Mindestdurchmesser​ Leerrohr für welchen Zweck

    Im Zuge der Aktualisierung auf EFB 2.0 werden umfangreiche Wartungsarbeiten (voraussichtlich) vom 27.04 durchgeführt. Wir Entschuldigen, dass das Forum ab 19 Uhr nicht mehr erreichbar sein wird. Bei planmäßigen Durchlauf sind wir spätestens am darauf folgenden Tag (Samstag) wieder erreichbar.

    • Schuldenuhr schrieb:

      was denkt ihr wie wird sich das PV Thema eurer Meinung nach entwickeln? Leistungsfähigkeit Module und Stromspeicher, Preise der Anlage, Einspeisevergütung, Strompreis usw.
      Glaubt man den PV-Enthusiasten und den wöchentlichen Verlautbarungen der betreffenden Forschungs-/Industrie- und Lobbyverbänden, kannst du in spaetestens 5 Jahren mit einer Solarzelle in Handygrösse und einem Akku in Knopfzellengrösse eine halbe Stadt mit Strom versorgen. Sogar bei Nacht...
      Praktisch haben sich die Wirkungsgrade der auf dem Markt verfügbaren PV-Module in den letzten 10 Jahren kaum nennenswert verbessert. Lediglich der Preis für Module ist gefallen.

      Schuldenuhr schrieb:

      Und noch eine Frage, warum kann man die drei oder vier Strings nicht oben "vereinigen" und in 2 entsprechend dimensionierten Kabeln nach unten führen?

      Die Module liefern Ausgangsseitig eine DC-Spannung, je nachdem, wie man diese zusammenschaltet (Reihe oder Parallel) ergibt sich daraus die resultierende Eingangsspannung/Eingenasstrom für den Wechselrichter. Diese kann nur in einem definierten Bereich liegen, um den WR wirtschaftlich zu betreiben. Daraufhin muss man die Stringbildung der PV-Module auf dem Dach ausrichten und die Kabel vom Dach zum WR dimensionieren. Schaltest du mehrere Strings zusammen erhöhen sich entweder Spannung oder Strom am Eingang WR. Kann der WR damit umgehen, ist es gut.
    • Die Parallelschaltung von Modulen ist technisch war möglich, aber nicht ganz so einfach. Abgesehen davon, dass die Module völlig identisch sein müssen, muss man verhindern, das es zu Ausgleichsströmen (Rückströmen) kommt.

      Das ist vergleichbar mit der Parallelschaltung von Batterien oder Akkus, was in der Praxis ja auch nicht so ohne Weiteres möglich ist. Dabei sollte man nicht vergessen, dass man mit PV Modulen richtige "Kraftwerke" auf dem Dach hat, sprich Spannungen und Ströme können erheblichen Schaden anrichten.
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    • R.B. schrieb:

      Ob man dann später die 7kW in 3 strings oder 4 strings aufteilt, die 8 Leitungen + PA kriegt man immer durchgezogen.
      Hierzu habe ich doch noch eine Frage:

      Sollte man die je 3 oder 4 DC+ und DC- Kabel vorsichtshalber in je einem Leerrohr verlegen oder kann das alles in eins? Nehmen wir mal an in zwei, würden dann bei nahezu senkrechter Verlegung bis zum Spitzboden auch 2 x M40 (31,5 mm) reichen oder sollten es schon M50 (innen 39 mm) sein?

      Es ist nämlich so, dass der Weg vom HAR über die Installationswände der Bäder hin zum Spitzboden nicht ganz so einfach ist und außerdem mit den zwei Leerrohren die Dampfbremse durchbrochen werden müsste.

      Stattdessen überlege ich die zwei M40 oder M50 Leerrohre in unserer recht dicken Außenwand hin zum Spitzboden zu verlegen. Der Spitzboden ist senkrecht über dem HAR und da wäre dies der mit Abstand kürzeste Weg. Die Dampfbremse müsste so auch nicht durchbrochen und anschließend abgeklebt werden.

      Wenn ich die EN 1996-1-1 richtig lese scheint es in unserem Fall kein Problem mit M40 oder M50 zu geben, würde das aber bei nächster Gelegenheit noch mal mit unserem Architekten absprechen.

      Wenn es zu der "senkrechten" Variante in der Außenwand kommen sollte, ist es ja nicht ganz unerheblich ob 2 x M40 reichen würde oder ob es 2 x M50 werden sollten.

      Hat da jemand einen Erfahrungswert? Ich habe mir den Innendurchmesser mal aufgezeichnet und die 3 bzw. 4 Kabel (in einem + PA) ebenfalls eingezeichnet und passen tut das schon aber ob man es dann noch durchziehen kann sieht man so natürlich nicht, da braucht es eher Erfahrung.

      Sind bei meiner nutzbaren Fläche von ca. 55 m² 3 oder 4 Strings wahrscheinlicher?
    • also wenn man 4 Leitungen 6mm² (ca. 6,5 Außendurchm) nicht durch ein DN40 bekommt, stellt man sich schon blöd an.
      Ich Hab schon 4 CAT7-Leitungen (ähnlicher AD) durch ein DN25 gelegt.. (ok, das war sehr eng und grnezwertig, aber es ging).

      Bei mehreren Leitungen muss man halt aufpassen dass sich die Kabel nicht verdrehen und immer schon gleich liegen und ins Rohr eingeführt werden.

      Andererseits kann man auch gleich DN50 nehmen, weils eh wurscht ist. Senkrechte Schlitze sind eher weniger ein Problem.
    • Wenn es mit 2 mal DN40 voraussichtlich keine Probleme gibt dann werde ich der Wand auch nicht mehr zumuten.

      Kann man die beiden Leerrohre eigentlich auch an der Außenseite der Außenwand verlegen oder nur innen? Gerüst steht ja noch und man müsste nur je zweimal bohren und senkrecht schlitzen da HAR und Spitzboden übereinander liegen (mit 2 Etagen dazwischen). Dann müsste man nicht drei Decken (davon 2 aus Beton) durchdringen.

      Oder ist Schlitzen außen nicht empfehlenswert oder gar unzulässig?
    • Nur mal interessehalber, was spricht den gegen einen möglichen Standort des WR nah an den Modulen, also im Dachboden? Die Teile sind für Umgebungstemperatur bis 50-60°C spezifiziert, merkliche Leistungverluste beim Umwandeln treten erst ab temperaturen >45-50°C auf, das sollte eigentlich unproblematisch sein. Leitungsverluste auf der DC-Seite werden verringert, Stromschleifenbildung auf der DC-Seite ist auch kein Thema, als Zuleitung genügt ein NYM-J und ein Cat6 zum WR, die man auch jetzt schon verlegen kann.
    • karo1170 schrieb:

      Nur mal interessehalber, was spricht den gegen einen möglichen Standort des WR nah an den Modulen, also im Dachboden?
      Für mich spricht da nichts dagegen, hatten nur beim Lesen in diversen Foren den Eindruck, dass davon abgeraten wird den WR in den ungedämmten Spitzboden zu stellen. Du hältst das für weitgehend unbedenklich?

      Wie ist das eigentlich mit den Speichern, die werden doch mit Gleichstrom geladen oder? Falls ich den mit dazu nehmen würde dann stünde der ja mit im Spitzboden, gibt es da bezüglich Umgebungstemperatur erwartbare Probleme?

      Die Brandgefahr wird dann vielleicht auch ein Thema da dort oben ja alles aus Holz ist.
    • Schuldenuhr schrieb:

      karo1170 schrieb:

      Nur mal interessehalber, was spricht den gegen einen möglichen Standort des WR nah an den Modulen, also im Dachboden?
      Wie ist das eigentlich mit den Speichern, die werden doch mit Gleichstrom geladen oder? Falls ich den mit dazu nehmen würde dann stünde der ja mit im Spitzboden, gibt es da bezüglich Umgebungstemperatur erwartbare Probleme?
      Batterien haben u.U. einen recht engen Temperaturkorridor. nicht zu kalt vor allem, sonst bricht die Kapazitaet u.U. deutlich ein. Wenn der WR ins Dach kommt, sollte aber auch das NYM-J entsprechend grosszuegig dimensioniert werden, ist schliesslich ja auch noch ungezaehlter Strom, die Verluste gehen also auf das eigene Konto....
    • Schuldenuhr schrieb:

      Wie ist das eigentlich mit den Speichern, die werden doch mit Gleichstrom geladen oder?
      gibt beides. Wobei DC Speicher schon sinniger sind, weil DC erst wechselrichten um es danach wieder gleichzurichten und den Speicher zu laden ist irgendwie Unsinn.
      Und auch den Wechselrichter hat man dann doppelt - einen im Speicher und einem im Wechselrichter.
      Sog. Hybrid-Wechselrichter laden gleich die Akkus mit.

      Akku am Speicher ist wahrscheinlich keine so gute Idee... Geht auch auf die Lebensdauer.
    • Also wenn WR im Spitzboden dann auch der Stromspeicher im Spitzboden!?

      Einerseits hätte ich den ganzen Kram schon gern da oben damit der 35 m² zumindest für irgendwas gut ist und ich im HAR mehr Platz für andere Dinge habe. Andererseits will ich mir aber auch keine Probleme dort hoch holen, vor allem in Bezug auf Brandgefahr durch die Stromspeicher oder ist das nur Panikmache?

      Mal ungeachtet dessen noch einmal zu meiner anderen Frage, kann man die beiden Leerrohre eigentlich auch an der Außenseite der Außenwand verlegen oder nur innen? Gerüst steht ja noch und man müsste nur je zweimal bohren und senkrecht schlitzen da HAR und Spitzboden übereinander liegen (mit 2 Etagen dazwischen). Dann müsste man nicht drei Decken (davon 2 aus Beton) durchdringen.

      Oder ist Schlitzen außen nicht empfehlenswert oder gar unzulässig?
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