Holzschutz Pergola

    • ich finde es schön ,dass olli auf (meine) kritischen beiträge nicht mit jammern und beschweren sondern mit denken reagiert . :thumbsup:

      die sache mit den schrauben !! nur als neuer denkansatz !! : warum meinst du , ist auf dem bild mit dem elendswinkel ein hammer abgebildet ?


      und ralf , eine einwegpergola hält auch ohne firlefanz gerne 20 jahre . :yeah:
    • Nutzungsbedingungen schrieb:

      Eine Beratung zu Do-It-Yourself-Anfragen kann im Einzelfall erfolgen, wenn dem Nutzer angeraten wird, grundsätzlich Planer, Fachplaner und Fachunternehmen einzuschalten.
      Bei einer linearen zu berankenden Pergola von gerade einmal 4,40 m Länge habe ich persönlich keine Bedenken, wenn diese selbst gebaut wird.

      Würde denn einer der geschätzten Kollegen hierfür tatsächlich eine „Planung“ erstellen, eine Ausschreibung und die Bauleitung übernehmen? Würde ein Zimmerer dafür überhaupt nur ein Angebot abgeben? Ich habe schon länger Schwierigkeiten überhaupt Angebote für ganze Dächer zu bekommen.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Olli schrieb:

      Also die Stoßnaht nicht auf einen Pfosten sondern irgendwo "in der Luft".
      Du hast ja keine Belastung von oben. Es trägt sich lediglich selbst. Deshalb geht das schon in Ordnung. Bei tragenden Bauteilen wäre eh der Zimmermann zu befragen, wenn es denn eine Holzverbindung ist ;)


      Olli schrieb:

      Für die Vertiefungen könnte ich ja mittels Forstnerbohrer ein wenig Material wegnehmen so das ich mit dem Stechbeitel nicht mehr arg so viel Material weg nehmen muss und auserdem auch gleich eine gewisse Tiefe vorgegeben habe.
      Kann man machen, ist nur halt kein Handwerk :P Mit scharfem Beitel geht das recht fix ;) Gibt auch Zapfenlochstemmer - elektrisch. Aber das ist uncool einfach :P

      Olli schrieb:

      wenn ich dich richtig verstanden habe in horizontaler Form in die Seite des Rähms hinein
      Du willst ja dafür sorgen, dass beide press aufeinander sitzen und sich nicht nach Oben herausarbeiten kann. Also ja!

      Olli schrieb:

      Kann man das noch irgendwie sinnvoll verhindern?
      Du könntest den Kopf leicht Anschrägen und somit Abstand herstellen. Sieht vielleicht nur nicht so gut aus. Wenn du die Form aber wieder im Balken verwendest - als Verzierung dann könnte es vielleicht gefälliger daher kommen.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Damit es immer schön ins Hirnholz dropt
      Wasser wird die Stirn des Pfosten eh immer aufnehmen :P Ich glaube Olli hat kein Leimschein, damit ließe sich wohl der Spalt versiegeln, dazu brauchst meiner Meinung nach aber Erfahrung. Ob es das am Ende rausreist, das Anschrägen, bleibt abzuwarten. :D
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Nun - Würde mir das so erklären: Wenn die Pfosten oben angeschrägt sind, so das der Rähm Überstand hat zum abtropfen, fliest das Wasser ja welches auf die Schräge aufkommt, wenigstens mal ab und bleibt nicht stehen wie wenn ich nicht anschrägen würde. Was spricht eigentlich dagegen kleine Bleche zwischen Rähm und Pfosten zu schieben (1-2cm auf dem Pfosten aufliegend) so das diese dann das Wasser vom Pfosten ableiten - außer der Optik evtl ;)

      Bzgl. Tragfähigkeit - da liegen ja schon Pflanzen irgendwann oben drauf mit ihren Früchten.... ein klein wenig Gewicht wird es schon sein.


      ---------- 2. Januar 2018, 15:43 ----------

      So meinte ich es mit den Blechen (rot)

      (Seitenansicht der Pergolareihe mit Zapfverbindung ;) )
      Bilder
      • Seitenansicht.png

        2,77 kB, 155×367, 15 mal angesehen
    • Olli schrieb:

      Was spricht eigentlich dagegen kleine Bleche zwischen Rähm und Pfosten zu schieben
      Das da keine Luft ran kommt. Dann gammelt es halt oben auf dem Blech. Flocke hatte dir die Grundsätze geschrieben für den konstruktiven Holzschutz ;) Das stehende Blatt wird die Belastung der Pflanzen schon aushalten. Das Verbindungsmittel ist entsprechend zu wählen ;) Denn das nimmt die Kräfte auf.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Skeptiker schrieb:

      Würde ein Zimmerer dafür überhaupt nur ein Angebot abgeben? Ich habe schon länger Schwierigkeiten überhaupt Angebote für ganze Dächer zu bekommen.
      Du wirst lachen , Ich hab schon 2 Pergolen Instandgesetzt / defekte Holzbalken ausgetauscht und mit Blech abgedeckt .
      Abgerechnet wurde auf Stundenbasis .
      Ich glaube aber für einen Pergolenneubau ein Angebot abzugeben , wäre vergebene Liebesmüh , der Kunde wird dankend ablehnen und sagen das bekomme ich im Baumarkt für x Euros und ein vielfaches billiger , ausser die vorrausichtlichen Kosten sind bewusst und schrecken Ihn nicht ab .

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      Das mit dem Blech , so wie du es vorhast , solltest Du ganz schnell wieder vergessen , wenn dann auf das Rähm oben drauf . Wenn dann noch Reiter Quer drauf kommen sollen , dann wird´s etwas komplizierter , aber nicht unmöglich .Man muss halt nur ne Praktikable Lösung finden und mit Handwerklichem Geschick umsetzen können.
      Mal so als Stichworte : Hauerbuckel , bördeln , löten , indirekte Befestigung .
      Man kanns auch lassen und erneuert eben irgendwann mal die zerstörten Holzteile
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • wasweissich schrieb:

      ...und ralf , eine einwegpergola hält auch ohne firlefanz gerne 20 jahre . :yeah:
      Da möchte ich zur Motivation des TE mal meine eigene Erfahrung beisteuern:
      1981 habe ich aus Kanthölzern aus Pappelholz (mir hattn ja nüscht), die zum Bau von Exportkisten gedacht waren, eine U-förmige Pergola 4x5 m rund um meine Terrasse gebaut. Sollte nur ein paar Jahre halten, bis ich vernünftiges Holz beschafft hätte. Das Ding stand 2000, als ich den Garten verkaufen musste, immer noch fest.
      Vor 5 oder 6 Jahren bin ich mal wieder dort vorbeigefahren. Da stand das Ding immer noch unverändert.
      Soviel zur Haltbarkeit von Provisorien.

      Dass ich mich überhaupt da rangetraut habe, lag an meinem Lehrmeister, der uns eingetrichtert hatte, dass Elektriker die Krönung der Handwerkskunst seien und einfach alles können mussten.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Benutzer online 1

      1 Besucher