Unverträglichkeit EPDM/ Dickbeschichtung?

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    • Unverträglichkeit EPDM/ Dickbeschichtung?

      Hallo,


      ein kleiner Bereich (4m²) der Kelleraußenwand soll mit einer Dickbeschichtung versehen werden. Durch die Wand gehen die Hausanschlüsse, die mit einer U**nor DWD Mauerdurchführung eingebaut sind. Die außenliegende Dichtung der DWD (also die, die gegen die Kernlochbohrung abdichtet), besteht aus EPDM . Diese außenliegende Dichtung wird auch mit der Dickbeschichtung überarbeitet.


      Ich bin der Meinung, dass eine Dickbeschichtung nicht mit EPDM in Kontakt kommen darf. Stimmt diese Aussage zur Unverträglichkeit?

      Was wäre eine Alternative?

      Danke und Gruß,
      Peter
    • Das gilt für PVC-Bahnen.
      EPDM Bahnen sind gegen gewisse Lösemittel, Mineralöle und Säuren unverträglich.
      Auch wenn Bitumen aus Erdöl hergestellt wird (es sei denn es ist eines aus natürlichen Vorkommen), ist dieses Bitumenverträglich.
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Bitumenverträglich ja, aber die Haftverhältnisse sind zu prüfen. Auf EPDM hält wenig, selbst mit Anschleifen usw. Da sollte im Fall der Hersteller der Dickbeschichtung zu befragt werden ob eine Behandlung nötig ist. Der technische Dienst des Herstellers sollte solche Fragen beantworten können.

      Dein auszuführender Betrieb muss das ja eh machen, ist nur die Frage ob es auch gemacht wird. Im Zweifel hält doppelt besser ;)
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • wasweissich schrieb:

      anschleifen ist auch nicht das mittel der wahl .
      Anschleifen ist mit einer DER zu erledigen Arbeitsschritte. Ob nun mit oder ohne Chemiekeule. Auf dem Dach wird generell angeschliffen, ansonsten gibts mitm Stück Latte ;)
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    • In einigen Fällen wird Bitumen als Klebstoff für Epdm verwendet , der Bitumen ist allerdings Polymermodifiziert, zb Resitrix Dachbahn .
      Aus welchem Grund sollte EPDM dann nicht Bitumenverträglich sein ? Im Zweifelsfalle sollte das der Hersteller der Manschette beantworten können /müssen .
      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] bewittertes EPDM wird man immer anschleifen müssen , weil die oberste schicht verwittert ist .
      Ob das auch bei Neuware so ist , ich weis es nicht .
      ZB die Resitrixbahn ist max 1 Jahr unter optimalen Bedingungen Lagerfähig .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein

    • Danke für die Rückmneldungen.

      Zwischenzeitlich habe ich auch mit dem Hersteller der Durchführung Kontakt aufgenommen. Eine schriftliche Aussage zur Verträglichkeit geben die nicht, raten aber während des Telefonats von einem Kontakt mit Bitumen ab. Als Ratschlag gab es noch folgendes: "Da die Durchführung etwas zurückversetzt eingebaut ist, könnte dieser komplett mit WU-Beton verschlossen werden. Aber ob der WU-Beton auf dem Edelstahlbereich hält? Dieser "Propfen" könnte dann mit Bitumen überstrichen werden."

      Anbei ein Bild, damit ihr euch das besser vorstellen könnt.
    • Das geht in die falsche Richtung und wird :pfusch: .

      Mir scheint, Du benötigst [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]. Aber auch dabei muss natürlich die Verträglichkeit geprüft werden!
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

      Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben -> http://www.expertenforum-bau.de/donation-add/
    • Skeptiker schrieb:

      Das geht in die falsche Richtung und wird :pfusch: .

      Mir scheint, Du benötigst [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]. Aber auch dabei muss natürlich die Verträglichkeit geprüft werden!
      Danke.

      Ja, den Vorschlag von denen sehe ich auch als Pfusch an.

      Aber du meinst wohl eher den Folienklemmflansch, da die Rohre ja schon eingebaut sind. Hatte auch schon den Rohrflansch von R*mm**s im Visier, allerdings passt da der Durchmesser nicht. Mit der von dir vorgestellten Firma sollte es dann gehen, nachdem die Verträglichkeit geprüft wurde.
    • Sorry, ich komm da nicht drauf. Warum das ganze?

