Kehle Winkelbungalow - Wasserübertritt bei starkem Regen

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    • Kehle Winkelbungalow - Wasserübertritt bei starkem Regen

      Hallo,
      wie im Titel schon grob angedeutet, suche ich eine Lösung gegen Wasserübertritt aus der Rinne bei starken Regen an der Kehle.


      Als Rinne ist eine Cu-Rinne RG 150 verbaut, die bei normalen Regen rundum ihre Arbeit sehr gut verrichtet, jedoch bei Starkregen knallt es an der Kehle drüber.
      Gibt es dafür eine vorgefertigte Lösung (eine Art Prallblech, welches man sich in die Ecke einlegen kann) oder muss man da selber was klempnern?


      Ein standardisiertes Normteil wäre Klasse, ...oder eine Idee, wie man für diese Innenecke ideal etwas basteln kann.
      Da es Winkelbungalows und Kehlen allgemein ja wie Sand am Meer gibt, hat bestimmt der eine oder andere dieses Problem schon mal gehabt (an der Stelle kommt an einem Punkt eine große Menge Wasser an).



      PS: Wenn ein Bild gebraucht wird, ...
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    • Sinn der vorgehängten Rinne ist es frei Notentwässern zu können. Mit Prallblech kann es bei extremen Wetterbedingungen zu Rückstau kommen. Dann muss das am Kehlauslauf bedacht werden.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Wird sich dann zeigen.
      Ich hatte die Idee mit dem Prallblech auch nur, weil die Rinne zwar halb voll mit Wasser war, aber der Winkel von der Kehle so günstig ist, dass es drüber schießen musste.
      Eigentlich ist es schon perfekt ausgeführt, aber man glaubt auch gar nicht, wieviel Wasser da auf einen Punkt zusammen kommt. :eek:

      Ich löte es erstmal ein und werde berichten (sobald ein starker Regen durch ist, ...mit dem Wasserschlauch spritzt es nicht mal innerhalb der Rinne). ;)
    • Matu schrieb:

      [...], aber man glaubt auch gar nicht, wieviel Wasser da auf einen Punkt zusammen kommt. :eek:
      Ist reine Naturwissenschaft. Kannste glauben oder nicht. Du hast 2 dreieckige Dachflächen, und diese beiden Flächen entwässern auf einen kleinen ca. handbreiten Punkt. Das Wasser kommt also konzentriert und mit Schwung im Knick an. Eigentlich müsste man den Zustrom teilen und "um die Ecke lenken". Quasi eine Art T-Stück mit 2 Abzweigen bauen.

      Wenn das Prallblech den Strom auffängt und das Wasser staut sich oder prallt vom Prallblech zurück Richtung Dach sollte es nicht unter die Dachdeckung kommen und dort die Tragkonstruktion der dacheindeckung und schlimmstenfalls auch noch die Dämmung nass machen.

      Dann schon besser mit Schwung über die Rinne drüber.
      Dann muss aber das was auf der Terasse steht/liegt wasserfest sein. Ungünstig wäre auch ein Pflasterbelag mit Sandfugen oder Blumenkübel...
      Gruß
      Holger
      --
      Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
      Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
      (Andreas Marti; Schweizer)
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      rechnerisch kann ich da durchaus folgen, ich meinte es eher sinnbildlich. ;)

      Ganz so schlimm kann es nicht werden, da im Dachüberstand keine Dämmung oder ähnliches verbaut ist. Lediglich der Kehlbalken könnte nass werden, was ich dann so aber nicht lassen würde.
      Es kam auch nicht übermäßig viel drüber, es reichte aber, um bis an meine Terrassentür zu spritzen.

      Danke für all die Hinweise, ...ich werde alles bedenken, anpassen und notfalls wieder entfernen (ist ja nur 3-4x im Jahr was rübergekommen).
    • flocke schrieb:

      Im Rinneneck einen Napoleonhut montieren und zumindest im Kehlbereich mit Nacken arbeiten.
      Ist ein Napoleonshut nicht ne Absdeckung für den Schornstein?
      Was ist denn ein Nacken? Oder meinst Du ein Kehlblech mit Steg , oder Nocken?
      ---------- 13. November 2016, 09:29 ----------
      Zierspritzblech ist der bei uns verwendete Name
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • AndyG schrieb:

      Ist ein Napoleonshut nicht ne Absdeckung für den Schornstein?
      Ja. Wobei die Form auch als Prallblech erstellt werden kann.

      Was Flocke wohl meint ist den Kehlauslauf auszuschalen und für eine sichere Ableitung in die Rinne zu sorgen. Gerade bei hochhängenden Traufkonstruktionen wird der Kehlauslauf nicht unbedingt sinnvoll gelöst. An die erforderlichen Keile im Traufdreieck (Übergang Sparren/Keilbohle) hält sich auch fast niemand.
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