Darf ein Architekt in der Kostenschätzung- /berechnung so sehr daneben liegen?

    • Hilfe
    • Zu Deinem "Verbrauch" an Kollegen:
      Es gibt leider zu viele Geschmacksdiktatoren. Wenn die DEINEN Geschmack im Vorgepräch treffen und das Dein Entscheidungskriterium ist, weil Du die anderen nicht einschätzen kannst, kann das zu Konflikten führen, wenn die negativen Punkte relevant werden.

      Es mag nicht "gut" aussehen, den 3. Kollegen ins Visier nehmen zu müssen, aber wenn es objektive Gründe für den Wechsel gibt - und die seh ich hier - dann ist das so.
      Es sollte bei Dir nur einen Wechsel der Auswahlkriterien bewirken.


      ---------- 9. Januar 2018, 17:48 ----------

      Roth schrieb:

      Wie sähe es in diesem Fall mit der Haftung für mögl. Murks aus? Die alte? Der neue? Beide?
      Gute Frage! Nächste Frage?
      ;)

      Im Ernst, das möge besser einer unserer Rechtskundigen beurteilen.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • klar, auf den Tisch hauen mit offenem Ausgang.

      Und mit dem persönlichen Ziel, die werte Dame dazu zu bringen, ihre Arbeit ordentlich zu machen und die Verteilung der Rollen und Aufgaben anzuerkennen.

      Sofern ..... ja NUR sofern du den Eindruck hast, sie ist fähig, ihre Arbeit ordentlich zu machen.
      Es grüßt

      Manfred Abt
      Ingenieurbüro AQUA-Bautechnik GmbH
    • Roth schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Einen Nachfolger musst Du finden, ja. Der kann auch teurer werden (HZ III Mittelsatz). Da musst Du gegenüberstellen, was SIE Dich kostet, durch ihr MUrksen und was ein Nachfolger kostet, der in Deinem Sinne mit dem Geld umgeht. Was ist dann teurer
      Wie sähe es in diesem Fall mit der Haftung für mögl. Murks aus? Die alte? Der neue? Beide?
      Ganz einfach: Jeder haftet für seinen Murks!
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Isabellwe schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Wenn sie nun abrechnen würde, und auch da hat irgendwer ja schon mal gesagt, dass die angenommenen Preise an der unteren Grenze liegen, dann ja vermutlich zu dem Satz den sie maximal darf. Ich möchte noch mal erinnern, wir haben nur per email geschrieben dass die LP 1-8 laufen sollen. Einen Vertrag habe ich nicht. Ich müsste einen neuen Architekten finden, der die restliche Arbeit fortführt und kann derzeit nicht sagen, wie viel der noch mal berechnen dürfte. Was also doppelt laufen würde. Und ob der das überhaupt nach HOAI abrechnen würde.
      Ich würde 1) auch zur anwaltlichen Beratung raten, 2) auf den Tisch hauen und drittens mit den Handwerkern ggf. sanfter umgehen. Handwerker, die angefangene Leistungen ihrer Vorgänger fortsetzen, sind schwer zu finden. Schwerer als Architekten.
      3) Mit den Handwerkern habe ich bislang kaum selbst gesprochen, insbesondere nicht mit dem Tiefbauer. Deswegen ja auch die Überlegung ob ich mit dem mal reden sollte und ihm die Situation offen darlege -> von mir gibt es nix!
      Würde ich dringend tun, da erfährt man immer erstaunliche und interessante Dinge....

      Frag mal vorab deinen Anwalt (wenn der VOB kann), wie man den Tiefbauer ein bisschen aus der Reserve locken könnte, z.B. indem man mal gehässig fragt, wer denn jetzt seine Mehrkosten bezahlt, von demjenigen (nicht von dir!) hat er ja sicherlich einen schriftlichen Auftrag? :whistling:

      Hab keine Einschätzung was da wirklich gelaufen ist und ob der nicht zu nem Vergleich bereit wäre um auch ihr kein Haar zu krümmen.
      Vergleich mit wem, mit dir? Und worauf soll der hinauslaufen... du bezahlst z.B. die Hälfte die Leistungen, deren Argumentation du selbst als fadenscheinig entlarvt hast und nach deiner Rechnung allenfalls 1/3 "Sowiesokosten" waren? Ich würds nicht tun. Auf keinen Fall aber in der jetzigen Situation, weil du dann auch das Argument für die Schlechtleistung deiner Architektin aus der Hand gibst. Du brauchst den Tiefbauer gerade auch nicht wirklich dringend und gleichwertigen Ersatz gibts i.d.R. genug. Den Tipp, die anderen Gewerke, die gerade wichtig sind, zu streicheln, finde ich dagegen gut. Wie sagt mein Chef immer, teile und herrsche...
    • Ich versteht nicht wieso ihr immer auf den Tisch hauen wollt. das bringt weder dem TE was, noch der Archi.

      Der TE sollte sich klar werden was er bereit ist sich selber zuzugestehen, (Sowiesokosten), und was er bereit ist nicht hinzunehmen da nicht sein Fehler und nicht seine Entscheidung.
      Das muss dann kommuniziert werden.
      Menschlich ist es ja dann verständlich das die Archi dann schlucken wird, aber ich sehe keinen Grund wegen dieses Fehlers nun den Bau durch den Austausch des Archi in Schieflage zu bringen.
      Klare Worte sind manchmal die bessere Wahl, als mit der Motorsäge Sturm zu produzieren.
      Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
    • chieff schrieb:

      aber ich sehe keinen Grund wegen dieses Fehlers nun den Bau durch den Austausch des Archi in Schieflage zu bringen.
      Klare Worte sind manchmal die bessere Wahl, als mit der Motorsäge Sturm zu produzieren.
      Nun ja, es zeichnet sich aber schon ein gewisser Trend ab, dass die bis jetzt erlebten Fehler/Probleme sich auch über den Rest der Bauphase noch fortsetzen werden, was letztlich auch in Richtung Schieflage (vor allem finanziell) führt.
    • der weitere verlauf kann in jede richtung marschieren:
      der tiefbauer hat´s anscheinend "gut gemeint", vermutlich zu gut.
      die arch. hat den nicht eingenordet.
      auf einen teil seiner leistungen könnte der durchaus sitzen bleiben.
      wie gross dieser teil ist und was es einem wert ist, diesen teil zu
      optimieren, lässt sich im vorfeld kaum klären. jede optimierung
      kostet - zeit, geld (für eigenen fachleute), nerven. manchmal kann
      man mit etwas optimierung bereits ziemlich viel erreichen. bevor
      ich meine strategie festelegen wollte, würde ich nochmal ein paar
      themen hinterfragen.
      für mich zum verständnis: es geht um eine "baugrube" für ein efh
      an einer böschung. strittig sind rd. 20k euro brutto?
      wieviel kostet das ganze loch?
      gibts dazu angebote? vergleichspreise?
      wurde aushub nur "abgefahren" oder auch deponiert?
      beauftragt ist der tiefbauer von der architektin - oder gar nicht?
    • ich würde das mit den Sowiesokosten auch nur beschränkt glauben...
      Vielleicht ist es eine Ausrede, dass der Oberboden nicht zu gebrauchen war?
      Oder dass die Böschung mit 60° zu steil war?

      Vielleicht hatten ja an dem Tag ein paar LKW Langeweile.. ?

      Ich musste meinem Tiefbauer auch extrem gut auf die Finger schauen.. und jede dritten Stundenzettel hab ich korrigieren lassen, bevor ich unterschrieben habe.
      Und mehr als eine fadenscheinige Ausrede konnte ich am Ende als Ausrede entlarven..
      Man muss einfach knallhart dranbleiben.

      Wer weiß wie das Verhältnis Architektin - Tiefbauer ist..? Ggf. hat sie es nie freigegeben und sagt das jetzt nur, um den Tiefbauer zu decken? (Weil selber Ort, Zusammenarbeit, etc.....)
    • Roth schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Einen Nachfolger musst Du finden, ja. Der kann auch teurer werden (HZ III Mittelsatz). Da musst Du gegenüberstellen, was SIE Dich kostet, durch ihr MUrksen und was ein Nachfolger kostet, der in Deinem Sinne mit dem Geld umgeht. Was ist dann teurer
      Wie sähe es in diesem Fall mit der Haftung für mögl. Murks aus? Die alte? Der neue? Beide?
      Ganz einfach: Jeder haftet für seinen Murks!


      ---------- 9. Januar 2018, 22:13 ----------

      Ich kenne kein „Gewerk“ mit derartig unplausiblen Abrechnungen wie Tiefbauer bei Hochbauten.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Skeptiker schrieb:

      Roth schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Einen Nachfolger musst Du finden, ja. Der kann auch teurer werden (HZ III Mittelsatz). Da musst Du gegenüberstellen, was SIE Dich kostet, durch ihr MUrksen und was ein Nachfolger kostet, der in Deinem Sinne mit dem Geld umgeht. Was ist dann teurer
      Wie sähe es in diesem Fall mit der Haftung für mögl. Murks aus? Die alte? Der neue? Beide?
      Ganz einfach: Jeder haftet für seinen Murks!

      ---------- 9. Januar 2018, 22:13 ----------

      Ich kenne kein „Gewerk“ mit derartig unplausiblen Abrechnungen wie Tiefbauer bei Hochbauten.
      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      Meine Frage zur Haftung hat sich nur auf einen mögl. Architektenwechsel bezogen (die alte - der neue - beide)
    • Roth schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Roth schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Einen Nachfolger musst Du finden, ja. Der kann auch teurer werden (HZ III Mittelsatz). Da musst Du gegenüberstellen, was SIE Dich kostet, durch ihr MUrksen und was ein Nachfolger kostet, der in Deinem Sinne mit dem Geld umgeht. Was ist dann teurer
      Wie sähe es in diesem Fall mit der Haftung für mögl. Murks aus? Die alte? Der neue? Beide?
      Ganz einfach: Jeder haftet für seinen Murks!
      ---------- 9. Januar 2018, 22:13 ----------

      Ich kenne kein „Gewerk“ mit derartig unplausiblen Abrechnungen wie Tiefbauer bei Hochbauten.
      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]Meine Frage zur Haftung hat sich nur auf einen mögl. Architektenwechsel bezogen (die alte - der neue - beide)
      Ganz ernsthaft: Ich auch! Spannend wird es dann nur, genau diese Grenze zu finden. Wobei, was soll das Problem sein? Die Vorleistung ist zu prüfen!
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • chieff schrieb:


      Menschlich ist es ja dann verständlich das die Archi dann schlucken wird, aber ich sehe keinen Grund wegen dieses Fehlers nun den Bau durch den Austausch des Archi in Schieflage zu bringen
      Plan A ist auch nicht der Austausch. Ich befürchte aber das sie hinwirft wenn ich sage das zahle ich nicht

      Ich lasse schon den ganzen Tag das Gespräch Revue passieren und dabei fallen mir immer mehr Sachen ein und auf. Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen. Diesbezüglich hab ich jetzt noch mal drum gebeten zu erfragen wie mein „Deckel“ beim Hochbauer grad aussieht und was noch kommt.

      Da nur noch 1.700 bis zur Angebotssumme fehlen, befürchte ich auch da schlimmes. Da fehlen noch Schlitze, Deckendurchbrüche schließen, Wandputz im HAR, Lichtschächte.... Also entweder wurde mehr freigegeben als bereits geleistet ist oder auch die Summe steigt noch

      Morgen telefonier ich mit dem Anwalt. Aber ehrlich, dass ein Architekt dermaßen daneben liegen kann und es keine Konsequenzen hat, außer nem verärgerten Bauherren, kann ich nicht nachvollziehen.


