Abwasserohr in Bodenplatte einbetonieren

    • Chrstngons schrieb:

      Aber versteh das mit dem Trinkwasser immer noch nicht , sorry .
      Trinkwasserleitungen benötigen einen gewissen "Durchsatz". Da muss ständig...naja...sehr häufig, frisches Wasser nachfließen damit sich in der -wenn nicht benutzten- Wasserleitungen keine Keime bilden können. Legionellen. Steht da die meiste Zeit das Wasser besteht die Gefahr von Keimbildung, die dann langsam aber sicher immer tiefer ins Kanalnetz zurückmodert.
    • Chrstngons schrieb:

      Aber versteh das mit dem Trinkwasser immer noch nicht , sorry .
      Du musst doch an die Toilette eine Spülkasten bauen, und woran wird der angeschlossen? An eine Trinkwasserleitung. Nun hast Du ja zwischen Haus und Toilette eine größere Entfernung zu überbrücken, d.h. an Deinem Trinkwassersystem hängt eine Leitung die mit Wasser gefüllt ist, und die nur alle Schaltjahre mal benutzt wird. Was wird wohl mit dem Wasser passieren?


      Chrstngons schrieb:

      Es sollen noch zwei Waschbecken an die Abwasserleitung kommen .

      Es kommt nicht nur auf die Anzahl an, sondern auch auf deren Nutzung. Ich habe ein Waschbecken in der Garage, das wird nie benutzt. Ist an sich völlig sinnfrei, wenn man es genau betrachtet. Ab und zu wird mal ein Gartenschlauch angeschlossen, aber die Abwasserleitung sieht jahrelang kein Wasser.


      Chrstngons schrieb:

      Ja revisionsschacht ist vorne vorhanden .
      und der sitzt sicherlich in einer Tiefe x. Wo ist also das Problem, die Abwasserleitung deutlich tiefer zu verlegen? Du kannst sie ja nicht oben am Revisionsschacht anschließen, sondern musst damit sowieso nach "unten".


      ---------- 8. Februar 2018, 09:05 ----------

      Thomas B schrieb:

      immer tiefer ins Kanalnetz zurückmodert.

      ?(

      Ersetze "Kanal" durch "Leitung", dann könnte es passen., ;)
    • Chrstngons schrieb:



      Also würdet ihr davon abraten selbst wenn Ich es frostfrei verlegt bekommen würde und zum Beispiel noch zusätzlich ein regenfallrohr vom Haus anschließen würde ?
      Davon würde ich definitiv abraten, denn dass ist nicht erlaubt Regenwasser in den Abwasserkanal einzuleiten, es sei denn ihr habt einen Mischwasserkanal in den ihr sowieso das Regenwasser einleitet.


      ---------- 8. Februar 2018, 09:21 ----------

      Noch eine Idee zum Trinkwasser:
      Ist jetzt wahrscheinlich außerhalb von irgendwelchen Regelwerken usw., aber doch ganz praktikabel:

      Hast du zufällig eine eigene Grundwasserpumpe für die Gartenbewässerung? Daran könnte man auch die WC-Spülung anschließen. Dann ist man unabhängig vom Trinkwassernetz, und die Gartenpumpe wird bei Frost ja sowieso abgestellt und entlehrt. OK wenns dann wirklich friert muss man bei ner Party halt mal ins Haus zum p.....
      Ich weiß ist jetzt eher Richtung BastlWastl, aber wird funktionieren.

      Das Abwasserproblem muss natürlich weiterhin geklärt werden.
      Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen!!
    • Ja haben wir . Kommt alles in einen .

      Aber verstehe schon was ihr meint . Also wenn ich eine Toilette hätte könnte ich sie eigentlich nur benutzen wenn es nicht gefroren ist und müsste dann die Leitungen wasserfrei machen damit sie nicht platzt . Trotzdem besteht dann die Gefahr das sich keine bilden können .

      Schade , hätte gerne außerhalb vom Haus eine gehabt . Damit mir nicht jeder reinläuft .


      ---------- 8. Februar 2018, 09:45 ----------

      Nein grundwasserpumpe habe ich leider keine
    • Was hältst Du von einer Campingtoilette? Ich weiß jetzt nicht, was für Partys Du feierst, Aber vielleicht ist das ja ausreichend?
      Off-Topic:
      Als Archi denkt man auch gern mal weiter/ums Eck, denn häufig werden von Kunden Wünsche geäussert und wenn man dann genauer nachhakt oder auch anders an die Sache rangeht, gibts auch andere Lösungen .
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • Wie gesagt, alle Probleme lassen sich lösen, es ist nur eine Frage des Aufwands.
      Man könnte die Toilette in der Garage so einbinden, dass danach noch weitere oft genutzte Zapfstellen kommen. Das erhöht aber den Aufwand für die Leitungsverlegung.

      Keime, Legionellen, die Probleme sind meist hausgemacht. Falsch geplant wird eher selten, falsch ausgeführt schon viel eher (wer interessiert sich schon für Pläne), und falsch genutzt dürfte wohl der Spitzenreiter sein. Wie oft hat man schon gehört "da legen wir mal 2 Leitungen hin, kann man in Zukunft vielleicht mal gebrauchen", und wenn die Leitungen dann auch noch an´s Netz angeschlossen sind, muss man sich nicht wundern. Besonders spannend wird es dann bei Warmwasserleitungen, aber auch Kaltwasserleitungen sind nicht zu unterschätzen.

