Gaubenverkleidung

    • Gaubenverkleidung

      Ich hab da mal ne Frage.....
      ein etwas älteres Backsteingebäude soll renoviert werden, Innenausbau, Statik usw. ist alles geklärt.
      Bezügl. der seitl. Gaubenverkleidung hat der Archi geplant, von innen nach ausse:

      Gipskarton
      Lattung
      DS
      Klemmfilz
      diffusionsoffene Schalungsbahn (keine Ahnung welche)
      Lärchenbretter

      jetzt fragt der Bauherr mich, ob das so korrekt ausgeführt werden kann.
      Ich denke ja, bin mir aber bei der diffusionsoffenen Schalungsbahn nicht sicher, was sagt ihr?
      Ohhh, ich vergaß, Trockenbau kann ja jeder......
    • Mit den genauen materialspezifischen Kennwerten sollte man das sicherheitshalber rechnen, aber grundsätzlich ist das - mit einer noch ergänzten Hinterlüftung / Lattung hinter den Lärchenbrettern - ein üblicher und sinnvoller Aufbau.

      Für eine wirklich seriöse Aussage müsste man natürlich die Schichtdicken und alle bauphysikalisch relevanten Kennwerte der Schichten kennen.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Roland schrieb:

      Bezügl. der seitl. Gaubenverkleidung hat der Archi geplant, von innen nach ausse:


      Gipskarton
      Lattung
      DS
      Klemmfilz
      diffusionsoffene Schalungsbahn (keine Ahnung welche)
      Lärchenbretter
      ich persönlich würde zwischen dem Klemmfilz und der Schalungsbahn noch eine Schalung (also eine Brettschalung) einbauen.
      Ich schreib da in meinen Bauteilaufbauten immer ein bisschen mehr als im vorliegenden Fall dazu. Auf jeden Fall würde ich das "diffusionsoffen" etwas näher spezifizieren, z.B. sd<0,1m, dann eine klassische vorgehängte hinterlüftete Fassade.
      auch die Dampfsperre würde ich näher spezifizieren, das hängt letztlich aber vom Aufbau des Hauptdachs ab. Sofern der Grundsatz "innen dichter als außen" gewährleistet ist, kann man da aber viele Bahnen einsetzen, luftdicht verklebt natürlich.