brexit

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    • die briten wollen sich von europa scheiden lassen. ich habe es befürchtet.

      ob es für die insel gut ist, wird sich in den nächsten wochen zeigen. das pfund ist schon mal in den keller gefallen, wird aber in den nächsten tagen wieder raus kommen, aber bestimmt nicht aus den wert dieser woche vor donnerstag!
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Ja und? Reisende soll man nicht aufhalten!

      Erst wolltewn sie die Keimzelle (Römische Verträge) verhindern, damit keine weitere "Großmacht" in Europa entsteht (rule britania), dann - als sie das nicht konnten und es funzte - wollten sie mitspielen und als sie mtspilen durften, wollten sie nur spielen, aber kein Spielzeug beisteuern.

      Das die Bevölkerung da eher ablehnend war und blieb, sollte klar sein.

      Und die EU und ihre Vorgänger haben das mitgemacht und sind genauso an der zickigen Göre Schuld. Man hätte damals der iron lady schon zeigen müssen, wo der Zimmerer das Loch gelassen hat.

      Da soll sich jetzt KEINER hinstellen und schimpfen und meckern. Oder wenn, dann höchstens mit den Amtsvorgängern, aber nicht mit "den Briten"!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Das Problem ist, dass ein Großteil der Bevölkerung die Situation und die Folgen nicht einschätzen oder gar bewerten kann. Gewählt wird dann nach Bauchgefühl. Jammern kann man später immer noch.

      Die Wenigsten sehen das Ganze und die Politik unternimmt alles um die Bevölkerung im Unklaren zu lassen. Diesen Job übernehmen dann die Maulhelden die noch nie Verantwortung getragen haben.
    • der EU wird es insgesamt egal sein. in Brüssel wird man sich nur einmal schütteln, den vertrag zur kündigung unterschreiben und gut ist es.

      die EU wird sich weiter in Brüssel organisieren, bis das nächste problem kommt. das problem lässt sich aber auch einfach lösen, indem man in Brüssel nicht mehr versucht, alles zu regulieren und nicht den krümmungsradius einer banane nicht in einem gesetz verankern muss.
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Wobei ich nicht glaube, dass es der EU egal ist. GB ist ein großer Einzahler und der Wegfall wird wehtun - ich hoffe vor allem den Briten! Evtl. gibts dann noch ein zweites Referendum, wo sich entschlossen wird zu bleiben. Oder in der EU könnte man die Möglichkeit ausschließen, dass Ergebnisse aus Referenden anerkannt werden, aber damit würde die EU meines Wissens nach in Länderrecht eingreifen und das darf sie nicht.
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • @R.B.:

      Genau diese Problematik sehe ich auch in den ganzen Referenden und Volksabstimmungen.

      Die Folgen, die aus den Ergebnissen entstehen, sind für sehr viele Teile der Bevölkerung nicht auszumachen.
      Irgendwelche Bauernfänger kommen dann mit markigen Sprüchen um die Ecke um ihre Lämmer in die "richtige Richtung" zu führen.

      Gerade diese Bauernfänger sind ganz groß darin, alles in Schwarz und Weiß zu unterscheiden. Die ganzen Schattierungen gehen verloren, was ja natürlich auch an der Fragestellung der Volksabstimmung oder Referendum liegt.

      Mich würde jetzt eine statische Auswertung des Brexit-Referendums hinsichtlich des Bildungsniveau, des sozialen Niveaus und der politischen Grundorientierung interessieren.

      Obwohl mich die Ergebnisse daraus wohl eher nicht überraschen dürften.

      Das ist ein ganz trauriger Tag für die EU! (Auch wenn ich der Meinung bin, dass die EU beileibe nicht alles richtig macht)

      Less is more!
      (Ludwig Mies van der Rohe)
    • Anda schrieb:

      GB ist ein großer Einzahler und der Wegfall wird wehtun
      hallo
      naja mit den ganzen sonderregelungen für gb ist das nicht so dolle.
      17 milliarden sollen sie, haben sie aber noch nie, aber 13 milliarden aus dem topf eingesackt.

      gruss aus de palz

      p.s. ich weiss nicht wie in deutschland ein referentum laufen würde wenn 4 buchstaben und co. des volkes meinung machen.
    • Ich fand eine Antwort eines "Leave" Befürworters hochinteressant.

      Da bestimmen Personen über und, die wir nicht gewählt haben - Er meinte die Kommission und die Verwaltung der EU.

      In wie weit das jetzt technisch richtig ist, weil ja das (national gewählte) europäische Parlament da mitredet, sei einmal dahin gestellt.
      Wenn man ernsthafte Konsequenzen aus dem Brexit ziehen will, dann wäre DAS ein wesentlicher Ansatz:
      Transparenz über die DEMOKRATISCHEN Entscheidungswege und Abschaffung von Hinterzimmerentscheidungen, so es solche noch gibt!

