Schutzleiteranschluss an Metallgehäuse. Welche Schraubensicherung nach aktueller Norm?

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    • Schutzleiteranschluss an Metallgehäuse. Welche Schraubensicherung nach aktueller Norm?

      Hallo zusammen,

      hier sind doch sicher einige unterwegs, die die aktuellen Normen beherrschen.
      Und zwar würde ich gerne wissen, was die aktuelle Norm sagt, wie der Schutzleiteranschluss von Metallgehäusen in Bezug auf Schraubensicherung auszusehen hat. Ich habe dies noch als "Einzelheit Z" gelernt, wo der Aufbau wie folgt war.
      Schraube - Scheibe - Blech - Zahnscheibe - Mutter - Scheibe - Ringkabelschuh - Scheibe - Federring - Mutter

      Nun habe ich gelesen, dass Federringe nicht mehr zulässig sind. Aber ein Dokument mit einer ganz konkreten Aussage habe ich leider noch nicht gefunden.
      Welche Schraubensicherung entspricht denn nun der aktuellen Norm? Zahnscheiben, Sicherungsscheiben, Federscheiben etc.?
      Vielen Dank
    • Was Normativ vorgegeben ist kann ich dir jetzt nicht sagen.

      Ich habe aber gerade mal einen Blick in die Dokumentation eines Stahlblech-Schrankes geworfen (AE von R...) Hier gibt der Hersteller für verschiedene Anschlusspunkte am und im Gehäuse unterschiedliche aufbauten vor. Mal mit mal ohne Federring...

      Insofern mal die Unterlagen deines Gehäuses prüfen.
    • Ich kenne jetzt keine Norm in der die Reihenfolge verbindlich festgelegt ist, zumindest nicht bei einer Verbindung des Schutzleiters. Da geht es eher um allgemeine Formulierungen wie, "zufällige Lockerung des Leiters muss ausgeschlossen sein" oder "müssen so beschaffen sein, dass sie den Leiter mit ausreichendem Kontaktdruck zwischen Metalloberflächen klemmen, ohne ihn zu beschädigen" oder "dauerhaft gute Leitfähigkeit und ausreichende Stromtragfähigkeit usw.

      Wenn also in Produktnormen nichts näher spezifiziert ist, dann ist der Hersteller gefordert. Er muss festlegen, wie er die Anforderungen in den Normen erfüllen möchte. Bei Federringen ist bekannt, dass diese bei Verbindungen mit hoher Festigkeit nicht dauerhaft funktionieren, man könnte sie höchstens im Rahmen einer Verliersicherung einsetzen (aber auch da gibt es bessere Möglichkeiten).
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    • sind diese anschlusskästen mit ce-kennzeichnung und haben die die
      für ce-gekennzeichnete BAUprodukte geltenden nebenforderungen
      (dop) zu erfüllen? wenn nein oder nein: wie sind die anforderungen
      deklariert? das vorhandensein von x normen sagt noch nix über die
      gültige anforderung - genauso kann es natürlich sein, dass in der
      dop nix deklariert ist: dann stehste da .. ist mir schon passiert ;)
    • mls schrieb:

      sind diese anschlusskästen mit ce-kennzeichnung und haben die die
      für ce-gekennzeichnete BAUprodukte geltenden nebenforderungen
      (dop) zu erfüllen?
      Wenn der TE (Elektro-)Verteilerkaesten meint, dann sollten diese nicht in die BauPVO fallen, da sie die Anforderungen (zum dauernden Verbleib im Gebaeude bestimmt und massgeblich die Eigenschaften eines Gebaeudes bestimmend) wohl nach derzeitiger Lesart nicht erfuellen. Ebenso duerften Geraete der SK I oder freistehende Maschinen, Anlagen nicht in die BauPVO fallen. Anders sieht es bei Anlagen aus, die fest im Gebaeude montiert sind, Aufzuege, Kranbahn, Rolltreppe...

      mls schrieb:

      wenn nein oder nein: wie sind die anforderungen
      deklariert?
      Es gibt EN-Normen fuer Anschlusskaesten, Produktnormen fuer allerlei Geraete und Maschinenrichtlinien fuer Maschinen und Anlagen die sich mit der Ausfuehrung und den Anforderungen befassen, also wie etwas auszufuehren ist. Auf die Frage nach dem "Warum muss man das machen oder Weshalb" waeren da die Anforderungen aus den Gesetzen wie EnWG, NAV, ProdSG und evtl. die BetrSichV zu betrachten.