EnEV häufig missverstanden

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  • EnEV häufig missverstanden

    Häufig bestehen nicht nur bei Bauherren hinsichtlich der Interpretation von EnEV bzw. KfW Ergebnissen erhebliche Defizite.


    Die EnEV/ KfW Nachweise dienen ausschließlich primärenergetischen Vergleichen (Qualität) auf Grundlage normierter Randbedingungen, nicht zum Nachweis tatsächlicher Energieverbräuche im praktischen Betrieb (Quantität).

    Daher ist es z.B. unzulässig, Heizungsanlagen nach Ergebnissen aus Nachweisen zu dimensionieren.


    Nicht ganz unschuldig hieran sind die verwendeten Begrifflichkeiten und dem Umgang damit (Energieverbrauch, Energiebedarf).

    Auch wird die EnEV häufig nicht als übergeordnetes Vorplanungsinstrument begriffen, dem eine Fachplanung auch bei der Anlagentechnik zu folgen hat, da andernfalls die vordefinierten bzw. beabsichtigten Ziele nicht erreicht werden.


    Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!

    Beitrag von Pin Cho ()

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  • GESBB schrieb:

    Skeptiker schrieb:

    Ist das ein Beitrag zur Rubrik "Die wirrsten Grafiken der Welt"?
    Ich wollte selbstverständlich Niemanden überfordern.
    Erklärt werden die Deiner Aussage nach missverständlichen Begrifflichkeiten aber leider auch nicht, nur viele aufwärts gerichtete Pfeile gezeigt.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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  • Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich.

    Auf einen einfachen Nenner gebracht:
    EnEV Berechnungen zur Anlagendimensionierung nix gut. Zusätzliche Berechnungen erforderlich.

    Der Rest ist schmückendes Beiwerk. Der Fachmann sollte wissen, was,wie, zu berechnen ist, und der Laie wird sich damit sicherlich nicht auseinandersetzen wollen.

    Nebenbei bemerkt, man könnte die berechtigte Frage stellen, wie weit man die Detailplanung treibt, schließlich produziert das Aufwand und Kosten. Wenn der Laie später 20,-€ p. a. an Heizkosten spart, dann wird es schwer einen umfangreichen Planungsaufwand zu rechtfertigen.

    Was auch immer wieder vergessen wird, alle Planungen basieren auf theoretischen Grundlagen, die Praxis kann einem da schnell mal einen Strich durch die Rechnung machen. Und das schreibt jemand, der eine Anlagenplanung für unverzichtbar hält.
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  • R.B. schrieb:

    Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. Auf einen einfachen Nenner gebracht:
    EnEV Berechnungen zur Anlagendimensionierung nix gut. Zusätzliche Berechnungen erforderlich.
    Diese Binsenweisheit dürfte allen Interessierten, die längere Zeit in diesem Forum mitlesen, bekannt sein. Und um sie verständlich mitzuteilen, braucht es keine aufsteigende Pfeilwolke, s.o.! Ich habe nichts gegen erklärende Diagramme und Grafiken, aber sie sollten komplexe Zusammenhänge einfach darstellen, nicht einfache Zusammhänge kompliziert erscheinen lassen.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker

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  • R.B. schrieb:

    Auf einen einfachen Nenner gebracht:
    EnEV Berechnungen zur Anlagendimensionierung nix gut. Zusätzliche Berechnungen erforderlich.
    Korrekt. Auch tatsächliche Verbräuche sind nach EnEV nicht darstellbar.

    R.B. schrieb:

    Nebenbei bemerkt, man könnte die berechtigte Frage stellen, wie weit man die Detailplanung treibt, schließlich produziert das Aufwand und Kosten. Wenn der Laie später 20,-€ p. a. an Heizkosten spart, dann wird es schwer einen umfangreichen Planungsaufwand zu rechtfertigen.
    Wegen 20 €/a würde das tatsächlich keinen Sinn machen.

