Neubauprojekt für 2018/2019 - Massivhaus aus Ziegel mit Doppelgarage, ohne Keller

Im Zuge der Aktualisierung auf EFB 2.0 werden umfangreiche Wartungsarbeiten (voraussichtlich) vom 27.04 durchgeführt. Wir Entschuldigen, dass das Forum ab 19 Uhr nicht mehr erreichbar sein wird. Bei planmäßigen Durchlauf sind wir spätestens am darauf folgenden Tag (Samstag) wieder erreichbar.

  • Neubauprojekt für 2018/2019 - Massivhaus aus Ziegel mit Doppelgarage, ohne Keller

    Hallo Zusammen,

    ich würde gern mein Neubauprojekt vorstellen.
    Habe mich Anfang des Jahres für ein 772 m² großes Grundstück entschieden.
    Der Bebauungsplan lässt sich nicht viel Spielraum - Satteldach bis max 22 Grad ist erlaubt, Wandhöhe 6,50, Gesamthöhe 8,50m.
    Für die Garage (nur Flachdach erlaubt, max Höhe 3,0m) wie für das Haus gelten Baulinien und auch die Ausrichtung der Garage ist festgelegt.
    Grundstück ist relativ eben, im Westen etwas niedriger, im Osten steigt es an, siehe Plan.

    Mit meinem Architekten arbeite ich aktuell noch am Feinschliff des Eingabeplans, denke aber des es nächste Woche soweit sein wird, gibt noch ein paar Punkte, darauf gehe ich noch ein.
    Geplant war von mir eigentlich so ca. 175m² zu haben, aber wie es nun einmal so ist, kaum hat man den ersten Entwurf und findet ein paar Räume die einem zu klein/schmal sind und gibt
    den Wunsch nach größer aus, gelandet bin ich nun bei ca. 185m²

    Mir war ein moderner, schlichter Stil wichtig, daher kein Dachüberstand, klare Linien, moderne Fensteranordnung + Verschattung mittels Raffstores (gesteuert evtl. mit KNX +Wetterstation)
    Heizung ist der Anschluss an ein Nah-BHKW geplant, also auch bei Technik überschaubarer Aufwand, Übergabestation und WW und dann schon Installation mit FBH und fertig.
    Da ich keine Heizung brauche, somit auch kein Kamin, dazu war (evtl. bin) ich noch am überlegen einen kleinen Kachelofen zu setzen, Anordnung EG/OG liese dies zu.
    ENEV klar, KFW war jetzt nicht mein Wunsch, da ich auch bei der Finanzierung keine KFW Mittel plane. Lieber kühl rechnen und bei den Details etwas an ein paar Stellschrauben drehen.

    Ich plane ohne KWL! Ja mir ist bewusst das ich lüften muss. Ich entscheide mich bewusst dazu.
    Im Bad mache ich ggf. einen Ablüfter mit Luftfeuchtesensor mit rein.
    Normale Elektrik, genügend LAN Dosen im Haus, Sat-Anlage mit Unicable II Standard, Glasfaser im Haus/FTTH.
    In die Garage Lehrrohr wg. möglicher Zukunft - Ladung von E-Auto.
    Licht wird wohl fast überall mit Deckeneinbauspots gearbeitet, ggf. mal wo ein paar Up-/Downlights.
    Raffstoresteuerung mittels Wetterstation und diversen Logiken geplant ( KNX )

    Schlichte weiße Innentüren.
    Fenster in Kunststoff-Alu (Innen weiß, außen Anthrazit/Graphite), Hauseinganstüre Alu.
    Dachziegel wird wohl auch Anthrazit.
    Fliesen tendiere ich zu Grautönen, aber nicht zu dunkel, 60x60 / 60x30
    Wohnräume mit Holzdielen in Eiche natur.
    Betontreppe mit Trittstufen aus Holz.
    Innen/Außen Kalkputz und Silikatfarbe, weiß.

    Wie man im Plan schon sieht muss doch auch einiges gepflastert werden...

    War nun schon sehr in der Detailbeschreibung was/wie das fertig Haus mal sein soll, vll. erstmal zurück zu den ersten Schritten...

    Anbei der Plan EG, OG, Schnitt, Ansichten.

    Bodengutachten ist dann noch zu beauftragen, wird empfohlen, lt. Auskunft der Stadt sollte es aber keine Überraschungen geben (ich hoffe doch das alles passt in der Neubausiedlung, ca. 40 Grundstücke!)

