Schaltbare Steckdosen mit Hausautomatisierung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Schaltbare Steckdosen mit Hausautomatisierung

      Hallo zusammen,

      mich würde interessieren, bei welchen Steckdosen es Eurer Meinung sinnvoll ist, damit sie per Hausautomatisierung schaltbar sind. Vor allem interessiert es mich, ob jemand auch Verbraucher wie Waschmaschine und Trockner an einer schaltbaren Steckdose betreibt und warum es gemacht worden ist.
    • world-e schrieb:

      Hallo zusammen,

      mich würde interessieren, bei welchen Steckdosen es Eurer Meinung sinnvoll ist, damit sie per Hausautomatisierung schaltbar sind. Vor allem interessiert es mich, ob jemand auch Verbraucher wie Waschmaschine und Trockner an einer schaltbaren Steckdose betreibt und warum es gemacht worden ist.

      Schaltbare Steckdosen bieten sich an einigen Stellen an. Z.B. Fenstersteckdosen (Weihnachtsdeko), Aussensteckdosen (Balkon, Terasse, evtl. allpolig abschalten) die nur gelegentlich genutzt werden. Steckdosen für Beleuchtungszwecke (z.B. Stehleuchte, Leuchte in Küchenoberschrank...) kann man schaltbar machen, ist eine Geschmacksfrage ob man sowas über Hausautomatisierung (Lichtszenen) haben moechte.

      Beim Schalten von Verbrauchern, wie WaMa, Trockner,... muessen diese Geräte auch für den Schaltzweck geeignet sein, d.h. sich bei Spannungszu-/abschaltung auch entsprechend definiert verhalten.
    • Für das Schalten von Waschmaschinen, Trocknern und andere Verbraucher meine ich, mal gelesen zu haben, dass man durch schaltbare Steckdosen einen erhöhten Brandschutz erhält. Nur ist eben die Frage, wie dieses Argument zu bewerten ist. Allerdings benötigt man auch größere Relais/Schütze, die diesen erhöhten Strom solcher Verbraucher abkönnen.
    • Es sollen die Verbraucher nicht direkt mit Relais/Schütz eingeschaltet werden, sondern nur die Steckdose "aktiviert" werden und dann die Geräte mit dem Geräteschalter. Ein weitere Anwendung wäre das Schalten der Steckdosen in der Garage. Aber dazu benötigte man 3phasen Leistungsschütze. Mich würde interessieren, ob dies so jemand schon selbst gemacht hat oder ob die Steckdosen dort einfach dauerhaft aktiviert sind.
    • Ich habe einige schaltbare Steckdose bzw. Festanschlüsse.
      Die hängen an einem KNX-Schaltaktorkanal, die gehen idR bis 16A.
      Größere Verbraucher hab ich nur ohmsche Lasten (Badheizkörper). Für Stehlampen etc. macht aber a bisserl C-Last auch nix.

      Für WaMa und Trocker sehe ich keinen Sinn. Wenn da was kokelt, sicher nicht im StandBy sondern wenn tatsächlich am Laufen.
      Automatisieren lässt sich damit eine moderne WaMa auch nimmer. Da mus dann schon Home Connect oder sowas drin sein.
    • world-e schrieb:

      Es sollen die Verbraucher nicht direkt mit Relais/Schütz eingeschaltet werden, sondern nur die Steckdose "aktiviert" werden und dann die Geräte mit dem Geräteschalter.

