Sockeldämmung unter bodentiefen Elementen

    • Sockeldämmung unter bodentiefen Elementen

      ich bin heute masochistisch.

      Kann man danach überhaupt noch irgendwie eine funktionierende Schwelle und Abdichtung herstellen?
      Das ist doch Scheiße, oder?!





      GÜ schrieb:

      Die Abdichtung auf den unter schräg geschnittenen Dämmplatten bzw. auf dem Sockelputz zum Erdreich und die Abdichtung der Türschwellen sind im Angebot nicht enthalten, da uns zum jetzigen Zeitpunkt die jeweiligen Gelände-Anschlusshöhen noch nicht bekannt sind.
      Ich könnt mich watschen, dass nicht eher realisiert zu haben, was das für Probleme machen kann.
    • jetzt mal angenommen ich mach da ein Holzdeck. Oberkante Türschwelle -5cm.
      Mit Wasser wird da nix passieren. Ich weiß Schnee. Aber Schnee bleibt auch auf einem Gitter liegen, außer man heizt es.

      Die Holzbretter liegen auf einem Balken auf, der knapp vor dem WDVS liegt. Die Bretter würden dann also ca. 18cm frei schweben. Entsprechend dick, sollte das klappen.

      Jetzt müsste man ja trotzdem irgendwie verhindern, das das ganze Wasser, was am Fenster runterläuft bzw. durch die Fugen des Holzdecks, die Sockeldämmung hinterläuft.
      Man könnte da ein Fensterbrett hinmachen. Optisch muss es nicht sein. Gibts da andere Systeme? Irgendwelche Folien?

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Das ganze DIng muss mal vernünftig durchgeplant werden.
      ja dafür dachte ich hätte ich einen . Das er entwurfsmäßig nix kann, war mir ja klar, aber technisch hatte ich schon Vertrauen.
    • SirSydom schrieb:


      ja dafür dachte ich hätte ich einen . Das er entwurfsmäßig nix kann, war mir ja klar, aber technisch hatte ich schon Vertrauen.
      das eine ersetzt nicht das andere! aber mit einer planung kann man das technische knohow noch verbessern. dann kannst du eher vertrauen.

      hast du fotos ohne dämmgedöns am sockel?

      mach die bretter nicht bis an die fenstertür, leg einen gitterrost davor.
    • Eine Ausklinkung in der Bodenplatte, entsprechend der Türöffnung, hätte das Problem evtl. etwas entschärft. Aber so....???

      Dass man da einfach drauf pflastern kann stimmt schon! Natürlich wird die Perimeterdämmung da nicht mitmachen.....aber können kann man das schon....

      Weiß da jetzt auch keine Lösung.
    • Armieren und mit Flüssigkunsststoff abdichten. Bei 35mm Dielenstärke fall nicht hinten über :freaky:
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Gast1234 schrieb:

      hast du fotos ohne dämmgedöns am sockel?
      ja..
      zwar auch von anderen Elementen, es ist aber überall gleich "gelöst":



      Gast1234 schrieb:

      mach die bretter nicht bis an die fenstertür, leg einen gitterrost davor.
      während ich die Bretter an 2-3-4 Tragbalken verschrauben kann, und diese nur 18cm über den letzten Balken überstehen, wüsste ich nicht wie ich einen Rost hier freischwebend befestigen sollte..


      Thomas B schrieb:

      Eine Ausklinkung in der Bodenplatte, entsprechend der Türöffnung, hätte das Problem evtl. etwas entschärft. Aber so....???
      versteh ich nicht. Die Elemente sitzen doch fast bündig mit dem Mauerwerk / Außenkante Bodenplatte.

      Thomas B schrieb:

      Weiß da jetzt auch keine Lösung.
      damn.

      Kalle schrieb:

      Bei 35mm Dielenstärke fall nicht hinten über
      Preislich meinste? Ja is klar, kost fast das doppelte von 18mm Standardware..
      ---------- 4. Juli 2016, 20:49 ----------
      Was wäre denn, wenn man die Sockeldämmplatte unter dem Element ganz weglässt? Dann Noppenbahn zum Schutz und dann Schotter anfüllen, darauf ne Rinne und davor Pflaster.