    Freue mich auf konstruktives und Themen bezogenes Feedback.
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  • Off-Topic:


    icom852 schrieb:

    Ja, hab Sie hochgeladen..., 4 Seiten png müssten da sein
    Dateianhänge werden aus dem Projektbereich nicht ins Thema übernommen, aber egal. Ich hab sie deinem Thema angehangen ;)
    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot
  • Kann man davon ausgehen, dass es sich bei der Straße eher um eine weniger befahrene Straße handelt? Oder ist von dieser Seite mit erhöhtem Lärm zu rechnen?

    3 Punkte gehen mir im Moment noch durch den Kopf.

    1. Wozu das Eckfenster im Bad? Keine Ahnung wie man das reinigen möchte, ohne in die Wanne zu steigen.
    2. Beleuchtung Flur OG, da dürfte ein Oberlicht an einer Tür kaum ausreichen.
    3. Wohin mit den Versorgungsleitungen und HKV?

    zu 1. Ich weiß, dass das nicht so einfach zu lösen ist, ohne die OPtik zu ruinieren. Meine Frau würde mich aber steinigen, da dürfte ich das Fenster selbst putzen.

    zu 2. Hier würde ich über einen "Tageslichtkamin" nachdenken. Tageslicht ist halt durch nichts zu ersetzen. Ansonsten könnte es vor dem Badezimmer ziemlich dunkel werden.

    zu 3. Dafür habe ich noch keine Lösung. Zuerst dachte ich, man könnte das OG komplett spiegeln, und das Badezimmer auf die Westseite, und somit über dem Technikraum platzieren. Glücklich macht mich diese Lösung aber auch nicht. Evtl. im Bereich des Abstellraums die Etagen überbrücken.
    Das Schlafzimmer würde ich dafür nicht missbrauchen, um Strömungsgeräusche etc. möglichst fern zu halten.
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  • Es ist eine Straße im Osten, ca. 18-20m vom Baufenster, in der Früh und zur Feierabendzeit fahren da schon einige Autos durch. Die Straße im Westen ist die 30er Straße der Siedlung.
    Es gibt Lärmemissionsmessungen, siehe Anhang - lt. Aussage des Mitarbeits der Stadt wäre mein Grundstück nicht so betroffen, dass man erhöhte Aufwände dagegen treffen muss.
    Ich war ein paar Mal am Grundstück , ist zwar komisch wenn man bisher keinen Verkehr gewohnt war zu sehen (liegen weit innerhalb 2 Straßen, haben lange Einfahrt), aber normale Autos sind nicht wirklich laut.


    zu 1. Jup, das ist mir auch schon gekommen, aber jetzt hat man den Entwurf gesehen und gut ausschauen tut es schon, aber richtig, zum Putzen ist das nix :(
    evtl. keine Ecklösung und 2 seperate Fenster?

    zu 2. In der Bürotür ist noch ein Glasbaustein dann enthalten - Tageslichtkamin wurde angesprochen, gibt es Alternativen oder was ist preiswerter, überall Oberlichter oder der Tageslichtkamin?

    zu 3. Strom ins OG hätte ich an der Wand wo der Sicherungskasten hängt gedacht, die Trennwand von EG und OG stehen direkt übereinander ( HWR /Abstelle // Eltern/Ankleide)
    HKV in der Längswand Abstell/Ankleide oder bis unter die Treppe gehen und dann hoch... :/
    Wasser muss man denke ich mal erstmal auf die Ostseite bringen und dann in der 24er nach oben, dann hast eigentlich alle 3 Räume erreicht, Entwässerung müsste ähnlich aussehen, Entlüftung wohl in der Außenwand im Bad...
    Bilder
    • Emissionsmessung.png

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  • icom852 schrieb:

    aber richtig, zum Putzen ist das nix
    Stimmt zwar, würde ich aber zungunsten der Optik in Kauf nehmen. Mehr als zweimal im Jahr wird das eh nicht geputzt, und ob ich dann besockt oder mit Hausschuhen auf den Fliesen stehe oder barfuß in der Badewanne, who cares (Ich hatte das 10 Jahre lang so in meiner ETW, und es hat mich nie wirklich gestört). Wichtig ist aber, dass es einen Flügel gibt der sich bequem öffnen lässt, ohne sich über die Badewanne beugen zu müssen - Lüften muss man da ja eher täglich...
  • icom852 schrieb:

    evtl. keine Ecklösung und 2 seperate Fenster?
    War auch mein erster Gedanke. Aber wie schon geschrieben, keine Ahnung ob man damit die Optik ruiniert. Ästhetik ist halt nicht so mein Ding.


    icom852 schrieb:

    zu 2. In der Bürotür ist noch ein Glasbaustein dann enthalten - Tageslichtkamin wurde angesprochen, gibt es Alternativen oder was ist preiswerter, überall Oberlichter oder der Tageslichtkamin?
    Was meinst Du mit Oberlichter? In/über allen Türen?

