Raum Darmstadt aktiv ist, bitte eine ON.
    was jetzt: Darmstadt oder Aschaffenburg? Einmal Hessen, einmal Bayern.
    In Hessen spielt sich das nämlich u.U. etwas anders ab, insbesondere der mit dem Standard-EnEV-Nachweis verbundene Aufwand.

    hat der Energieberater mal eine Aussage gemacht, wie hoch der Aufwand ohne KfW-Förderung wäre?
  • Thomas schrieb:



    Das könnte noch echt spannend werden, ich hoffe mal dass es das aber nicht wird.

    Mit dem spannend köntest Du Recht haben. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Chemie zwischen Euch nicht stimmt, aber aus der Nummer kommt man jetzt so einfach nicht mehr raus.
    Ich frage mich, warum die sich so gegen KfW streuben. Das ist doch kein Hexenwerk, und wenn der Kunde das möchte, dann muss ich ihn dabei unterstützen oder ich sagen den Auftrag gleich ab.

    Die Frage ist, in wieweit Du auf Deine Architektin noch zählen kannst. Wenn sie richtig vorarbeitet, dann hat der Energieberater nicht mehr viel zu tun, folglich werden auch die Kosten für die Energieberatung günstiger. Muss man ihr jedoch jeden Strich vorgeben, dann wird´s eine schwierige Zusammenarbeit. Das mit dem Referenzhaus kannst Du knicken, das ist bestenfalls eine grobe Vorlage. Du solltest darauf achten, dass KfW xx nicht automatisch bedeutet, dass das Haus auch niedrige Heizkosten hat. Gerade mit WP und KWL kann man viel schönrechnen. Das Ziel sollte aber sein, in Zukunft niedrige Heizkosten zu haben, und nicht irgendein KfW xx Standard. So betrachtet würde ich der Architektin und dem Statiker sogar zustimmen.
  • R.B.
    Ich hoffe mal dass ich Entwarnung geben kann;
    Sie hat recht zügig auf die Mail geantwortet und uns gesagt dass ihr das Gespräch auch nicht sonderlich behagte.
    Jetzt geht die Wärmebedarfsberechnung wohl an einen anderen und das Thema Statiker wird somit ein Ende finden.
    Außer für die Bewehrung und die Abnahmen.
    Sie hat ihren Standpunkt nochmal klar gemacht, aber gleichzeitig betont dass sie gerne versucht die KfW zu unterstützen/umzusetzen.
    Somit sind die Fronten geklärt, es gab mal ein kurzes Gewitter und die Chemie stimmt wieder :bier:

    Herr Fischer:
    Habe ja extra Hessen dazu geschrieben, Aschaffenburg ist die nächstgrößere Stadt,
    das Bauvorhaben wird ziemlich mittig zwischen Darmstadt und Aschaffenburg vonstatten gehen

    @alle bisherigen Schreiber:
    Danke für die bisherige Unterstützung, das ganze beruhigt mich doch etwas!

    Grüße
  • Lawrence schrieb:

    R.B. schrieb:

    Dann setzt Euch hin und plant eine gut gedämmt Hülle,
    Das Dach ist doch grenzwertig schlecht gedämmt mit 26cm....... Ich bekomme 50cm+ :hammer:

    Ich schätze mal, über solchen Details wird sicherlich noch getüftelt. Wenn die Hülle steht muss das mal jemand in seinen Computer hacken und rechnen, dann kann man auch optimieren. Ob es dann 26cm, 30cm oder 50cm werden , wer weiß. Vielleicht wird an einer anderen Stelle draufgepackt. Man muss halt überlegen, was im konkreten Fall machbar und sinnvoll ist. Zwischensparrendämmung? Obere Geschossdecke? usw.

    Evtl. investiert man den Aufpreis einer stärkeren Dachdämmung besser in ein anderes Bauteil (Fenster, Wand o.ä.)? Das alles sind Fragen die man bei der Planung klären muss. Dafür muss man halt ein bisschen rechnen, aber der Taschenrechner ist ja schon erfunden, also ist das auch keine größere Aktion.
  • das ach-so-schlimme-kfw-geheule kann ich ob mangelnder differenziertheit
    nicht mehr hören. klar - das bedeutet etwas mehr aufwand .. aber für wen?
    wenn die objektplanung chaotisch, die tragwerksplanung 08/15 ist, kann die
    energetische planung, die durchaus "normal qualitative" randbedingungen
    fix macht, die anderen nur stören. wenn sich alle beteilgten auf einen gut
    koordinierten planungslauf einlassen, liegt der mehraufwand i.w. beim
    energiker und beim bauherren. ob der mehraufwand des bauherren so gross
    sein muss, wie oben angedeutet .. naja.