      Das gilt natürlich auch für Leitungen im Haus, da kommen solche Strecken in denen Wasser stagniert, noch viel öfter vor. Ich denke nur mal an das "Bad" im sonst ungenutzten DG, oder Leitungen in einen Hobbyraum (der nur alle Schaltjahre genutzt wird), oder typisches Beispiel, die Leitung zur Gartenbewässerung, usw.
    • R.B. schrieb:

      ...Das gilt natürlich auch für Leitungen im Haus, ...
      Wem sagst Du das.
      Ich habe kürzlich für eine Pantryküche im 5.OG eine TW-Leitung als Schleife bis hoch und wieder runter verlegen lassen und ans Ende im EG eine häufig benutzte Toilettenspülung angeschlossen. So wird der gesamte Strang mehrfach täglich gespült und die Mehrkosten beliefen sich auf unter hundert Euro, weil ohnehin eine Leitung durch alle Etagen zu verlegen war.
      Sowas wäre theoretisch auch für das Garagenklo möglich gewesen, wenn man rechtzeitig bei der Hausplanung nachgedacht hätte. Im Nachgang ist sowas schwer zu heilen.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Chrstngons schrieb:

      Na innen den Hahn zu drehen und außen leer laufen lassen .
      Schatz, morgen ist Party, dreh mal das Wasser an.
      Und am nächsten Morgen mit Brausekopf dann wieder bis zur nächsten Party entleeren?

      Wie oft passiert das? Einmal? Zweimal? der Doch sogar dreimal?
      Dann verbelbt es, bis die Leitung das erste Mal kaputtgefroren ist!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ich war beim Thema Abwasser - auch noch ungeklärt.
      Die Leitung ist übrigens auch in frostsicherer Tiefe zu verlegen, vor allem wenn noch Regenwasser eingeleitet wird.
      Kann sonst auch zu unangenehmen Effekten führen, wenn es mal kalt wird.

      Der Rest lässt sich leicht lösen:
      TW-Leitung hin und rück wie oben beschrieben ala Zirkulation. Parallel Heizungsleitung Vor- und Rücklauf und Heizkörper ins Klo.
      Nachdenken kostet extra!
    • Das Problem hier ist, dass der TO selbst nicht weiß wie tief der Abwasseranschluss ist, dünkt es mir. Neben der Garage ist ja auch ein Haus, oder zeltet der TO? In welcher Tiefe verläuft denn dieses Abwasser? Sicherlich nicht in der Bodenplatte. Hier will jemand das Abwasser in DIY machen und scheut das tiefe graben, scheint es mir. Aber so wird nix daraus. Was hier abläuft ist nur ein Stochern auf der Glaskugel. Wir wissen nix über die Umstände rundherum. Der TO sollte mal den Abwasserplan einstellen, dann sieht man die Situation besser und dann kann man auch konkretes dazu sagen. Aber einfach so? Geht nicht. Keine Ahnung wie tief der Kanalanschluss ist, keine Ahnung was noch rundherum ist und es bessere Lösungen geben würde, auf die der TO nicht kommt. Wissen gleich Null.

      Es gibt nur einen Fakt, dass die Idee die Bodenplatte der Garage aufzuschneiden ziemlich dämlich ist und man es tunlichst lassen sollte. Für alles andere fehlen einfach die passenden Infos.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Wie wird denn das Dach der Garage entwässert? Da muss es doch auch Abwasserrohre geben. Wo entwässern die denn hin? Auch die sollten in einer entsprechenden Tiefe sein. Regen- und Schmutzwasserkanäle sind doch meist nah beieinander, dann kann man beide Leitungen im selben Graben verlegen. Wie stellt man sich den weiteren Verlauf vor, wenn das Rohr an der Stirnseite des Bopla raus kommt? Ist da eine Entwässerungsrinne davor? Wie soll der Aufbau der Garagenzufahrt sein? Der Aufbau hat doch auch eine gewisse Höhe. Wenn dann einer drüber fährt ist das Rohr drunter platt.

      Es fehlen einfach mehr Angaben, Höhen, Pläne. Von daher ein klares: Nein, geht nicht! Mehr muss nicht aufgeführt werden.
      Die Garage hat doch jemand geplant. Der sollte doch zum Abwasserthema Antworten geben können.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Mit spitzer Feder gerechnet, könnte man auch auf 1% Gefälle kommen. Die Frage ist dann eher, ob die Ausführung so genau möglich ist, und wie dauerhaft die Sache wird.

      Schwachpunkt bleibt aber die Nutzung. Niemand geht freiwillig in einer Garage auf die Toilette, und wenn diese nur alle Schaltjahre genutzt wird, dann fehlt es schlichtweg an Wasser für einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb. Ein Waschbecken hilft da auch nicht viel weiter, weil die Wassermenge zum Hände waschen eher gering ist und sich die Wasserentnahme über Minuten hinziehen kann. Das juckt Reste in der Leitung nicht, die bewegen sich dadurch keinen Millimeter vorwärts.
    • gunther1948 schrieb:

      und das gibts jetzt als kg-rohr für erdverlegung und das übergangsstück von wc auf 90 mm auch mmmh????
      Der Hinweis ist wichtig, denn es darf natürlich nicht jedes Rohr einfach so in der Erde verbuddelt werden.

      Es gibt aber beispielsweise von Re..u Rohre die sowohl im Innenbereich als auch draußen, inkl. Erdverlegung, verwendet werden können, und die dafür auch zugelassen sind. Die kosten aber mehr als ein paar Cent, das ist klar.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher