Untergrund für Holzfassade

    • Untergrund für Holzfassade

      Hallo,
      Habe mit dem Architekten wegen Untergrund für Holzfassade gesprochen. Seiner Meinung nach kann man auf den Stein (Poroton) entweder einen Grundputz oder direkt eine Folie ohne Grundputz für die Luftdichtheit nehmen. Da es nur ein Nebenthema ist (sind eigentlich erst beim Statiker ;) ), es mich aber trotzdem interessiert, die Frage an euch: ist Putz vs. Folie gleichwertig. Was für Vorteile/Nachteile gibt es ? Oder gibt es noch weitere Möglichkeiten?

      Danke
      André
    • eine folie ist eine kunststoffbahn (meist) , könnte aber auch ein dünnes metall sein ...

      ein putz ist ein gemenge aus binder und füllstoffen , und 10 bis 100 x dicker .....

      also schon beim gewicht nicht gleichwertig ....


      zu der funktion sollte der architekt genaues sagen können/müssen .... ist sein job und er wird dafür bezahlt .(es sei denn , er ist im urlaub :D )
    • Wenn es um die Außenseite der Außenwand geht und ich alles richtig verstanden habe: Dort gilt es nicht, Luftdichtigkeit herzustellen, sondern Schlagregendichtigkeit. Das geht grundsätzlich am einfachsten mit Putz. Folien setzt man eigentlich außenseitig bei Holzständerwänden oder vor Wärmedämmungen ein. Auf Dammziegeln erschließt sich mir der Sinn erstmal nicht. Ich verstehe aber den vorgesehenen Wandaufbau sowieso noch nicht ganz, denn die sichtbare äußere Schicht und der Aufbau passen für mich insgesamt nicht so recht zusammen. Gibt es einen praktischen Mehrwert für diesen Aufbau?
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Holzfassade gilt es näher zu definieren... Das kann ja nun alles sein. Geschlossen, offen, Nut und Feder, Stulp usw. Was soll es denn sein?
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    • Danke für die Rückmeldungen. War wirklich nur ein Nebenthema (Architekt schickt immer Bilder von unterwegs und wenn wir uns treffen reden wir drüber). Hauptthema beim Besuch war Baugrundgutachten und Statikerangebot.
      Am Ende hat er mir ein paar Fassaden-Muster gezeigt (sichtbare und unsichtbare Anbringung, vorverwittert, etc.) und da hat er gemeint das man sowohl mit Putz oder auch mit einer Folie als Untergrund arbeiten kann.
      Folie kam mir eh ein wenig komisch vor, deshalb die Nachfrage. Da ihr nicht sofort drauf anspringt (Must have Feature :D ) hacke ich das Thema einfach ab.
      ---------- 20. Juni 2016, 22:30 ----------
      PS: mein Architekt war dieses Jahr mit der ganzen Fanilie schon 2 mal im Urlaub - vielleicht Zahl ich zu viel :sarkasmus:
    • ich kann mir ein schwarzes vlies auf der wärmedämmung gut vorstellen, schützt die dämmung vor wasser, ist diffusionsoffen und zeichnet einen gleichmäßig dunklen hintergrund. vergindert das ausflocken von mineralwolle. eine folie auf dem mauerwerk und dann dämmung drauf kann als schuss nach hinten losgehen. frag mal einen bauphysiker, was der dazu sagt. vielleicht schaut Alfons einmal vorbei.
    • Mal ganz unabhängig vom Aufbau, verstehe ich den Grund/ die Intention für diese Art der Fassadenbekleidung nicht so ganz. Ist es einfach Euer Wunsch etwas Holz vor der Hütte zu haben oder was steckt dahinter? Traditionell hätte ich bei einer durchgängig monolithisch gemauerten Fassade eher auf einen Außenputz gesetzt. Eine Holzbekleidung wäre hier jedenfalls nicht meine schlüssige (gestalterische) Antwort auf das Thema Fassade. Zudem gibt es da natürlich viele (lösbare) Details, wie Fensterleibungen usw., die es sauber zu planen und auszuführen ... und zu bezahlen! gilt. Und: Der gesamte Wandaufbau, die Wandstärke, wird deutlich dicker, was bei ohnehin ordentlichen 42,5cm Mauerwerk natürlich nicht unbedingt ein Pluspunkt ist.
    • Also aktuell ist das Thema Holzfassade ein "gefällt uns".
      Wir sind aber recht langsam mit der Planung, da wir aktuell noch im Ausland leben und erst Mitte 2017 mit bauen beginnen wollen. Wir haben nur am 22.12. letztes Jahr unseren Bauantrag abgegeben für die alten enev-Anforderungen und wollen in 2016 mit dem Architekten die Ausschreibung vorbereiten. Wie schon gesagt kommt die Fassade - aber erst später...