Abschreibung KFZ-Reparaturkosten

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    • Abschreibung KFZ-Reparaturkosten

      Nabend zusammen

      Mein Sorento hat einen Motorschaden und ich wechsel den Motor aus.
      Keine Diskussion über Sinn oder Unsinn, ich mag den Wagen und schraube das selber ;)

      Die Kosten für den neuen Motor und die Nebenkosten sind rund 2500 Euro.

      Sofort abschreiben im Jahr des Anfallens oder sind das Kosten die über mehrere Jahre abgeschrieben werden?
      Ich denke es wird in dem Jahre des Anfallens abgeschrieben, meine Buchhalterin will das aber genau und am liebsten schriftlich mit Gesetzestext wissen...


      Gruß Holger
    • Hä? Abschreibungen für Reparaturkosten? Also als Aufwendung im GUV okay aber als Abschreibung? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Den PKW selber kannst du auf Nutzungsdauer X abschreiben (musst in die Tabelle gucken). Sofern du diesen schon lange genug hast, dürfte da maximal noch ein Erinnerungswert in der Bilanz stehen. Da is nix mit Abschreibung.


      ---------- 9. Mai 2017, 22:09 ----------

      Ich hab gerade mal ein wenig quergelesen. Ein Austauschmotor verursacht ja eine längere Lebensdauer des PKW. Angenommen du hast Restbuchwert 1 Euro, dann müssen die Betriebsausgaben (hier also die Reparaturkosten) auf den Buchwert addiert werden und über die anzunehmende Nutzungsdauer abzuschreiben. Du schreibst also deine Kosten linear von Jahr zu Jahr ab, nicht auf ein Mal.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Reparaturkosten für einen Pkw sind normale Betriebskosten, ich wüsste nicht, warum man diese über mehrere Jahre abschreiben sollte.
      Bei einem neuen Motor könnte es anders aussehen. Zuschreibung?

      Bei Immobilien ist es etwas komplizierter, da wird die Reparatur einer Heizung anders angesetzt als ein neuer Kessel.
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    • Die Frage ist ja eher, lässt das Finanzamt es durchgehen, durch den Austauschmotor, die Abschreibung wieder auf die 6 Jahre nach Afa-Tabelle zu setzen. Gut, der Motor stellt einen Wertzuwachs da (im Fuhrpark) der ja bei normaler Aufwendung übers GUV keine Berücksichtigung findet. Aber er macht halt auch keinen Neuwagen draus und ehrlich gesagt sehe ich den steuerlichen Vorteil nicht, die Summe über X Jahre abzuschreiben.
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    • Nein weil Ersatzteil ja nicht die Nutzungsdauer verlängern sondern dem "Werterhalt" dienen. So das die Sache nutzbar bleibt. Ein Austauschmotor ist aber eben kein "Ersatzteil".
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    • Gast1234 schrieb:

      hast du einen steuerberater?

      ich stimme so etwas immer mit ihm ab. dann klappt das auch beim finanzamt.

      eine antwort kann ich dir leider nicht auf deine frage geben.
      Steuerberater habe ich vor ein paar Jahren abgeschafft nach ein paar tiefen Griffen ins Klo die mich richtig Asche gekostet haben und der Berater mich jedes Mal einfach hat vor die Pumpe laufen lassen...
      Wenn ich die Steuern eingereicht hätte wäre ich ein Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger gewesen...


      ---------- 9. Mai 2017, 23:05 ----------

      Was ist ein anderer Motor denn sonst? Klar ist das ein Ersatzteil...
      Ich könnte natürlich auch die einzelnen kaputten Teile austauschen... Wird aber viiiieel teurer...
    • Ein Motor ist kein Verschleißteil wie die Bremsen. Den ersetzt du in der Regel nicht und er erhöht ja auch wieder die Nutzung. Das Auto kann also weiter im Betrieb genutzt werden. Ob die 6 Jahre linear nach AFA-Tabelle vom FA durchgewunken wird mag ich bezweifeln. Du hast ja kein neuen PKW. Aber [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] wird das bestimmt besser wissen.

