Wie abdichten / Größe der Durchgangslochs für KG Rohr DN 100

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  • Wie abdichten / Größe der Durchgangslochs für KG Rohr DN 100

    Hallo zusammen,

    ich benötige an einer bestehenden Betonwand 2 Durchführungen für jeweils 1 KG Rohr DN 100.

    Bezüglich der Abdichtung habe ich bisher nur eines gefunden : Rollringe.

    Ist dies der gängigste Weg, nachträglich eingebaute Durchführungen abzudichten ?

    Falls ja, wie groß muss das Kernloch dafür gebohrt werden ?

    Danke und Gruß

    Hayabalooza
  • Och herrje, Entschuldigung......

    Die Rohre verlaufen durch eine bestehende Außenwand unter einem geplanten Anbau und dienen als Leerrohre für Elektro und anderes nach draußen in den Garten.

    Sollte daher nur gegen Feuchtigkeit, Ungeziefer und böse Geister dicht sein. Aufsteigendes Wasser ist nicht zu erwarten.

    Gruß Hayabalooza
  • Hayabalooza schrieb:

    Ist dies der gängigste Weg, nachträglich eingebaute Durchführungen abzudichten ?
    Der "gängigste" Weg ist, irgendeinen "Schaum" da rein zu sprühen und fest daran zu glauben, das es dicht ist.

    Ringraumdichtungen, Warmschrumpfdurchführungen oder Mehrsparteneinführungen wären hier das Mittel der Wahl, je nachdem was/wieviele Leitungen in den Garten sollen

    Hayabalooza schrieb:

    Falls ja, wie groß muss das Kernloch dafür gebohrt werden ?
    Die Grösse richtet sich nach Art der Durchführung (techn.Beschreibung oder Datenblätter des Herstellers mal befragen) und Umfang der durchzuführenden Leitungen.

    Hayabalooza schrieb:

    ich benötige an einer bestehenden Betonwand 2 Durchführungen für jeweils 1 KG Rohr DN 100.

    Hayabalooza schrieb:

    Die Rohre verlaufen durch eine bestehende Außenwand unter einem geplanten Anbau und dienen als Leerrohre für Elektro und anderes nach draußen in den Garten.
    KG Rohr ist eigentlich nicht als Kabelschutzrohr erfunden worden. Als Futterrohr in der Wandbohrung vielleicht geeignet, ansonsten gibt es für Kabelverlegungen geeignetere Alternativen.
  • Hayabalooza schrieb:


    Sollte daher nur gegen Feuchtigkeit, Ungeziefer und böse Geister dicht sein. Aufsteigendes Wasser ist nicht zu erwarten.

    Gruß Hayabalooza
    Hinweis am Rande:
    Auch wenn nur gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden soll, durch das Ausheben des Leitungsgrabens, den Einbau des Rohres und das Verfüllen einschließlich Bettung ändert sich u.U. auch lokal das Sickerverhalten des Bodens und bei langanhaltenden Niederschlägen kann sich dann Wasser im Leitungsgraben sammeln. Außer - Du hast reinen Sandboden.

    Deshalb: auch die Stöße der Rohrleitungen müssen dauerhaft dicht sein, sonst sickert das Wasser nicht durch den Ringraum sondern kommt im Rohr nach 'drinne. Und die Kabel im Rohr sollten auch nicht im Wasser liegen.
    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)
  • OLger MD schrieb:

    auch die Stöße der Rohrleitungen müssen dauerhaft dicht sein,
    und deswegen nimmt man flexible endlos rohre, (z.b. kabuflex und wie die alle noch heissen ) , zu denen es dichtmanschetten und alles passende gibt . ausserdem ist das zeug billiger als KG. und ein einzugfaden ist auch schon drin .

    dazu kommt noch , dass KG-rohrdichtungen eigentlich nur in einer richtung wirklich funktionieren , nämlich von innen nach aussen .


    aber ..... haben wir schon immer so gemacht . auch wenn es nur eine krücke ist
  • Da die Rohre nichtn mehr wie 19dickemilch mit Rollringen/O-Ringen, sondern mit profilierten Dichtungen abgedichtet werden, deren Profil bei richtiger Montage so ausgelegt ist, das eine Dichtlippe bei Einschub des nächsten Rohrstücks weggebogen wird, kann diese Dichtlippe auch von Wasser, welche mit Druck von AUSSEN auf das Rohr einwirkt, vom Rohr weggedrückt und somit für anstehendes Wasser undicht werden.
    Sicher nicht die Regel, aber auch nicht völlig unmöglich.
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Da die Rohre nichtn mehr wie 19dickemilch mit Rollringen/O-Ringen, sondern mit profilierten Dichtungen abgedichtet werden, deren Profil bei richtiger Montage so ausgelegt ist, das eine Dichtlippe bei Einschub des nächsten Rohrstücks weggebogen wird, kann diese Dichtlippe auch von Wasser, welche mit Druck von AUSSEN auf das Rohr einwirkt, vom Rohr weggedrückt und somit für anstehendes Wasser undicht werden.
    Sicher nicht die Regel, aber auch nicht völlig unmöglich.
    Hast Du mal ein KG Rohr was ein paar Wochen zusammengesteckt war wieder versucht auseinander zu ziehen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Wasser von außen in ein KG Rohr eindringen kann, zumal die Druckdifferenz überschaubar ist. Da stehen ja keine 10m Wasser drauf.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Rudolf R. schrieb:

    Kannst Du mir das näher erläutern, bzw. Quellen nennen.
    weil nicht sein darf , was du nicht möchtest ?

    Rudolf R. schrieb:

    Hast Du mal ein KG Rohr was ein paar Wochen zusammengesteckt war wieder versucht auseinander zu ziehen.
    oft genug .

    sei bitte nicht albern .


    ---------- 18. August 2017, 17:55 ----------

    und dei hinweis auf die schlechte demontierbarkei zusammengesteckter rohre ist eine gute quelle ,in eine richtung geht schieben gut ,in die andere schlecht .namlich gegen den strich von wo der innere druck wirkt ....
  • Eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten ist schon witzig, bist du im Bergischen Land geboren?
    Für mich ist jetzt klar das keiner von euch einen Beleg für diese Behauptung hat, bei Herrn D. habe ich das schon vorher gewußt, der kann nie etwas belegen.

    Na ja das ist ja jetzt modern, ich weiß es und wenn du es nicht glaubst bist du unwissend.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Aehem, ich muss [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] jetzt Mal in Schutz nehmen, wir hatten vor ca. 2 Jahren einen solchen Fall.
    Ist mir in meiner "Karriere" das erste Mal passiert, aber es passiert nun Mal.
    Wir haben hier relativ oft mit drückendem Grundwasser zu tun und ich glaube diese Fälle werden hier öfter zu beobachten sein.
  • alfred1 schrieb:

    Aehem, ich muss [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] jetzt Mal in Schutz nehmen, wir hatten vor ca. 2 Jahren einen solchen Fall.
    Ist mir in meiner "Karriere" das erste Mal passiert, aber es passiert nun Mal.
    Wir haben hier relativ oft mit drückendem Grundwasser zu tun und ich glaube diese Fälle werden hier öfter zu beobachten sein.
    Na das ist doch mal ein Erfahrungs Beleg. Mehr wollte ich nicht hören.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Rudolf R. schrieb:

    Na ja das ist ja jetzt modern
    hat mit modern nichts zu tun .ich bin eigentlich ein sehr konservativer typ.

    Rudolf R. schrieb:

    ich weiß es
    aus eigener anschauung . wenn nämlich aus einem neu verlegten noch nicht angeschlossenen rohr (30 oder 40m) am unteren ende einfach klares wasser tröpfelt wird es irgendwo herkommen ....

    Rudolf R. schrieb:

    wenn du es nicht glaubst bist du unwissend.
    manchmal kann man einfach mal glauben ...


    und wenn du dir das profil des dichtringes anschaust , dann wohlwollend darüber nachdenkst , was der DSWgärtner schreibt , wird sogar dir der gedanke kommen , der könnte ja recht haben.

    wenn du natürlich nur tatsachen sehen willst :

    folgender versuchsaufbau : einige KG rohre und bögen zusammen stecken , so dass ein grosses U entsteht (damit es nicht zu lange dauert , bis man messbares ergebnis -einige liter- bekommt im unteren bereich mehrere kurze stücke und mehrere schwache bögen , damit mehr schwachstellen vorhanden sind) bauen , die aufgehenden enden könnten auch 2m stücke sein.
    das ganze mit einem bekanten/freund geschickterweise in einen weniger als 2m tiefen schwimmteich drücken .(der auftrieb erfordert etwas krafteinsatz . nach ein,zwei stunden die ernte in ein gefäss schütten ....
  • AndyG schrieb:

    ,sonst wäre ja auch die Verlegerichtung völlig egal .
    Die Verlegerichtung hat andere Gründe sonst wären Schiebemuffen nicht erlaubt.


    ---------- 18. August 2017, 21:06 ----------

    wasweissich schrieb:

    Rudolf R. schrieb:

    Na ja das ist ja jetzt modern
    hat mit modern nichts zu tun .ich bin eigentlich ein sehr konservativer typ.

    Rudolf R. schrieb:

    ich weiß es
    aus eigener anschauung . wenn nämlich aus einem neu verlegten noch nicht angeschlossenen rohr (30 oder 40m) am unteren ende einfach klares wasser tröpfelt wird es irgendwo herkommen ....

    Rudolf R. schrieb:

    wenn du es nicht glaubst bist du unwissend.
    manchmal kann man einfach mal glauben ...
    Das könnte aber auch Kondenswasser sein. Die eingeschlossene Luftmenge ist ja recht groß und wenn warme Luft auf erkaltende KG Rohre trift........

    Aber vielleicht mache ich den Versuch mal. Genug KG Rohre müßte ich noch haben. Eine Regentonne sollte ja reichen.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Rudolf R. schrieb:

    Das könnte aber auch Kondenswasser sein. Die eingeschlossene Luftmenge ist ja recht groß und wenn warme Luft auf erkaltende KG Rohre trift........
    irgrndetwas wirst du schon finden , damit du mir nicht zustimmen muss ......

    ist mir aber eigentlich egal , nur kann ich deine besondere sicht der dinge nicht unkommentiert stehen lassen , wegen unbedarfter mitleser .

    (ist mein verdacht , dass du KG als hüllrohr verwendet hast und der von mir beschriebene mögliche schadensfall natürlich völlig absurd sein muss , unbegründet ? )
  • Rudolf R. schrieb:

    alfred1 schrieb:

    Aehem, ich muss [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] jetzt Mal in Schutz nehmen, wir hatten vor ca. 2 Jahren einen solchen Fall.
    Ist mir in meiner "Karriere" das erste Mal passiert, aber es passiert nun Mal.
    Wir haben hier relativ oft mit drückendem Grundwasser zu tun und ich glaube diese Fälle werden hier öfter zu beobachten sein.
    Na das ist doch mal ein Erfahrungs Beleg. Mehr wollte ich nicht hören.
    Man muss dazu sagen, dass das Rohr auch als Schutzrohr verlegt war und dazu noch mit Gegen- Gegengefaelle.
    War ein schicker Wasserschaden im HWR .
  • hallo,
    och rakete ich weiss ja nicht wo du deine erfahrungen sammelst oder nur blabberst.
    aber aus eigener erfahrung lass ich als leerrohre kein kg- rohr mehr verlegen.
    ausgeschrieben war kabuflexrohr.
    nachdem mit nix die leitungen für die zisterne eingezogen werden konnten, kamerabefahrung mit dem ergebnis total zugesandet. spülversuche brachten nix. als ich den kamerafilm angesehen hatte war mir klar , das ist niemals kabuflex sondern kg und das nicht nur an der hauseinführung wie vom bu behauptet.
    freibaggern, siehe da kg-rohre alle dichtungen drinn und trotzdem voll mit sand.
    also lange gesichter und bla,bla,bla half aber nix, alles neu.

    gruss aus de palz