    R.B. schrieb:

    Was auch immer wieder vergessen wird, alle Planungen basieren auf theoretischen Grundlagen, die Praxis kann einem da schnell mal einen Strich durch die Rechnung machen. Und das schreibt jemand, der eine Anlagenplanung für unverzichtbar hält.
    Jede Planung/Dimensionierung lässt sich praktischen Betrieb einfach überprüfen (Anlagenaufwandszahl).
    Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
  • GESBB schrieb:

    Skeptiker schrieb:

    Ist das ein Beitrag zur Rubrik "Die wirrsten Grafiken der Welt"?
    Ich wollte selbstverständlich Niemanden überfordern.
    ist das nun eine EnEV für dummies?

    selbst ein nicht- laie blickt bei den vielen pfeilen,
    gar nicht mehr durch und weiß nicht, was du eigentlich sagen wolltest.
    deine grafik ist mehr oder weniger, für die tonne. :D
  • GESBB schrieb:

    feelfree schrieb:

    nur deine Darstellung ist unverständlich
    Was ist hieran nicht zu verstehen? Ist doch Alles eigentlich simpel.
    .... :lol:


    ---------- 8. Mai 2017, 08:06 ----------

    Baumal schrieb:

    GESBB schrieb:

    feelfree schrieb:

    nur deine Darstellung ist unverständlich
    Was ist hieran nicht zu verstehen? Ist doch Alles eigentlich simpel.
    deine grafik ist etwas verwirrend, und
    sagt nichts aus, behaupte ich mal.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von R.B. () aus folgendem Grund: Unnötiger Teil entfernt.

  • Baumal schrieb:

    an verständnisschwierigkeiten mangelt es vermutlich
    nicht.
    Scheinbar doch erheblich, denn anders sind die Reaktionen nicht erklärbar.
    Dass Baulaien hier evtl. Fragen haben, ist verständlich bzw. normal. Daher auch Nachfragen.
    Ich würde mir wünschen, dass Archi´s etwas mehr von Anlagentechnik verstehen würden, statt sich ausschließlich nur um den Baukörper zu kümmern.
    Vermutlich liegt es auch daran, dass ~ 90% der EFH/ZFH Neubauten von GU / realisiert werden, obwohl freiplanende Architekten hier theoretisch wesentlich besser geeignet wären.
    Um wirtschaftlich zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
  • GESBB schrieb:

    Ich würde mir wünschen, dass Archi´s etwas mehr von Anlagentechnik verstehen würden, statt sich ausschließlich nur um den Baukörper zu kümmern.
    Ääähhhhh - Warum?
    Kennst Du das Berufsbild des Architekten?
    Zu dem gehören nicht:
    Heizungstechnik
    Elektrotechnik
    Lüftungstechnik
    Sanitärtechnik
    .....
    ...

    Das macnhe Kollegen das in Ansätzen beherrschen, ist löblich, aber keine Voraussetzung.

    Deine Einstellung zeigt aber Deine Art DInge anzugehen. Ich werfe ein paar Brocken in den Raum, die mich wichtig aussehen lassen, die werden schon wissen, wie sie die zu verdauen haben.
    Wenn sie nachfragen, hab ich Grund, die als doof hinzustellen.

    NÖ!
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Das macnhe Kollegen das in Ansätzen beherrschen, ist löblich, aber keine Voraussetzung.
    Man muss da weiter greifen.

    Anlagentechnik ist ja nicht ohne und dafür gibt es spezielle Fachleute. Warum wohl? Richtig...weil Architekten entgegen landläufiger Meinung eben doch nicht alles können.

    Grundwisse ist wichtig. kein Frage. Aber en Detail? Kann ich nicht leisten.

