Fußboden- oder Wandheizkörper bei Dielenfussboden

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    • Fußboden- oder Wandheizkörper bei Dielenfussboden

      Hi,
      Waren am Freitag mit Architekten beim Sani-Mann.
      Beider Durchspräche im OG ist er ob meiner Ideen aber stutzig geworden:

      Wir möchten gern einen Dielenboden mit Lagerhölzern - also nicht verklebt auf Estrisch.
      Wir hatten jetzt überlegt nur die Rohre für einen normalen Heizkörper an die Fenster zu legen - aber erstmal keine hinzuhängen. Habe heute in unserem Haus noch nie die Heizkörper im Schlafzimmer angehabt. Und wir planen Lüftung mit WRG im Gegensatz zum heutigen Haus. Wegen Gasheizung könnten wir da auch im Notfall die Vorlauftemp ohne schlechtes Gewissen hochsetzen.

      Sanitäter würde trotzdem Fußbodenheizung hinlegen. Bei Wandheizkörper müsste er eine extra Gruppe legen (hätte ich da nur für Notfall mit Einzelraumthermostat im EG runtergeregelt)

      Wie ist eure Meinung - ist nur Heizungsvorbereitung so abwegig?

      PS: Heizlastberechnung wird nach Beauftragung noch erstellt. Existiert also noch nicht.
    • AndreR schrieb:

      Heizlastberechnung wird nach Beauftragung noch erstellt. Existiert also noch nicht.
      Erst beauftragen, dann entscheiden was, ist die falsche Reihenfolge.

      Besser wäre: Erst planen, dann anbieten lassen, vergleichen, schließlich beauftragen.

      (Dann lässt sich Deine Frage nicht nur als Umfrageergebnis, sondern auch mathematisch und damit abschließend beantworten.)
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skeptiker ()

    • Prinzipiell natürlich richtig, aber für die Entscheidung ist die Heizlastberechnung auch nicht wirklich notwendig.
      Wenn es nach unserer Heizlastberechnung geht, dann brauchen wir knapp 800W im Schlafzimmer (Nordseite, 2 Außenwände). In der Realität war der Heizkreis noch nie offen und die Temperatur nie unter 20 Grad.
      Einen zweiten Heizkreis mit höherer VL-Temp. nur für den einzigen Heizkörper, der vermutlich dann nie installiert wird halte ich für wirtschaftlichen Unsinn.
    • wie geschieht es, dass die Temperatur im Schlafzimmer nicht unter 20°C fällt, obwohl nicht geheizt wird? Wo kommt die Energie her? Von zwei schlafenden Personen wohl eher nicht... die bringen vielleicht max. 200W. Wenn aber 800W gebraucht werden, sehe ich noch eine deutliche Differenz...?

      Ich hätte Sorge, dass die erforderliche Energie aus Nachbarräumen, ggf. über offene Türen, zur Verfügung gestellt wird. Was, je nach Nutzung, durchaus zu Problemen führen kann. Zum Beispiel dahingehend, dass kritische Bereiche im Raum (z.B. "entlegene Ecken") nicht mit der erforderlichen Energie versorgt werden. Denn aus bauphysikalischen Gründen ist nicht irgend eine Raumtemperatur in Raummitte notwendig, sondern eine ausreichende möglichst gleichmäßige Beheizung des Raums, um ausreichend raumseitige Oberflächentemperatur herzustellen. Diese gleichmäßige Beheizung sehe ich bei Versorgung aus Nachbarräumen (darauf wird das Konzept ja möglicherweise hinauslaufen) leider nicht.
    • Alfons Fischer schrieb:

      wie geschieht es, dass die Temperatur im Schlafzimmer nicht unter 20°C fällt, obwohl nicht geheizt wird? Wo kommt die Energie her? Von zwei schlafenden Personen wohl eher nicht... die bringen vielleicht max. 200W. Wenn aber 800W gebraucht werden, sehe ich noch eine deutliche Differenz...?

      Du hast recht, wahr wohl sehr verkürzt und verfälschend.
      HLB ging noch ohne KWL aus, wir haben aber eine. Das ist schon mal der erste Fehler. Höchste reale Heizleistung fürs ganze Haus lag bei 2kW, über insgesamt vielleicht 2 Wochen pro Winter.
      Die nominal 800W fürs Schlafzimmer bräuchte man ja nur bei Auslegungstemp., also -14 Grad AT. Die gab's vielleicht mal ein zwei Tage im Jahr, dann sinkt halt die Innentemperatur von 20,5 auf 20...

      Aber du hast zweifellos Recht, im schlimmsten Fall käme die Energie von einem Nachbarraum, der sie womöglich dringender braucht.
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      Wenn Du den Heizkörper eh nicht montieren willst, wäre es auch möglich, nur die Leitungen vom Schlafzimmer bis zur Heizung zu verlegen und den Mischer erst dann ins Rohrnetz einzubauen, wenn Ihr wirklich einen HK ins Schlafzimmer montiert.
      Oder - je nach Dämmstandard und Grundriss könnte man auch mit einem grossen HK und ohne Mischer eine für ein Schlafzimmer ausreichende Heizleistung erzielen.

      Eine FBH im Schlafzimmer unter einem aufgeständerten Boden ist zwar möglich, aber auch nicht für 2 Taler 50 zu haben und die wäre ja ebenfalls nur für "evtl".
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • feelfree schrieb:

      So ist das Heizsystem im ganzen Haus homogen
      Homogen ist es so oder so - da überall Wasser das wärmetransportiernde Medium ist.
      Inhomogen wären Räume mit E-Heizung oder Kohleofen.

      Aber eine FBH in einem Hohlraum mit Holzüberdeckung hinzubekommen, ist wesentlicher schwieriger als eine normale FBH . Unregelmäßige Abstände der Heizschlangen, Übertragung auf die wärmeabstrahlende Fläche nur indirekt, Höhenlage nicht definiert. Befestigung der Heizschlangen...
      Alles lösbar und keine Raketentechnik, aber halt aufwändig und viel leichter mit einem Wand HK zu lösen.
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    • Ich habe es anders gedacht:
      Der Dielenboden liegt doch auf dem Estrich, halt mit etwas Abstand und nicht direkt verklebt. Die FBH würde ich trotzdem wie in allen anderen Räumen IN den Estrich legen. Dass der Wärmeübergang zum Dielenboden minimal ist stört in dem Fall ja kaum.
      Und wenn in xx Jahren eine andere Nutzung gewünscht ist, lässt sich der Raum alleine durch Austausch des Bodenbelags trotzdem gut beheizen.
    • feelfree schrieb:

      Der Dielenboden liegt doch auf dem Estrich
      Wieso Estrich?????


      feelfree schrieb:

      Und wenn in xx Jahren eine andere Nutzung gewünscht ist, lässt sich der Raum alleine durch Austausch des Bodenbelags trotzdem gut beheizen.


      Warum sollte man unter einem Dielenboden auf Lagerhölzern (Aufbauhöhe 6 - 10 cm) noch für teuer Geld einen Estrich verbuddeln, den man nie sieht und der immer tiefer liegt als der Estrich des übrigen Hauses?
      Und der auch bei Funktiosnwechsel des Raums immer zu tiefe liegen wird.

      Wenn Ihr nicht wisst, wie das konstrueirt wird, dann mahct das nix. Aber dann enthaltet Euch doch bitte einfach irreführender Ratschläge!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

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      Wenn Du den Heizkörper eh nicht montieren willst, wäre es auch möglich, nur die Leitungen vom Schlafzimmer bis zur Heizung zu verlegen und den Mischer erst dann ins Rohrnetz einzubauen, wenn Ihr wirklich einen HK ins Schlafzimmer montiert.
      Oder - je nach Dämmstandard und Grundriss könnte man auch mit einem grossen HK und ohne Mischer eine für ein Schlafzimmer ausreichende Heizleistung erzielen.

      Eine FBH im Schlafzimmer unter einem aufgeständerten Boden ist zwar möglich, aber auch nicht für 2 Taler 50 zu haben und die wäre ja ebenfalls nur für "evtl".
      So war es gedacht...

      Also wenn Dielen auf Lagerhölzern, dann wirklich ohne Estrich. Alles andere macht keinen Sinn.

      Das Thema Wandheizung schau ich mir aber nochmal an. Wand zwischen den Kinderzimmern wird in Holzrahmenbau gemacht - da ist sicher Platz.
    • AndreR schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Back to topic

      Wenn Du den Heizkörper eh nicht montieren willst, wäre es auch möglich, nur die Leitungen vom Schlafzimmer bis zur Heizung zu verlegen und den Mischer erst dann ins Rohrnetz einzubauen, wenn Ihr wirklich einen HK ins Schlafzimmer montiert.
      Oder - je nach Dämmstandard und Grundriss könnte man auch mit einem grossen HK und ohne Mischer eine für ein Schlafzimmer ausreichende Heizleistung erzielen.

      Eine FBH im Schlafzimmer unter einem aufgeständerten Boden ist zwar möglich, aber auch nicht für 2 Taler 50 zu haben und die wäre ja ebenfalls nur für "evtl".
      Also wenn Dielen auf Lagerhölzern, dann wirklich ohne Estrich. Alles andere macht keinen Sinn.
      Darf ich fragen, warum ihr das so wollt? Mir fällt irgendwie kein Grund ein, warum das jemand im Neubau haben möchte.
    • AndreR schrieb:

      Da ich die Dielen nicht verkleben will. Also entweder schwimmend oder die Alternative auf Lagerhölzern. Es hat aber keine technische Bewandniss
      Dielen sind per se schon 'mal schlecht wegen des stark geminderten Wärmedurchgangs. Ohne flächige Verbindung mit einer stehenden Luftschicht dazwischen wird das System noch schlechter.

      Weshalb will man das? Wird es ein Schwingboden für einen Gymnastiksaal oder Aerobic, oder hat es akustische Gründe? Andere rationale Gründe fallen mir auch bei längerem Nachdenken nicht ein.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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    • Bei mir wäre es das Gefühl, auf Holz zu laufen. Ich finde den Gedanken nicht schlecht, auch wenn die Experten und solche die sich dafür halten davon abraten.
      Ich habe unser DG mit damals mit Hobeldielen, selbst geschliffen und endbehandelt ausgebaut und ich würde es immer wieder so machen.