Schwelle 15cm?

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    • Schwelle 15cm?



      Ich lass gerade die Pflasterarbeiten machen. Die Stufenlösung die ihr da seht, wollte ich genau so haben.
      Schön brav 15cm Schwelle. Stufe hat 2% Gefälle nach vorne.

      So. Nun doch irgendwie Zweifel ob das alles so richtig ist.
      Hinter der Blockstufe ist das Fenster unten mit einer selbstklebende Folie abgedichtet, bis UK Rahmen, und an den Seiten überlappend aufs Mauerwerk und unten auf die BoPla.
      von ca. 15cm über OKFF bis ca. GOK -5 eine filz- und überstreichbare zementäre Dichtschlämme, von GOK bis unten bituminöse Spachtelmasse.
      So gesehen ist das Haus eigentlich "dicht".
      Die Blockstufen sitzen links und rechts mit 2cm Abstand zur Laibung (vlieskaschierte Noppenbahn), zum Bodeneinstandsprofil sind ca. 0,5cm Luft.
    • feelfree schrieb:

      Die Frage ist wohl, ob das so richtig, entsprechend den Fachregeln, ist. Für mich als Laie sieht's falsch aus, denn die 15cm Schwelle gehören direkt vors Fenster.
      So sehe ich das auch. Wenn man zwischen Fenster und Stufe z.B. 40 cm Abstand ließe und diese Lücke mit einem Gitterrost überbrückte , ließe ich mit mir drüber reden!
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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    • Die 15 cm sind ja nicht "vom Himmel gefallen", sondern haben Sinn. Sie sollen:
      Wasserstau durch Schneewächten verhindern
      die Spritzwasserbelastung des Elements verringern
      (noch div. Weiteres, was hier weniger greift)

      Damit erklärt sich auch, dass SIrs Bauchgefühl richtig und die Ausführung falsch ist.

      Skeptiker schrieb:

      Wenn man zwischen Fenster und Stufe z.B. 40 cm Abstand ließe und diese Lücke mit einem Gitterrost überbrückte , ließe ich mit mir drüber reden!
      :thumbsup:
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • ihr macht mich wahnsinnig. :|

      Jetzt mal ernsthaft - Haustüren. Ich hab noch NIE eine Haustüre gesehen, bei der es direkt nach der Schwelle 15cm nach unten geht.
      Da ist außen immer mindestens 1 Stufe. Und die besteht idR nicht aus einem Gitterrost.

      Und bei Haustüren verschärft sich ja noch die Situation, denn die haben eine sehr niedrige Schwelle.

      Oder auch bei Fenstern. Da ist auch vor dem Fenster eine waagrechte Fläche, die NICHT 15cm tiefer ist.

      Hat jemand mal ein Foto einer fachgerechten Schwelle (ohne Sonderlösung mit Gitterrost.. ) ?

      (bei mir sinds es übrigens 8cm von OK Stufe bis OK Schwelle)
    • Scheiß was drauf, lass es so. Schneewächten schiebst du weg, Schlagregen wird an die Scheibe scheppern und dann nach Unten ablaufen.
      Man kann es manchmal auch übertreiben...

      Ja, es ist nicht die reine Lehre, ja, es gehört eigentlich anders aber die Schadenswarscheinlichkeit ist extrem gering...
    • SirSydom schrieb:

      (bei mir sinds es übrigens 8cm von OK Stufe bis OK Schwelle)
      was möchtest du jetzt hören?

      die 15cm sind nicht vom himmel gefallen,
      oder wurden ausgewürfelt....

      die 15cm fundieren auf tatsächliche tatsachen,
      für den worst case.

      wenn du als bauherr, keine 15cm wünscht, tja dann ist
      das halt so und du entlässt jegliche handwerker/planer
      aus der haftung und nimmst das auf deine eigene kappe.

      was du bedenken solltest, es gibt nicht nur regen.
      der schnee, der kann kann echt fies sein.
    • Meinst mich?

      Zum Thema übertreiben, Kirche im Dorf lassen, reine Lehre , .....

      Ja, es geht in vielen Fällen gut. Aber eben nicht immer. Und es gibt keine Chance, die Wahrscheinlichkeit an Hand von Rahmenbedingungen zu verifizieren.

      Aber jeder mag ja sein Risiko und dessen mögliche Folgen selber einschätzen. Deswegen werde ich aber nicht zum Ignorieren raten. Ganz sicher nicht.


      ---------- 24. Juli 2017, 12:17 ----------

      wasweissich schrieb:

      wenn alle fertighausaufsteller mit einer solchen lösung glücklich sind ,sollte diese hier auch funktionieren .
      Naja, Du hast die weggefaulten Schwellen 10, 15 Jahre später auch nicht gesehen. ICH schon. Mehr als eine.

      Aber dann ist der Ersteller ja aus der Gewähr raus und wenn nicht, dann schiebt ers auf wen? Genau - den Galabauer :D
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Minttt schrieb:

      Da habe ich nämlich noch nie 15 cm gesehen ...
      Wie viele Autofahrer kennst Du, die sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten? Gelten die deswegen alle nicht mehr?

      Zum einen ist die Frage, ob dort überhaupt 15 cm hin müssen. Die Fachregeln geben ja auch noch die Möglichkeit, auf 5 cm zu reduzieren, wenn die Rahmenbedingungen passen!
      Darüber hinaus geben die Fachregeln die Möglichkeit, bei Bedarf weiter zu reduzieren. Z.B. bei behindertengerechtem Bauen.
      Nur gibts da halt keine Fachregeln mehr. Da ist das eigene Gehirn gefragt und eine UMFANGREICHE Beratung des Bauherren.
      Da haperts nur meist.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Oft hast ne Stufe davor, dann noch ein Vordach - und schon ist es zwar gegen die Regeln, aber passieren wird da wahrscheinlich nie was. Außer bei einem Großereignis, wo die 15 cm aber meist auch nix retten. Kommt dazu noch darauf an, ob Wetterseite...

      Wie liest man doch so gern: Das Leben bietet keine Vollkasko an - manchmal muss man Risiken eingehen und mit bestimmten Maßnsahmen werden sie minimiert.
    • Zu dem Thema gab es mal eine recht umfangreiche Analyse unter anderem von Prof. Oswald begleitet. Die Fachregel - sofern dass Dachdeckerhandwerk damit gemeint ist - gilt hier nicht. Die Analyse gliederte in Wasserbeaufschlagungsfaktoren. Um das Vorhandesein oder nicht zu bewerten.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Nicht in der Bauwerksabdichtung. Auf dem Flachdach ja. Die DIN dürfte aber ähnlich argumentieren wie die FDRL
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    • nun ist hier die 35cmstufe 12-15 cm in der leibung ,dann wird das dach im normalfall ein stück überstehen.bei holzhäusern ist der überstand perse immer recht üppig.
      Der rückstau auf der stufe dürfte sich auch in grenzen halten .

      Und bei einem 40cmgitter zwischen terrassentür und einer stufe bekommt die dame des hauses spätestens beim betracten des fertigen bauwerks einen schrei- gegebenenfalls weinkrampf.....
    • es gibt ja auch oftmals den wunsch nach bodenebenen terrassen.

      ich lege die wasserführende schicht um die 15 cm tiefer und dichte bis zur bodengleiche die anschlüsse schön ab.
      schutzblech drauf und den belag so angeschlossen, daß das wasser dort auch sicher ablaufen kann. abstand, gefälle, ...
      es mach ja nun einen unteschied ob da ein pflaster hin kommt oder eine holzterrasse.
      mit terrassendach erledigt sich das thema sowieso, aber seit erfindung des flüssigkunststoffs, lassen sich auch blöde ecken sicher abdichten.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • wasweissich schrieb:

      nun ist hier die 35cmstufe 12-15 cm in der leibung ,dann wird das dach im normalfall ein stück überstehen.bei holzhäusern ist der überstand perse immer recht üppig.
      Der rückstau auf der stufe dürfte sich auch in grenzen halten .
      Ganz akut hier in H 15 Stunden Dauerregen ohne Wind. Dachüberstand bei uns rd. 35 cm, Leibung 15 cm.
      In allen 4 Himmelsrichtungen sind die Fensterbänke zumindest bis fast an den Fensterstock naß, Ost und West sind die Scheiben rd. 20 cm hoch naß (ob direkt oder Spritzwasser - egal)

      Wenn auch nur ein laues Lüftlein dazu wehen würde, wären die entsprechenden Fenster NAß.

      Rückstau ist nicht das Problem. Probleme sind Schlagregen und Tauwasser mit Schneewächten.
      Je nach Region vielleicht kein alltägliches Problem, aber auch in milden Klimaregionen ab und an auftretend.
      Kann gutgehen, muss aber nicht.

      wasweissich schrieb:

      die dame des hauses
      Der muss man das Risiko erklären. Wenn ihr dann der stilvolle Auftritt mit Stilettos zum abendlichen Grillvergnügen wichtiger ist - bitte sehr. Dann aber bitte keine Klagen, wenns in die Hose geht.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf, dein Argument stimmt schlicht nicht.
      Wie oft hast du Fensterbänke von 30 cm Tiefe an genau dieser Stelle? Da sagt KEINER etwas!
      Ich habe jetzt wieder Fensterbänke von 36 cm Tiefe eingebaut, ich mach sowas ständig! Und NIE passiert auch nur ansatzweise etwas!
      Die sitzen 2 cm unter den Entwässerungsöffnungen und sind im Schlagregen.
      Ich habe noch nie erlebt das es durch so eine Konstruktion bei Starkregen SChäden gibt.
      Und nix Anderes ist das was da gebaut wird.
      Da wird nix passieren, das ist eher noch weniger gefährlich als eine Fensterbank...

      Wenn das Fenster bei Schlagregen und Sturm undicht wird und es reinpisst liegt der Fehler nicht am Stein davor sondern am Fenster!
    • Ich gebe Dir in so weit recht, als es rein praktisch keinen wesentlichen Unterschied gibt zwischen einer 10 cm "Brüstung" und einer Tür, die OK FF sitzt.
      Aber das klärst DU bitte mit den Machern der Flachdachrichtlinie und der DIN , nicht mit mir.

      Wenn ich Deinem Argument folge und es geht schief, werde ich in Haftung genommen, weil ich gegen Normen und Regeln verstoßen habe. Und dadrauf habe ich keinen Bock.
      Und ich werden hier auch nichts anderes schreiben als:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Darüber hinaus geben die Fachregeln die Möglichkeit, bei Bedarf weiter zu reduzieren. Z.B. bei behindertengerechtem Bauen.
      Nur gibts da halt keine Fachregeln mehr. Da ist das eigene Gehirn gefragt und eine UMFANGREICHE Beratung des Bauherren.
      Und das nicht nur wegen der Bauherren, die meine Beträge lesen und dann schreien, wieso ich bei ihnen was anderes anwende.
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