    Ein Tageslichtkamin müsste ja nur ca. 1,5m überbrücken, Kostenpunkt vielleicht um die 400,- €. Einer mittig dürfte schon ausreichen, damit es da oben nicht so dunkel wird. Ich würde mir das auf jeden Fall anbieten lassen, könnte eine Alternative sein.


    icom852 schrieb:

    zu 3. Strom ins OG hätte ich an der Wand wo der Sicherungskasten hängt gedacht, die Trennwand von EG und OG stehen direkt übereinander ( HWR /Abstelle // Eltern/Ankleide)
    HKV in der Längswand Abstell/Ankleide oder bis unter die Treppe gehen und dann hoch...
    Wasser muss man denke ich mal erstmal auf die Ostseite bringen und dann in der 24er nach oben, dann hast eigentlich alle 3 Räume erreicht, Entwässerung müsste ähnlich aussehen, Entlüftung wohl in der Außenwand im Bad...
    Die UV für´s OG dann in die ANkleide?

    Beim HKV hatte ich auch schon an die Wand gedacht, oder unter die Treppe und oben dann in´s Büro. Man würde dort sowieso einen Schacht vorsehen, evtl. in der Wand.
    Ein weiterer Gedanken war an die Wand Flur/Speis (das wäre oben die Ecke außerhalb vom Bad).

    Abwasser könnte interessanter werden, immerhin sind das 14m vom Technikraum bis zum WC und dann noch ein paar Meter zur Küche.
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  • icom852 schrieb:

    Licht wird wohl fast überall mit Deckeneinbauspots gearbeitet,
    Hast du abgehaengte Decken geplant? Im Schnitt ist nichts zu sehen. Und Betoneinleginstallation ist moeglich, aber teuer. Welche Deckenausfuehrung ist geplant?

    icom852 schrieb:

    Raffstoresteuerung mittels Wetterstation und diversen Logiken geplant ( KNX )
    Nur fuer Raffstoresteuerung ist KNX uebertrieben. Da gibt es herstellereigene Systeme, die genuegen fuer diese Anforderungen. Wenn mehr kommt (Heizung, Beleuchtung,...) dann ist KNX schon die richtige Wahl.
  • AndreR schrieb:


    Warum habt ihr im Wohnzimmer keine Fenster/Tür nach Süden - wirkt komisch.
    Das ist mir auf den ersten Blick auch aufgefallen. Andererseits spricht einiges für diese Variante, denn man braucht eine Wand für einen Schrank, TV etc. und am Morgen und Mittag kommt mehr als genug Licht über das breite Element im Esszimmer, und am Abend liefert das Fenster in Richtung Westen direktes Sonnenlicht.

    Unter´m Strich nicht die schlechteste Lösung, in meinen Augen.
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  • subjektiv:
    den wandstummel, der aus der südwand rauswächst
    und wz und ez trennt, bräuchte ich nicht, den anderen
    in der gleichen achse würde ich mit der fensterleibung
    aussenwand-ost gleichstricken.
    garage und haus getrennt, finde ich gut - kilometergeld
    für den weg von garage zur weit entfernten haustür auch ;)


    objektiv:

    icom852 schrieb:

    Bodengutachten .. , lt. Auskunft der Stadt sollte es aber keine Überraschungen geben
    wie desillusioniert muss man sein? keine überraschung? ohhh ..
    mich überraschen sogar üblich "schlechte" bodengutachten.
    immer wieder.
    zum gründungskonzept sog i besser nix - weil gibts ja ned.
    bgga, twp, energiker und a bissi ht gehören viel früher als
    hier eingebunden.
  • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] - Decke im OG wurde schonmal gesprochen, etwas Abstellraum ist durchaus sinnvoll, ich wüsste nicht für was ich in den Schlafräumen 3,75m hohe Decken brauche, einzig im Gang wäre halt Licht mit Dachfenster gut, ansonsten unnötig.
    Wie Ralf schon geschrieben hat, im Süden vom Wohnzimmer vernichtet nur Platz und die Einrichtung funktioniert nicht so wie ich mir das vorstelle und Licht bekommst du über die großen Fensterflächen im Süden u Westen.
    Ja tauschen war überlegt, macht aber die Situation des Technikraums zur Erschließung kaputt.