      Ist die wand WU Beton oder warum soll auf den Wand Dickbeschichtung?

      Die DWD der Mauerdurchführung ist wahrscheinlich für "nicht drückendes Wasser" also ist bis an den Betonrand der Kernbohrung alles dicht was die Durchführung angeht.

      Die Problematik bezeiht sich dann also allein auf den 1mm Rand der EPDM Dichtung zwischen Beton und Edelstahlring.

      ICh will das nicht runterspielen, aber das sollte nicht ganz so dramatisch sein.

      Ich tippe ma ldarauf, das die Kernbohrung vor setzten der DWD nicht mit Primer ausgestrichen wurde.
      Ich würde mal Prüfen inwieweit dieser Primer Funktionen auf Dichtheit erfüllt. Dieser sollte meines Wissens nach ein verrutschen der Dichtung verhindern und "das glaube ich mal" die Kernbohrung versiegeln.
      Wäre aber nachzulesen.

      Schlimmer wäre es, wenn über das ganze PE Leer-, Medienrohr eine Manschette müsste. Da wäre bei dieser Version des Leerrohr ggf müssig.
      Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
    • chieff, der Keller ist gemauert. Aus den 70ern Jahren. Daher wohl kein WU Beton. Mit Primer oder so ist die Kernbohrung nicht behandelt worden.

      Das Problem der Abdichtung hat sich erst letztes Jahr herauskristalisiert. Diesen Teil der Kellerwand (3mx2.5m)wollte ich sowieso abdichten, da die innere Kellerwand feucht ist und in dem Bereich eine Terasse hin soll. Also ich jetzt noch die Möglichkeit habe, da einfacher ranzukommen. So, jetzt muss ich wohl doch etwas weiter ausholen.... Letztes Jahr im November hatte ich nach den starken Regenfällen etwas Wasser im Keller, durchgekommen u.a. durch einen Minispalt der DWD. Das konnte ich erkennen. (Vielleicht muss die DWD nur nachgezogen werden, aber da traue ich mich nicht so richtig ran). Auch war die Innenwand nun etwas feuchter als vorher.
      Ich habe die Vermutung, dass einerseits Feuchtigkeit durch die nicht mehr ordentlich vorhandene Wandabdichtung (70er! Jahre), andererseits durch das offen liegende Mauerwerk aufgrund des zurückversetzten Einbaus sowie durch die Außenmembran durchkommt. Daher möchte ich dass schon alles abgedichtet haben.

      Ich habe mal die Preise von der Folienklemmflansch aus #11 angeschaut. Ach du Scheiße. 1100€ Netto in der Preisliste von 2017. Ich brauche für Durchmesser 200 und 250mm.

      Ich habe echt kein Bock mehr und auch kein Geld, um den ganzen verzapften Pfusch der Handwerker wieder ordentlich zu biegen. 1100€ für so ein Flansche. Mit Einbau kostest dass doch locker 1800€ brutto. Dann kommt sowieso die Abdichtungsarbeiten von 2000€ dazu und ich kann meine Terasse wieder dieses Jahr vergessen.
    • Peter1953 schrieb:

      und ich kann meine Terasse wieder dieses Jahr vergessen.
      Bitte bedenke , wenn Du es jetzt nicht richtig machst , (machen lässt,) dann wirst Du auch Deine Terrasse noch ein 2.Mal machen müssen .
      1100€ Netto ist viiiiieeeelllll Geld für so nen pobeligen Flansch .
      Ich hätte mich ja mal in der Flachdachbranche umgeschaut . Duck und weg 8)
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Wenn das ein gemauerter Keller ist der zusätzliche eine Abdichtung braucht dann sind das die falschen Einbausätze. Punkt.
      Die KMB an das Wellenrohr anzuschließen ist auch nicht lustig. Ginge ohne Absichtssatz eh nur bei der Wasserangrifsart Bodenfeuchtigkeit.
      Hat das einer geplant oder wurde das einfach nur so ausgeführt?
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Ich weiß natürlich auch, dass es ordentlich gemacht werden muss. Es sind einfach Wahnsinnskosten für so einen kleinen Bereich. Außerdem ist es einfach sehr frustrierend, wenn ich als Laie später feststellen muss, dass viel Murks verzapft wurde. Archi und Handwerker sind aus der Gewährleistung schon draußen.....grummel. Und dann sitzt mir meine Frau auch noch im Nacken, die ich jedes Jahr mit der Terasse vertrösten muss.

