Fundament für Schiebetor zweiteilig betonieren

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Im Zuge der Aktualisierung auf EFB 2.0 werden umfangreiche Wartungsarbeiten (voraussichtlich) vom 27.04 durchgeführt. Wir Entschuldigen, dass das Forum ab 19 Uhr nicht mehr erreichbar sein wird. Bei planmäßigen Durchlauf sind wir spätestens am darauf folgenden Tag (Samstag) wieder erreichbar.

    • Fundament für Schiebetor zweiteilig betonieren

      Servus,

      ich werde mir ein selbsttragendes Schiebetor für die Hofeinfahrt leisten. Das wird geliefert und montiert, aber es wird WESENTLICH günstiger, erstellt man das Fundament selbst.

      Das Fundament wird 163x30x100 (LxBxH). Es sitzt jedoch nur ca. 20cm von der Grundstücksgrenze und die Randsteine der Straße werden noch getauscht. Das Loch ist bereits auf 1m ausgehoben.
      Das der Baggerfahrer das Loch mit der Humusschaufel äußerst großzügig ausgebaggert hat :cursing: muss ich schalen, wollte Betonschalsteine nehmen 3 Reihen a 245, den Rest Bretterschalung.



      Jetzt wäre es vom Bauablauf her sehr sinnvoll erst 50cm zu betonieren, dann anzufüllen und verdichten, dann die Randsteine setzen, dann den Rest betonieren.
      Wenn ich da ein paar Bewehrungseisen zur Verbindung einsetze (Bewehrung ist nicht vorgesehen bzw. gefordert) sollte das doch kein Problem darstellen, oder etwa doch?
    • Nö, sollte es nicht.
      Die Oberfläche des Erstbetons möglichst rau lassen (z.B. mit Besen oder besser mit Harke aufrauen) und gut nachbehandeln. Rechtzeitig vor dem Einbringen des Zweitbetons gut vornässen (bei Betonage Oberfläche mattfeucht, nicht nass(!)), so dass die Kapillarporenräume des Erstbetons wassergesättigt sind und dem Zweitbeton nicht das Wasser im Bereich der Grenzschicht entzogen wird.

      Das mit den Bewehrungseisen ist eine gute Idee - würde ich auch so machen.
    • Danke für die Tipps, so mache ich das.

      Gestern feststellen müssen, dass es widersprüchliche Aussagen zur Fundamenttiefe gibt und hab jetzt nochmal 20cm mehr gemacht..
      Also 2h lang meinen felsigen Lehmboden mit der Spitzhacke traktiert, dann mit erdfeuchtem Beton aufgefüllt (lagenweise und gestampft) und dann die erste Reihe Schalsteine drauf.


      (ja, das Fundament ist nicht parallel zum Bordstein, ja das gehört so. Die Straße ist gebogen und das Tor ist die Bogensehne..)
    • Das Fundament hat wenn fertig 0,6 m³ Beton und wiegt damit weit über eine Tonne und ist 1,20 tief gegründet.

      Das Tor läuft in West-Ost Richtung, damit sollte sich die Windlast in Grenzen halten.

      Außerdem gibt es der Hersteller/Verkäufer genau so vor.


      ---------- 17. Juli 2017, 14:51 ----------

      Schalung:


      Betonage:


      Nachbehandlung:


      Fertig:



      Bin zufrieden.
      Nur die Bolzen sind ca. 1° aus der lotrechten, müssen sich beim rütteln verschoben haben.
      Sollte aber nix machen.
    • keine Ahnung, bei höheren Mauern mag das im nicht betonierten Zustand zu höherer Stabilität führen, bei meinen 3 Reihen wars einfach nicht notwendig.
      Und im ausbetonierten Zustand ist eh der Betonkern da, der die Stabilität reinbringt - die Steine müssen ja nix halten, sind ja nur Schalung.
      Da hab ich mir die Arbeit gespart die zu schneiden.

      AndyG schrieb:

      das bekommt man mir den Hammer wieder ins Lot , oder mit nem langen , einigermaßen passendem Rohr
      Danke für den Tipp!