      Das macht keinen großen Unterschied ob die Spannungsspitze beim Schalten des Verbrauchers über dessen eigenen Geräteschalter entsteht, oder beim Schalten über die vorgeschaltete Steckdose. Halbleiterbasierende Schalter haben mit der Nennleistung meist keine Probleme, aber Stromspitzen oder Spannungsspitzen aufgrund von Einschaltvorgängen brechen den Dingern schnell mal das Genick. Old School Technik mit Relais ist da im Vorteil, erst Recht wenn über dem Kontakt noch Schutzelemente eingebaut sind.
    • R.B. schrieb:

      Das macht keinen großen Unterschied ob die Spannungsspitze beim Schalten des Verbrauchers über dessen eigenen Geräteschalter entsteht, oder beim Schalten über die vorgeschaltete Steckdose. Halbleiterbasierende Schalter haben mit der Nennleistung meist keine Probleme, aber Stromspitzen oder Spannungsspitzen aufgrund von Einschaltvorgängen brechen den Dingern schnell mal das Genick. Old School Technik mit Relais ist da im Vorteil, erst Recht wenn über dem Kontakt noch Schutzelemente eingebaut sind.
      Dann habe ich das wohl nicht ausführlich genug geschrieben. Ich bin schon von Relais bzw. Schütz ausgegangen. Und da eben das Problem von klebenden bzw. verbrannten Kontakten aufgrund Funkenbildung.
      Überzeugt war ich selber noch nie, warum man Steckdosen für solche Verbraucher wie Waschmaschine etc. schaltbar machen soll. Wollte nur fragen, ob es trotzdem schon jemand gemacht hat und warum.
    • Moin,

      bei uns im Haus sind auch einige Steckdosen geschaltet. Zum einen die bereits erwähnten an den Fenstern für die Weihnachtsbeleuchtung (bei uns jeweils eine über jedem Fenster)
      Zum anderen einige Steckdosen in der TV Ecke um Standby Geräte trennen zu können. Haben ja auch viele Haushalte mit schaltbaren 3-Fach -Tischsteckdosen gelöst.

      Technisch ist das ganze über verschiedene Industrierelaise gelöst. Sollte da mal eins kleben bleiben ist das leicht und kostengünstig auszutauschen.
    • Hatte das im Grünen schon mal ausführlich beschrieben.
      Wir haben ein Mietshaus mit 18 WE komplett mit schaltbaren Steckdosen ausgestattet.
      Nur Kühlschrank, TV und TK sind fest verdrahtet. Wama, Herd und Spülmaschine laufen über Leistungsschütze. Alle anderen Verbraucher über 16A Industrierelais.
      Insgesamt sind davon ca 350 St. verbaut und noch nicht eines ist in knapp 3 Jahren ausgefallen.
      Genutzt wird die Abschaltung für den Zentral-Aus und für das Programmieren von Lichtszenarien und Anwesenheitssimulation.
      Die schaltbaren Verbraucher lassen sich per App aus der Zentral-Aus ausprogrammiert, falls ein Verbraucher unterbrechungsfrei versorgt werden muss.
      Entwickelt wurde das Ganze für ein AAL-Projekt und hat sich so bewährt, dass wir alle weiteren Neubauten auch damit ausstatten.
      Die Schaltung von Verbrauchern ist nur ein kleiner Teil der Hausautomation.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Sorry, finde es über Tapatalk gerade nicht.
      Bin seit einer Woche dort gesperrt.
      Kann aber nicht schaden, hier nochmal drüber zu reden.
      Der ständige Verweis aufs Grüne hilft auf Dauer auch nicht.
      Also, was willst Du wissen?




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Mich würde es interessieren, welche Vorteile ihr gesehen habt, dass ihr sämtliche Steckdosen schaltbar gemacht habt. Ist ja durchaus ein Mehraufwand. Bei manchen Steckdosen sehe ich schon ein Vorteil, dass sie schaltbar sind. Aber bei großen Stromverbrauchern benötigte man ja sogar Leistungsschütze. Anfangs habe ich auch Waschmaschinen, Trockner und 16A CEE Steckdosen schaltbar geplant. Aber momentan bin ich mir darüber nicht mehr sicher, welchen Nutzen ich davon habe.
      Ich weiß nicht, wie es bei modernen Backofen ist, aber bei meinem älteren ist jedes mal die Uhrzeit gelöscht, wenn der Strom weg war. Und sie muss wieder eingestellt werden, damit er überhaupt wieder funktioniert.
    • R.B. schrieb:

      world-e schrieb:

