gerade am WE passiert :( rechner nach update bootet nicht mehr

  • gerade am WE passiert :( rechner nach update bootet nicht mehr

    Moin,
    am WE hat es mich bzw. meinen PC im office erwischt. Offensichtlich nach einem W.-Doof-update (W7) nach wenigen Sekungen blue screen und eine Fehlermeldung. Im I.-Net recherchiert sagte mit winzigweich, es handele sich um einen Fehlern, wobei notwendige Treiber nach dem Start nicht gefunden würden und man einen hotfix?? downloaden müsse, um das Problem zu beheben.
    OK, dachte ich, dann boot man vonne DVD und machma, bekam doch kalte Füße, weil soooo erfahren bin ich dann doch nicht. Also zum Dealer meines Vertrauns und siehe da, so einfach war das dann doch nicht.
    Was war nach Angaben des Dealers geschehen?
    Offenbar hat es mit den nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken bei den Prozessoren zu tun. Winzigweich hat wohl ne Problemlösung programmiert, dabei aber scheinbar ältere Prozessoren "vergessen". Die nämlich fanden nach dem Neustart die passenden Treiber nicht mehr.
    Wenn ich das nun richtig kapiert habe, kann das Problem wieder auftauchen und ich, so zumindest der Trost des Copmuterreparateurs, sei nicht der einzige, dem solches widerfahren.

    Wenn ich meine Dächer so bauen würde wie einige Hersteller programmieren, dann hätte ich mehr Klagen am Hals als die Gerichte bearbeiten könnten :( Bei denen geht das einfacher, die wälzen die entstehenden Kosten auf den Nutzer ab.

    Grüße

    si
    DDM und öbuv Sachverständiger der HWK Bielefeld
  • Meltdown und Spectre sind nicht nur Windows bezogen.

    Mit den Patches haben momentan so einige Ihre Problemchen, vor allem ältere Hardware.

    Will die Hersteller der MikroChips jetzt nicht in Schutz nehmen, weil fehler passieren immer und jeden mal, aber du baust ja auch keine Dächer mit 10 Jahre alten Material, warum also nicht Hardware und Software etwas aktueller halten?

    Das Thema ist schon heikel, und macht momentan die Große Runde. Während die meisten Business Anwender wahrscheinlich neuere Hard/software einsetzen, und so schneller und wahrscheinlich überhaupt an Patches und Updates kommen, ist der Consumer Anwender der gekniffene. Ich hab gestern meine Privat Rechner mal inspiziert, Rechner ist von 2010 letztes Bios Update kam in 2015, Intel i Core 7, ich vermute dass ich da keinen Bios Update mehr bekommen werde, habe noch nichtmal ein Update für ein IBM Thinkpad gefunden dass erst 7 Jahre alt ist.

    Also alles Elektronik Schrott jetzt? Scheint aber auch so dass die Lücken nicht so einfach auszunutzen sind, da muss man schon sehr versiert sein, da werden einige Rechner auf der Strecke bleiben die kein Updaten bekommen werden, oder wo die User kein Update machen werden. Und selbst wenn man jetzt hingeht und sich nen neuen Rechner kauft, hat der auch erstmal noch unausgepackt die Sicherheitslücke.

    Das bei Updates BlueScreens oder Sonstwas auftreten kann, gabs immer schon, deswegen immer an Datensicherungen denken, dass man, falls ein Update schief läuft, den alten Stand wiederherstellen kann.

    Schön aber dass du einen Computer Experten hast der dir den Rechner wieder fit gemacht hat. Ich bin ja mal gespannt was das Bekanntgeben dieser Lücke noch alles nach sich zieht. Sind ja so ziemlich alle betroffen, PC's, Apples, Smartphones, Tablets, IOTs, ... ...