    was ich an der aktuell beschriebenen situation nicht ganz verstehe:
    stammt das angebot vom kfw-verweigerungs-ehemals-enegieberater-statiker?
    war/ist der überhaupt gelistet?
  • R.B.
    Erdkollektor wird wohl nichts werden,
    die Grundstücke sind recht klein (<500m²) und wenn ich das hessische Recht richtig interpretiere
    müsste ich auch einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze einhalten, somit wäre es raus :(
    Ansonsten wäre die Idee natürlich gut!

    Ebenso stimme ich mit dir überein was die Detailplanung angeht.
    Wir suchen ja nach einem EnergieBERATER um das alles mal besser zu verstehen.
    Problem ist nur dass die einen recht teuer sind und andere mir ziemlich direkt sagten;
    "Ich füll dir die unterlagen aus und kontrolliere, beraten ist nicht meine Baustelle, ihr müsst wissen was ihr wollt" :freaky:

    Jetzt warten wir mal ab, unsere Architektin wollte sich nochmal mit dem teuren zusammen setzen,
    vielleicht kann man da noch optimieren oder begründen weswegen der Preis fair ist.
    "Zum Glück" ist Baubeginn frühestens im Dezember, bis dahin haben wir ja noch etwas Zeit.

    mls:
    Der Mehraufwand war ja das Hauptargument von dem Kasper ... viel zu viel Aufwand, das lohnt nicht.
    Er würde damit sicher auch 1-2 € verdienen und dass er letztendlich den Aufwand hat
    das hat er mal dezent unter den Tisch fallen lassen.

    Das Angebot stammt von einem richtigen EnergieBERATER,
    sowohl wir als auch unsere Architektin waren sehr angetan von ihm.
    Einziger Wehrmutstropfen ist und bleibt der heftige Preis.
    Mal abwarten was er dann nach dem Gespräch mit der Architektin sagt.

    Grüße
  • Thomas schrieb:

    R.B.
    Erdkollektor wird wohl nichts werden,
    die Grundstücke sind recht klein (<500m²) und wenn ich das hessische Recht richtig interpretiere
    müsste ich auch einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze einhalten, somit wäre es raus :(
    Ansonsten wäre die Idee natürlich gut!
    Darüber kann man sich Gedanken machen wenn alle Details vorliegen (Heizlast, Grundriss etc.). Dann kann man auch schauen, was eine Tiefenbohrung kosten würde. Je nach Bodenverhältnissen würde ich min. 5.000,- € ansetzen die dafür drauf gehen, und dann muss man auch noch schauen, dass man überhaupt eine Bohrfirma findet die das zu einem brauchbaren Preis macht.



    Thomas schrieb:

    Ebenso stimme ich mit dir überein was die Detailplanung angeht.
    Wir suchen ja nach einem EnergieBERATER um das alles mal besser zu verstehen.
    Problem ist nur dass die einen recht teuer sind und andere mir ziemlich direkt sagten;
    "Ich füll dir die unterlagen aus und kontrolliere, beraten ist nicht meine Baustelle, ihr müsst wissen was ihr wollt" :freaky:

    Also, wenn ich ehrlich sein soll, an sich wäre da die Architektin gefordert. Vereinfacht gesagt, wenn alles gut geplant ist, braucht der Energieberater das nur noch abnicken. Ich hatte oben ja schon geschrieben, dass ich keinen Sinn darin sehe, warum der Energieberater in sämtliche Planungsphasen mit einbezogen werden sollte. Klar kann man das machen, aber das schlägt sich halt, wie man sieht, in den Kosten nieder.
  • Lawrence:
    ca. 25 km.
    Habe ca. 15 von der KfW Liste angeschrieben.

    R.B.
    Das ist eine interessante Info.
    Und genau da liegt das Problem. Wir wissen einfach nicht was wir brauchen.
    Ideen hätte ich selbst schon genügend, Wärmepumpe usw. sollte auch als Konzept kein Thema sein.
    Spannend wird es dann bei der Hülle, da weiß ich einfach nicht was wir brauchen.

    Ich dachte es wäre zuviel verlangt, deswegen habe ich es bisher unterlassen.
    Aber würde grundsätzlich Interesse daran bestehen dass ich mal Pläne und Ideen hochlade
    und man das ganze hier dann beispielhaft auseinander nimmt?

    Grüße
  • der böse kostenniederschlag erfolgt hoai-konform.
    ich weiss, das manche probleme mit der hoai haben.
    ich auch .. zuwenig honorar für immer mehr arbeit :P

    für mich klingt das konkrete thema so, als wäre der
    entwurf fertig - jetzt soll energisch losgelegt werden.
    jo mei .. wenn´s nur noch drum geht, die dicke der
    dachdämmung festzulegen, reden wir nicht mehr über
    energieberatung - die müsste viel eher ansetzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mls ()

  • Thomas schrieb:


    Spannend wird es dann bei der Hülle, da weiß ich einfach nicht was wir brauchen.

    Aber genau dafür hast Du doch eine Architektin. Die sollte Euch doch über mögliche Wandaufbauten, erreichbare U-Werte usw. informieren können. Sie müsste auch wissen, welche Variante wie umzusetzen ist, welche fachlichen Details es dazu braucht usw.
    Wenn die Architektin nicht den Überblick hat, wer dann? Vielleicht der Bauherr? Dann könnte man sich die Architektin ja gleich sparen.

    Mag ja sein, dass sie vielleicht künstlerische Fähigkeiten hat, aber im EFH Bereich sollte der Architekt die zentrale Anlaufstelle sein und etwas mehr können als nur ein paar Striche zu Papier bringen.

    Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Wie soll der Wandaufbau aussehen? Ziegel? Porenbeton? KS + WDVS ? oder ist evtl. HRB eine Option?

    Das sind doch alles Dinge die man mit seinem Architekten bespricht.



    Thomas schrieb:



    Ich dachte es wäre zuviel verlangt, deswegen habe ich es bisher unterlassen.
    Aber würde grundsätzlich Interesse daran bestehen dass ich mal Pläne und Ideen hochlade
    und man das ganze hier dann beispielhaft auseinander nimmt?

    Zuviel verlangt ist das nicht. Die Leute im Forum können ja selbst entscheiden, ob sie antworten wollen. Ich weiß nur nicht, ob das zum jetzigen Zeitpunkt schon sinnvoll ist über "Pläne" zu diskutieren. Keine Ahnung wie weit Ihr schon in der Planungsphase seid, wenn aber im Dezember Baubeginn sein soll (an sich ein eher schlechter Zeitpunkt) dann wird´s Zeit, dass die Planung vorankommt.
    Du solltest auch daran denken, dass die Firmen nicht zuhause sitzen und warten bis Du mit einem Auftrag um die Ecke kommst. Je nach Gewerk sind manche Firmen sogar schon für einige Monate im kommenden jahr ausgebucht.
  • mls schrieb:

    der böse kostenniederschlag erfolgt hoai-konform.
    energieberater werden nach Hoai bezahlt?
    ---------- 15. Juli 2016, 18:54 ----------

    R.B. schrieb:

    Thomas schrieb:

    Spannend wird es dann bei der Hülle, da weiß ich einfach nicht was wir brauchen.


    Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Wie soll der Wandaufbau aussehen? Ziegel? Porenbeton? KS + WDVS ? oder ist evtl. HRB eine Option?
    1. - Dach als Sparrendach mit 22 cm. Aufsparren Holzweichfaserplatte (min. 3,5 cm). Zwischensparren Zellulose
    2. - Die Außenwand soll als monolithisches Mauerwerk ausgeführt werden (z.B. Poroton Planziegel T8 oder besser).
    3. - Als Fenster werden dreifach-wärmeschutzverglast Kunsttofffenster zum Einsatz.
    4. - Die Kellerwand wird als weiße Wanne betoniert. Als Dämmung dient eine mindestens 12 cm dicke Perimeterdämmung.5. - Die Dämmung der Bodenplatte erfolgt von unten als vollflächeige, lastabtragende Perimeterdämmung.
    6. - Wärmeversorgung Wärmepumpentechnik (LW oder SW). Wärmeübergabe über Flächenheizung.
    7. - Zur Belüftung ist potenziell eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen.
    8.- Falls für Effh. 40 erforderlich, kann eine PV-Anlage (ohne Stromspeicher) berücksichtigt werden.