    Was muss ich denn so alles können:

    1. Rechtsfragen (Baurecht, Nachbarschaftsrecht, etwas Verwaltungsrecht, LBO / BGB /, örtliche Bausatzungen/ Gestaltungssatzungen,...) darin sollte man einigermaßen sattelfest sein.
    2. Gestaltung. Voll kreativ, innovativ aber dennoch....ökonomisch (und auch ökologisch)
    3. Kalkulation (schon in 2.) angerissen). Kosten kennen, gewerkeübergreifend...sehr im Detail.
    4. Baukonstruktion. Gewerkeübergreifend schadensfrei planen. Wärmebrücken, Materialien, Beratung zu den Materialien, Verträglichkeit der Mat. untereinander. Normen. Normen. Normen. Immer neue Vorschriften.
    5. Logistik. Bauleitung/ Überwachung/ Koordinierung.

    Das reicht wirklich.

    Ich kann nicht in Punkt 1. alles wissen. Selbst Rechtsanwälte müssten sich dafür spezialisieren (Arch.recht, Verwaltungsrecht,....)
    Ich kann nicht in Punkt 2 alles können.
    usw.usf.

    Aber ich kenne diese Forderungen nur zu gut.

    Wie oft habe ich vom Dachdecker/ Verputzer/ Maurer/...., der alle seine Richtlinien gut kennt gehört: "Was...sie sind doch Architekt....das müssten sie doch wissen!" Es wird vorausgesetzt, dass wir soviel wissen wie jeder einzelne Fachmann auf dem Bau in seinem Fachgebiet.

    Unmöglich!
  • Off-Topic:


    Thomas B schrieb:

    Wie oft habe ich vom Dachdecker/ Verputzer/ Maurer/...., der alle seine Richtlinien gut kennt gehört: "Was...sie sind doch Architekt....das müssten sie doch wissen!" Es wird vorausgesetzt, dass wir soviel wissen wie jeder einzelne Fachmann auf dem Bau in seinem Fachgebiet.

    Unmöglich!
    Das ist aber auch dem Ergebnis geschuldet, dass der Architekt der "Planer" ist. Der Handwerker kommt doch am Ende erst, wenn die Konstruktion auf Papier geplant ist. Ob das realistisch ist liegt dann in der Erfahrung des planenden. Meist dann noch mit einer Prise Überheblichkeit gespikt, die sicherlich von Typ zu Typ unterschiedlich ist. Dass an einem Bau für jedes Gewerk ein Fachplaner existiert und es eine Stelle gibt die alles zusammenfügt ist doch eher selten? Vor allem im EFH-Bereich? Zu einfach, nicht komplex genug um die Kosten der "Wasserköppe" zu rechtfertigen, denn der Kunde hat doch am Ende nichts außer viel Papier, Berechnungen. Ihm das zu verkaufen könnte schwer bis unmöglich werden, wenn auch ich solch eine Entwicklung begrüßen würde.

    Aber das sollten wir vielleicht in einem gesonderten Thema diskutieren?
    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot
  • GESBB schrieb:

    Baumal schrieb:

    deine "grafik" ist doch nicht dein ernst?
    Allein diese Frage bestätigt meine Ansicht bzw. Einschätzung/Beurteilung!
    ich bin kein
    heizungstechniker,
    kein lüftungstechniker, elektrotechniker
    oder sanitärtechniker, vor dem herrn.

    aber etwas ahnung habe ich bei den themen doch,
    um zu beurteilen können, dass deine grafik für die tonne ist.
  • Baumal schrieb:

    GESBB schrieb:

    Baumal schrieb:

    deine "grafik" ist doch nicht dein ernst?
    Allein diese Frage bestätigt meine Ansicht bzw. Einschätzung/Beurteilung!
    dass deine grafik für die tonne ist.
    kommt drauf an was er damit erreichen will.
    Der Bauherr mit wenig Ahnung kommt ja vielleicht zu dem Schluss, dass das alles wirklich soooo kompliziert und nicht zu verstehen ist, und unbedingt der Experte beauftragt werden muss. Und schon hat die Grafik ihren eigentlichen Zweck erfüllt.