      Würde man hier in D jetzt so ein Referendum vornehmen, denke ich, es würde nicht so knapp ausfallen. Die Nicht Zeitung, die braunen Populisten, die schwarzen Lokalfürsten mit Minderwertigkeitskomplex und alle chronisch Beleidigten würden in Tateinheit schon für eine 2/3 Mehrheit sorgen.
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    • die geschichte ist die,das keiner der austrittwilligen wirklich sehen wollte ,wie sehr GB von Eu profitiert .
      Uns haben sie auf den zeh getreten ,sich selbst das knie weggeschossen....
      Wird schon lustig ,wenn die schnellzüge am eurotunnel ein paar stunden halten werden ....

      .........denn sie wissen nicht ,was sie tun.
    • Ich sehe das Grundproblem in der EU, dass sie als EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) geboren wurde und sich nie zur EWG 2.0, der Europäischen Werte Gemeinschaft weiterentwickelt hat. Von daher entzündeten sich Drohungen aus Brüssel an die Briten immer an den wirtschaftlichen Folgen. Niemals an Werten jenseits des Euros und des Pfunds.

      Letztendlich ist diese EU auf der Insel nie angekommen. Und eigentlich existiert sie m.E. jenseits wirtschaftlicher Überlegungen nicht.

      Das zeigte sich doch "wunderbar" als die Flüchtlingskrise ihre ganze Wucht entfaltete. Wo waren da gemeinsame werte (jenseits des Euros)?

      Diese EU gibt es schlichtweg nicht, auch wenn sie in Brüssel und Berlin gerne herbeigeredet wird.

      Und UK liebte die EU zu keiner Zeit. Daher auch ständig Sonderlocken für London. Sie, die Briten, waren schon immer ein eher außenstehendes Mitglied. Eher wie die Schweiz, die ja sogar im Schengenraum ist, aber eben kein EU-Mitglied.
      Ich denke, dass es die Wirtschaft kaum treffen wird. Da gibt es dann eben neue Wirtschaftsverträge. Geht ja auch schon jetzt mit Nicht-EU-Ländern (siehe Schweiz, Norwegen, Island,...)

      Schön wäre es, wenn die Regierigen diesen Knall jetzt mal wahrnehmen würden.
    • In der Presse findet man zwar viele Meldungen, dass so ein Ergebnis auch in DE möglich wäre, aber da glaube ich schon eher den Meldungen, dass in DE 2/3 der Bevölkerung sehr wohl wissen, wie wichtig die EU gerade für Deutschland ist, auch wenn sie ab und zu nervt und ein paar Euro kostet.
    • reisende soll man nicht aufhalten.
      ob GB sich damit einen gefallen getan hat?
      keine ahnung. es wird sich zeigen.

      ob ein dominoeffekt eintritt?
      glaub ich erstmal nicht.

      ob der wasserkopf in brüssel, seine
      lehren daraus zieht? glaub ich nicht.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Premierminister David Cameron kündigt seinen Rücktritt an.

      Was bleibt ihm auch anderes übrig...

      Ich stimme Ralf Dühlmeyer zu, dass die Transparenz einiger Entscheidungen doch zu Wünschen übrig lässt. Den gewaltigen Apparat der EU halte ich auch für zu sehr aufgeblasen (die gleiche Meinung vertrete ich aber auch über unseren deutschen Staatsapparat, Länderparlamente, Beamtentum).

      Sicherlich hat die EU nicht nur Vorteile. Aber aus sozialer Sicht überwiegen die Vorteile, meiner Meinung nach. Ich bin mir nicht sicher, ob wir ohne die EU sowie deren Vorgänger in so friedlichen Fahrwassern fahren würden, wie wir sie zur Zeit haben.

      Meiner Meinung nach müssten die einzelnen EU-Staaten aber auch mal öfters Geschlossenheit zeigen. Der Super-Gau bezüglich der Flüchtlingsproblematik war nicht sehr ehrenwert und bietet Randgruppen zu viel Möglichkeiten, ihre kruden Denkensweisen unters Volk zu bringen und Zustimmung zu ernten.

      Aber vielleicht sind wir in der EU auch noch nicht so weit, europäisch zu denken. Vielleicht sind wir noch nicht in der Lage, Ländergrenzen in den Köpfen zu überwinden und das große Ganze zu sehen, ein befriedetes Europa.

      Das ist jetzt doch sehr philosophisch geworden, aber solche Ergebnisse wie Referendum Brexit torpedieren den Grundgedanken an Europa.

      Less is more!
      (Ludwig Mies van der Rohe)
    • saarplaner schrieb:



      Aber vielleicht sind wir in der EU auch noch nicht so weit, europäisch zu denken. Vielleicht sind wir noch nicht in der Lage, Ländergrenzen in den Köpfen zu überwinden und das große Ganze zu sehen, ein befriedetes Europa.
      ich habe ehrlich gesagt nix gegen ländergrenzen.... :D
      ich brauch auf malta nicht, meinen aldi, bei dem ich
      meine deutsche wurst einkaufen kann.

      dieser "euröpäische" gedanke geht mir auch manchmal
      zu weit. wenn ich ins europäische ausland (darf man das sagen?)
      reise, möchte ich das land, leute und ihre kultur kennenlernen und
      mich nicht wie in einem verordneten einheitsbrei fühlen.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Ich befürchte, dass Europa und seine freiheitlichen Gesellschaften gerade dabei sind, sich selbst zu zerlegen. Maßgeblich befördert wurde und wird dieser Prozess durch die selbstherrliche deutsche Großmannssucht von Merkel und ihrer Lemminge. Das ging so richtig mit den "Finanzhilfen" für Griechenland und andere Südländer los, die dort für eine zunehmende Verarmung gesorgt haben. Die völlig aus dem Ruder gelaufene und chaotische Immigrationsbewegung war und ist ein weiterer Sargnagel. In Frankreich brodelt es mächtig, es werden schon von Bürgerkriegsszenarien befürchtet.

      Kürzlich habe ich den Film "Bridge of spies" gesehen. In einer Szene hält der Anwalt Donovan seinem Gegenspieler von der CIA vor, dass die Regel, an die sich alle unbesehen ihrer Herkunft usw. zu halten hätten, die Verfassung sei. Diese Regel wird leider bei uns zunehmend missachtet. Wenn nicht einmal dieser kleinste gemeinsame Nenner mehr gilt, bedeutet das Anarchie und letztlich den Verlust unserer Freiheit. Der kalte Krieg ist vorbei, mir scheinen heiße in Europa, und sei es in Form von Bürgerkriegen, wieder wahrscheinlicher.

      Ich hoffe, dass ich nicht recht bekomme.
      __________________
      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Baumal schrieb:

      saarplaner schrieb:

      Aber vielleicht sind wir in der EU auch noch nicht so weit, europäisch zu denken. Vielleicht sind wir noch nicht in der Lage, Ländergrenzen in den Köpfen zu überwinden und das große Ganze zu sehen, ein befriedetes Europa.
      ... ich brauch auf malta nicht, meinen aldi, bei dem ichmeine deutsche wurst einkaufen kann.

      Du nicht, ich nicht, aber viele andere schon ... :)

      Die Briten haben schon immer ihr eigenes Süppchen in Europa gekocht und werden nun wirtschaftlich näher an die USA heranrücken.

      Ich meine auch, dass zwar der Grundgedanke zu einem "vereinten" Europa schon richtig ist, die Umsetzung aber nicht tief genug geht. Vor allem in den Köpfen der Menschen.
      Vielleicht wäre ja ein politischer Zusammenschluß der einzelnen Staaten mit einer führenden Regierungsinstitution, wie er ja in den USA bereits stattgefunden hat, der nächste zu überdenkende Schritt. Nur mal so laut gedacht ... 8)
      Betontechnologie ist die Kunst, Steine in Wasser schweben zu lassen ... :)
    • Mich wundert das Ergebnis nicht.

      Man muss sich z.b. nur das schweizer Ergebnis zum Einwanderungsthema ansehen,
      man muss sich z.B. nur die Entwicklung in Österreich ansehen,
      dann braucht man sich nicht wundern wenn bei den Insulanern ein Votum kommt : Kiss my backside Bruxels !

      Ich bin auch der festen Überzeugung dass es in DE eine kräftige Watschen für die EU geben würde.

      Der Unmut über vieles was so abläuft ist in der Bevölkerung größer als sich das die Sprungfedernbedufter in den höheren Sphären vorstellen (können), vor allem bei denen die nicht in irgendwelchen (fast) virtuellen Märkten rumturnen, sondern noch körperlich ihr Einkommen erzielen müssen.

      Vielen fehlt auch das Verständnis warum wir uns für andere Kulturen die hier weilen, zuweilen bis zur Unkenntlichkeit verbiegen sollen, damit der vermeindlichen Freizügigkeit genüge getan ist.

      Ich bin mal gespannt wies weiter geht und wieviel Porzellan bei der Scheidung zerdeppert wird und wieviele Nachahmer es auf den Plan ruft ....

      Besser wirds dadurch wohl nicht, nur anders .... und vermutlich teuer.

      Gruß
      Achim Kaiser