    Gibt auch einige Win10 Benutzer die es "erwischt" hat:
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    ---------- 9. Januar 2018, 09:44 ----------

    PS: hier auch noch ein Link der "etwas vereinfacht" erklärt was genau da passiert:
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  • stefan ibold schrieb:

    Wenn ich das nun richtig kapiert habe, kann das Problem wieder auftauchen
    Das ist leider so, denn die verantwortliche hardware kann kann ja nicht so einfach per Fernreparatur geändert werden.
    Ein software Patch der dieses Problem umgeht, kann natürlich nicht verhindern, dass nicht irgendwann eine böse software kommt, den Patch teilweise eliminiert, und dann die Schwachstelle wieder ausnutzt.

    Bei der komplexen hardware heutzutage ist nicht die Frage, ob diese fehlerfrei ist, sondern ob sich Fehler bemerkbar machen können, und wie gravierend diese sind. In jedem PC schlummern Fehler, die sich aber über die Nutzungsdauer nicht bemerkbar machen. Somit fallen diese niemandem auf und nach x Jahren wird das Teil, inklusive Fehler, sowieso entsorgt.

    Man kann nun versuchen ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben, in der Hoffnung, dass die Hersteller bei erkannten Fehlern bestmöglich nachbessern, doch man sollte sich damit abfinden, dass kein System fehlerfrei sein kann. Als Anwender ist man hier den Herstellern völlig ausgeliefert. Das Problem ist nicht neu, und verstärkt sich mit steigendem Komplexitätsgrad. Da man als professioneller Anwender von seinem System abhängig ist, bleibt einem nichts anderes übrig als bei dieser ABM mitzuziehen. Die Alternative wäre, never touch a running system. Diese Strategie fahre ich bei vielen Rechnern hier im Betrieb, die ausschließlich für eine Aufgabe gedacht sind, doch auch das ist keine nachhaltige Lösung, denn irgendwann muss man zwangsläufig aufrüsten. Fällt so ein Rechner nach x Jahren aus, dann kommt der Punkt, an dem man keine passende Ersatz-hardware mehr bekommt. Spätestens dann hat man ein Problem.
  • ob ein angeblich uralter layoutfehler der cpu (wenn ich das bei meltdown
    richtig verstanden habe) geplant oder durchgerutscht ist, ist nur ein aspekt.
    spannender, weil hausgemacht, wird das problem, wenn (zB wannacry, 0-day)
    "Exploits aus dem Bestand der NSA" stammen - da kommt künftig noch mehr
    und über internetanbindung wird der user "versorgt": deshalb laufen bei mir
    schmerzfrei + internetfrei computer sogar mit "böser" cpu - "no web, no cry".

    über wus (windows-update-spass) hatte ich auch schon berichtet: alte instanz
    aufspielen > läuft. wus > läuft nicht.
  • stefan ibold schrieb:

    Moin,
    am WE hat es mich bzw. meinen PC im office erwischt. Offensichtlich nach einem W.-Doof-update (W7) nach wenigen Sekungen blue screen und eine Fehlermeldung. Im I.-Net recherchiert sagte mit winzigweich, es handele sich um einen Fehlern, wobei notwendige Treiber nach dem Start nicht gefunden würden und man einen hotfix?? downloaden müsse, um das Problem zu beheben.
    OK, dachte ich, dann boot man vonne DVD und machma, bekam doch kalte Füße, weil soooo erfahren bin ich dann doch nicht. Also zum Dealer meines Vertrauns und siehe da, so einfach war das dann doch nicht.
    Was war nach Angaben des Dealers geschehen?
    Offenbar hat es mit den nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken bei den Prozessoren zu tun. Winzigweich hat wohl ne Problemlösung programmiert, dabei aber scheinbar ältere Prozessoren "vergessen". Die nämlich fanden nach dem Neustart die passenden Treiber nicht mehr.
    Wenn ich das nun richtig kapiert habe, kann das Problem wieder auftauchen und ich, so zumindest der Trost des Copmuterreparateurs, sei nicht der einzige, dem solches widerfahren.

    Wenn ich meine Dächer so bauen würde wie einige Hersteller programmieren, dann hätte ich mehr Klagen am Hals als die Gerichte bearbeiten könnten :( Bei denen geht das einfacher, die wälzen die entstehenden Kosten auf den Nutzer ab.

    Grüße

    si
    Wird nicht vor jedem Update ein Wiederherstellungspunkt gesetzt? Also zumindest bei mir ist das so, dann dauert das zurücksetzen ca. 2 Minuten +/-

    Wenn du Dächer wie ein Betriebssystem bauen würdest, müsstest du ganze Städte überdachen, freitragend, Höhenunterschiede +- 200m und noch so einiges mehr.
    Ich würde Microsoft nicht verteufeln, auch wenn die Reaktion vielleicht vorschnell war. Das ursprüngliche Problem stammt ja aus anderer Quelle.
  • stefan ibold schrieb:

    [...]Offenbar hat es mit den nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken bei den Prozessoren zu tun.
    [...]
    Hast Du zufälligerweise einen AMD-Prozessor ?


    dermarc schrieb:

    stefan ibold schrieb:

    Moin,
    am WE hat es mich bzw. meinen PC im office erwischt. Offensichtlich nach einem W.-Doof-update (W7) nach wenigen Sekungen blue screen und eine Fehlermeldung. Im I.-Net recherchiert sagte mit winzigweich, es handele sich um einen Fehlern, wobei notwendige Treiber nach dem Start nicht gefunden würden und man einen hotfix?? downloaden müsse, um das Problem zu beheben.
    OK, dachte ich, dann boot man vonne DVD und machma, bekam doch kalte Füße, weil soooo erfahren bin ich dann doch nicht. Also zum Dealer meines Vertrauns und siehe da, so einfach war das dann doch nicht.
    Was war nach Angaben des Dealers geschehen?
    Offenbar hat es mit den nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken bei den Prozessoren zu tun. Winzigweich hat wohl ne Problemlösung programmiert, dabei aber scheinbar ältere Prozessoren "vergessen". Die nämlich fanden nach dem Neustart die passenden Treiber nicht mehr.
    Wenn ich das nun richtig kapiert habe, kann das Problem wieder auftauchen und ich, so zumindest der Trost des Copmuterreparateurs, sei nicht der einzige, dem solches widerfahren.

    Wenn ich meine Dächer so bauen würde wie einige Hersteller programmieren, dann hätte ich mehr Klagen am Hals als die Gerichte bearbeiten könnten :( Bei denen geht das einfacher, die wälzen die entstehenden Kosten auf den Nutzer ab.

    Grüße

    si
    Wird nicht vor jedem Update ein Wiederherstellungspunkt gesetzt?
    Nicht, wenn es der Nutzer deaktiviert hat. Die Wiedererstellungspunkt belegen - je nach Anzahl und Art der Änderungen - auch Speicherplatz. Dieser ist bei SSD's häufig knapp bemessen und viele Nutzer versuchen, diesen vor Datenmüll zu schützen.

    Gestern gerade bei Telefonsupport erlebt: Zurücksetzen auf letzten Wiederherstelungspunkt hat nicht funktioniert. Auf den vorletzten auch nicht, irgendeine Treibersache... ist schon Schade, wenn man als Lösung den eigentlich dafür vorgesehenen Rettungsring hinwirft, das Ding dann aber nicht schwimmt. War wohl ein Widerherstellungspunkt.

    Kurz danach Anruf vom Statiker: Statikprogramm geht nicht mehr. Lösung gefunden. Im Post von Marcus vom 25sten .
    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)
  • Betr. Meltdown und Spectre
    heise hält ein aktualisierte Liste von betroffener Hardware und Updates:

    [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]

    bei ARM sind nicht alle betroffen eher die geschwindigkeitsoptimierten
    Raspi und mein neu gekaufter chinesen Smartie sind raus .

    Das Problem wird uns bis zum Einsatz einer neuen Prozessor(design)generation begleiten.

    Uodates leiber nur anbieten lassen und erstmal in die weiten Netz lauschen.

    Insbesondere wenn nach einem halben Jahr die Hektik ausbricht und tiefgründige Flicken notwendig werden.
  • mls schrieb:

    deshalb laufen bei mir
    schmerzfrei + internetfrei computer sogar mit "böser" cpu - "no web, no cry".
    Daumen hoch! Oder halt regelmäßig auf den aktuellen Stand halten.
    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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