      ---------- 9. Januar 2018, 23:59 ----------

      Ach und wenn ich schon nen Fass aufmache....

      Fenster wurden heute gemessen. Die Rückseite hat Küchen- und Bürofenster. Büro ist ums Eck. Beide sollten gleiche Brüstungshöhe haben und in der Küche sollte die Arbeitsplatte ins Fenster laufen. Arbeitshöhe 95cm

      Das Küchenfenster ist lt Fensterbauer 5-6 cm zu niedrig und da musss noch was drauf. Beim Büro ist das Betonpolster für die Ecke aber zu hoch und damit wäre es dort auf 100 statt 95 cm

      Da hätte es doch eine Detailplanung geben müssen oder?
    • Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Im Planausschnitt (#234) sehe ich keine Betontreppe.

      Es kann aber sein, dass dies in der KS als Betontreppe gerechnet war und nun eben anders gebaut wurde (Stahlwangentreppe).

      Dann dürfte es ja eher günstiger werden. Im Rohbau.

      Bzw. .... nein...doch nicht. Der Rohbaupreis hätte inkl. Treppe passen sollen. Ohne Treppe müsste es natürlich günstiger werden. Wird es nun aber nicht.

      Allerdings -so hoffe ich- hat die Kollegin dafür dann wohl im Gewerk Fliesen (sofern Platenbelag ursprünglich vorgesehen war...) entsprechende Kosten eingeplant/ kalkuliert, die dafür jetzt dort wegfallen.

      Pro Stufe kann man da durchaus um die 125 - 150 EUR ansetzen. Dazu kommt das Geländer, welches wohl vom Schlosser gemacht worden wäre. Fällt auch weg.

      Hinzu kommt natürlich die Treppe als Stahlkonstruktion. Hier würde ich bei einer Stahlwangentreppe über 2 Geschoße irgendwas um die 7 - 10k rechnen. Je nach Art der Ausführung. Ganz grob. Als Anhaltspunkt.

      Zweiholmtreppen werden hingegen zu verführerisch günstigen Preisen (je Geschoß ca. 2.000 - 2.500) angeboten. Sieht eben auch entsprechend toll aus....

      Isabellwe schrieb:

      Da fehlen noch Schlitze, Deckendurchbrüche schließen, Wandputz im HAR, Lichtschächte....
      Schlitze sollten (!) eigentlich im Vorfeld geplant du gemauert/ ausgespart werden. Nachträgliches Hacken und Hauen kenne ich eher von Umbau/ Sanierung....
      Deckendurchbrüche...naja...das ist nicht die Welt.
      Wandputz HAR dto.
      Lichtschächte...wieviele? Können ja nicht so viele sein, da auf einer Seite gar keine sein können. Je nach Ausführungsart (KS o. Beton) große Preisunterschiede.

      Isabellwe schrieb:

      Arbeitshöhe 95cm

      Das Küchenfenster ist lt Fensterbauer 5-6 cm zu niedrig und da musss noch was drauf. Beim Büro ist das Betonpolster für die Ecke aber zu hoch und damit wäre es dort auf 100 statt 95 cm
      Büro 100cm ab OK Fertigfußboden (also Brüstungshöhe vom Rohfußboden 1,18m)?
      Arbeitshöhe (Küche) 95cm bedeutet, dass die Brüstung ca. 4 - 5cm niedriger liegen muss, da die Arbeitsplatte ja auch eine gewisse Stärke hat. Bei einer fertigen Höhe von 95cm (+ 18cm FB-Aufbau), wäre mE eine Rohbauhöhe richtig gewesen: 0,95 + 0,18 - 0,04 (0,05) = 1,08 - 1,09m.

      Auf die selbe Höhe hätte man doch das Arbeitszimmer auch legen können. Warum wurden überhaupt unterschiedliche Höhen geplant? Geplant?????

      Isabellwe schrieb:

      Morgen telefonier ich mit dem Anwalt.
      Was ist das Ziel? Schadenersatz? Vertragskündigung?

      Meine Meinung: Mehrkosten kommen vor. gerade auch weil man im Vorfeld nicht immer alles weiß (Bsp. Erst betontreppe, nun Stahl-Holz-Treppe). Oder weil man auch mal etwas vergisst. Passiert mir (leider) auch immer wieder.

      Aber: Verstörend finde ich die Höhe der Unterschiede. Zusätzliche Aushubhkosten in Höhe von EUR 19.500 sprengen jeden Rahmen. Insgesamt aber eben auch....

      Isabellwe schrieb:

      wenn man ohne große Extras 80.000 Euro daneben liegt.
      Und das Haus ist ja noch nicht fertig! Ich würde also auf weitere Aufschläge schon mal gedanklich einstellen.

      So etwas kann Jemanden einfach mal eben ruinieren. Achselzuckend Häkchen auf Rechnungen erbrechen kann da nicht der richtige Ansatz sein.

      Gerade mit solchen Punkte würde ich die Kollegin konfrontieren. Auch sie wird verstehen, dass nicht jeder BH mal eben 100k mehr auf den Tisch des Hauses blättern kann. Welche Lösungsansätze zur Kostenminderung sieht sie? Wo sieht sie Potentiale? Wenn ich das alles so lese, dann sehe ich eher Potential zu weiteren Steigerungen.

      Und wenn ich die Größe des Hauses sehe, so sind die Kosten ja nicht mal ungewöhnlich hoch. Oder eben teuer. Der erste Ansatz von...

      Isabellwe schrieb:

      rund 390.000 Euro + 32.000 Euro für die Garage (incl. Planung, Elektro, Heizung

      ...lag m.E. einfach viel zu niedrig, so dass die jetzt scheibchenweise aufschlagenden Steigerungen schon verständlich/ nachvollziehbar sind. Nützt aber dem langsam auf Null tickenden Bankkonto wenig, ich weiß.

      Dennoch: weiterhin gute Nerven.


      ---------- 10. Januar 2018, 08:20 ----------

      Isabellwe schrieb:

      Ich befürchte aber das sie hinwirft
      Wie wollte sie das begründen?

