Alten Schachtbrunnen nutzen - wie vorgehen ?

    Im Zuge der Aktualisierung auf EFB 2.0 werden umfangreiche Wartungsarbeiten (voraussichtlich) vom 27.04 durchgeführt. Wir Entschuldigen, dass das Forum ab 19 Uhr nicht mehr erreichbar sein wird. Bei planmäßigen Durchlauf sind wir spätestens am darauf folgenden Tag (Samstag) wieder erreichbar.

    • Kann dann aber sein, das es ein Gemeinschaftsbrunnen ist. Das den damals beide zusammen erstellt haben.
      Ansonsten, je nach Anspruch, sollte ein Kunststoffrohr DN300 eigentlich ausreichen. Wenn eh nicht viel damit anfangen kannst/ willst
      Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
    • chieff schrieb:

      Kann dann aber sein, das es ein Gemeinschaftsbrunnen ist. Das den damals beide zusammen erstellt haben.
      laut dem Nachbar ist es meiner.

      weisduwas schrieb:

      Ist den der bis unten gemauert oder in den Fels gehauen.
      Ist ja bei Karst immer so die Frage.
      Aber vielleicht habe ich ja auch nur ein zu sehr von Kastl geprägt Bild
      soweit ich das sehe, bis Wasserpegel gemauert.
      Ach aus Kastl bist du. Hab dich immer weiter nordöstlich einsortiert, keine Ahnung warum.
    • SirSydom schrieb:

      Rose24 schrieb:

      Wenn Du Betonringe einsetzen lassen kannst, kann das nicht so teuer sein. Ich würde es mir überlegen.
      Weiterhin stelle ich es mir auch schwierig vor, den ersten Ring da gerade und standfest einzubauen, dafür müsste man ja doch wieder runter.. und das ohne Sicherung?
      Um Gottes Willen - dann lass' es lieber bleiben. Evtl. wäre dann die Alternative, lieber einen neuen Brunnen zu bauen?
      Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!
    • Rose24 schrieb:

      dann lass' es lieber bleiben. Evtl. wäre dann die Alternative, lieber einen neuen Brunnen zu bauen?
      ich denke , die beste alternative wird sein , den brunnen in ruhe lassen .

      einen ergiebigkeitstest machen , und wenn (wovon ich ausgehe ) er genug liefert , ihn zum bewässern nutzen .wenn man einem alten brunnen nicht stresst mit irgendwelchen superpumpenichlutschedichleer , wird er normalerweisevernünftig weiter wasser geben .
    • Baumal schrieb:

      wasweissich schrieb:

      Rose24 schrieb:

      dann lass' es lieber bleiben. Evtl. wäre dann die Alternative, lieber einen neuen Brunnen zu bauen?
      ich denke , die beste alternative wird sein , den brunnen in ruhe lassen .
      denke ich auch.
      nicht alles, was die altvorderen gebaut haben, war unsinn....
      ...ist richtig. Allerdings ändern sich Grundwasserstände auch mal. Bei uns musste mehrmals nachgegraben werden - und das war eigentlich lebensgefährlich. Wir haben dann ein Schlagrohr in den Brunnen geschlagen und als das auch nicht mehr reichte, haben wir den Brunnen aufgegeben und ein Schlagrohr im Keller (ein alter Kartoffelkeller) eingeschlagen. Das ging dann auch für eine Weile.

      Im Rahmen des Neubaus haben wir den Brunnen dann auch neu gebaut. Der Vorteil der Lösung mit den Beton-Schachtringen ist, dass man da auch gefahrlos 'runter steigen kann. Unser Brunnenschacht ist im Prinzip trocken, erst unterhalb der Sohle steht das Wasser in einem KG-Rohr, das wir mit einem Erdbohrer eingepflanzt haben. Darin steckt jetzt die Tiefbrunnenpumpe. Das funktioniert seit Anfang 2014 bestens.
      Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!
    • Der Nachbar hat ca. 30m entfernt auch einen Schachtbrunnen der Wasser hat (aber nicht genutzt wird) sowie eine alte Odelgrube die ca. 2,50 tief ist. Die hat er letzte Woche leergepumpt, und trotz anhaltender Trockenheit.. war nach ein paar Tagen wieder ein halber Meter Wasser drin. Also Wasser ist def. da.

      Meine Pumpe ist heute gekommen... Größer und schwerer wie gedacht, meine Herren. Aber das passt schon, zum entschlammen genau richtig. Korngröße bis 40mm.
      Jetzt warte ich noch auf den Schlauch. Hoffe ich kann am WE pumpen ^^
    • Wenn die Mauerung noch gut aussieht, dann muss man da auch nix machen. Wird schon passen. Man muss nicht immer überall alles besser machen wollen. Abpumpen und entschlammen, Deckel mit Schloß drauf mit Loch für Pumpenschlauch und Kabel und gut ist. Wenn genug Wasser zum Garten wässern drin ist, gut. Wenn nicht, dann hat man nicht viel Geld versenkt.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Erster Pumpversch gestern scheiterte.
      Pumpe ist verdammt schwer und lässt sich ohne Hilfsmittel nur mit Seil sehr schlecht ordentlich einbringen. Schlauch verdreht, am Ende hat es den Schlauch von der Tülle gedrückt. Hatte aber auch keine passende Schlauchschelle und nur Kabelbinder verwendet.

      Nächstes mal mit Abseilhilfe.


    • Wenn ich mich recht entsinne ist dein Schacht rund
      weil bei rechteckig könnte man mit einem Dachlattenstück im Griff befestigt das drehen verhindern.

      Versuch macht kluch
      Schlauch gescheit befestigen - so das man dan ziehen kann.
      Am besten zu zweit Das neue Seil ausdrehen Mit dem Schlauch versuchen die Drehung zu Bremsen
      Schlauch stramm halten schnell ablassen
      Wasser bermst ja schon auf dem Grund ist dann Schluss
      Schlauch wieder aus wurschteln
      wenn einigermassen aus gewurschtel kann mann ja starten dann wir der Schlau steifer.
    • weisduwas schrieb:

      Wenn ich mich recht entsinne ist dein Schacht rund
      ja

      war ne Schnapsidee das gestern schnell-schnell zu machen. Der Schlauch war da und ich voller Elan..

      Nächstes mal mit guter Vorbereitung, dann wirds schon werden.


      ---------- 9. April 2018, 08:02 ----------

      So - gestern hab ich einen neuen Versuch gestartet.
      Ich brauchte sowieso 25m PE-Rohr (32mm) für die Anbindung der Gartenhütte, das hab ich dann vor dem Einbau mal für den Brunnentest zweckentfremdet.
      Die Pumperei ging mit der Schmutzwasserpumpe auf Anhieb, Förderleistung ca. 3000l/h.

      je nach Positionierung der Pumpe (nicht ganz leicht in 8m tiefe mit dem starren PE Rohr dann... kam klares Wasser oder tiefschwarze, stinkende Brühe.
      Pegel vorher: 6,97, am Ende 7,80. Auch 3h nach Beendigung der Pumparbeiten kein nennenswerter Pegelanstieg.
      Heute Abend mal messen.

      Jetzt müsste ich die Kiste wohl mal so einrichten, dass ich regelmäßig leer Pumpe um den Brunnen wieder "gängig" zu machen und den Schlamm zu entfernen.
      Leider liegen da auch Holzlatten und sonstiger Unrat unten.. gut, der Styroporblock ist gut, um mit dem Laser den Pegel zu messen.


      ---------- 11. April 2018, 10:19 ----------

      Bei den 7,80 hab ich imch wohl vertan, es waren 8,80.
      Dann geht das auch mit 1h Pumpen und der Förderleistung 3000l/h hin.
      Montag Abend hatte ich dann 8,30, Dienstag Abend 8,00m Pegel.

      Das sind so 6-700l/Tag.. nicht gerade die Welt. Aber evtl. muss sich der Brunnen auch erst wieder freispülen?
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