Bohrung in Bodenplatte (WU Beton) - Abdichtung durchbohrt

    • Stahlhuber schrieb:

      Ne, meine auch nicht Dich - was aber auch egal wäre.

      Ja, blöde Vertragssituation, aber deshalb kann man ja nicht einfach dann jedes Schreckensszenarion zeichnen. Mark Carden hat es ja nun recht einfach und nachvollziehbar dargestellt - zumindest für mich.
      Genau die vorhandenen Umstände (Bodenplatte 75 cm unter HGW / GW (?) ... ) machen hier ein Risiko aus. Dessen Höhe / Wahrscheinlichkeit wurde hier nicht konkret beziffert. Bei Wasser ist die Größe des Lochs nicht unbedingt der relevanteste Punkt. Mark Carden hat hierzu einen lockeren Standpunkt, ich einen unentschieden zurückhaltenden. Das hat nichts mit "Praktiker" und "Theoretiker" zu tun, dass sind wir beide. Ohne sie immer wieder zu planen und zu bauleiter wüsste ich nämlich nichts über weisse Wannen und Mark schreibt Gerichtsgutachten. Bei offensichtlich unter Fachkundigen strittigen oder noch nicht eindeutig geklärten Fragen der vorsichtigeren Seite "Vollkaskomentalität" zu unterstellen, geht an der Sache völlig vorbei.

      Übrigens: Eine einfache Planerhaftpflicht mit einigen tausend € Selbstbehalt kostet für das pro Mitarbeiter übliche jährliche Honorarvolumen einen vierstelligen € Betrag. Vollkasko gibt's für Planer nicht. Vollkaskomentalität ist nicht nur deshalb etwas ganz anderes.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skeptiker ()

    • Du kannst das nun gerne ausdiskutieren, für mich ist das eine Vollkaskomentalität und das hatte nichts, aber auch gar nix mit dem Selbstbehalt und der Haftung des Planers zu tun (die im übrigen hier gar nicht besteht).

      Es kommt immer auf die Formulierungen an - und da sind hier einige einfach sehr schnell vorgeprescht, was nicht zu der ansonsten recht vorsichtigen Haltung jener User passt.
    • Ich möchte hier nicht mehr weiter diskutieren, was in der Sache ja auch nicht mehr passiert, sondern dem persönlichen Teil noch folgen können und deshalb wissen:

      a) wer hier "schnell vorgeprescht" ist
      b) was Du mit "Vollkaskomentalität" meinst
      c) wer in dieser Diskussion eine solche Vollkaskomentalität gezeigt hat.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • War mir schon klar, was Du wieder meinst, für Schlüsse ziehen zu wollen.

      Übrigens: Full quotes als direkte Antwort schicken sich nicht. Vielleicht kommt solch einfache Kritik ja mal an.

      EDIT: Kein Bock das als Extra-Post noch weiter zu stressen, aber mal selbstkritisch den Schmarrn unter diesem Post lesen und dann denken, das hilft manchmal auch, wie sowas ankommt...
    • weil der Vorschlag mit den Sensoren von mir kam..

      R.B. schrieb:

      Zum Thema "Feuchtesensor", wir Menschen neigen dazu, Probleme mit Technik zu lösen, selbst Probleme die gar keine Probleme sind.

      Im obigen Fall sehe ich keinen Grund, warum man viel Zeit und Geld in Sensoren und Auswerteelektronik investieren sollte.
      nach Mark´s Einschätzung zum Risiko teile ich das, dass es den Aufwand im Verhältnis zum Nutzen (Angstbeseitigung) nicht lohnt.
      Weniger aus dem finanziellen Gesichtspunkt, als aus dem zeitlichen.
      Geeigneter Sensor dürfte unter 10€ kosten, die weitere Elektronik ist auch keine Raketenwissenschaft. Wenn man aber kein Elektroniker ist, dann werden da ein paar Abende v.a für Planung und auch Umsetzung draufgehen.
    • Mir ging es nur um die Verhältnismäßigkeit. Natürlich kann ein Elektroniker sich etwas basteln, keine Frage, ob der TE das kann, das weiß ich nicht. Wenn nicht, dann ist es mit zweistellig nicht mehr getan, die Kosten werden höher.
      Andererseits geht es um einen "Tresor", genauer gesagt um einen kleinen Wertschrank mit vielleicht 30cm x 40cm Grundfläche, mit überschaubaren Investitionskosten. Da würde ich die Investitionskosten nicht weiter in die Höhe treiben, nur damit ich regelmäßig ablesen kann, wie trocken das Bohrloch ist.
      Ein Setzen des Fühlers, bzw. der Fühler, im Bohrloch (in den Bohrlöchern) dürfte sowieso nur schwer möglich sein, zumindest wenn die Zugfestigkeit der Verankerung nicht darunter leiden soll. Man müsste also weitere Bohrlöcher setzen, Mindestabstände einhalten, usw. Am Ende doch mehr Aufwand als gedacht.