      Die BoPla ist nicht gedämmt, wir haben 12cm AUF der Bopla. und das Bodeneinstandsprodil sollte ja nicht soo schlecht dämmen, dass es gedämmt werden muss. Oder?
    • SirSydom - abdichtung hat auf der wärmedämmung nichts verloren, das ist verkehrt. die folien gehören an den rohbau und auf dei bauwerksabdichtung geklebt.

      einen freischwebenden rost bkommt nur der magier hin, da darfst du abernicht drauf treten. betonfundament, tragrahmen aus verzinktem stahl, z. b. als z-profil und dann den gitterrost einlegen - feddich.
    • Die Dämmung darf naß werden, Armierung und Putz darauf dummerweise wieder nicht. Nun sagst Du, dann la0 ich den Bereich der Tür halt nakich.
      1) Wird die Dämmung dann vom UV-Licht angegriffen und 2) ziehts dann in die angrenzenden Bereich rein.

      Nimm die Dämmung da weg, laß Dir die Rinne setzen und gut ist.

      SirSydom schrieb:

      jetzt mal angenommen ich mach da ein Holzdeck. Oberkante Türschwelle -5cm.
      Mit Wasser wird da nix passieren. Ich weiß Schnee. Aber Schnee bleibt auch auf einem Gitter liegen, außer man heizt es.

      Die Holzbretter liegen auf einem Balken auf, der knapp vor dem WDVS liegt. Die Bretter würden dann also ca. 18cm frei schweben. Entsprechend dick, sollte das klappen.
      Schnee bleibt auch auf einem Gitte liegen ja, aber das Wasser kommt trotzdem in die Rinne. Die Fugen einer Dielung sind schnell mal durch Eis verstopft.

      18 cm Kragarm bei 18 mm Brettern ist schon nicht unsportlich. ICH würds nicht machen.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • moin sir

      bei deinen fotos der fenster, ist mir im 3ten bild ein loch unten am übergang abklebung und senkrechter fugendämmung vom fenster aufgefallen

      täuscht das oder ist da wirklich ein loch

      wenn du eine dielung auf deiner terrasse machen möchtest ,dann nimm mind.25 mm stärke
      damit kannst du ohne probleme deine lücke überbrücken
      Die wahre Macht der Online-Information offenbart sich nicht demjenigen der in Google nach Worten suchen kann,sondern jenem,der sucht,liest und verschiedene Informationen miteinander verknüpfen kann.
    • planfix schrieb:

      ist zwar nicht nach allen regeln der kunst, funzt aber.
      Exakt. Wobei man auch sagen muss dass es nicht zwingend notwendig wäre. Ich bin mir sicher, dass Flüssigkunststoff in dem Bereich in den Regelwerk noch Einzug halten wird.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Nimm die Dämmung da weg, laß Dir die Rinne setzen und gut ist.
      das war nun auch der Vorschlag des wie wir das Prob lösen. Entweder Dämmung weg, wozu er raten würde, oder stabile Metallwinkel an der Stirnseite der Bodenplatte unter der Sockeldämmung, darauf dann ein Fensterbrett oder Rinne, je nachdem ob man mit dem Terassenbelag gleich oder 15cm tiefer ansetzen will.


      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Schnee bleibt auch auf einem Gitte liegen ja, aber das Wasser kommt trotzdem in die Rinne. Die Fugen einer Dielung sind schnell mal durch Eis verstopft.

      18 cm Kragarm bei 18 mm Brettern ist schon nicht unsportlich. ICH würds nicht machen.
      Bei den beiden Türen im Süden, die durch ein Glasdach überdacht werden, verzichte ich auf die Rinne. Das trau ich mich einfach.
      Im Westen baue ich ein Gitter in die Holzterasse ein.


      Ich würde jetzt die Dämmung unterhlab der bodentiefen Elemente wegnehmen lassen. Die Abdichtung der Fensterelemente ist ja durch die "Folie" gewährleistet. Ist die eigtl. dauerhaft UV- und witterungsbeständig?