    [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] - Filigrandecken mit Einsätzen, abgehängt würde ja noch eine halbe Steinreihe mehr bedeuten, gibt der BBP so nicht her (Wandhöhe)
    Wenn du KNX lassen machen willst ja, ich würde die Installation selber ausführen mit Bekannten und dann brauche ich nur einen Konfigurator und mit den Lösungen der Hersteller fährst du ganz sicher nicht billiger wenn
    du die Logiken alle willst, einfach rauf bei starken Wind is mir zu wenig.

    [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] - Der Wandstummel ist nur im Plan weil noch nicht klar ist, ob offen oder abgetrennter Raum kommt, somit würde noch ein Sturz fällig werden und deswegen sin die Stummel noch im Plan.
    Garage u Haus muss getrennt sein > BBP - Baufenster - keine Ausnahmen. Ja die Haustür finde ich auch zu weit entfernt, hätte noch den Technikraum den Eingang im Kopf, der Architekt anscheined nicht...

    Ich würde mir schon erwarten das bei einem Planungsbüro mir schon gesagt wird, wann ich wo hingehen muss.
    Ich spreche es an.


    Ich habe aber gerade ein paar größere Probleme noch dazu festgestellt.

    Treppen An-/Austritt mit 1,01m im Rohbau ist schon brutal schmal, für mich ein NoGo - ich bräuchte dann wohl oben wie unten +25cm - ein einfaches verkleinern der Räume sehe ich bei Kind/Eltern als nicht machbar an.
    Im EG kann man auch nur 12,5cm die Wand verschieben, wobei das zu Lasten der Breite im Bad führen würde...

    3,76 Rohbaubreite im Essbereich ist auch sehr schlank, hab mal ausgemessen was ich an Breite bräuchte (Schrank 0,5m / Tisch 1,0m / Bewegungsraum Stuhl 1,40 x2 = min 3,80 und das ist schön gerechnet, 4,0m halte ich für sinnvoll.

    Von daher muss ich im Moment sagen, ist es nicht mehr als ein netter Entwurf der teurer und teurer wird...
  • ja nett, solange man nicht das messen anfängt ;(

    Garage wie gesagt darf nur innerhalb des Fensters sein, also nope, außerdem fahr ich dann auf das Grundstück vom Nachbarn und ich brauch noch einen SUV...

    Ja spiegeln überlegt, aber dann ist Technik im Osten und das macht wiederum die Erschließung teuer, bzw. wie entwässert man dann bzw. von wo aus?

    ok, dachte halt wenn man die mal eine SChiebetür/Doppeltüre einfügen will, bräuchte man den dann eh.
  • Moin.

    Positiv finde ich den klaren, einfachen Grundriss. Kein Schnick, kein Schnack. Dinge die man ohnehin nicht braucht, die zudem unnötig Geld kosten.

    Optimierungsmöglickeiten gibt es ja immer. Irgendwie. Irgendwo.

    An ein paar Punkten hakt's schon, finde ich.

    Zum einen die Treppe ins OG. Sie kommt geradläufig daher, was sehr schön ist. Jedoch ist der Bereich am Treppenantritt wirklich zu eng. Ich meine: viel zu eng. Ich schätze jetzt mal, dass das gerade so ein Meter sein dürfte. Das wird weder der Treppe gerecht, noch dem Zugang zum Wohnbereich.

    Der Hauseingang mag mir auch nicht gefallen. Man betritt das Grundstück über den Garagenvorplatz, steuert auf die Giebelwand zu und schlängelt sich danach behände ums haus um -schön versteckt?- von Norden das Haus zu betreten. Das wird (leider) sehr oft so gemacht. Ist irgendwie (gefühlt) Standard. Terrasse im Süden, Zugang im Norden. Ist die Straße im Süden, muss man eben einmal ums Haus rum. Kann man nun aber kaum noch ändern, außer man will jetzt das Projekt komplett neu aufziehen.