      Mich würde es interessieren, welche Vorteile ihr gesehen habt, dass ihr sämtliche Steckdosen schaltbar gemacht habt.
      Das würde mich auch interessieren. Ich sehe im EFH Bereich keinen Vorteil. Spieltrieb als Argument würde ich aber auch gelten lassen.
      Im klassischen EFH-Bereich gibt es kaum Gründe, alles schaltbar zu machen. ThomasMD schrieb aber, das es sich um ein AAL-Objekt handelt, da gelten andere Anforderungen. Ob man sein EFH für eine solche Nutzung vorbereiten möchte, ist zwar eine Überlegung wert, wird aber in vielen Fällen an den Kosten scheitern. Ich vermute mal, das in den von ThomasMD zitierten Objekt eine Kleinsteuerung für die jeweiligen Bereiche zum Einsatz kommt, die Steuerung und Visualisierung übernimmt. Da diese Kleinsteuerungen meist nur paar A Ausgangslast schalten können, setzt man dann aus Relais und Schütze um die Schalthandlungen zu realisieren. Interessant wäre mal ein Kostenvergleich zur klassischen Hausautomatisierung mit KNX . Bei kleineren Objekten dürfte die Variante mit Kleinsteuerung einen leichten Kostenvorteil bieten, wenn es komplexer wird (Sonnenschutz, Jalousiesteueurung, Heizungssteuerung...) wird sich da nichts mehr kostenmässig unterscheiden.
    • karo1170 schrieb:

      R.B. schrieb:

      world-e schrieb:

      Mich würde es interessieren, welche Vorteile ihr gesehen habt, dass ihr sämtliche Steckdosen schaltbar gemacht habt.
      Das würde mich auch interessieren. Ich sehe im EFH Bereich keinen Vorteil. Spieltrieb als Argument würde ich aber auch gelten lassen.
      Im klassischen EFH-Bereich gibt es kaum Gründe, alles schaltbar zu machen.

      Als ich vor ein paar Jahren die komplette E-Installation zuhause auf den Kopf gestellt habe, gab es auch Überlegungen alles steuerbar zu machen. Ich habe mich dann hingesetzt und einfach mal überlegt, wann so eine Steuerung mir in der Vergangenheit einen Mehrwert/Nutzen beschert hätte. Nach reiflicher Überlegung kam ich zu dem Ergebnis, dass ich diesen Plan abhaken oder unter Hobby verbuchen muss. Dabei spielten die Mehrkosten noch gar keine Rolle, es scheiterte bereits am Mehraufwand den ich nicht bereit war zu investieren.

      Also habe ich die Installation meinen aktuellen Wünschen entsprechend angepasst, aber auf eine komplette Steuerung verzichtet. Bisher fehlt mir nichts, und ich vermute mal, dass sich das in den nächsten Jahrzehnten kaum ändern wird. Nur für´s Hobby war mir der Aufwand zu hoch, zumal ich aus Erfahrung weiß, dass so ein Hobby schnell in der Schublade verstaubt.
    • Das kommt ja immer auch auf die Nutzerwünsche an. Jemand der sehr ängstlich ist und 5 mal kontrolliert ob der Herd auch wirklich aus ist, wenn er das Haus verlässt, wird es mit Sicherheit genießen wenn er über die Hausautomation den Herd Backofen und Co. Stromlos schalten kann. Am besten noch Ferngesteuert per App.

      PS: kann mir jemand mal ein AAL-Objekt übersetzen? Mit dem Fisch hat das wohl nix zu tun ;)
    • Ich antworte später ausführlich. Jetzt geht es grad nicht so gut.
      Nur soviel: Der Hauptnutzen liegt tatsächlich in der erreichbaren Sicherheit, mit einem Taster an der Wohnungstür alles abgeschaltet zu haben und definieren zu können, was bei der Rückkehr alles wieder angehen soll.
      Der Mehraufwand hält sich übrigens sehr in Grenzen.
      Bis später irgendwann...




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • So, jetzt bin ich wieder an Bord.
      Ich versuche mal auf die gestellten Fragen einzugehen:

      Der Grund für die Entscheidung, Steckdosen schaltbar zu machen, war wie gesagt, ein AAL-Projekt, welches es älteren Menschen erlauben soll, möglichst lange Zeit, mit oder ohne fremde Hilfe, im eigenen Heim zu wohnen.
      Warum das, wie einer schrieb, für ein EFH nicht gelten soll, ist mir unklar.
      Die schaltbaren Steckdosen sind aber nur ein Baustein einer ganzen Reihe von Features, die per Hausautomation funktionieren.
      Einige weitere Elemente sind Sonnenschutz- und Lichtkuppel-, Heizungs-, Licht- und Türsteuerung.
      Zentrales Gehirn ist ein Mikroserver der eine oder je nach Wohnungsgröße auch zwei Leistungsplatinen mit je 16 Schaltrelais mit 16 A Schaltleistung steuert. Sind noch mehr Schaltkanäle erforderlich, kann in 16er Schritten aufgestockt werden.
      Ich selbst nutze von den 32 Kanälen 30.

      Der Mehraufwand gegenüber einer "normalen" Wohnungsinstallation liegt bei ca. 2500,- €. Darin enthalten sind aber bereits die Mehrkosten für das Elektroschloss und das Türkontrollsystem.

      Wir hatten ursprünglich das Ganze als KNX-System vorgesehen, sind aber nach der Kostenberechnung auf die Nase gefallen. Unser CAN-BUS basiertes System liegt zu KNX bei einem Kostenfaktor von 1:5!

      Einer fragte, warum man wohl alle Steckdosen schalten solle. Ich frage zurück: Warum denn nicht? Bei Leuchten überlegt doch auch keiner, ob die schaltbar sein sollen und was ich an die Steckdosen anschließe, weiß ich ja vorher nicht. Ob ich die Steckdose schalte, kann ich jederzeit neu entscheiden.

      Was ich für die Zukunft ändern werde, ist die Frage, mit wievielen Adern die Steckdosengruppen angefahren werden. Bisher kann ich Zweier- oder Dreier-Kombi nur gemeinsam schalten oder nicht schalten.
      Wir werden die also mit 5x1,5 anfahren um diese Wahlfreiheit zu erhalten.

      R.B. schrieb, dass ihm bisher nichts fehlte. Wie soll ihm auch etwas fehlen, was er aus Erleben nicht kennt?
      Mir hat, überspitzt gesagt, auch bis 1989 die Reisefreiheit nicht gefehlt. Erst seitdem weiß ich, was mir entgangen ist.

      Klar wird das ganze Paket per Tablet und App gesteuert. Wer will schon 100 Schalter an der Wand haben?
      Im Normalfall bleibt die Steuerung auf das gesicherte WLAN der eigenen Wohnung beschränkt. Wer möchte, und die Verantwortung dafür übernimmt, kann über VPN auch von außen auf alle Funktionen zugreifen.
      Und nein, Baumal, ich muß nicht nochmal nach Hause fahren, um nachzusehen, ob der Herd auch wirklich aus ist. Die Rückkopplung über den jeweiligen Schaltzustand kommt auf dem gleichen Wege aufs Smartphone.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • ThomasMD schrieb:


      Der Grund für die Entscheidung, Steckdosen schaltbar zu machen, war wie gesagt, ein AAL-Projekt, welches es älteren Menschen erlauben soll, möglichst lange Zeit, mit oder ohne fremde Hilfe, im eigenen Heim zu wohnen.
      Warum das, wie einer schrieb, für ein EFH nicht gelten soll, ist mir unklar.

      .....

      R.B. schrieb, dass ihm bisher nichts fehlte. Wie soll ihm auch etwas fehlen, was er aus Erleben nicht kennt?
      Mir hat, überspitzt gesagt, auch bis 1989 die Reisefreiheit nicht gefehlt. Erst seitdem weiß ich, was mir entgangen ist.

      Der Zusammenhang zwischen schaltbaren Steckdosen und Leben im Alter ist aber ziemlich konstruiert. Ich kann mich jetzt nicht daran erinnern, dass dieses Thema jemals bei einer Besprechung oder Seminar auf der Tagesordnung stand. Ich kann mich an alle möglichen technischen Hilfsmittel erinnern, die diskutiert wurden, aber nicht an schaltbare Steckdosen. Die Möglichkeit, zentral mit einem Schalter eine komplette Wohnung stromlos zu schalten, mag ihren Charme haben, den echten Nutzen kann ich darin noch nicht erkennen. Wie oben schon erwähnt, gibt es eine Menge Geräte die einen Reset ausführen sobald sie stromlos geschaltet werden. Eine Steuerungsmöglichkeit über App ist für hilfsbedürftige Personen auch kaum von Interesse, denn diese Generation nutzt keine smartphones und/oder kann sie aufgrund ihrer Hilfsbedürftigkeit nicht (mehr) nutzen.

      Auch Deine Kostenrechnung mit 2.500,- € all. inclusive funktioniert nicht, wenn Laie für jeden Handschlag einen Handwerker/Programmierer o.ä. kommen lassen muss.

      Das mit dem Erleben ist bedingt richtig, ich habe das bewusst nicht umgesetzt. Andererseits zeigt meine Erfahrung, dass man nicht zwangsläufig alles selbst erleben muss, wenn man sich in die Lage der "Kunden" versetzen kann. Nach meiner Erfahrung neigt die Entwicklerseite aber eher dazu irgendwas umzusetzen, nur weil technisch machbar, über den Nutzen für die Kunden macht man sich nur vordergründig Gedanken.

      AAL Projekte sind wichtig, allein schon um mal auszuprobieren, was technisch machbar wäre. Bis zur praktischen Umsetzung ist aber ein langer Weg, und so mancher Gedankengang verschwindet bis dahin in der Versenkung. Neben der Technik kommen dann auch noch andere Dinge in´s Spiel, wie Datenschutz etc.

      Im EFH Bereich gibt es einige Dinge die man umsetzen kann, um die Nutzbarkeit im Alter, evtl. unter Zuhilfenahme ambulanter Betreuung, zu verbessern. In meinen Augen ist das ein sehr wichtiges Thema, denn durch ambulante Betreuung kann für die älteren Menschen ein echter Mehrwert geschaffen werden, und durch technische und bauliche Maßnahmen kann man hier unterstützen. Aber wie schon gesagt, nicht alles was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll und liefert einen Mehrwert.

      Aber zurück zu den Steckdosen. Wozu sollte ich alle Steckdosen in einem EFH schaltbar machen? oder gar alle Endstromkreise?

      Betrachtet man die Nutzung der Steckdosen, dann fällt auf, dass viele von denen über Jahrzehnte immer gleich genutzt werden. Beispielsweise die Steckdose am Gefrierschrank, oder der Waschmaschine, oder ...... selbst im Wohnzimmer wird die Einrichtung/Anordnung der Möbel höchst selten verändert. Der TV steckt über Jahrzehnte immer in der gleichen Steckdose.
      Wozu sollte ich beispielsweise dem TV die Netzspannung abschalten? Den kann ich mit der Fernbedienung ein-/ausschalten, und die meisten TV Geräte schalten sich nach x Stunden sowieso ab wenn sie nicht genutzt werden. Stromsparen kann auch nicht das Thema sein, im standby verbraucht der TV sehr wahrscheinlich weniger Strom als der Aktor einer Steuerung.

      Oder nehmen wir das Beispiel mit Backofen/Kochfeld, das vergessen wurde abzuschalten. Wenn ich so vergesslich bin, wer sagt, dass ich dann nicht auch vergesse den zentralen Schalter zu betätigen? Man müsste also um eine Art "staying home" Funktion erweitern, womit wir ganz schnell beim Thema Zuverlässigkeit und Datenschutz sind.