Lebensdauer von Wa*a Fl*x für Anschlüsse und Kamineinfassungen.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lebensdauer von Wa*a Fl*x für Anschlüsse und Kamineinfassungen.

      Ich habe meinen Schornstein abgetragen, weil der Schornsteinfeger das angeraten/angeordnet hat . Die Einfassung wurde 1992 mit Wa*a Fle* ausgeführt . das zeug hat zwar noch geklebt wie sau , war nur mit extremen ziehen abzubekommen, aber das Material selber war schon löchrig .
      Da zeigt sich wieder , das ein Wartungsvertrag für das Dach auch sehr sinnvoll ist.
      Die DD haben die Hinterlagskehle der U-Bahn auch sehr schlecht ausgeführt , trotzdem ist es mir nicht wirklich aufgefallen das der Kaminanschluss nicht mehr so dicht ist , wie er es sein sollte . Naja , da ja jetzt 2 Schornsteine neu werden , wird natürlich auch die Einfassung neu , beim dritten wird das wohl auch so werden müssen , der wurde auch mit dem "Superzeugs" eingedichtet .

      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • is doch schön und vertrauenbildend, dass ausgerechnet der kleber noch kräftig bappt ;)
      die "gesamtrezeptur" für wa....x hat sich geändert, ist lt. hersteller (natürlich) viel besser.
      immerhin trauen die sich, dieses material als bestandteil des 7°-daches zu begarantieren.
      andererseits: wenn neu - wo ist die langzeiterfahrung und praxisbewährung?
      naja, vielleicht klimakammer, uv-kanone usw ..

      über blech als alternative kann man ja trotzdem nachdenken.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Ich hab ja schon viel gesehen, aber eine Ziegeldeckung über einer Ziegeldeckung..... ;(

      wtf ist das?
      Dann hast Du nicht viel gesehen. Das ist ein herkömmliches Detail, in diesem Falle aufgelegt. Nix mit Ziegeldeckung unter der Ziegeldeckung. Theoretisch macht man den Nacken mit Brettern und bildet dabei eine Kehle aus. Wie gesagt "Theoretisch". Die meisten sparen sich den Aufwand, setzen unten eine Latte Hochkant, dann wird bis an den Schornstein gedeckt, der Anschluss aufgelegt und bis zu nächsten Ziegelreihe hochgeführt.

      Das geht sicherlich besser, wenn die Zeit dafür da ist - andernfalls darf so eine Einfassung oder Verkleidung kein Geld kosten. Deswegen wird auch das selbstklebende Streckmetall genommen. Bei der Position mit der Kehle bietet es sich aber an die nächste Einfassung mit Blech zu erstellen. Man muss es nur können. Zinkblei würde hier für mich nicht in Frage kommen und eine Nockenausbildung geht zwecks der einbindenen Kehle auf der Seite nicht.

      Ob das Blech noch lötbar ist muss man prüfen, andernfalls würde ich den oberen Bereich der Kehle inkl. Kehlsattel aufnehmen und neu machen. Ob nun Blei gelötet oder das Streckmetall - beide geben irgendwann den Geist auf. Das eine verwittert nur nicht ganz so stark über Jahrzehnte gesehen.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Danke Kalle , das Du den Planern und Sachverständigen erklärt hast , das das nicht" Fliese auf Fliese " ist .
      Ich bin mir mit dem Kehlblech nicht ganz sicher, ob das nicht sogar Alu ist . Zumindest ist es damals angepinselt wurden mit Dachcolor .
      Definitiv wird das Blech oder Blei , ich möchte das kein 2. mal machen müssen . Damals als das gemacht wurde war ich noch Schulkind .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Elopant schrieb:

      Also ich kenne keine Stelle am Dach, die man nicht mit Kantteilen oder Blei besser und vor allem Langlebiger ausführen kann. Selbst für geschenkt würde ich es nicht nehmen.
      Es ist doch auch immer eine Frage wie der Betrieb aufgestellt ist. Habe ich im Auto alle nötigen Werkzeuge für die Blechbearbeitung plus kleine Kantbank, dann kannst auf der Baustelle schon einiges zaubern. Gehst du mit deinem Werkzeug los wird es irgendwann dünne, weil Spenglerzeugs halt auch mal Sackteuer ist. Für Aufmessen und im Betrieb fertigen hat man keine Zeit und man hört auch immer "dauert zu lange". Wenn du ständig mit dem Streckmetall arbeitest, dann muss man sich ja auch erst Mal wieder in die Blechbearbeitung einfuchsen. Das letzte mal wo ich n richtige Blecheinfassung gemacht hab war in Berlin - glaub mal dass ich das schon wieder vergessen hab. Wann also üben? Nach Feierabend? Im Winter?