    Fassade: Da ist noch Luft nach oben. Das Zusammenführen der Fenster zu Bändern wirkt etwas hilflos. dann doch lieber ganz konventionell ohne so etwas arbeiten. Oder wenn, dann würde ich auch eine Zäsur in der Fläche bevorzugen, so dass dann aber auch das Fensterblech entlang dieses Bandes durchläuft. So bleibt es etwas Aufgemaltes. Zierrat.

    Die Eckverglasung im Bad erscheint mir auch sehr zweifelhaft. Wozu mag diese dienen?, fragt man sich. Ich gestehe: ich mag Eckverglasungen! Sie befördern die Umgebung 3-dimensional ins Innere. Rundumblick. Ausblick. Kann echt toll sein! Aber hier ist's eine Art Oberlicht. Also nichts mit toller Aussicht. Man liegt in der Wanne und einen Meter darüber ist eine Eckverglasung...hmm...wozu? Putztechnisch ohnehin ambitioniert, aber wenn der Nutzen den Aufwand überwiegt...warum nicht. Hier hingegen: Gewollt, weil es flippig aussieht. Kann man sich -im wahrsten Sinne des Wortes- sparen!

    Nur eine winzige Kleinigkeit...nicht wirklich schlimm!), aber worin liegt der kleine Rücksprung zw. Schlafzimmer und Ankleide begründet?
  • Thomas B schrieb:

    Nur eine winzige Kleinigkeit...nicht wirklich schlimm!), aber worin liegt der kleine Rücksprung zw. Schlafzimmer und Ankleide begründet?
    Vermutung: In der Etage darunter befindet sich dort "Technik" (Zählerschrank ), und darüber war wohl gedacht eine UV vozusehen (wobei ich die nicht unbedingt in meinem Schlafzimmer bräuchte).

    Deswegen hatte ich oben die Sache mit der UV und HKV angestoßen, damit man einmal die möglichen Optionen sieht.
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  • Entwurfsdiskussion, immer wieder schön. Was fällt an diesem Entwurf auf?

    Erstmal zum Grundriss: Lage mit relativ klassischer Südausrichtung des Wohnraumes, im Osten kochen, im Westen abends rumsitzen. Zugang dementsprechend von Norden. Dafür läuft man von Westen kommend auf eine fast geschlossene Wand zu, deren größe Öffnung (im Grundriss) von einer größeren Pflanze verdeckt wird, wird dann nach Norden auf einem schmalen Pfad an den kleinen Fenstern von HAR und Abstellen vorbeigeleitet, um schließlich in einen dunklen Korridor zu treten. Einen großzügigen oder auch nur freundlichen Empfang stelle ich mir anders vor. So ging es früher in den Kohlenkeller oder zum Dienstboteneingang.

    Ich würde im EG den Eingang weiter nach Nordwesten oder direkt nach Westen legen, das Treppenhaus als zentralen Raum des Hauses unbedingt mit natürlichem Licht versehen und überlegen, die Küche eher an die öffentliche Seite des Hauses nach Westen zu legen. Nach meiner Beobachtung ist bei Familien mit Kindern die Küche das Zentrum des Lebens und sollte dicht am Eingang liegen, denn da sind immer alle und der Weg dahin sollte kurz sein. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Zu welchen Jahreszeiten hält man sich während des Abendsonnescheins im Wohnzimmer (nicht am Essplatz, nicht auf der Terrasse!) auf? Hat die bauliche Gliederung in Wohnen und Essen mit den beiden Wandstummeln (und einem Unterzug dazu?) eine gestalterische Absicht, "Wohnhöhle" vielleicht?

    Zum OG: Die Ankleide besteht zu 70 Prozent aus Verkehrsfläche. Ich persönliche bevorzuge platzsparende, beidseitige des Ganges möblierbare Ankleiden. Büro mit Südsonne von vorne? Wenn man es mag! Wenn es nur ein großes Bad gibt, dann würde ich die Toilette mit einer Tür abtrennen. Bei Badewannen in einer Fensterecke wird oft übersehen, dass bei durchschnittlicher Körper- und Wannengröße über kurze Distanz kein Ausblick durch Fenster mit üblicher Brüstungshöhe möglich ist - außer in den Himmel.

    Die vom Arbeitszimmer abgebissene Ecke ist Käse! Das Schlafzimmer 30 cm kürzer machen und schon passt da alles viel besser zusammen. A propos Korridor: Der schreit nach natürlichem Licht und einer Lüftung. Weshalb ist der Dachraum nicht innen offen und dann die Treppe direkt von oben belichtet und belüftet? Die Lage des First sollte dann aber auch noch einmal geprüft werden.