      Carden Mark: Das wurde so durchgeführt, ohne Planung. Und finde jetzt mal einen Planer für so was. Ich hatte schon mal bei jemanden angefragt, die mir letztes Jahr bei einer anderen Sache geholfen hatte. Die ist jetzt aber erstmal "dicht".


      ---------- 11. April 2018, 21:21 ----------

      Cayden Mark: Was ist mit "die falschen Einbausätze." gemeint?

      ....was mir gerade so im Kopf rumspuckt. Wäre es machbar, die DWDs zu lösen und über die Rohre zurück zu schieben. Dann die Kernbohrung mit Primer o.ä zur ABdichtung einschmieren. Anschließend auf die Wand Dickbeschichtung drauf, DWDs wieder reinschieben und festziehen?
    • Die meisten Abdichtungssysteme fallen weg, da das Rohr schon durch die Wand geführt ist.
      Eigentlich werden diese über das Rohr geschoben.
      Also brauchst Du etwas für die nachträgliche Abdichtung.
      Beispiel:
      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]

      Soll keine Werbung sein, halten sicherlich an andere auch bereit.
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Das wo der Link hinführt ist aber nun mal ein Überschiebflansch.
      So etwas in der Art, in Verbindung mit KMB wäre auch mein Favorit.
      Aber hier muss ein bestehendes Rohr abgedichtet werden. Überschieben geht nicht. Es muss daher ein Teilbares System sein.
      öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    • Das mit dem Überschiebeflansch hatte ich ja schon oben korrigiert.....

      Peter1953 schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Das geht in die falsche Richtung und wird :pfusch: .

      Mir scheint, Du benötigst [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]. Aber auch dabei muss natürlich die Verträglichkeit geprüft werden!
      Aber du meinst wohl eher den Folienklemmflansch, da die Rohre ja schon eingebaut sind. Hatte auch schon den Rohrflansch von R*mm**s im Visier, allerdings passt da der Durchmesser nicht.


      Was ist den mit dem hier noch:

      Peter1953 schrieb:

      ....was mir gerade so im Kopf rumspuckt. Wäre es machbar, die DWDs zu lösen und über die Rohre zurück zu schieben. Dann die Kernbohrung mit Primer o.ä zur ABdichtung einschmieren. Anschließend auf die Wand Dickbeschichtung drauf, DWDs wieder reinschieben und festziehen?
      Könntet ihr euch dazu bitte noch äußern?
    • Peter1953 schrieb:


      Könntet ihr euch dazu bitte noch äußern?
      Habe ich an anderer Stelle 'mal lange mit einem der großen Ringraumdichtungshersteller diskutiert: Ist durch deren Zulassung nicht gedeckt und funktioniert nach Auffassung von deren technischer Abteilung auch aus mehreren Gründen nicht.

      (Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass sich solche geriffelten Rohre überhaupt sinnvoll andichten lassen, habe ich aber technisch noch nicht abschließend systematisch durchgekaut und würde ich auch immer vermeiden.)
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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    • Skeptiker schrieb:

      (Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass sich solche geriffelten Rohre überhaupt sinnvoll andichten lassen, habe ich aber technisch noch nicht abschließend systematisch durchgekaut und würde ich auch immer vermeiden.)
      Mit Flüssigkunststoff wird das schon machbar sein , ob das die Zulassung des FSK hergibt , bezweifele ich aber sehr .
      Vermutlich wird es das Trial and Error Prinzip bei dem Versuch . entweder hop oder top .
      Geriffelte Rohre würde ich aber auch vermeiden .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Wie willst du denn mit FSK , bez. mit dem Vlies in die Rillen kommen? Dat wird nix. Man müsste ein MIttelchen haben, was sich mit dem Rohr verbindet und die Rillen egalisiert, dann mag das passen.
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