Grenzgarage Zugang zum HWR

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  • Grenzgarage Zugang zum HWR

    Hallo,

    ist es in Deutschland einheitlich geeinigt, ob es einen Zugang von einer Garage, welche sich innerhalb der 3m Abstandsfläche zwischen Haus und Grenze befindet, zum HWR geben darf?
    Haus und Garage teilen sich sozusagen eine Wand.

    Oder entscheidet hier jedes Bundesland anders?
    In der sächsischen Landesbauordnung habe ich diesbezüglich nichts finden können.
  • Andi1888 schrieb:

    Oder entscheidet hier jedes Bundesland anders?
    Nicht nur jedes Bundesland. In Brandenburg haben das (zumindest nach alter Bauordnung) sogar die Landkreise unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich ist aber Baurecht immer Ländersache.

    Frage am besten einen Bauvorlageberechtigten, der sich mit den Gepflogenheiten in Deinem Landkreis auskennt.
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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas
  • Die Trennung von Garagen und anderen Funktionen regeln die Bundesländer individuell in ihren Garagenverordnungen.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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  • Den vermuteten Zusammenhang von Privilegierung und Tür verstehe ich nicht. Zu Garagentüren dann GarVO.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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  • An privilegierte Garagen werden zusätzliche Anforderungen gestellt. Ein brandenburgischer Landkreis (glücklicherweise nicht der, wo ich die meisten Bauanträge stelle) hat z.B. Garagen nur als Grenzbebauung anerkannt, wenn es selbständige Gebäude waren, die keinen direkten Zugang zum Haus hatten. Das hat zum Irrsinn geführt, dass neben der Hauswand noch eine tragende Garagenwand stand. Die Begründung war so hanebüchen und unlogisch, dass ich sie nicht mehr richtig wiedergeben kann. Es war aber eine Anweisung des Amtsleiters.

    Ich hoffe, dass mit diesem Unsinn jetzt mit der neuen Bauordnung Schluss ist.

    Deshalb mein Verweis auf die Bauaufsicht.
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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas
  • Sächsische Garagenverordnung vom 17. Januar 1995 schrieb:

    § 12
    Verbindungen zu Garagen und zwischen Garagengeschossen

    (1) Flure, Treppenräume und Aufzugsvorräume, die nicht nur den Benutzern der Garagen dienen, dürfen verbunden sein
    1. mit geschlossenen Mittel- und Großgaragen nur durch Räume mit feuerbeständigen Wänden und Decken sowie selbstschließenden und mindestens feuerhemmenden, in Fluchtrichtung aufschlagenden Türen (Sicherheitsschleusen); zwischen Sicherheitsschleusen und Fluren oder Treppenräumen sowie Aufzugsvorräumen genügen selbstschließende und rauchdichte Türen; 2. mit anderen Garagen, unmittelbar nur durch Öffnungen mit selbstschließenden und mindestens feuerhemmenden Türen (2) Garagen dürfen mit sonstigen nicht zur Garage gehörenden Räumen unmittelbar nur durch Öffnungen mit selbstschließenden und mindestens feuerhemmenden Türen verbunden sein. Automatische Garagen dürfen mit nicht zur Garage gehörenden Räumen sowie mit anderen Gebäuden nicht verbunden sein.
    (3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Verbindungen
    1. zu offenen Kleingaragen, 2. zwischen Kleingaragen und Räumen oder Gebäuden, die nur Abstellzwecken dienen und nicht mehr als 20 m² Grundfläche haben. (4) Türen zu Treppenräumen, die Garagengeschosse miteinander verbinden, müssen selbstschließend, mindestens feuerhemmend und dichtschließend sein.
    (5) (aufgehoben) [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]

  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Rede doch mal Klartext und schwurbel hier nicht so ruim.
    Welches Bundesland, wo ist das (vermeintliche) Problem. Dann kann Dir auch konkret geholfen werden.
    Ist es in Sachsen erlaubt eine direkte Verbindung zwischen EFH und Grenzgarage mittels Tür (meinetwegen auch Feuerschutztür, wie es die Garagenverordnung verlangt) herzustellen, oder verliert die Grenzgarage dadurch ihr Privileg?

    Wenn z.B. eine Terrasse auf die Grenzgarage kommt, verliert sie ihr Privileg und darf nicht mehr innerhalb der Abstandsflächen gebaut werden.
    Wenn nun eine Tür zwischen Garage und Haus kommt, könnte ja unterstellt werden, dass diese als Aufenthaltsraum genutzt werden könnte.
    Oder sehe ich das falsch?