      Keine Lust?

      Haus wird zu teuer....da macht sie einfach nicht mehr mit (Achtung: Ironie!)?
    • Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Im Planausschnitt (#234) sehe ich keine Betontreppe.
      Es kann aber sein, dass dies in der KS als Betontreppe gerechnet war und nun eben anders gebaut wurde (Stahlwangentreppe).

      Dann dürfte es ja eher günstiger werden. Im Rohbau.

      Bzw. .... nein...doch nicht. Der Rohbaupreis hätte inkl. Treppe passen sollen. Ohne Treppe müsste es natürlich günstiger werden. Wird es nun aber nicht.

      Allerdings -so hoffe ich- hat die Kollegin dafür dann wohl im Gewerk Fliesen (sofern Platenbelag ursprünglich vorgesehen war...) entsprechende Kosten eingeplant/ kalkuliert, die dafür jetzt dort wegfallen.

      Pro Stufe kann man da durchaus um die 125 - 150 EUR ansetzen. Dazu kommt das Geländer, welches wohl vom Schlosser gemacht worden wäre. Fällt auch weg.

      Hinzu kommt natürlich die Treppe als Stahlkonstruktion. Hier würde ich bei einer Stahlwangentreppe über 2 Geschoße irgendwas um die 7 - 10k rechnen. Je nach Art der Ausführung. Ganz grob. Als Anhaltspunkt.

      Zweiholmtreppen werden hingegen zu verführerisch günstigen Preisen (je Geschoß ca. 2.000 - 2.500) angeboten. Sieht eben auch entsprechend toll aus....
      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.

      Letzter Planungsstand ist eine Trockenbauwand im Treppenauge um das Geländer zu sparen. Da die im Trockenbau nicht mit ausgeschrieben war, das Angebot aber auch schon wieder über der Schätzung liegt, bleibt auch da nix übrig. Und die Wand würde mitten im Fenster "stehen". Sähe also eher bescheiden aus.


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Schlitze sollten (!) eigentlich im Vorfeld geplant du gemauert/ ausgespart werden. Nachträgliches Hacken und Hauen kenne ich eher von Umbau/ Sanierung....Deckendurchbrüche...naja...das ist nicht die Welt.
      Wandputz HAR dto.
      Lichtschächte...wieviele? Können ja nicht so viele sein, da auf einer Seite gar keine sein können. Je nach Ausführungsart (KS o. Beton) große Preisunterschiede.
      Eigentlich hätte das Angebot ohne die Treppe ja unter der Schätzung liegen sollen. Tat es aber nicht und damit liegt es, wenn man die Treppe wieder einkalkuliert, auch weit über der Schätzung. Die genannten Positionen sind jetzt nicht die Riesensumme, übersteigen aber die noch offene Angebotssumme. Also entweder hat der Rohbauer schon mehr abgerechnet als er geleistet hat und das wurde einfach abgehakt, oder er kommt am Ende auch wieder über den Angebotspreis. Und das ist es, was mir am meisten Sorgen macht. Der derzeitige Stand wäre ja irgendwie machbar, wenn da aber bei jedem Gewerk noch mal mehr drauf kommt, dann kann ich mir einen Strick nehmen.


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Welche Lösungsansätze zur Kostenminderung sieht sie? Wo sieht sie Potentiale? Wenn ich das alles so lese, dann sehe ich eher Potential zu weiteren Steigerungen
      - Ich könnte auf die Lüftungsanlage verzichten (die nie in ihrem Budget enthalten war und somit keine Einsparung ist sondern zusätzliches Geld was ich frei mache)
      - Ich könnte die Malerarbeiten in Eigenleistung erbringen
      - Ich könnte einen günstigen Vinylboden wählen (da sie nur 25 Euro Material pro qm eingeplant hat, wird dass dann aber billig und nicht günstig)
      - Ich könnte auf die Stahlwangentreppe verzichten. Sie ist in Kontakt zu einem größeren Treppenhersteller und gestern war von einer Zweiholmtreppe die Rede.

      ABER die grauen Fenster, die müssen unbedingt rein!

      Ehrlich gesagt, sehe ich nicht wirklich dass sie versucht die Kosten zu mindern. Das kann ich jetzt nur noch über die Auswahl der Ausstattung und die Frage was in Eigenleistung erbracht werden kann. Daher werden die Fenster auch weiß, auch wenn es ihr das Herz bricht :teufel:


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Was ist das Ziel? Schadenersatz? Vertragskündigung?
      Erstmal will ich sie und den Tiefbauer darauf hinweisen dass ich die Mehrkosten nicht bezahle, da die Leistung so nicht von mir beauftragt wurde. Das muss nicht über den Anwalt erfolgen, aber den Text soll er mir formulieren. Wie es dann weiter geht wird man sehen.

      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Noch mal nach der Treppe gefragt, bekam ich heute zur Antwort dass das als Betontreppe mit kalkuliert wurde. Da ich das nicht wusste, es im Angebot des Hochbauers auch nicht drin war, heißt das, das wir auch bei dem Gewerk nen ganzes Eck an der Schätzung vorbei rauschen.
      Büro 100cm ab OK Fertigfußboden (also Brüstungshöhe vom Rohfußboden 1,18m)?Arbeitshöhe (Küche) 95cm bedeutet, dass die Brüstung ca. 4 - 5cm niedriger liegen muss, da die Arbeitsplatte ja auch eine gewisse Stärke hat. Bei einer fertigen Höhe von 95cm (+ 18cm FB-Aufbau), wäre mE eine Rohbauhöhe richtig gewesen: 0,95 + 0,18 - 0,04 (0,05) = 1,08 - 1,09m.