      Um ehrlich zu sein, ich würde das Geld lieber in ein Abendessen mit meiner Frau investieren.
    • Hallo,

      hier noch einmal ein kurzes Update (ob man jetzt von einer Wendung sprechen kann weiß ich nicht, hoffe es aber):

      Ich hatte mich mit dem Monteur darauf geeinigt, dass wir erst einmal gucken, wie tief die Löcher denn nun tatsächlich sind, bevor er dann ggf. mit Injektionsmörtel und Gewindestange weiter arbeitet. Dabei hat sich nun herausgestellt, dass die von ihm geschätzten 20-25cm Bohrlochtiefe deutlich zu hoch waren. Konkret sind die verbauten Schrauben nur ca. 13cm lang, einen Teil muss man dann ja noch für die Unterplatte des Tresors abziehen. Das Bohrloch hat auch in etwa diese Länge, das habe ich auch selbst überprüfen können.

      Der Fußbodenaufbau selbst ist ja nach meiner Messung auch 13cm tief. Demnach wurde die Bodenplatte wenn überhaupt 1-2cm angebohrt, so dass wir nun keine weiteren Maßnahmen ergriffen haben. Ein mögliches Problem in Bezug auf die Mobilität des Tresors ist mir unter diesen Bedingungen ehrlich gesagt egal - wenn jemand Estrich und Fliesen aufstemmt und den Tresor aus dem Keller nach oben trägt und damit verschwindet, dann soll es so sein (eine Vorschrift zum Einbau durch einen Versicherer besteht zum Glück nicht, der Inhalt liegt nun auch nicht auf dem Niveau eines Fort Knox).
    • wasweissich schrieb:

      bleibe ich bei meiner empfehlung kunststoffdübel raus ,löcher venünftig vorbereiten ,einkleben
      und wenn jetzt durch das bohren wasserführende Risse entstanden sind wie Ihr ja oben befürchtet habt, dann ist einkleben also eine fachgerechte Lösung zur Behebung der Risse?

      1337H4x0R schrieb:

      Demnach wurde die Bodenplatte wenn überhaupt 1-2cm angebohrt,

      dann hat sich das Thema "einkleben" in die BoPla auch erledigt. Jetzt könnte man natürlich diskutieren, in wie weit 1-2cm tiefe Bohrungen die BoPla so geschädigt haben könnten oder wo die Grenze ist... ;) nach WU RiLi...lasen wir das...
    • 1337H4x0R schrieb:

      wenn jemand Estrich und Fliesen aufstemmt und den Tresor aus dem Keller nach oben trägt und damit verschwindet
      Naja...Estrich ist jetzt für den geübten Einbruchsfachhandwerker (Geselle, Bachelor, Diplom?) wahrscheinlich nicht das Problem....schätze ich jetzt mal. Letztendlich muss er aber wohl um die Existenz eines solches Tresors wissen und sich entsprechend mit Werkzeug bestücke. Bei den meisten Einbrüchen -was ich bis dato so gehört habe- wird eher gut zugängliche Beute (Portemonnaie, Bargeld (gerne gebündelt), Goldbarre, Notebooks,...davongetragen.

      Aber: ich hatte einmal einen Wandsafe mit einzuplanen/ einbauen zu lassen. Da war die Forderung des Tresorherstellers zur Montage, dass eine entsprechende Wandtasche in einer Wand vorzusehen sei, die allseitig (ich glaube es waren 10cm) mit beton vergossen werden musste. Da wäre dann natürlich schon eher sehr grober Maschineneinsatz von Nöten um hier voranzukommen. 4 o. 5 o. 6 Dübel im Estrich....naja.....hört sich nach einer Wegtragesperre an, erscheint mir aber jetzt keine wirkliche Herausforderung für den motivierten Einbruchsexperten. Naja...sicher besser als nichts....das dann schon.
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