Wie viel Vermittlungsprovision für Fertighäuser ist realistisch?

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  • Wie viel Vermittlungsprovision für Fertighäuser ist realistisch?

    Liebe Experten,

    ich befinde mich in einer Position, in der ich regelmäßig Interessenten-Anfragen für Fertighäuser bekomme. Die Kontaktanfragen möchte ich gegen eine Vermittlungsprovision an Hersteller vermitteln. Die Provision wird nur im Falle eines erfolgreichen Verkaufs fällig und bemisst sich am Netto-Hauspreis. Die ersten Hersteller haben bereits Interesse signalisiert, nur bei der Provision werden wir uns noch nicht ganz einig. Deshalb die obige Frage. Eine weitere Frage lautet, ob es diesbezüglich Unterschiede in Deutschland und in Österreich gibt. Ich freue mich über jede Antwort.
  • Die Provisionshöhe bemisst sich daran, wie gut man auf den Hauspreis auch mal ein paar Prozent aufschlagen kann...
    1-2 % wären ja schon ein gutes Zubrot, wie viel Arbeit wäre das denn für dich die Käufer zu vermitteln? Ich habe hier Verträge liegen gehabt da waren es 250 -500 Euro, ich habe aber auch Verträge hier liegen gehabt da waren es 2,5%....
  • Hallo HPF,

    danke für die schnelle und kompetente Antwort. Bzgl. deiner Frage nach dem Aufwand: Ich betreibe eine thematisch passende Internetseite und bekomme darüber Anfragen. Für Marketing, Hosting etc. fallen monatlich rund 500 € an. Woher kommen Deine Erfahrungswerte? zwischen 500 € und 2,5 % ist ja schon eine breite Spanne. wobei mich interessieren würde, von welchen Einflussfaktoren diese abhängt.
  • WilloMo schrieb:

    ich befinde mich in einer Position, in der ich regelmäßig Interessenten-Anfragen für Fertighäuser bekomme. Die Kontaktanfragen möchte ich gegen eine Vermittlungsprovision an Hersteller vermitteln.
    frage am rande:
    weshalb wenden sich die interessenten nicht direkt
    an den hersteller, sondern gehen den weg über dich?
  • Baumal schrieb:

    an den hersteller, sondern gehen den weg über dich?
    Na, weil er doch so eine tolle Heimseite hat.

    Provision gibts - gerade aktuell, da die Kunden sich quasi die Klinke in die Hand geben - genau so viel, wie der dafür in seinem Budget vorgesehen hat.

    Ich würd mich auch nicht trauen, irgendwen an eine Firma zu schicken, von der ich keinerlei Wissen habe. Wenn das schiefgeht, fällt das alles (auch) auf mich zurück.
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • ja aber, wenn ich mir ein fertighaus kaufen möchte,
    dann rufe ich doch beim hersteller an.?

    die haben auch verkäufer.
    weshalb ein zwischenhändler?
    was ist das für eine geschäftsidee?
  • Es ist kein Zwischenhändler, sondern ein Vermittler.
    Wenn ich heute einen neuen Stromlieferanten suche, dann gehe ich auch nicht auf die Homepages von 357 verschiedenen Anbietern, sondern auf eine vergleichsplattform. Und wenn ich dort meinen Wunschtarif buche, bekommt der Vermittler auch eine Provision.
  • Jo die gibt es. Von diesen speziellen Portalen gefühlte 87. Und jedes ist das Beste, das tollste und hat riesige Zugriffszahlen Und Du darfst Dich umsonst registrieren bis hin zu Du darfst bezahlen. Eigentlich die neue Version des Immobilienteils der Tageszeitung
    Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet
  • beim heizungsbauer xyz, klicke ich die seite an,
    weil ich gerne ein fertighaus kaufen möchte.

    ein haus sind ja nicht ein paar strümpfe!
    dafür soll man bezahlen um weitervermittelt zu werden?
    echt eine schräge geschäftsidee.

    ich jedenfalls, würde so niemals ein haus "kaufen".
  • Zunächst einmal danke für die Antworten. Ich bin ja noch neu in diesem Forum und freue mich über die Resonanz, wenngleich ich den kritischen Unterton vieler Nutzer heraushöre. Grundsätzlich ist das Modell genau so wie es feelfree geschildert hat:

    feelfree schrieb:

    Es ist kein Zwischenhändler, sondern ein Vermittler.
    Wenn ich heute einen neuen Stromlieferanten suche, dann gehe ich auch nicht auf die Homepages von 357 verschiedenen Anbietern, sondern auf eine vergleichsplattform. Und wenn ich dort meinen Wunschtarif buche, bekommt der Vermittler auch eine Provision.

    Das Angebot an Fertighäusern wird auf einer Internetseite zentralisiert und Nutzer haben auf einen Blick das komplette Marktangebot, können Preise und Eckdaten vergleichen. Das schafft Transparenz.

    Einige Hersteller in dem Segment verfügen auch über keine Internetseite und haben so die Möglichkeit, durch ein Inserat auch am Onlinemarkt teilzunhemen ohne extra eine Seite entwickeln lassen zu müssen. Andere Hersteller wiederum haben kaum Online Markanteile, weil sie für den Begriff "Fertighaus" auf Seite 100 in Google platziert sind und somit auch keine Besucher bekommen. Klar, könnten diese jetzt eine Online Marketing Agentur beauftragen, die ihr Ranking verbessert und dieser mtl. einen pauschalen Betrag für ihre Dienstleistung bezahlen ohne die Garantie für das gewünschte Resultat zu haben. Sie könnten ihr Haus aber auch auf einem Portal inserieren, bei dem sie nur im Erfolgsfall eine anteilige Vermittlungsprovision bezahlen. Diese soll natürlich fair sein, sodass beide Seiten zufrieden sind.

    Wobei ich wieder bei meiner Frage nach der Höhe der Provision wäre: Kann hier jemand Erfahrungswerte nennen?
  • Wenn der TE mit fertig unterschriebenen Verträgen um die Ecke kommen würde......Aber so wie sich das oben darstellt werden nur Kontakte hergestellt. Ich tippe mal, da spielt sich die Provision im Erfolgsfall im niedrigsten einstelligen Promillebereich ab, wenn nicht gar eine Null vor dem Komma steht.

    Solche Verträge sind immer auch Verhandlungssache, und da kommt es darauf an, was man zu bieten hat. Eine Webseite mit Angeboten,das produziert bei den dort Werbenden zuerst einmal Arbeit, weil jeder meint Anfragen starten zu müssen.

    Nicht jede Firma ohne Webseite sucht nach Vertriebsmöglichkeiten. Es gibt Firmen diesind auch so schon ausgelastet, und stecken ihre Energie lieber in weniger Aufträge als ein Calll Center zu beschäftigen, das täglich eimerweise Anfragen bearbeiten muss.

    Im Internet tauchen täglich neue Portale auf, die genau so schnell wieder verschwinden. Als Firma muss man sich da schon gut überlegen, wo man Werbung betreibt.
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  • Versetze Dich in die Lage Deiner "Kunden".
    So lange Du nur Kontakte lieferst und mehr Arbeit produzierst, werden die kaum etwas springen lassen. Du musst Ihnen Arbeit abnehmen, aber das kann man nicht so nebenbei machen.
    Evtl kommst Du auch in Konflikte, dass Anbieter x sich weigert mit Dir zusammenzuarbeiten, so lange Du auch für Anbieter y tätig bist.
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  • WilloMo schrieb:

    mit konstruktiven Beiträgen.
    du musst entschuldigen , einen lachanfall bekam ich nicht konstruktiver dargestellt....

    WilloMo schrieb:

    auf einen Blick das komplette Marktangebot, können Preise und Eckdaten vergleichen.
    wie man durch lesen von 40 speisekarten von restaurants aus sieben ländern den geschmack der speisen vergleichen und das preis/leistungsverhältnis beurteilen kann , erschliesst sich mir nicht wirklich .

    WilloMo schrieb:

    Das schafft Transparenz.
    das ist ein witz .


    oder meintest du , die (lock)angebote auf klarsichtfolie gedruckt seien auf alle fälle transparent ? :eek: