DIY Vorwürfe

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    • DIY Vorwürfe

      Was mit hier im Forum immer schlimmer erscheint, sind Vorwürfe. <X
      Menschen die hier Hilfe suchen, werden erst mal gleich als Selbermacher verteufelt. <X
      Ich überlege hier schon genau, ob ich überhaupt eine Frage stelle, bzw. wie ich sie genau stelle. Spaß macht das nicht mehr. Ich bin bereit zu helfen, aber das scheint weniger erwünscht zu sein.
      Wäre es evt. sinnvoll dann wenigstens eine DIN etc. zu nennen? Wenn es dann noch Fragen gibt, sollte doch eine Erklärung möglich sein. Das hat doch nichts mit Detailplanung zu tun, die hier ja nicht gegeben werden soll und kann, da viele Dinge erst vor Ort beurteilt werden können.
      Es bringt doch nichts zu sagen, ja das war Scheis.., wenn man vorher Ratschläge verweigert. Auch Fachleute wissen nicht Alles und wissen auch nicht, wo Alles steht.
      Könnten wir alle ein wenig auf den Boden zurück kommen?

      Das musste ich jetzt mal loswerden.
    • SG3 schrieb:

      Wäre es evt. sinnvoll dann wenigstens eine DIN etc. zu nennen?
      Und was hülfe das?
      1) Die wenigsten DIN sind frei verfügbar und bei den Preisen, die Beuth aufruft, macht der Frager ;(
      2) Sind die meisten DIN ohne Bildchen, man muss also wissen, wie die DIN anzuwenden ist. Hilft gerade DIYlern gar nicht.
      3) Wenn man einem DIYler sagt, schau in DIN XYZ, kommt prompt die Gegenfrage Was steht da drin? Was hat man erreicht? NIX!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Oft ist es schwierig zu unterscheiden, ob
      a) jemand kostenlos haftungsrelevante Planungsleistungen hier im Forum abgreifen möchte, oder
      b) einfach nur eine Frage zum weiteren Fortkommen bei seinen Bemühungen hat.

      Die Sache ist einfach zu bewerten: Bei a) gibts keine Infos, und bei b) kommt es darauf an, in wie fern diese Bemühungen bzw. Arbeiten standsicherheitsrelevant (z.B. Fragen zu 3m hohen Stützmauern oder tragenden Wändem etc.) oder sogar Gefahr für Leib und Leben (z.B. irgendwelche Elektroarbeiten) darstellen können.
      Dort kommt dann der Hinweis zum Tragen, sich an einen Planer bzw. Sachverstand vor Ort zu wenden, der die Lage nach Ortsbesichtigung entsprechend einschätzen muss.

      EINE BITTE:
      ES IST KEINE BÖSWILLIGKEIT DER EXPERTEN, WENN FRAGEN MIT DEM HINWEIS AUF EINEN PLANER BZW. EIGENEN SACHVERSTAND BEANWORTET WERDEN.
      DIES GESCHIEHT AUS DER FÜRSORGEPFLICHT, UNFÄLLE UND GEFAHR FÜR LEIB UND LEBEN ZU VERMEIDEN.
    • SG3 schrieb:

      .. Vorwürfe.
      Menschen die hier Hilfe suchen, werden erst mal gleich als Selbermacher verteufelt.

      da hast du eine falsche leseart.
      es darf jeder soviel diy-en wie er will (und wie es zulässig ist usw.)
      das mag im einzelfall so gut oder besser sein, als wenn´s ein fachmann macht.
      hängt ja vermutlich mehr herzblut dran. und schont den geldbeutel.
      deswegen wird niemand verteufelt.
    • Das mit den Vorschriften. Es gibt gar nicht so viele Vorschriften. Wird sind doch froh, dass nicht alles geregelt ist. Zudem gilt nicht jede Vorschrift ohne Vereinbarung.
      Vor allem schlagen hier auch Themen auf, da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen - vergessen zu vereinbaren, zu kommunizieren.
      Und die Erwartung: Hier kommt sofort, umfassend der kostenlose Rettungsring - ist nicht leistbar.

      Zudem wird meist ein Aspekt gefragt, aber oft nicht verstanden, dass der nur im größeren Kontext bewertbar ist. Bauen ist leider komplex. Vieles greift ineinander.
      Nachdenken kostet extra!
    • tja sg3 und helmut,
      leider liegt es auch daran:
      • 54 Prozent der Architektur- und Ingenieurbüros berücksichtigen bei ihrer Strategie die Erwartungen ihrer Kunden nicht
      • Mehr als 50 Prozent weisen keine definierten Abläufe zur Erfassung der Kundenerwartungen auf
      • Schulungen zur Kundenorientierung werden Mitarbeitern lediglich in 14 Prozent der Fälle angeboten
      • Deutliche Mängel in Sachen Reklamation: Über 90 Prozent der Planungsbüros verfügen über kein dokumentiertes Reklamationsmanagement und 95 Prozent dokumentieren ihre Fehler gar nicht.


      mfg
    • SG3 schrieb:



      Menschen die hier Hilfe suchen, werden erst mal gleich als Selbermacher verteufelt. <X

      Das stimmt so nicht, da muss ich widersprechen. Es ist wohl eher so, dass in solchen Foren wie dem EFB immer mehr DIYer auf der Matte stehen, und eine schnelle Lösung oder Absolution für das von ihnen verursachte Problem suchen. Die Nutzungsbedingungen des Forums enthalten aber nicht grundlos den §9.1, denn die Schreiber haben sich aufgrund jahrelanger Erfahrung mit solchen Foren schon etwas dabei gedacht.

      Die schwierige Frage (für die Mod) ist, bis zu welchem Punkt ist es DIY, und ab wann beginnt es fahrlässig oder gar gefährlich zu werden? Gefährlich muss hier nicht zwangsläufig eine Gefahr für Personen bedeuten, auch Sachschäden können verheerende Folgen haben. Wo soll man nun die Grenze ziehen? Genügt ein möglicher Sachschaden von 1.000,- €, oder 10.000,- € oder muss das Risiko schon über 100.000,- € liegen?

      Schaut man sich nun die Themen der letzten Monate an, dann ist Deine Aussage, dass Hilfesuchende generell als Selbermacher verteufelt werden, nicht haltbar. Es gibt aber Fälle, da wurden die Nutzungsbedingungen schon bis auf Punkt und Komma ausgereizt, ohne dass eingegriffen wurde, und es gibt Fälle, da ist ein Hinweis auf die Nutzungsbedingungen die einzig richtige Antwort. Dazwischen gibt es, wie üblich, eine Grauzone.

      Man könnte nun die Frage stellen, ob wir den Begriff DIY noch lockerer handhaben sollten. Auch wenn dieses Thema schon oft diskutiert wurde, darauf habe ich keine Antwort. Die Erfahrung zeigt aber, dass dann die Themen sehr schnell in teils völligen Unsinn abgleiten. Das sieht man sehr schön in anderen Foren, in denen jeder meint er müsse seinen guten Ratschläge geben, wohlwissend, dass er weit entfernt ist, und es ihm völlig egal sein kann, ob die Sache in die Hose geht. Fachleute fassen sich dann nur noch an den Kopf, und fragen sich irgendwann, ob sie im falschen Film sind. Das kann nicht das Ziel sein.


      Es ist wohl dem Trend der Zeit geschuldet, dass die Leute glauben, man könne alle Probleme via Internet lösen. Da kann ich nur sagen "Wacht auf"! Das Internet kann weder Fachwissen, noch Erfahrung oder gar handwerkliche Fähigkeiten (um beim Thema Bau zu bleiben) ersetzen. Wer meint eine fehlende Ausbildung durch ein bisschen Lesen im Internet ersetzen zu können, wird sehr schnell feststellen, dass er in kürzester Zeit an seine Grenzen stößt (und bis dahin eine Menge Lehrgeld bezahlen). Ich kann das Internet nutzen um Infos nachzulesen, aber verstehen und fachgerecht anwenden, das ist was völlig anderes. Aufgrund der Masse an Informationen ist sogar die Gefahr sehr hoch, dass ich auf´s falsche Pferd setze, schließlich kann ich nicht abschätzen, welche Infos sinnvoll sind, und welche nicht.

      Betrachtet man die Nutzungsbedingungen vor diesem Hintergrund, dann sollte einem einleuchten, warum diese so verfasst wurden, und warum hier so oft die Antwort "gehe zum Fachmann" gegeben wird. Unsinnige Ratschläge finden sich im Internet schon zu Genüge, da müssen wir nicht auch noch einen draufsetzen.

      Wenn man das verstanden hat, dann könnte man noch überlegen, ob an der Praxis, wie das manchen Usern beigebracht wird, noch ein wenig gefeilt werden könnte. Ob ein simpler Hinweis auf die NuB besser ist, oder ob man jedes Mal einen Roman dazu schreiben muss, darüber könnte man nachdenken. Nachdem jeder User mehrfach daran erinnert wird, wie wir es hier mit DIY Themen halten, sollte an sich ein Roman nicht erforderlich sein.

      An sich sind die Mod angehalten, solche Themen mit Hinweis auf die NuB einfach zu schließen. Davon wird glücklicherweise eher weniger Gebrauch gemacht. Andererseits kann man nicht in jedem thread immer wieder die gleiche Diskussion bezüglich NuB und DIY führen. Wo liegt also der goldene Mittelweg? Was bleibt ist ein ständiges Beobachten und Moderieren, auch auf die Gefahr hin, dass den Mod mangelnde Konsequenz unterstellt wird.

      Dieser Weg ist ein Kompromiss, der sicherstellen soll, dass nicht alle Themen mit einem Hauch DIY von vornherein abgewürgt werden, und andererseits das Forum nicht zu einem Bastelforum verkommt, das sollte allen klar sein. Sollte eine Entscheidung in Richtung mehr Konsequenz erforderlich werden, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass die Zügel eher straffer gezogen werden, und der §9.1 der NuB dahingehend angewandt wird, dass DIY konsequent unterbunden wird. Für ein Bastelforum findet sich wohl kaum eine Mehrheit.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      SG3 schrieb:

      Wäre es evt. sinnvoll dann wenigstens eine DIN etc. zu nennen?
      Und was hülfe das?1) Die wenigsten DIN sind frei verfügbar und bei den Preisen, die Beuth aufruft, macht der Frager ;(
      2) Sind die meisten DIN ohne Bildchen, man muss also wissen, wie die DIN anzuwenden ist. Hilft gerade DIYlern gar nicht.
      3) Wenn man einem DIYler sagt, schau in DIN XYZ, kommt prompt die Gegenfrage Was steht da drin? Was hat man erreicht? NIX!
      zumal bei vielen Normen sich selbst Experten um deren Auslegung streiten.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Lenker schrieb:

      tja sg3 und helmut,
      leider liegt es auch daran:
      • 54 Prozent der Architektur- und Ingenieurbüros berücksichtigen bei ihrer Strategie die Erwartungen ihrer Kunden nicht
      • Mehr als 50 Prozent weisen keine definierten Abläufe zur Erfassung der Kundenerwartungen auf
      • Schulungen zur Kundenorientierung werden Mitarbeitern lediglich in 14 Prozent der Fälle angeboten
      • Deutliche Mängel in Sachen Reklamation: Über 90 Prozent der Planungsbüros verfügen über kein dokumentiertes Reklamationsmanagement und 95 Prozent dokumentieren ihre Fehler gar nicht.


      mfg
      Du willst also sagen, wir würden so reagieren, weil wir nicht erfassen könnten, was die Fragesteller (Kunden) erwarten?

      1) Sind hier nicht nur Architekten untwegs!
      2) Erfassen wir die Intentionen der Fragesteller meist sehr gut, manchmal für deren Begriffe zu gut. (Architekt hat Urlaub :lol: )
      3) Ist das alles nur leeres Gewäsch von Marketingstrategen, die etwas (Erfassungssysteme für irgendwas) verkaufen wollen.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • WerniMB schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      SG3 schrieb:

      Wäre es evt. sinnvoll dann wenigstens eine DIN etc. zu nennen?
      1) Die wenigsten DIN sind frei verfügbar und bei den Preisen, die Beuth aufruft, macht der Frager ;(
      Off-Topic:
      guckst du "Niedersächsisches Ministerialblatt" :yeah: ob der Beuth davon weiß...?

      Da bekommst Du Gesetzestexte und Verordnungen aber keine Normen.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Lenker schrieb:

      @ sg3 u. Helmut
      planer können mit Kritik, Fehler .... ganz schlecht umgehen.
      Was hat das mit der Fragestellung zu tun? Oder willst Du einfach nur ein bissel Pöbeln?

      Lenker schrieb:

      @RDühl.(PS: alles gute zum Geburtstag)
      ich will sagen: hier gibt es keinen der das alles macht und in D ganz viele die es nötig hätten!
      NE, weil wir alle bei Dir nix gekauft haben, ne wahr.

      WerniMB schrieb:

      Anhang LTB
      Da sind die Normen BENANNT, die als Techn. Baubestimmung eingeführt wurden. Ich glaube nicht, das die da auch alle mit vollem Textumfang abgedruckt sind.
      Und selbst wenn, dann nur die TB und weiter gilt:

      Rudolf R. schrieb:

      zumal bei vielen Normen sich selbst Experten um deren Auslegung streiten.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Rudolf R. schrieb:

      Bin ich anscheinend zu doof für, aber wenn du es sagst.
      Gut, dann noch mal etwas ausführlicher.

      Zusammen mit den LTB sind als ANLAGENBAND (=Suchbegriff) massig Normen im VOLLTEXT veröffentlicht. Das ganze ist bis 2008 zurück verfügbar und absolut frei zum Download gestellt. Die einzige Einschränkung, wenn man so will, besteht darin, dass die PDF nicht normenweise sortiert sind, sondern Scans mit übergreifendem Inhalt sind.

      R.B. schrieb:

      Rudolf R. schrieb:

      Bin ich anscheinend zu doof für, aber wenn du es sagst.
      Da musst Du mal auf ein paar chinesischen oder russischen Servern suchen. Dein Betriebssystem bekommt dann gleich noch ein gratis update mit. :lol:
      Ganz und gar nicht. Hochoffiziell - Land Niedersachsen
    • WerniMB schrieb:

      Rudolf R. schrieb:

      Bin ich anscheinend zu doof für, aber wenn du es sagst.
      Gut, dann noch mal etwas ausführlicher.
      Zusammen mit den LTB sind als ANLAGENBAND (=Suchbegriff) massig Normen im VOLLTEXT veröffentlicht. Das ganze ist bis 2008 zurück verfügbar und absolut frei zum Download gestellt. Die einzige Einschränkung, wenn man so will, besteht darin, dass die PDF nicht normenweise sortiert sind, sondern Scans mit übergreifendem Inhalt sind.

      R.B. schrieb:

      Rudolf R. schrieb:

      Bin ich anscheinend zu doof für, aber wenn du es sagst.
      Da musst Du mal auf ein paar chinesischen oder russischen Servern suchen. Dein Betriebssystem bekommt dann gleich noch ein gratis update mit. :lol:
      Ganz und gar nicht. Hochoffiziell - Land Niedersachsen
      Das habe ich gesehen, da wird teilweise zitiert aber nicht vollständig. Oftmals steht da nur ein Verweis auf die entpsr. Norm.

      Setz doch mal ein Link auf ein Beispiel.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.