PV aus Thema Strompreise

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    • Du meinst mit der Subvention?

      ich find es geil und lohnt sich bisher auch finanziell - solange der Wechselrichter nicht komplett stirbt (wobei da nur 3 Jahre Risiko besteht).
    • ja - PV ist ne tolle Technik wenns um Autarkie geht - Segelyacht, Ferienhaus, Garagetorantrieb ohne Stromanschluss, Verkehrsschilder ...

      Aber die Technik ist vergleichsweise teuer, auch zu anderen regenerativen Erzeugungsarten, wie z.B. Wind, und ist nur wirtschaftlich, weil irre Subventionen auf dem Rücken der Stromkunden gewährt werden.

      Ich bin grundsätzlich gegen Subventionen, weil sie den Markt verzerren und Fehlentwicklungen fördern.
    • Jop, bin ich bei Dir. Aber so selbstlos bin ich nicht, dass ich eine Subvention nicht abgreife, wenn ich es kann.

      Aber klar, nur deshalb lohnt es sich - trotz der geringen Vergütung.

      Und es macht Spaß...
    • Ist ja nen Mix - man muss es steuerlich sehen, da macht eine Investition auf Pump Sinn.

      Zudem ist es ja keine Aktie, auf die ich mit geliehenem Geld wette.

      Grad mit Wärmepumpe und bisserl Tageszeit geplanter Verbraucher ist es schon ne feine Sache - bei Dir mit KNX ja noch einfacher zu realisieren.

      Die ersten 10 Jahre ist es eher ein Nullsummenspiel, danach wird es interessant. Zudem genieße ich grad die zusätzliche Verschattung der Dachflächen.
    • PV ist für den Endverbraucher, neben kleinst BHKWs, die einzige Möglichkeit etwas Unabhängigkeit vom Netz zu bekommen. Daher treffen viele die Entscheidung nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

      Allerdings hast du Recht, ohne einen hohen Eigenbedarf, der dann durch die PV auch realistisch abgedeckt werden könnte, rentiert sich die Technik meist nicht (was auch an den deutlich zurückgefahrenen Subventionen liegt/ Einspeisevergütung). Speicher sind leider auch noch deutlich zu teuer, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.

      Bevor ich aber eine ST aufs Dach schmeiße, würde ich immer PV bevorzugen.

      Wären es einfacher den Strom von der PV auch an die Mieter zu verticken, würde ich mir auch eine PV aufs Dach legen. Für mich alleine lohnt es sich, trotz Durchlauferhitzer und 5500 kWh /a, nicht.

      Wird die gespeicherte kWh günstiger, und zwar so, dass diese mit der eingekauften kWh konkurieren könnte, würde sich die Technologie auch ohne Subventionen lohnen.

      Zum Thema Geldanlage auf Pump, dass ist doch immer eine Frage der Rendite und deiner Möglichkeiten ;)
    • Ja, grad im Sommer ist Warmwasserbereitung komplett umsonst - und ich sagte ja auch noch "andere Verbraucher". Das allermeiste speist man ein - ich bin derzeit bei 25 Prozent Eigenverbrauch, das ist schon ok so.

      Und in ein paar Jahren lohnen sich Batterien technisch/preislich, dann ist man noch unabhängiger.

      EDIT: Bevor jemand meckert: Umsonst ist die PV-kWh ja auch nicht - das auch erst in 10 Jahren ;).
    • Stahlhuber schrieb:

      Ja, grad im Sommer ist Warmwasserbereitung komplett umsonst -
      Das mag Balsam für die Seele sein, aber wirtschaftlich betrachtet sieht die Sache halt anders aus. Darüber muss man sich im Klaren sein.

      Selbst mein Öler, der gerade bei der WW Erzeugung im Sommer alles andere als optimal läuft, produziert mir WW für um die 55Ct. pro Tag. Darin ist alles enthalten, angefangen vom Öl bis hin zum Stromverbrauch für Kesselregelung, Brenner, Pumpen usw.

      im Sommer liegt mein Stromverbrauch zuhause bei etwa 6,5kWh/Tag, bei einer Grundlast <<100W. Tagsüber takten ab und zu mal der Kühlschrank und Gefrierschrank, und zwei oder dreimal der Ölkessel. Zusammengerechnet ist das kaum der Rede wert. Dann ab und zu die Kaffeemaschine, sofern jemand zuhause ist.Nur am Wochenende kommen WaMa und eher selten der Trockner hinzu. Ansonsten liegt selbst im Sommer der max. Stromverbrauch in den Abendzeiten (gekocht wird meist nach Einbruch der Dunkelheit, da geht´s dann kurzzeitig auf mehrere kW).
    • Das lässt sich so nicht pauschalisieren - das muss jeder für sich mit seinem Verhalten selbst analysieren und rechnen.

      Ich hab eine Grundlast von 300 Watt, unsere Waschmaschine läuft fast jeden Tag, der Trockner alle zwei Tage (mindestens). Wir kochen am späten Nachmittag - und schon bist Du bei einem ganz anderen Profil. Zudem haben wir einen mehr als doppelt so hohen Tagesverbrauch.

      Warmwasser kostet mich mit der Wärmepumpe knapp 30 Cent pro Tag - natürlich ist das keine riesige Summe und ich würde alleine deshalb auch keine PV anschaffen.

      Aber es kostet mich praktisch nichts 10 Jahre lang und danach gehört das Teil voll mir und jede kWh bringt mir Geld. Und wie gesagt, mit einer günstigen und technisch ausgereiften Batterie wird das später noch wesentlich angenehmer.
    • Ist aber so ;)

      Sind keine Menge an Standby-Verbrauchern, aber es sind welche und ich kenne sie - alleine zwei Netzwerkschränke mit Switchen und NAS kosten halt ne Gewisse Grundlast. Plus eine KWL mit 60 Watt - und schon gehts in diese Richtung.

      Derzeit 440 kWh im Monat Gesamtverbrauch.
    • R.B. schrieb:

      Das mag Balsam für die Seele sein, aber wirtschaftlich betrachtet sieht die Sache halt anders aus
      Jor so ist das, wobei ich recht alte Anlagen kenne, die immer noch deutlich mehr liefern als die Hersteller zugesichert haben. Die Anlage ist seit einigen Jahren abgezahlt. Die Hersteller sichern ja meist 90% nach 10 Jahren und immerhin noch 80% nach 20 Jahren zu.
      Solche Wirtschaftlichkeitsberechnungen hängen immer stark von den eingesetzten Parametern ab. Deshalb muss man immer individuell rechnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in dem Berich PV eher zu konservativ gerechnet wurde, vor allem was die Haltbarkeit anging.
      Heute ist das durch die deutlich wichtigere Abschätzung des Eigenbedarfes deutlich komplizierter geworden. Selbst wenn ich die Aufzeichnung der Verbräuche über die letzten Jahre als Basis nehme, kann das ja in der Zukunft trotzdem ganz anders aussehen (schon allein weil z.B. die Kinder größer werden).
    • meine Grundlast bewegt sich wohl auch so bei 200W.
      Der Netzwrkschrank mit diversen Steuerungen etc. hat ca. 100W, dazu die KWL, und die üblichen Haushaltsgeräte.

      Ich muss jetzt endlich mal den Tastkopf für meinen Stromzähler inkl. Auswertung basteln, dann könnte ich mal das Profil erstellen.
      Dann müsste man nur noch ein statistisches Modell für die erwartete Energueerzeugung einer PV darüberlegen und könnte dann recht genau den Eigenverbrauch ermitteln.

      Aber ich will ja gar keine PV.. :)