      Wenn die Dämmung weg ist, hab ich auch nur noch 3-5cm Auskragung. Das traue ich mich dann auch mit 18er Dielen..
    • planfix schrieb:

      darüber würde ich ein edelstahlblech anbringen lassen, ähnlich einer fensterbank, nur tiefer, so daß darüber
      ... auch eine holzterrasse kommen kann.
      ich hasse diese rinnen. so ein drecksding hab ich mir selbst eingebaut. ein biotop! ich mag nun mal keine spinnen, ameisen, im winter auch gerne mäuse.

      seit jahren diskutieren wir darüber, ob wir die terrase neu machen, damit diese rinne weg kommt.

      eine holzterrasse möchte ich aber auch nicht wegen der ungebetenen haustiere.

      die lösung die ich auf meinen baustellen in den letzten jahren ausgeführt habe mit blech auf kunststoffabdichtung, hätte ich auch gerne. nur bin ich da vor 20 jahren noch nicht drauf gekommen, bzw. das zeug gab es nicht.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Ja...schön unsere DIN-Welt, nicht wahr?

      Einerseits finde ich das Dingens mit den 15cm tatsächlich gut! Es schafft ein Maß an Sicherheit und 15cm sind auch für mittelmäßig fußlahme machbar. Rinne und dann auf 5cm runter ist wieder DIN-konform aber ich finde diese Teile -vor allem langfristig gedacht- nicht gerade super.

      Meinen BH rate ich natürlich macht das bitte nach DIN tralala....oder macht es wie ihr wollt.

      Ich persönlich habe bei mir zu Hause zB bis an die Terrassentür rangepflastert. Nix 15cm. Könnten etwa 5-6cm sein. MEIN Risiko wenn's schiefläuft bzw. reinläuft. So etwas darf ich natürlich meinen BH nicht raten aber ich stelle ihnen natürlich frei es bei sich zu Hause im rahmen der GaLa-Arbeiten zu machen wie es ihnen beliebt....
    • Zellstoff schrieb:

      Thomas B schrieb:

      Ich persönlich habe bei mir zu Hause zB bis an die Terrassentür rangepflastert.
      auch....Mein Risiko...aber niemals würde ich da eine Rinne o.ä haben wollen.

      Genau das ist der Knackpunkt. Ich habe an einer Balkontür auch keine Rinne, und auch keine 15cm, sondern maximal 2cm. Bisher Glück gehabt, und sollte mal die Suppe in der Bude stehen, dann fasse ich mich an die eigene Nase. Ich bin bereits das Risiko zu tragen, egal was es kostet. Offiziell empfehlen darf man diese Vorgehensweise halt nicht, denn so mancher hat es sich schon anders überlegt mit der Eigenverantwortung, als es mal richtig an den Geldbeutel ging. Planer, Bauleiter, Handwerker, irgendeiner kommt da ganz schnell in Teufels Küche.
    • noch mal zur erinnerung DIN bedeutet nicht
      "deutsche industrienorm".

      DIN ist das "deutsche institut für normung, (e.V.!)"
      aber die 15 cm sind schon ok, das sind erfahrungswerte.

      wenn du als planer etwas anderes vorschlagst, kommst
      du natürlich in die bredouille.
    • Baumal schrieb:

      wenn du als planer etwas anderes vorschlagst, kommst
      du natürlich in die bredouille.
      Absolut!

      Und ich werde mich hüten, so etwas zu tun.

      Es steht aber natürlich jedem Häuslebauer frei nach eigenem Ermessen (und auf eigene Verantwortung) von der Norm abweichend zu bauen.

      Tut man dies, ist man natürlich gut beraten Wasser anderweitig vom Haus fernzuhalten bzw. von den hier diskutierten Angriffspunkten. Ein Gefälle weg vom haus ist schon mal richtig. Wasser fließt selten bergauf. Eine Überdachung des Bereichs kann zusätzlich hilfreich sein.