Muss eine WW mit einer KMB beschichtet werden?

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    • Muss eine WW mit einer KMB beschichtet werden?

      Hallo,
      hatten gestern ein Gespräch mit einem Rohbauer,
      der uns darauf hinwies dass auf eine WW außen nochmals eine KMB drauf muss.
      Ist das so korrekt oder geht es auch ohne?

      Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von R.B. () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler korrigiert.

    • Thomas schrieb:

      der uns darauf hinwies dass auf eine WW außen nochmals eine KMB drauf muss.
      Mit welcher Begründung?
      Is halt so.
      Machen wir schon immer so
      Sonst is undicht
      Sieht besser aus
      Sonst schimmelts
      Verdien ich mehr
      Steht in der DIN (welcher?)
      Sagt der KMB-Vertreter
      .....
      .....

      Die Frage nach der Begründung wäre MEINE erste gewesen!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Vermutlich (?) wegen Nutzungsklasse A

      Thomas schrieb:

      dass auf eine WW außen nochmals eine KMB drauf muss.
      Müssen muss gar nichts.

      Bei einer Nutzung als Wohnkeller (also nicht zum Wohnen, aber eben mit einer entsprechenden Güte), so wirkt die KMB zusätzlich als Dampfbremse, verhindert das Eindringen von Wasser in die "nasse Zone" des Beton...von dort könnte es dann laaaaaaaangsam Richtung Innenraum gelangen und dort dampfförmig austreten. Alles etwas theoretisch, da m.W. die wenigsten Häuser unter Laborbedingungen gebaut und vor allem nicht so genutzt werden.

      Die Fixierung der WD-Platten (Perimeterdämmung) muss in jedem Fall so erfolgen, dass sie vor Hinterläufigkeit beschützt werden. Es soll also kein Wasser zw. WD und Außenwand zirkulieren können. Mit vollflächig aufgetragener KMB und sauber/ satt darin eingearbeiteet WD gelingt dies.

      Also KMB kann schon gut sein, ob's tatsächlich zwingend nötig ist?
    • Thomas schrieb:

      Er sprach von der Wasserdampfdiffusion.
      Genau.

      Nur dass diese Diffusion eher theoretischer Natur sein dürfte.

      Das Schaubild in J.B.'s link zeigt ja den raumseitigen Diffusionsbereich schön auf. Nur: wieviel Wasser kommt da wirklich? Hier plätschert ja keine Quelle munter aus der Wand, sondern es sind -möglicherweise?- messtechnisch nachweisbare Mengen. Aber auch Blumen, Waschmaschinen, atmende und Wasserdampf absondernde Menschlein tragen zum Feuchteeintrag bei. Dieser muss eben durch Lüften oder KWL abgeführt werden. Da dürfte dann die verschwindend kleine Mehrmenge, die aus dem Beton herrührt nicht ins Gewicht fallen.