Garagenverordnung

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    Hallo Zusammen,

    ich plane für uns ein EFH mit Kellergarage für meine Autos/Oldtimer.
    Der Plan steht grob :)

    Nun meine Frage: Falle ich bei einem EFH bei der Kellergarage in die Garagenverordnung (ausschliesslich privat genutzt)? Zudem wäre eine oberirdische Garage für den Alltags-PKW zusätzlich vorhanden.

    Ich habe eine Fläche von ca. 150m2 ohne Rampe und die komplette Fläche beträgt ca. 200m2. (Die Rampe ist komplett innenliegend und beginnt erst ab dem Garagentor).

    Das wäre ja dann eine Mittelgarage. Meine Rampe hat aber teilweise über 15%, weil diese sonst zu lang werden würde und ich Witterungseinflüsse ja ausschliessen kann.

    Falls ich mich an die Garagenverordnung halten muss, könnte ich eventuell die Rampenfläche und ein Teil der Rangierfläche von dem Rest der Nutzfläche durch z.B. ein t30 Garagentor im Keller so voneinander abtrennen, dass ich die 100m2 Nutzfläche (+20m2 Abstellfläche) im Parkbereich nicht überschreite.

    Oder gibt es andere Schlupflöcher, wie z.B. den Raum als Privatmuseum, Ausstellungsraum oder PKW-Lagerraum zu deklarieren, um die Garagenverordnung zu umgehen?

    Danke schonmal

    Robert
  • Hallo und danke für die schnelle Antwort,

    die Rampe ist nicht mein Problem, die sollte so Funktionieren :)

    Bei Kleingaragen mit max100m2 Nutzfläche(+20m2 Lagerfläche) gibt es kaum Vorschriften.
    Sind die Flächen durch Feuerschutztüren-Tore teil-bzw trennbar ?

    Oder kann ich bei einem EFH und Ausschliesslich Privater Nutzung die GV einfach unbeachtet lassen.
    (ob ich diese über die Rampe Nutzen kann oder nicht ist ja mein alleiniges Risiko)
  • Wie ich schon schrieb, die GarVO gilt (für alle Gebäude). Ob EFH / private Nutzung ist dabei egal. Und nein, auch innerhalb von privat genutzten Gebäuden gelten Gesetze und Verordnungen. Feuer verhält sich in einer privaten Garage nicht anders, als in einer öffentlichen. Und zu steile / enge Rampen lassen sich nicht befahren und von ihnen ist der öffentliche Straßenraum nicht ausreichend einsehbar.

    Die Feuerschutztore und ihre spätere jährliche Wartung möchtest Du nicht bezahlen. Was genau ist das Problem dabei, die GarVO einfach einzuhalten?
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Robytoby12345 schrieb:

    Oder gibt es andere Schlupflöcher, wie z.B. den Raum als Privatmuseum, Ausstellungsraum oder PKW-Lagerraum zu deklarieren, um die Garagenverordnung zu umgehen?
    Wenn du die Garage nicht als Garage nutzt, sondern es ein Lager-/Werkraum zum Abstellen von Fahrzeugen ist, waere der entsprechende Paragraf in der GarStellVO (in Bayern z.B. Nr. 18) zu beachten.

    Robytoby12345 schrieb:

    Ich habe eine Fläche von ca. 150m2 ohne Rampe und die komplette Fläche beträgt ca. 200m2. (Die Rampe ist komplett innenliegend und beginnt erst ab dem Garagentor).

    Das wäre ja dann eine Mittelgarage. Meine Rampe hat aber teilweise über 15%, weil diese sonst zu lang werden würde und ich Witterungseinflüsse ja ausschliessen kann.
    Ich bin mir nicht sicher, aber wurden Rampen nicht separat betrachtet, also nicht auf die Flaeche (Verkehrs-/Stellflaeche) mit angerechnet?
  • die Rampe ist unten und oben natürlich passend ausgerundet (sogar für Sportwagen befahrbar)

    Die Rampe soll versteckt/unsichtbar gebaut werden, somit muss Sie komplett im Gebäude liegen, deswegen ist das Baufenster maßgeblich.

    Aber wie gesagt die Rampe ist nicht wirklich mein Problem, die Grösse der Garage ist der Knackpunkt.

    Welche Vorschriften gibts denn für Lager-/Werkraum zum Abstellen von Fahrzeugen in NRW
  • Also wenn ich das jetzt richtig Verstehe darf ich bei der Gesamtfläche ohne Rampe max 120m2 Nutz/Verkehrsfläche nicht überschreiten.
    §2 (1) 1. bis 100m2 Kleingarage +§8 (3) Abstellflächen bis 20m2 innerhalb von Kleingaragen ohne Trennwände sind zulässig.

    Die Fläche der Rampe (obwohl Innenliegend) wird der Nutzfläche/Verkehrsfläche nicht zugerechnet?

    Somit wäre ich bei der Rampe auch nicht an die max. 15% gebunden.


    Richtig ?
  • Die Rechnung passt mit meiner überein,
    dadurch das ich auch die Bewegungsfläche als Parkfläche teilweise mitbenutzen kann und das zuparken von Stellplätze nicht schlimm ist ergeben sich 7 Stellplätze.
    (Oldtimer sind meist kleiner als heutige PKWs)

    Aber ist die Rampe bei der Nutzfläche nicht zu berücksichtigen?
  • Schon mal an einen Aufzug nachgedacht? Spart viel Platz und wenn die Fahrzeuge darin eh kaum das Tageslicht sehen werden... Es gibt ja Parklifte, die man dafür verwenden kann, sind günstiger als Schwerlastaufzüge. Mit etwas Planung, kann man das evtl. verbinden. Dann ist der Raum mit Parklift deine Garage und dahinter ist "Lagerraum"
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Robytoby12345 schrieb:

    Also wenn ich das jetzt richtig Verstehe darf ich bei der Gesamtfläche ohne Rampe max 120m2 Nutz/Verkehrsfläche nicht überschreiten.
    §2 (1) 1. bis 100m2 Kleingarage +§8 (3) Abstellflächen bis 20m2 innerhalb von Kleingaragen ohne Trennwände sind zulässig.

    Die Fläche der Rampe (obwohl Innenliegend) wird der Nutzfläche/Verkehrsfläche nicht zugerechnet?

    Somit wäre ich bei der Rampe auch nicht an die max. 15% gebunden.
    Ich kann nicht folgen!

    1. Innerhalb von Kleingaragen sind Abstellflächen bis 20 m2 zulässig. Weshalb sollten diese 20 m2 die Fläche von 100 m2 vergrößern?

    2. Rampen sind eindeutig Verkehrsfläche. Weshalb sollten sie nicht angerechnet werden? Kannst Du die Textstelle benennen, aus der Du dies ableitest?

    3. Weshalb wärst Du bei einer Kleingarage nicht mehr an die max. zul. Steigung der Rampe gebunden?

    (Im Garten habe ich die GarVO NRW grad nicht zur Hand!)
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • wenn zu den 100 qm noch 20 qm dazu kommen, dann hast du eine mittelgarage. 100 qm sind nun mal die obergrenze für kleingaragen, ob mit oder ohne einem abstellanteil von 20 qm.
  • Ich finde die Garagenverordrnung sehr schwammig geschrieben,
    eine Kleingarage ist bis 100m2 Nutzfläche, Abstellflächen bis 20m2 sind ohne Trennwand zulässig.

    Anders genutzte Räume müssen durch selbstschliessende T30 Türen getrennt sein.

    es gibt eine max15% Rampenneigung bei Mittel- und Großgaragen, Kleingaragen werden nicht aufgeführt somit vermute ich das die max Neigung nicht festgelegt ist.

    Also nicht 100+20m2 ?


    Ob die Rampe zu der Fläche dazuzählt versteh ich bei der Formulierung in de GV nicht wirklich,

    hatte Karo1170 aber vermutet



    Über eine Scheerenhebebühne habe ich auch schon nachgedacht aber meine Anfragen per E-mail blieben alle Unbeantwortet.
    Zudem schätze ich das die Kosten in keinem Vertretbaren Rahmen zum Nutzen steht.
    Aber Ich lasse mich gerne auch vom Gegenteil überzeugen, hat jemand Erfahrungen, Hersteller bzw. Preise für Liftsysteme?
  • Schwammig sind die GarVO eigentlich nicht.

    100 + 20 = 120
    120 > 100, also Mittelgarage

    Die platzsparende Anordnung von Stellplätzen ist bei 3 - 15 Stück ziemlich tricky, zumal ja auch noch Stützen des / der darüber liegenden Geschosse(s) unterzubringen sind und daraus wieder größere Breiten resultieren, vor allem bei den Stellplätzen an Wänden.

    Eine platzsparende technische Lösung bieten z.B Duoparker o.ä. z.B. von Otto Wöhr. Eine kostengünstige Alternative wäre vielleicht eine Palettenanlage, horizontal verschieblich oder ein Aufzug. Aber alle diese Anlagen sind a) in der Anschaffung und b) im vorgeschriebenen nachgewiesenen Unterhalt und Überprüfung recht teuer.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Wenn DU eine Rampe von 15° für Sportwagen tauglich (Bodenfreiheit 10 cm) ausrunden willst, dann brauchst Du eine Wohnung in Prora, um die Ausrundungen + Rampe innerhalb eines Gebäudes unterzubringen.
    Mal ganz abgesehen vom Verschleiß an der Kupplung und den Bremsen, die so eine Rampe verursacht.

    Oldtimerfreunde sind eher bemüht, ihre Schätze zu schonen als mit kaltem Motor derart zu malträtieren.

    Sorry, aber die ganze Idee ist GAGA.

    Es gibt gute Liftsysteme.

    Und eine Kellergaragenwerkstatt ist noch wieder was anderes!
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen



  • ---------- 5. Juni 2017, 13:16 ----------

    Wenn die Rampe zur Nutzfläche zu zählen ist dann kann ich den Plan sowieso über Bord werfen.

    Kupplungsmordend ist nur wenn man in der Steigung anfahren muss, und mit einer Abgasabsaugung wie sie z.B. beim Tüv verwendet wird kann der Motor auch im Keller einwenig warmlaufen :)