      Auf die selbe Höhe hätte man doch das Arbeitszimmer auch legen können. Warum wurden überhaupt unterschiedliche Höhen geplant? Geplant?????
      Mit Details kann ich nicht wirklich dienen. In meinen Plänen ist bei beiden Fenstern eine BRH von 95 angegeben. Lt. Fensterbauer ist es in der Küche zu niedrig, da muss ich selbst noch mal zum messen hin. Auf jeden Fall wäre die angestrebte Höhe machbar, aber da muss noch was unterfüttert werden. Und im Büro liegt das Betonpolster wohl zu hoch, so dass er auf eine Fertighöhe von rund 100 käme. Grundsätzlich auch nicht schlimm, aber natürlich nicht mehr einheitlich.

      Vorschlag war, die Küchenarbeitsplatte auf 98 hoch zu setzen (und noch mehr zu unterfüttern) um eben halbwegs auf das Maß des Bürofensters zu kommen. 2-3 cm würden nicht so auffallen. Da bin ich aber etwas unsicher ob das nicht zu hoch wird. Gibt es nicht auch andere Lösungsansätze?
      Bilder
      • Fenster.JPG

        50,45 kB, 933×217, 11 mal angesehen
    • Isabellwe schrieb:

      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.
      Bei einer Betontreppe würde ich sagen:

      2 Treppenläufe (jeweils 1/2 Geschoß): 2 x 1.500 = 3.000
      15 Stufen x 150 EUR = 2.250
      Treppenpodest fliesen m. Unterbau: 2,50m² x 150 = 375
      Geländer mitlaufend ca. 4m x 250 = 1.000

      Summe 6.625 / Geschoß bei Betontreppe.

      Dem ggü. dann eben 3.500 - 5.000 EUR / Geschoß für eine Stahlholztreppe. Achja...Podest kommt on top. Sagen wir also besser 4.500 - 6.000

      Somit wäre m.E. eine Stahl-Holztreppe (Wangentreppe) in Summe etwas günstiger.


      Isabellwe schrieb:

      Letzter Planungsstand ist eine Trockenbauwand im Treppenauge um das Geländer zu sparen. Da die im Trockenbau nicht mit ausgeschrieben war, das Angebot aber auch schon wieder über der Schätzung liegt, bleibt auch da nix übrig. Und die Wand würde mitten im Fenster "stehen". Sähe also eher bescheiden aus.
      Also eine freistehende ca. 5m hohe Trockenbauwand? Ein Geländer sollte man dennoch haben. Wenigstens einen Handlauf!

      Macht das Treppenhaus auch nicht gerade luftiger.....

      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte auf die Lüftungsanlage verzichten (die nie in ihrem Budget enthalten war und somit keine Einsparung ist sondern zusätzliches Geld was ich frei mache)
      Das sollte aber schon VOR Baubeginn festliegen, da so eine Lüftungsanlage, also deren Verrohrung, Leitungsführung, Installationsschächte irgendwo und irgendwie eingeplant werden müssen! Diese Leitungen benötigen auch mehr Platz als zB eine WW-Leitung. Das würde aber auch das Schlitzen und Deckendurchbrüche sprengen erklären....naja....

      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte die Malerarbeiten in Eigenleistung erbringen
      Viel Spaß! Soooo groß ist das Einsparpotential hier allerdings nicht!


      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte einen günstigen Vinylboden wählen (da sie nur 25 Euro Material pro qm eingeplant hat, wird dass dann aber billig und nicht günstig)
      Wofür sind 25EUR eingeplant? Für die jetzige Ausführung oder für die Sparversion?


      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte auf die Stahlwangentreppe verzichten. Sie ist in Kontakt zu einem größeren Treppenhersteller und gestern war von einer Zweiholmtreppe die Rede.
      Kann man machen und es spart. Sieht aber echt bestenfalls mittelmäßig gut aus....

      Isabellwe schrieb:

      In meinen Plänen ist bei beiden Fenstern eine BRH von 95 angegeben.
      Gemessen ab Rohfußboden oder Fertigfußboden?

      ich bemaße meine Pläne immer (!) ab Rohfußboden, da die Rohbauer ja logischerweise auf eben diesen mauern. Und wenn ich da ein Fertigmaß angeben, müssten die Rohbauer dann zu dem Fertigmaß immer noch den FB-Aufbau addieren um das für die richtige Maß zu ermitteln. Fehlerquelle!
    • Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.
      Das sollte aber schon VOR Baubeginn festliegen, da so eine Lüftungsanlage, also deren Verrohrung, Leitungsführung, Installationsschächte irgendwo und irgendwie eingeplant werden müssen! Diese Leitungen benötigen auch mehr Platz als zB eine WW-Leitung. Das würde aber auch das Schlitzen und Deckendurchbrüche sprengen erklären....naja....
      Die Lüftungsanlage stand vom ersten Tag an fest. Wollte man mir zwar gern immer ausreden, aber ich wollte sie nun mal.

      Allerdings hab ich sie nicht in dem ihr zur Verfügung gestellten Budget einkalkuliert sondern immer gesagt, dass die on-top kommen kann/wird. Also von der Planungsseite bezgl. Verrohrung etc. sollte sie eigentlich enthalten sein.


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.
      Bei einer Betontreppe würde ich sagen:
      2 Treppenläufe (jeweils 1/2 Geschoß): 2 x 1.500 = 3.000
      15 Stufen x 150 EUR = 2.250
      Treppenpodest fliesen m. Unterbau: 2,50m² x 150 = 375
      Geländer mitlaufend ca. 4m x 250 = 1.000

      Summe 6.625 / Geschoß bei Betontreppe.

      Dem ggü. dann eben 3.500 - 5.000 EUR / Geschoß für eine Stahlholztreppe. Achja...Podest kommt on top. Sagen wir also besser 4.500 - 6.000

      Somit wäre m.E. eine Stahl-Holztreppe (Wangentreppe) in Summe etwas günstiger.


      Isabellwe schrieb:

      Letzter Planungsstand ist eine Trockenbauwand im Treppenauge um das Geländer zu sparen. Da die im Trockenbau nicht mit ausgeschrieben war, das Angebot aber auch schon wieder über der Schätzung liegt, bleibt auch da nix übrig. Und die Wand würde mitten im Fenster "stehen". Sähe also eher bescheiden aus.
      Also eine freistehende ca. 5m hohe Trockenbauwand? Ein Geländer sollte man dennoch haben. Wenigstens einen Handlauf!
      Macht das Treppenhaus auch nicht gerade luftiger.....

      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte auf die Lüftungsanlage verzichten (die nie in ihrem Budget enthalten war und somit keine Einsparung ist sondern zusätzliches Geld was ich frei mache)


      Was die Treppe anbelangt. Dann schauen wir mal was die Angebote sagen und wie die Treppe aussehen könnte. Da die mitten in den Wohnraum läuft möchte ich natürlich nur ungern was unansehliches. Die Treppe werde ich ja so schnell nicht ändern.

      Mit einem Treppenbauer bin ich in Kontakt und der würde mir wahrscheinlich eine Holztreppe incl. Geländer für einen Festpreis von 15.000 bauen, wenn er sie als Referenzobjekt nutzen kann. Da liegen mir noch keine Entwürfe vor und natürlich darf ich den Kostenvergleich da nicht aus den Augen verlieren. Deswegen wüsste ich halt auch gern wo sich normal eine Treppe bewegt. Aber alles was über 5.000 Euro kostet ist eh schon wieder über dem Budget und ich muss dann auf meine eiserne Reserve für Möbel und Lampen zurück greifen. Oder ne Bank überfallen.


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.
      Wofür sind 25EUR eingeplant? Für die jetzige Ausführung oder für die Sparversion?
      Die 25 Euro waren die ursprüngliche Kalkulation für alle Bodenbeläge. Material mit 25 Euro und verlegen mit 50 bei den Fliesen und 25 bei den anderen Böden. Da hatte ich eh schon vorsorglich was drauf gepackt weil das völlig utopisch ist und auch der Verlegepreis funktioniert nur wenn es ein Freundschaftsdienst wird. Ich müsste also auf einen Boden gehen der unter 25 Euro pro qm kostet. Wenn ich Kleber etc raus rechne also irgendwas um die 15 Euro? Vielleicht sollte ich den Estrich einfach so lassen. :evil:


      Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Also würdest Du mal mindestens für 4.000 für die Stufen und 7.000 für die Wangen ausgehen? Plus Geländer.

      Isabellwe schrieb:

      - Ich könnte auf die Stahlwangentreppe verzichten. Sie ist in Kontakt zu einem größeren Treppenhersteller und gestern war von einer Zweiholmtreppe die Rede.
      Gemessen ab Rohfußboden oder Fertigfußboden?
      ich bemaße meine Pläne immer (!) ab Rohfußboden, da die Rohbauer ja logischerweise auf eben diesen mauern. Und wenn ich da ein Fertigmaß angeben, müssten die Rohbauer dann zu dem Fertigmaß immer noch den FB-Aufbau addieren um das für die richtige Maß zu ermitteln. Fehlerquelle!
      Gute Frage, da ich nur die oben geposteten Unterlagen habe. Was der Rohbauer erhalten hat weiß ich nicht.


      ---------- 10. Januar 2018, 11:00 ----------

      Ich hab grad noch mal eine Antwort bekommen.

      Der Rohbauer kann derzeit zeitlich keinen Zwischenstand nennen, stellt aber die Lieferscheine für Stahl, Beton ... zur Verfügung, damit wir die Mengen schon mal selbst rechnen können.

      Im Angebot waren 460,00 für die Treppenpodeste die nicht ausgeführt wurden. Reduziert meine noch nicht abgerechnete Summe natürlich noch mal auf nur noch etwas über 1000 Euro. Alles andere wäre dann schon bezahlt oder wird teurer. Da bin ich wirklich gespannt.

      Außerdem kam das hier:

      In der Kostenschätzung war eine Betontreppe mit Fliesenbelag und Geländer kalkuliert.

      Maurer- und Betonarbeiten:
      KG-EG
      Betonarbeiten Treppe1,00St.1.250,00 €1.250,00 €

      EG-OG
      Betonarbeiten Treppe1,00St.1.250,00 €1.250,00 €



      Fliesenbelag je Geschoss:
      KG-EG
      Treppenstufen Fliesen incl. Sockel16,00Stg.75,00 €1.200,00 €
      Treppenpodest incl. Sockel2,0065,00 €130,00 €



      EG-OG
      Treppenstufen Fliesen incl. Sockel16,00Stg.75,00 €1.200,00 €
      Treppenpodest incl. Sockel2,0065,00 €130,00 €



      Treppengeländer je Geschoss:
      Geländer KG / EG5,00m200,00 €1.000,00 €
      Geländer EG / OG5,00m200,00 €1.000,00 €
      Geländer Treppe EG / OG Luftraum1,25m200,00 €250,00 €



      Gesamt netto: 7.410,00 € zzgl. Mwst = 8.817,90 € brutto

      Das Geländer ist die bisher "übrig" gebliebene Summe vom Schlosser. In meinem derzeitigen Budget sind also noch 3.165,40 Euro für die Treppe und 2.677,50 Euro für das Geländer enthalten.
    • Wenn ich das richtig verstehe, bist du bei der Rechnungsprüfung erst beim Tiefbau.
      Aber im Bauvorschritt schon beim Ausbau.

      Ich rate dir, erstmal alle Rechnungen zu prüfen, was eigentlich die Archi machen sollte.
      Setzt euch zusammen, und prüft das ganze mal und schaut wo es dann überall zu mehrkosten gekommen ist und warum.
      Ich denke das sollte eigentlich doch bei LP1-8 (so hab ich das bei dir noch in Erinnerung) enthalten sein.
      Vielleicht kann ein FachArchi hier mal dem TE sagen was in LP 1-8 drin ist und was die gute davon versäumt hat, damit er was zum argumentieren hat.

      Ich hoffe für dich, das es einen guten Grund gibt warum ihr das nicht schriftlich fixiert habt. und nicht nur.. (Mach das mal für lau, Freund.)

      Muss ein Archi nicht warnen, wenn das Budget überschritten wird? Sorgfaltspflicht?
      Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
    • chieff schrieb:

      Wenn ich das richtig verstehe, bist du bei der Rechnungsprüfung erst beim Tiefbau.
      Aber im Bauvorschritt schon beim Ausbau.

      Ich rate dir, erstmal alle Rechnungen zu prüfen, was eigentlich die Archi machen sollte.

      Dummerweise liegen ja hautpsächlich Abschlagsrechnungen ohne eine Auflistung von Positionen/Mengen vor. Der Tiefbauer hat eben Mengen abgerechnet und der Zimmerer auch. Das macht das prüfen wo wir liegen ja so schwer. Und einen Zwischenstand liefern geht scheinbar auch nicht so einfach.


      chieff schrieb:

      Ich hoffe für dich, das es einen guten Grund gibt warum ihr das nicht schriftlich fixiert habt. und nicht nur.. (Mach das mal für lau, Freund.)
      Ich kannte die vorher nicht, daher nix mit Freund. ;) Mit Vertrag meinst du den ganz normalen Architektenvertrag? Hab ich am Anfang angesprochen, sollte ich kriegen, kam nicht. Das ist Schluderigkeit auf meiner Seite da nicht nachgehakt zu haben. Ich dachte dass wird schon alles passen und es wird ja zumindest gesetzliche Vorgaben geben.
    • Bei den Malerarbeiten würde ich mal schätzen, sind mit Eigenleistung vielleicht 5.000€ rauszuholen.
      Wir aber 2-3 Wochen Arbeit.
      Ich hatte das auch überlegt, bin aber froh dass meine Frau dagegen war, weil das hätten wir definitiv nicht gestemmt!

      Da würde ich eher noch überlegen die KWL ein Eigenleistung zu machen.
      Die würde ich aus heutiger Sicht selbst machen - ist keine Rocket Science.
    • Eine Betontreppe, bestehend aus 2 Treppenläufen (1/2 Geschoß bis Podest und dann das Ganze nochmals) für EUR 1.250 halte ich für illusorisch.


      Isabellwe schrieb:

      Treppenstufen Fliesen incl. Sockel
      16,00
      Stg.
      75,00 €

      1.200,00 €
      Ebenso. Normalerweise wird man noch einen Ausgleichsestrich draufmachen müssen. Oder im Dickbett verlegen.
      1 Steigung, ca. 1 m breit, wohl auch mit Setzstufe und Sockel für EUR 75???? Da würde ich mal Faktor 3 ansetzen..


      ---------- 10. Januar 2018, 11:15 ----------

      Grundproblem: ich sehe eigentlich überall Kosten, die sich am Minimum orientieren oder schlichtweg so nicht umsetzbar sind (siehe Betontreppe + Belag). Billigstbodenbeläge, Billigstheizung. Billig. Billiger. Am ober-aller-billigsten.

      Wie will man da Einsparungen realisieren?

      Wie viele Kostenüberschreitungen sind noch machbar, hinnehmbar, finanzierbar?
    • Thomas B schrieb:

      Eine Betontreppe, bestehend aus 2 Treppenläufen (1/2 Geschoß bis Podest und dann das Ganze nochmals) für EUR 1.250 halte ich für illusorisch.

      Isabellwe schrieb:

      Treppenstufen Fliesen incl. Sockel
      16,00
      Stg.
      75,00 €

      1.200,00 €
      Ebenso. Normalerweise wird man noch einen Ausgleichsestrich draufmachen müssen. Oder im Dickbett verlegen.1 Steigung, ca. 1 m breit, wohl auch mit Setzstufe und Sockel für EUR 75???? Da würde ich mal Faktor 3 ansetzen..
      Also ist einfach mal davon auszugehen, dass die bei ihren Schätzungen immer zu niedrig lagen.

      Wie gesagt, dass ist jetzt ja bei allen Gewerken sichtbar. Irgendwie haut es nicht hin und das liegt daran dass ich plötzlich irgendwas ganz besonderes mehr wollte.


      SirSydom schrieb:

      Bei den Malerarbeiten würde ich mal schätzen, sind mit Eigenleistung vielleicht 5.000€ rauszuholen.
      Wir aber 2-3 Wochen Arbeit.
      Ich hatte das auch überlegt, bin aber froh dass meine Frau dagegen war, weil das hätten wir definitiv nicht gestemmt!

      Da würde ich eher noch überlegen die KWL ein Eigenleistung zu machen.
      Die würde ich aus heutiger Sicht selbst machen - ist keine Rocket Science.
      Mit den Eigenleistungen ist so ne Sache. Ich selbst kann nix richtig ;) und könnte also nur Freunde rekrutieren denen ich dann zu arbeite. Nur malern würde ich noch hinbekommen.
    • Isabellwe schrieb:

      Wie gesagt, dass ist jetzt ja bei allen Gewerken sichtbar. Irgendwie haut es nicht hin und das liegt daran dass ich plötzlich irgendwas ganz besonderes mehr wollte.
      Und da wäre nun dringend Klärung angesagt.

      Man kann mal danebenliegen. das ist normal. Man weiß ja im Vorfeld nicht zu 100% was die Firmen am Tag X anbieten werden.

      Wenn sich aber ein Bild abzeichnet, dass überall Mehrungen kommen, manche gar im 5-stelligen Bereich (Aushub), dann ist es dringend notwendig das Gespräch zu suchen.

      Da hilft es auch nicht die Architektin vom Hof zu jagen. Dadurch wird der Bau, wenn ein anderer Kollege das nu weitermachen würde, auch nicht billiger!
    • Isabellwe schrieb:

      Dummerweise liegen ja hautpsächlich Abschlagsrechnungen ohne eine Auflistung von Positionen/Mengen vor. Der Tiefbauer hat eben Mengen abgerechnet und der Zimmerer auch. Das macht das prüfen wo wir liegen ja so schwer. Und einen Zwischenstand liefern geht scheinbar auch nicht so einfach.
      Wieso bezahlst Du die dann?
      Du hast kein LV , um über Mengen und EP grob abzuschätzen, was auf dem Bau verbaut ist. Du hast keine detailierte Aufstellung, dessen, was die abrechnen, um es gegenprüfen zu können.

      Ich würde der Kollegin UND den Firmen mitteilen, dass Du von Stund an keine pauschalen Abschlagsrechnungen akzeptierst. Geld gibts nur noch für detailierte Rechnungen mit Massennachweisen!

      Hat die Kollegin die ganzen Dinge (LVs, EP-Aufstellungen usw) rausgerückt?
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Thomas B schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Wie gesagt, dass ist jetzt ja bei allen Gewerken sichtbar. Irgendwie haut es nicht hin und das liegt daran dass ich plötzlich irgendwas ganz besonderes mehr wollte.
      Und da wäre nun dringend Klärung angesagt.
      Man kann mal danebenliegen. das ist normal. Man weiß ja im Vorfeld nicht zu 100% was die Firmen am Tag X anbieten werden.

      Wenn sich aber ein Bild abzeichnet, dass überall Mehrungen kommen, manche gar im 5-stelligen Bereich (Aushub), dann ist es dringend notwendig das Gespräch zu suchen.

      Da hilft es auch nicht die Architektin vom Hof zu jagen. Dadurch wird der Bau, wenn ein anderer Kollege das nu weitermachen würde, auch nicht billiger!
      Das hab ich ja gestern versucht. Aber weder einen Lösungsansatz noch eine wirkliche Erklärung erhalten. Da weiß ich wirklich nicht, wie ich da weiter vorgehen soll als mir alles ab jetzt im Detail anzusehen und denen auf die Finger zu hauen.


      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Dummerweise liegen ja hautpsächlich Abschlagsrechnungen ohne eine Auflistung von Positionen/Mengen vor. Der Tiefbauer hat eben Mengen abgerechnet und der Zimmerer auch. Das macht das prüfen wo wir liegen ja so schwer. Und einen Zwischenstand liefern geht scheinbar auch nicht so einfach.
      Wieso bezahlst Du die dann?Du hast kein LV , um über Mengen und EP grob abzuschätzen, was auf dem Bau verbaut ist. Du hast keine detailierte Aufstellung, dessen, was die abrechnen, um es gegenprüfen zu können.

      Weil ich bis dahin davon ausgegangen bin dass das alles seine Richtigkeit hat und rund 3.000 Euro Skonto beim Hochbauer eben auch keine Summe sind, auf die ich verzichten kann. Das ich das ab sofort anders handhabe ist klar.


      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Isabellwe schrieb:

      Dummerweise liegen ja hautpsächlich Abschlagsrechnungen ohne eine Auflistung von Positionen/Mengen vor. Der Tiefbauer hat eben Mengen abgerechnet und der Zimmerer auch. Das macht das prüfen wo wir liegen ja so schwer. Und einen Zwischenstand liefern geht scheinbar auch nicht so einfach.
      Ich würde der Kollegin UND den Firmen mitteilen, dass Du von Stund an keine pauschalen Abschlagsrechnungen akzeptierst. Geld gibts nur noch für detailierte Rechnungen mit Massennachweisen!

      Hat die Kollegin die ganzen Dinge (LVs, EP-Aufstellungen usw) rausgerückt?
      Ja, die LV 's und die Angebote liegen mir jetzt vor. EP Aufstellungen gab es aber scheinbar nicht.

      Der Hochbauer hat sein Geld soweit und da finde ich es auch für mich schwierig zu prüfen. Daher sollte das Büro ja nach einem genaueren Stand fragen, mit der Antwort dass das derzeit nicht möglich ist, man aber Lieferscheine für Stahl und Beton schickt.

      Die Abschlagsrechnung des DD sollte ungefähr dem Leistungsstand entsprechen. Da er jetzt bei den Flachdächern weiter macht, werde ich das für die nächste Rechnung entsprechend kommunizieren.

      Zimmerer ist für mich auch nachvollziehbar dass der seinen Leistungsstand erreicht hat. Da kommen diese Woche noch die Ortgangsverschalungen und dann ist der fertig.

      Tiefbauer ist das große Thema und der Gerüstbauer baut nächste Woche zum Großteil ab. Dachdecker und Zimmerer sollten bis dahin fertig sein und es bleibt nur stehen was als Absturzsicherung nötig ist.


      ---------- 10. Januar 2018, 11:52 ----------

      Thomas B schrieb:

      Grundproblem: ich sehe eigentlich überall Kosten, die sich am Minimum orientieren oder schlichtweg so nicht umsetzbar sind (siehe Betontreppe + Belag). Billigstbodenbeläge, Billigstheizung. Billig. Billiger. Am ober-aller-billigsten.


      Wie will man da Einsparungen realisieren?

      Wie viele Kostenüberschreitungen sind noch machbar, hinnehmbar, finanzierbar?
      Die Mehrkosten und die Bodenbeläge hatte ich schon für mich höher kalkuliert und zusätzlich die KWL. Wenn das also alles im Rahmen bleiben würde, dann käme ich hin. Die Treppe hätte ich jetzt irgendwie noch über die Reserve für Möbel/Leuchten erledigt und dann ist es aber auch zappenduster und Mehrkosten gehen nur noch über Einsparungen an anderer Stelle.

      Heißt die Mehrkosten beim Tiefbauer killen mich und sobald die anderen Gewerke teurer werden als im Angebot, heißt das ebenfalls Genickbruch. Die Obergrenze ist definitiv erreicht.

      Und das habe ich jetzt mehrfach kommuniziert und trotzdem soll ich bitte nichts entscheiden was die Optik kaputt macht. Auch wenn das Geld kostet. Diese Einstellung ärgert mich einfach maßlos.