Fenster falsch bestellt - wer trägt Kosten

    • Heute haben wir gemeinsam das Corpus delicti angeschaut - und unser Atchitekt hat eingesehen, dass die Gebrauchstauglichkeit des Fensterflügels mit 48cm nicht gegeben ist. Somit heißt es neue Flügel herstellen (Rahmen kann bleiben).

      Zur Abfolge wegen Plänen.
      Wir hatten das Vergabegespräch mit dem Fensterbauer
      Auf dessen Basis hat der Architekt die Pläne angepasst und inkl. Protokoll an alle versendet
      Danach hat der Fensterbauer seinen Montageplan an den Architekten gesendet
      Der hat im MontagePlan einen Fehler gefunden, korrigiert und die Produktion freigegeben

      O-Ton:
      Beigefügt Ihre Fertigungsliste mit unseren Prüfeintragungen, unter Berücksichtigung der Einträge ist die Fertigung damit freigegeben.

      Wer von den beiden den Fehler schlussendlich zahlt müssen Sie intern klären
    • Ich bin ja auch nur juristischer Laie, aber mir scheint, hier machen es sich viele etwas zu einfach mit ihren Überlegungen zu den bauvertraglichen Folgen der Prüfung und ggf. Fertigungsfreigabe von Werkstatt- und Montageplänen durch Planer. Durch eine Freigabe der Pläne übernimmt der Planer nicht zwingend die Haftung für darin nicht entdeckte Fehler. Der Ausführende schuldet immer ein mangelfreies Werk und der Auftraggeber schuldet keine Überwachung!

      Es gibt diese [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] und diese teilweise im Gegensatz dazu stehende [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.].

      Und da wird dann auch noch klar, dass die scheinbare Differenz Montageplanung / Ausführungsplanung möglicherweise nur einem redaktionellen Fehler geschuldet ist und beides als Grundleistung der LP5 im Honorar nach HOAI abgegolten wird.

      Off-Topic:
      Ach, wenn das Leben doch nur einfacher wäre, aber dann würden die schön kontrastierenden Schwarz-Weiß-Bilder nicht mehr stimmen ...
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
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