      Was erhoffst Du Dir denn von der Abschreibung? Wenn du es auf das Konto KFZ-Reparaturen packst und das anschließend als Aufwand im GUV buchst hast ja auch die "Steuerermäßigung" weil weniger Gewinn = weniger Steuer.
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    • Was ist denn, wenn Du einen Unfall hattest? Mit der Reparatur verlängerst Du u.U. auch die Lebensdauer. Vergiss die Abschreibung. Vielleicht kann der @Bauamateur da etwas zu sagen.
    • Kalle schrieb:

      Gut, der Motor stellt einen Wertzuwachs da
      Glaube ich nicht, dass ein Wagen mit Austauschmotor einen höheren Preis auf dem Markt erzielt als einer mit Originalmotor. Wenn, dann nur unerheblich.
      Beim Auto verscheißt ja nicht nur der Motor..

      Kalle schrieb:

      weil Ersatzteil ja nicht die Nutzungsdauer verlängern sondern dem "Werterhalt" dienen.
      und genau das macht doch der Austauschmotor!
      Kaputter Motor = Auto Schrottwert
      Austauschmotor = normaler Gebrauchtwagenwert
    • steuerberater anrufen..... :D

      was will man da steuerlich "absetzen"?
      die lebensdauer vom KFZ ist doch sowieso beendet,
      austauschmotor, hin oder her.

      auf die idee, die verschrottungskosten steuerlich abzusetzen,
      kommt doch auch keiner?
    • Baumal schrieb:

      steuerberater anrufen..... :D

      was will man da steuerlich "absetzen"?
      die lebensdauer vom KFZ ist doch sowieso beendet,
      austauschmotor, hin oder her.

      auf die idee, die verschrottungskosten steuerlich abzusetzen,
      kommt doch auch keiner?
      Was glaubst Du auf was für Ideen die Leute kommen...
    • HPF schrieb:

      Nabend zusammen

      Mein Sorento hat einen Motorschaden und ich wechsel den Motor aus.
      Keine Diskussion über Sinn oder Unsinn, ich mag den Wagen und schraube das selber ;)

      Die Kosten für den neuen Motor und die Nebenkosten sind rund 2500 Euro.

      Sofort abschreiben im Jahr des Anfallens oder sind das Kosten die über mehrere Jahre abgeschrieben werden?
      Ich denke es wird in dem Jahre des Anfallens abgeschrieben, meine Buchhalterin will das aber genau und am liebsten schriftlich mit Gesetzestext wissen...

      Also ich würde den Motortausch ohne mit der Wimper zu zucken als Reparaturkosten ansetzen.

      Und die Buchhalterin soll doch mal lieber sagen, was genau sie buchen will und auf welcher gesetzlichen Basis, dafür hast du sie ja eingestellt.

      Grundsätzlich ist es doch so, dass die lineare (steuerliche) AfA eine standardisierte und typisierte Nutzungsdauer abbilden soll und einen linearen Wertverzehr unterstellt. Sinn der Vorschrift ist es , die Aufzeichnung des tatsächlichen, wirtschaftlichen Wertverzehrs durch eine einheitliche Standard-Regel zu vereinfachen. Sonst müsste man ja nach gefahrenen Kilometern, Nutzung (Baustellenfahrzeug? Versicherungsvertreter?) etc. abgeschrieben werden. Das will der Fiskus gar nicht nachprüfen müssen. Das bedeutet, dass natürlich auch werterhaltende oder sogar wertsteigernde Maßnahmen noch als Instandhaltung bzw. Reparaturaufwand gelten. Übrigens sind für Fahrzeuge im BV auch die Kosten der Entsorgung (wenn man es nicht mehr verkauft kriegt) steuerlich ansetzbarer Aufwand.
      Beim Motor kommt hinzu, dass der Motor für sich zwar ein eigener abschreibungsfähiger Vermögensgegenstand ist, mit Einbau in das Auto verliert er aber diese Eigenschaft und wird Teil des Autos. Das ist so, als würde ich in ein Gebäude neue Fenster einbauen, die sind dann auch Teil des Gebäudes. Solange ich mit den Maßnahmen keinen neuen Vermögensgegenstand schaffe, bleibt es bei sofortigen Aufwand (bei Gebäuden gibt's da noch ein paar Spezialregeln).

      Kleine Anmerkung: auch als Werbungskosten ist der Motortausch dann ansetzbar (und nicht mit den 30ct/km abgegolten), wenn er außergewöhnlich ist: Außergewöhnlich ist ein Motorschaden dann, wenn er bei einem neuen Kfz nach verhältnismäßig geringer Fahrleistung eintritt.

      Ehrlich gesagt: eine Buchhalterin solche Dinge auch wissen. Mich würde mal interessieren, mit was für Sachen du beim Steuerberater ins Klo gegriffen hast?
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • alfred1 schrieb:

      Baumal schrieb:

      steuerberater anrufen..... :D

      was will man da steuerlich "absetzen"?
      die lebensdauer vom KFZ ist doch sowieso beendet,
      austauschmotor, hin oder her.

      auf die idee, die verschrottungskosten steuerlich abzusetzen,
      kommt doch auch keiner?
      Was glaubst Du auf was für Ideen die Leute kommen...
      meine frau ist eine aussergewöhnliche belastung, drum möchte ich sie jetzt von der steuer absetzen!

      tiefduckenundschnellganzweitweg
    • Gast1234 schrieb:

      alfred1 schrieb:

      Baumal schrieb:

      steuerberater anrufen..... :D

      was will man da steuerlich "absetzen"?
      die lebensdauer vom KFZ ist doch sowieso beendet,
      austauschmotor, hin oder her.

      auf die idee, die verschrottungskosten steuerlich abzusetzen,
      kommt doch auch keiner?
      Was glaubst Du auf was für Ideen die Leute kommen...
      meine frau ist eine aussergewöhnliche belastung, drum möchte ich sie jetzt von der steuer absetzen!
      tiefduckenundschnellganzweitweg
      Hmm, dann hätte Herr Schäuble ja demnächst wieder ein großes Steuerloch... =O
    • Baumal schrieb:

      HPF schrieb:

      .... ich mag den Wagen und schraube das selber ;)
      @ Bauamteur,
      wie setzt man das steuerlich ab, wenn man selber
      schraubt und ich unterstelle jetzt mal, keine
      quittung für den austauschmotor hat? :D
      Eigenleistung ist nicht absetzbar. Motor ohne Quittung auch.

      Wobei ich mich frage, wer einen Motor für ein Fahrzeug im BV ohne Quittung kauft? Was soll das bringen, außer man will Schwarzgeld waschen?
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • (Link: [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.])
      Weitere Infos auf [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.])

      Auszug daraus:
      Reparaturen/Inspektionskosten ...
      ... dienen dazu, das Fahrzeug in betriebsbereitem Zustand zu erhalten oder nach einem Schaden wieder in einen solchen zu versetzen. Sie sind in voller Höhe sofort als Betriebsausgaben absetzbar.

      Wird durch die Reparatur allerdings die Lebensdauer des Kfz erheblich verlängert (z. B. bei Einbau eines Austauschmotors), müssen die Reparaturkosten dem Buchwert zugeschlagen und mit diesem zusammen über die neue Nutzungsdauer abgeschrieben werden (analog dem Rechenbeispiel unter [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]).



      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
    • Baumal schrieb:

      HPF schrieb:

      .... ich mag den Wagen und schraube das selber ;)
      @ Bauamteur,
      wie setzt man das steuerlich ab, wenn man selber
      schraubt und ich unterstelle jetzt mal, keine
      quittung für den austauschmotor hat? :D
      ohne Beleg keine Buchung, ohne Buchung keine Abschreibung. Ich denke das dürfte klar sein.

      Wenn der Motor selbst ausgetauscht wird, dann kann er meiner Meinung nach nur den Materialaufwand geltend machen, Quittung vorausgesetzt.


      Gast6678 schrieb:

      Wird durch die Reparatur allerdings die Lebensdauer des Kfz erheblich verlängert (z. B. bei Einbau eines Austauschmotors), müssen die Reparaturkosten dem Buchwert zugeschlagen und mit diesem zusammen über die neue Nutzungsdauer abgeschrieben werden
      Das ging mir auch durch den Kopf. Nun könnte man sich fragen, ob dadurch tatsächlich eine deutlich längere Lebensdauer erzielt wird, denn schließlich hängt diese nicht nur vom Motor ab. im obigen Fall wird vermutlich nicht einmal ein neuer Motor eingesetzt, da dieser deutlich teurer wäre als der Wert des Fahrzeugs im fahrbereiten Zustand.
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    • Auszug aus dem zweiten Link von mir:

      Erhaltungsaufwand wird eingesetzt, um die Substanz oder die Verwendungs- oder Nutzungsmöglichkeit eines Vermögensgegenstands bzw. Wirtschaftsguts zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Aufwendungen sind daher als [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] oder [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]sofort abzusetzen.
      Erhaltungsaufwand bezeichnet die Aufwendungen, die zur
      • Erhaltung (Instandhaltungsaufwand)
      • Wiederherstellung (Instandsetzungsaufwand)
      der Substanz oder der Verwendungs- oder Nutzungsmöglichkeit eines Vermögensgegenstandes/Wirtschaftsguts dienen.
      Anders als bei den Herstellungskosten ( § 255 Abs. 2 HGB ) fehlt im Gesetz eine Definition des Erhaltungsaufwandes. Eine Begriffsbestimmung war für die Herstellungskosten nach dem im Handelsrecht geltenden Vorsichtsgrundsatz erforderlich. Hiernach darf sich der Kaufmann nicht reicher machen, als er ist. Daher waren die Voraussetzungen genau zu umschreiben, wonach der Kaufmann Aufwendungen aktivieren und so einen Vermögensgegenstand oder dessen Erweiterung ausweisen darf.
      Hieraus ist zu folgern, dass Erhaltungsaufwand immer dann vorliegt, wenn Teile eines Vermögensgegenstandes/Wirtschaftsguts lediglich ersetzt oder modernisiert werden, ohne dass dabei seine Funktion geändert wird. Erhaltungsaufwand sind daher alle Aufwendungen, die erforderlich sind, ein Wirtschaftsgut in einem ordnungsgemäßen Zustand oder in seiner Funktionsfähigkeit zu erhalten, ohne dass dadurch das Wirtschaftsgut in seiner Substanz vermehrt, in seinem Wesen verändert oder über seinen bisherigen Zustand hinaus erheblich verbessert wird.
      In der Regel kehrt Erhaltungsaufwand regelmäßig in ungefähr gleicher Höhe wieder. Es gibt aber auch unregelmäßig wiederkehrende, selten oder auch nur einmalig anfallende Erhaltungsaufwendungen.
      Reparatur des Daches eines Gebäudes, Austauschmotor eines Kraftfahrzeuges.
      Werden bereits vorhandene Teile, Einrichtungen oder Anlagen eines Wirtschaftsguts erneuert, handelt es sich regelmäßig um Erhaltungsaufwand ( [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] ). Daran ändert sich nichts, wenn vorhandene Teile durch moderne ersetzt werden, auch wenn diese höherwertig oder die bisherigen verbraucht sind.
    • Gast6678 schrieb:

      (Link: [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.])
      Weitere Infos auf [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.])

      Auszug daraus:
      Reparaturen/Inspektionskosten ...
      ... dienen dazu, das Fahrzeug in betriebsbereitem Zustand zu erhalten oder nach einem Schaden wieder in einen solchen zu versetzen. Sie sind in voller Höhe sofort als Betriebsausgaben absetzbar.

      Wird durch die Reparatur allerdings die Lebensdauer des Kfz erheblich verlängert (z. B. bei Einbau eines Austauschmotors), müssen die Reparaturkosten dem Buchwert zugeschlagen und mit diesem zusammen über die neue Nutzungsdauer abgeschrieben werden (analog dem Rechenbeispiel unter [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]).



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      Ganz ehrlich, halte ich für Quatsch - zumindest bei den Kategorien, über die wir im OT reden. Bei Spezialfahrzeugen mit besonderen und besonders teuren Motoren kann man darüber diskutieren, aber bei einem Pkw, der Motor für 2.500 EUR? Morgen kommt dann das Getriebe, das kostet 2.000 EUR und übermorgen muss nach einem Unfall die Karosserie für 3.000 EUR instand setzen. Jedes mal aktivieren?
      Da soll doch erstmal die Betriebsprüfung darlegen, warum das jetzt so sein soll. Wird sie aber in 95% der Fälle nicht, und in den übrigen 5% der Fälle schreibt man dazu ein kurzes Statement und hat sich das auch erledigt. Das Einzige wozu sowas gut ist, ist wenn es noch andere (echte) Feststellungen gibt und man ein bisschen Verhandlungsmasse braucht.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -

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