Epoxidharz falsches Mischverhältnis

    • Epoxidharz falsches Mischverhältnis

      Nun hat es mich auch erwischt.
      Diesmal bin ich der Murkser.

      Folgendes Problem.
      Ich habe einen Steinteppich.
      Hier wollte ich einen Oberflächenverfestiger auftragen(Rolle)

      Es handelt sich um Epoxidharz 2k
      Bestehend aus Mischung A und Mischung B

      Also Harz und Härter
      Das eine ist klar und das andere gelblich.

      Nun habe ich ausversehen die falsche Bohrmaschine genommen.Die nicht soft anläuft.Also ist mir das Zeug beim rühren ausgelaufen.Besser gesagt viel vom gelben (B)

      Soviel wie es ging,habe icj wieder in den Behälter gemacht.
      Dann von Hand gerührt.
      Ich habe es dann aufgetragen.Den Raum für 5 Tage verschlossen.

      Leider klebt der Boden noch.Er härtet nicht aus oder halt exzrem langsam.

      Was kann ich nun machen ?
      Meine Idee ist den Boden zu erwärmen (50Grad)

      Oder eine neue Misching anrühren und drüber streichen.

      Oder noch 2 Wochen warten.
      Funktioniert was davon ?
    • Machen kannst Du genau eins:
      Stemmhammer nehmen und den ganzen Steinteppich wieder raushauen!

      Falsch angemischtes Epoxi kannst DU nicht mehr retten! Weder durch Zugabe der zu gering dosierten Komponente noch durch überdecken mit einer weiteren Lage.
      Ich repariere Kajaks mit Epoxidharz und habe das Thema "falsches Mischungsverhältnis" durch.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Da geb ich dir vollkommen recht.

      Mein Fehler lag mal in (Basis Grundierung epox) mit (Härter Fertigschicht epox) zu mischen.
      Selbst der Hersteller musste das noch prüfen. Aber letztendlich blieb es klebrig und härtete nicht.

      Ergo alles runter.
      Bei mir war es glücklicherweise noch so zäh, das es mit aufstreuen von Fliesenkleber und Einer Spachtel abgeschabt werden konnte.
      Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
    • jepp.. gebe Ralf recht. Der Härter ist kein Katalysator, sondern eine notwendige chemische Komponente. Ist die nicht ausreichend vorhanden, läuft die Reaktion nicht. Sprich du wrist immer nicht ausreagiertes Harz drin haben.
      Das mag über lange Zeit trocknen (flüchtige Bestandteile verdunsten) - aber das Zeug bleibt klebrig und hat nicht die physikalsichen Eigenschaften (Härte, ...)

      => raus damit.
      Der Fehler war das Zeug überhaupt zu verwenden..
      Neues Gebinde Harz hätte wieviel gekostet? 100€?

      Bodenbelage in was für einem Raum?
    • Bei mir ist es eine hauchdůnne Schicht.

      Was R.D geschrieben hat,habe ich auch schon gelesen.

      Fas Problem ist,es ist das Gäste WC.

      Ich dachte ich nehme Spülmittel und eine Bürste und kratze die schicht herunter.Schleifen geht nicht.Wurde mir alles verkleben.

      kann ich einfach drüber Fliesen.Also ohne vorher zu schleifen ?

      Ich habe es mit der Bürste schon versucht.Dann wird es wieder klebriger.Da ich das in den Poren heraus hole.

      drüber Fluesen ohne schleifen wäre am einfachsten.Wenn nichts dagegen spricht
    • R.B. schrieb:

      Pin Cho schrieb:

      drüber Fluesen ohne schleifen wäre am einfachsten.Wenn nichts dagegen spricht
      und womit soll sich der Fliesenkleber dann verbinden?
      <Humor> dick auftragen und als "schwimmenden Estrich" betiteln </Humor>

      'raus damit wäre auch aus gesundheitlichen Gründen besser, da möglicherweise noch Teile des nichtausgehärteten Materials ausdünsten können.
      Gruß
      Holger
      --
      Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
      Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
      (Andreas Marti; Schweizer)
    • Epoxi wird im Bootsbau, beim Bau von Surfbrettern, bei Modellbau, selbst im Flugzeugbau angewendet. Und keinem der Anwender ist eine faule Mischung nicht schon mal untergekommen.
      Wenn es da irgendwas gäbe, sein Werk zu retten und von dem Mist zu befreien, dann wär das in den entsprechenden Scenen bekannt.
      Ich kenne keinen, der dazu brauchbares und funzendes hat.
      Und ich habe Modellbau mit Epoxi betrieben, ich repariere Boote und hab immer mal wieder mit anderen entsprechenden Bastlern Kontakt.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Epoxi neigt grundsätzlich zum Vergilben. Polyester wäre hier das Material der Wahl, hat aber andere Nachteile.
      Es gibt spezielle Farbpulver zum Färben von FRISCHEM Epoxi (beim Mischen beigemengt)
      Hinterher gehen nur noch spezielle 2K Lacke (Bootsbauzubehör z.B.)

      Ansonsten wie skeptiker. Sie es als Chance, des Zeugs ledig zu werden.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Deshalb hat er eine Grundierung angegeben.Sobald ich Zuhause bin,kann ich mal schauen welche Sachen er aufgelistet hat


      ---------- 10. Januar 2018, 21:43 ----------

      Den vergilbten weissen Steinteppich mit dem hier vorbehandeln.


      Reiniger 6615 mit Primerfunktion für Polyurethanverguss



      Dann das zum einfärben.


      Polyurethan Gießharz S..... 6067 glasklar, bleifrei für LED u. Elektronik




      Farbpaste reinweiß ähnlich RAL 9010 für Polyurethanharze



      Und dann das zum Schluss


      Porenfüller S....... 6040 wasserklar mit Härter 7039

      Das wurde mir empfohlen.
    • PU ist jetzt noch mal was ganz anderes als Polyester. glasklar, wasserklar, Farbpaste ...
      wirkt alles seltsam. Und wie welches Material auf falsch angerührtem und dann nochmal überarbeitetem Epoxy haftet kann wohl keiner vorhersagen. Besser alles wieder raus. Gruß Manfred Abt
      Es grüßt

      Manfred Abt
      Ingenieurbüro AQUA-Bautechnik GmbH
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      Das sind zwei verschiedene Räume.
      Das Gäste WC ist mit dem falsch angerührtem Epoxidharz.
      Hier wird wohl nichts übrig bleiben als raus machen.

      Der andere Raum ist mit weissem Steinteppich.Hier ist das Epoxidharz vergilbt.
      Die oben genannten Reiniger und PU sind für das Problem gedacht.
      Damit wir hier einen weissen Steinteppich haben.Und nur mit PU wird es nicht wieder vergilben.
      Epoxidharz einzufärben wäre ja der gleiche Effekt.Würde wieder vergilben.
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