    Die im Gebäude zentral längs liegende einläufig gerade Treppe könnte ein echter Hingucker sein - wenn denn Platz wäre, sie aus etwas Entfernung zu sehen. Den hat man aber leider nicht. So ist sie eher unpraktisch, weil sie zusätzliche Verkehrsfläche in EG und OG fordert.

    Fassaden: Nicht wirklich falsch, aber ziemlich uninspiriert. Die farbliche Zusammenfassung der Fenster ist grad modern, macht man jetzt so (ähnlich). Aber was bringt's im konkreten Fall? Mit etwas Arbeit lässt sich daraus deutlich mehr machen!

    (Ich hätte mich mit dem Schreiben beeilen sollen, jetzt war der [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] schneller)
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Skeptiker ()

  • Eigentlich hat sich das etwas anders abgespielt, aber ihr habt es fast herausgefunden.

    Ich wollte das Schlafzimmer mit einer Breite von 4,01 und Länge von min 3,30 - ich will kein so kleines Schlafzimmer und die anderen Räume dafür so groß...

    Meine Vorgaben waren auch etwas andere - OG Eltern 14m² + Ankleide mit 9-10m², Kinder 1+2 jeweils 15,5m², Büro 12-13m² und ein Bad mit 14-15 m² // EG Wohnen 23-25m², Küche mit Arbeitsblock/Essen 34-35m² mit Tafel für 8 Personen, WC 3,5-4m² und Speise mit 4-4,5m², dazu Technik mit ca. 12m² - Abstellraum 6,5-7,5 m².

    Für mich liest es sich im Moment so, als wäre ein Neustart die bessere Wahl. Ich stelle sogar die Frage Keller oder nicht Keller.
    Auf eine gerade Treppe würde ich auch verzichten und daher die Frage, bringt mir eine U-Treppe mehr Möglichkeiten

    Die jetzige Anordnung und funktionieren der Treppe und des Essbereichs erreiche ich meiner Meinung nach nur durch +0,5m längeres Haus und ebenso mehr Breite ... €€€€€ :wall:
  • Ob mit oder ohne Keller, das solltest Du vorher klären. Es ist aber sicherlich richtig, dass das Haus mit Keller etwas kürzer werden könnte. Man wird dann aber den Grundriss wohl ganz anders gestalten.
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  • Ich finde die klaren Linien des Entwurfes durchaus positiv. Aber wer, zum Henker, macht den Eingang so weit weg vom Zugang des Grundstückes? Ich würde umkrempeln. Den Eingang an die Westwand, darüber der Hausanschlussraum/Technik, die Treppe geradläufig belassen, aber umdrehen und etwas nach Norden verschieben. Den Südteil spiegeln und Küche gen Westen. Die Speis wird dann von der Küche abgekoppelt, ist aber nicht so schlimm, wenn die dafür nach Norden verlegt wird und man nur über den Flur gehen muss. Somit ist der Eingang im Westen, man kann direkt nach oben oder in die Küche. Der Eingang wird gleich gesehen und Besucher tappen nicht blind ums Gelände herum. Kinder stören bei nächtlichen Diskobesuchen nicht die Eltern, wenn sie nach hause kommen. Wenn mit Keller gebaut wird, dann guckt man auch nicht in ein finsteres Loch, wenn man ins Haus kommt. Man kann von der Küche aus sehen wer kommt. Der Lebensmittelpunkt spielt sich ja um den Esstisch herum. Dort werden Hausaufgaben gemacht, dort setzt man sich hin und schnibbelt das Essen, dort wird gebastelt, Briefe geschrieben, Zeug genäht, die Kinder beaufsichtigt usw. Damit besteht auch gleich Verbindung zur Küche und nach außen zum Eingang. Ich würde die Südseite dann komplett verglasen, somit hat man auch am Abend noch Licht im Wohnbereich im Osten.

    Mir gefallen Satteldächer ohne Dachvorsprung absolut nicht. In meinem ästhetischen Empfinden fehlt da einfach etwas. Aber ich würde den Gang mit Treppe nach oben hin öffnen und ein Oberlicht machen, damit viel Licht rein kommt. Die Kinderzimmer kann man dann auch nach oben hin öffnen. So kann man z.B. das Bett nach oben verlegen und hat darunter Fläche zum spielen und sonst was alles. Das Volumen des Hauses wäre so optimal ausgenutzt.
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
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