      Off-Topic:
      Letzte Woche haben wir n Schornstein verkleidet mit Schiefer in Wabe (2 Gesellen). 80cmx80cm, vorne 120cm hoch und hinten 50cm. Inkl. Wellhaube demontieren, UK setzen, Abdeckung anfertigen und was noch so alles dazu gehört. Fertig waren wir um kurz vor halb Acht (die Kunden fragten schon ob wir kein Zuhause haben) Pausen waren eher im Laufen und ansonsten wurde eher weniger "rumgespielt" - zuhören bekommst trotzdem dass du zu langsam bist. Wenn ich mir jetzt überlege in der Zeit noch eine brauchbare Einfassung zu machen (Nocken ausgenommen), dann bist doch völlig durch am Abend? Hat schon gereicht dass ringsrum PV-Anlage war und das wieder Zirkusturnen am Hochreck war...



      wuselklaus schrieb:

      Also so ganz verstanden habe ich nicht, wie das dann so im Detail aussieht. Hast Du dazu evtl. einen Link/Skizze/Bilder?
      Eine Skizze habe ich jetzt nicht zur Hand. Die Bretter sind halt nötig, für das Blech, braucht ja eine Auflage. Dann kommt in den unteren Bereich eine Dreiecksleiste, die wird mittig vom Schornstein hochgezogen. Es entsteht quasi ein Dreieck was dafür sorgt dass Wasser von oben nach links und rechts abfliesen kann und nicht im Nacken stehen bleibt. Oder aber du ziehst eine Seite etwas höher, dass man Gefälle nach links oder rechts hat.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Kalle schrieb:

      Es ist doch auch immer eine Frage wie der Betrieb aufgestellt ist
      Naja, preislich dürfte sich das Kunststoffzeug zum Blei keinen großen Unterschied geben und für eine Bleieinfassung braucht´s zwei Blechscheren, ein bis zwei Falzzangen und einen Schonhammer. Bleieinfassung braucht von der Zeit her etwas länger für die gefalzten Eckausbildungen, das war es dann aber auch und der Kunde hat eine höherwertige Einfassung ( wo die meisten auch bereit sind, diese zu zahlen ).
      Wir haben schon so viele Kamin-,und Gaubeneinfassungen und Wandanschschlüsse von dem Kunststoff befreit, dass reicht mir, zu sagen: das will ich für mich nicht haben, auch wenn es evtl. mittlerweile besser geworden ist???

      Kalle schrieb:

      Spenglerzeugs halt auch mal Sackteuer ist
      Das stimmt, hält aber auch ewig, meins ist mittlerweile 20 Jahre alt. Nur mal Interessehalber: Wie habt ihr denn die Stehfalzverkleidung der Wand von dem Flachdach gemacht ?(

      AndyG schrieb:

      Damals als das gemacht wurde war ich noch Schulkind
      hab ich mir schon gedacht, dass Du das nicht gemacht hast :thumbsup:

      Ich habe mal eine Kamineinfassung erneuert, da waren die Ziegel um den Kamin von innen Windsog- und Wassertechnisch mit Unmengen PU-Schaum ´´gesichert´´ und oben die Kunststoffpampe geklebt, mir ist die Halsschlagader zu Gartenschläuchen mutiert, bis das undichte Zeugs vom Ziegel ab war. :cursing:
    • Elopant schrieb:

      Zeit her etwas länger für die gefalzten Eckausbildungen, das war es dann aber auch und der Kunde hat eine höherwertige Einfassung ( wo die meisten auch bereit sind, diese zu zahlen ).
      Wenn blei, dann wird hier Zinkblei gemacht und die Ecken verlötet. Ich hab noch nie n gefalzte Bleieinfassung gemacht, auch wenn ich theoretisch weiß wie. Müsste ich mal üben. Mit "vernünftig" war n Blecheinfassung untergelegt mit Steg und freiem Wasserlauf gemeint. Aber ja, das Streckmetall brauch nicht viel handwerklichen Spürsinn.

      Elopant schrieb:

      mittlerweile besser geworden ist???
      Da wir es ausschließlich verarbeiten: Ich habe bis jetzt keine Undichtigkeiten oder andere Mängel vernehmen können. Auch abgerissene Anschlüsse mit älterem Zeugs waren noch okay. Da habe ich schon öfter Bleieinfassung gehabt die Lochfraß hatten, abgerissen waren oder so. Hier muss man natürlich immer das Alter mit betrachten. Blei darf ja irgendwann auch mal aufgeben dürfen.

      Off-Topic:

      Elopant schrieb:

      Nur mal Interessehalber: Wie habt ihr denn die Stehfalzverkleidung der Wand von dem Flachdach gemacht
      Vorgefertigt im Betrieb, auf der Baustelle mit privat Werkzeug montiert. Es gab Zeiten da wurde mit der gekröpften Falzzange, einem Tuch die Falz geschlossen. Bis es irgendwann mal ein Falzschließer gab... Schiefergraues Zink angeschliffen um es zu Löten, weil es kein brauchbares Flussmittel gab. Du würdest mit den Händen überm Kopf zusammen brechen. Der Kollegenkreis heilt halt so ziemlich alles was eigentlich gar nicht geht...
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Zinkblei ist eine handwerkliche Verbindung aus einem Zinkstreifen und Blei. Entweder durchgehend gelötet oder gefalzt und punktuell mal mit Lot fixiert.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot