Angebotsvergleich Außenputz Anbau

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    • Angebotsvergleich Außenputz Anbau

      Guten Abend,

      ich bitte um Hilfe bei der Auftragsvergabe für den Aussenputz von unserem kleinen Anbau (Phorenbeton).

      Anbieter K ist unsere Baufirma. Wir würde ihm zwar gerne den Auftrag geben, da er dann im
      Grunde außer Dach und Bitumenschweißbahn auf der Bodenplatte alles gemacht hat, aber zuletzt
      wird er immer zuverlässiger was die Termine betrifft und wir wollen jetzt fertig werden.

      Sein Angebot für den Außenputz:

      APU Leisten an Fenster und Türen
      Fugendichtband
      Fensterfaschen als Zulage zum Außenputz
      Armierungsputz & Gewebeeinlage
      Oberputz Kratzputz Körnung 2mm 62qm
      Sockelputz als wasserabweisenden Zementputz als Zulage zum Putz H60 12 qm

      Nun kommt Anbieter O, das ist unser Dachdecker. Der war immer nah am Bau, da wir ursprünglich an dem
      alten Haus eine Aufsparrendämmung machen lassen wollten, die holen wir auf jeden Fall
      irgendwann mit diesem Anbieter nach. Er hat das Anbau-Flachdach abgedichtet und die Bodenplatten
      Schweißbahn gelegt. Er ist total auf zack, fair und immer erreichbar/ansprechbar.
      Da Anbieter K zuletzt unzuverlässiger wurde haben wir bei ihm den Außenputz
      angefragt.

      Sein Angebot für den Außenputz:

      Tiefengrund / Aufbrennsperre
      Verptiefungen & Unebenheiten mit Zementputz vorputzen
      Gewebewinkel Gebäudeecken und Fensterlaibungen in Verbundmörtel KBM ist_egal setzen und einputzen
      APU Schienen in Fensterlaibungen am Fensterrahmen einbauen und einputzen mit Verbundmöterel KBM ist_egal
      Auf die gesamte Fläche ein Armierungsgewebe in Verbundmörtel KBM ist_egal setzen und einputzen Sockelflächen mit Dichtschlämme beschichte und nach den Arbeiten mit grauer Sockelfarbe streichen Fläche mit Kunstharzputz ist_egal 2mm Kratzputz


      Könnt Ihr uns helfen, wo hier große Unterschiede sind?

      Anbieter O hat komplett Kunstharzputz. Anbieter K klassisch mineralischen Putz und für den Sockel Zementputz.
      Das Mauerwerk ist aus Phorenbeton, welcher Putz ist da der bessere?

      Anbieter O hat Dichtschlämme, ist das diese Bitumenpampe? Und weil die schwarz ist muss danach grau gestrichen werden?

      Da ich bei beiden gerne nur 1x nachfragen möchte, würde ich erst gerne hier einen Eindruck
      gewinnen, damit ich ein bischen besser im Thema bin.

      Danke!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gast1234 () aus folgendem Grund: herstellernamen entfernt - bitte nub's beachten.

    • die angebote sind nicht vergleichbar, jeder bietet etwas anderes an. ihr müsst euch am besten vorher entscheiden, was gewünscht wird und dann mit verbindliche text und gleichen mengen anbieten lassen.

      dann wird es vergleichbar.
    • Das ohne eine vorgegebene Leistungsbeschreibung keine Vergleichbarkeit besteht, hat [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] ja schon geschrieben.

      Dass Dachdecker (übrigens genau wie Architekten) am Bau alles können, ist ja allgemein bekannt, aber Putzarbeiten würde ich eher vom Putzer machen lassen, aber nie vom Dachdecker. Na gut, Gärtner und Architektinnen können auch alles (besser).
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • susi81 schrieb:

      Oberputz Kratzputz Körnung 2mm
      Wenn das ein echter Kratzputz ist, dann fresse ich nen Besen samt Stiel.

      Allein das zeigt doch, wieviel Ahnung beide von dem haben, was sie da tun wollen.
      Bestenfalls ist das Kratzputzstruktur.

      Vergleichbare Angebote bekommt Ihr, wenn IHR vorgebt, wie der Aufbau aussehen soll und welche Materialien zum Einsatz kommen.

      Allein schon, das einer Faschen anbietet und der andere nicht(?). Wollt Ihr Faschen oder nicht?
      Wer macht denn bei Euch Planung und Bauleitung?
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      susi81 schrieb:

      Oberputz Kratzputz Körnung 2mm
      Wenn das ein echter Kratzputz ist, dann fresse ich nen Besen samt Stiel.
      Allein das zeigt doch, wieviel Ahnung beide von dem haben, was sie da tun wollen.
      Bestenfalls ist das Kratzputzstruktur.

      Vergleichbare Angebote bekommt Ihr, wenn IHR vorgebt, wie der Aufbau aussehen soll und welche Materialien zum Einsatz kommen.

      Allein schon, das einer Faschen anbietet und der andere nicht(?). Wollt Ihr Faschen oder nicht?
      Wer macht denn bei Euch Planung und Bauleitung?

      Hallo Ralf,
      danke für Deine Antwort. Habe gerade nochmal nachgeschaut.
      Es ist wohl so, wie du vermutest.

      Anbieter K schreibt "Scheibenputz 2mm" Zulage Kratzputz 3mm +900 EUR (damit wäre er dann teurer als Anbieter O, hätte aber echten Kratzputz)
      Anbieter O hat jedoch Kunstharzputz 2mm Kratzstruktur, deiner Aussage nach kein echter Kratzputz.
      Wir wollen eh keinen Aufpreis für den Kratzputz bei Anbieter K zahlen, dachten aber Anbieter O hätte Kratzputz.
      Damit leidet sein Angebot. Und auch Dein Hinweis zu den Fensterfaschen ist gut, habe es gerade gegoogelt.
      Da am alten Haus solche Ränder um die Fenster sind, wäre das am Anbau auch sinnvoll. Diese hat Anbieter K angeboten.

      Dann habe ich noch gelesen, dass der Maueraufbau von innen nach außen hin immer diffusionsoffener sein soll.
      Da wir ja nur Phorenbeton haben (ohne Dämmung) wäre dann der Kunstharzputz nicht so gut und der klassische mineralische Putz besser?

      Planung hat ein Architekt gemacht, Bauleitung ein ehemaliger Baulöwe. Im Grunde läuft mit dem Anbieter K ja alles ok, wir hatten halt ein Vergleichsangebot von Firma O eingeholt, was uns dann leider etwas verunsichert hat.
    • susi81 schrieb:

      hätte aber echten Kratzputz
      Glaube ich nicht! Nie nicht! Never ever!

      Denn richtigen ECHTEN Kratzputz zu machen, ist eine Kunst!
      Erst Grundputz auftragen (Rauh zur Haftung), austrocknen lassen, dann Kratzputz auftragen, ansteifen lassen und kratzen (mit Nagelbrett o.ä.) Für Deine 60+ m² braucht es nur für das Putzen und Kratzen mindestens 4, eher 5 Mann, denn die ersten müssen schon kratzen, während noch die restliche Fläche geputzt wird.
      Und dann den ganzen abgekratzten Kram aufnehmen und entsorgen. Du schmeisst im Grund die halbe Fläche mit Absicht in den Müll.
      (2 cm auftragen, 1 cm Endstärke)

      Und das Kratzen will gelernt sein. Ruckzuck ist zu viel gekratzt und schon hast Du glatte Flächen in der Fläche. Sieht sowas von Sch...... aus.
      Und nachbessern ist fast nicht möglich.

      Das alles für +900 €. Glaub ich nicht.

      Den letzten ECHTEN Kratzputz, den ich auf einer Baustelle gehabt habe, ist min. 20 Jahre her.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Wenn Ihr eine fachlich gute Entscheidung treffen wollt, hilft nur: Standard festlegen und Angebote einholen - dafür braucht ihr einen Planer.
      Wenn ihr Euch das sparen wollt, müsst Ihr aus dem Bauch raus entscheiden. Da kann ein Forum nicht helfen.

      Ich habe vor 5 Jahren zuletzt einen mineralischen Kratzputz machen lassen.
      Das ist wirklich eine Kunst und für den lächerlichen Mehrpreis, der hier zu Buche steht nicht zu haben.

      Auch stellt sich die Frage ob Ihr einen echten mineralischen Kratzputz wollt!
      Kratzputz sandet permanent ab, es rieselt immer so ein bisschen. Dadurch erneuert sich die Oberfläche.
      In der Regel werden im EFH-Bau gerne Putz mit Kratzputzstruktur verbaut.
    • Wir haben uns jetzt für einen entschieden, da uns das Angebot mehr zusagt (mineralischer Putz, Fenster Faschen automatisch mit Angeboten da das alte Haus auch welche hat, kein unechten Kratzputz angeboten).
      Dieser sagt jedoch auch, dass weder eine Dichtschlämme noch ein Bitumenanstrich nötig sei.
      Er plant einen Putz über den gesamten "sichtbaren" Bereich.
      Also an der Seite das Porenbeton-Mauerwerk, die Bodenplatte und den Sockel runter bis zur
      Grasnarbe. Nach hinten ist ein Erdhügel aufgeschüttet für die Terasse, so dass dort lediglich
      bis unter die Bodenplatte geputzt wird.
      Danach erfolgt eine Zulage mit speziellem Sockelputz ab der Bodenplatte welcher am unteren
      Bereich einen Bitumenstreifen erhält.

      Ist das so ausreichend? Ich habe ihn nach einer Dichtschlämme gefragt, aber er sagt, da es
      sich um WU Beton handelt, sei das so ausreichend, auch vor dem Hintergrund, dass der Anbau sprich
      die Bodenplatte ja deutlich über der Grasnarbe liegt.

      In der Anlage habe ich eine Zeichnung und Foto.

      Wäre super, wenn uns jemand was dazu sagen kann, danke!!
    • susi81 schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Bedingt durch deine beratungsresitenz - alles super - awg - mach es
      Das hilft leider garnicht.
      Was Dir helfen würde wurde bereits in den Beiträgen # 2 # 12 und # 13 geschrieben, aber Du möchtest es anscheinend einfach nicht wahrnehmen. Oder anders gesagt: Du stellst die falsche Frage. Deshalb ist Dir hier leider nicht zu helfen. („Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Theodor W. Adorno)
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Kannst oder willst Du nicht verstehen, dass Dein Vorgehen nicht funktioniert.

      Für einen dauerhaft mangel- und schadfreien Aufbau brauchst Du eine fachgerechte Planung!
      1) Ist das nicht Sinn dieses Forums
      2) Selbst wenn sich hier jemand erbarmen würde, mit den paar Parametern kann man das weder beurteilen noch planen!

      Entweder spielst Du also weiter so und betest, dass Dein Handwerker wei, was er tut oder Du steuerst um und holst nach, was schon längst hätte gemacht sein müssen.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • @Ralf da du ja Architekt bist. Unser Architekt (natürlich haben wir einen) sagte, ein Leistungsverzeichnis ist für so einen kleinen Anbau nicht nötig. Es ist also in der Realität nicht damit getan einfach jemanden zu beauftragen.
      Es ist leider immer mit ein wenig durchwurschteln verbunden und bisher hat das gut geklappt und auch der Aussenputz samt Sockelabdichtung wird funktionieren, so dass wir am Ende im Budget und ohne Baumängel dastehen werden.
      Nur leider kann ich als Laie nicht immer alles zu 100% verstehen, aber das ist leider in allen Branchen so ausser in der, in der man arbeitet.
    • Wenn Du dem Kollegen die LP6 bezahlst, steht Dir der Erhalt von bepreisten LVs zu. Wenn der Kollege meint, dass es ohne geht, berät er Dich schlecht. Mindestens sollte er Dir eine Liste der zu liefernden Leistungen erstellen, damit Du Angebote einholen und vergleichen kannst, aber das wäre dann ja schon ein - richtig - LV . Und da schließt sich der Kreis wieder!
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Susi - dein architekt berät euch schlecht, wenn er so etwas erzählt. ausschreiben lohnt sich immer, egal wie groß der leistungsumfang ist. vorteilhaft ist das auf jeden fall, für alle ist das weniger arbeit, für den bauherrn, für den architekten und für die bieter.
    • Selbst die Architektenkammer interessiert es nicht, als ich mich über ihn beschwert habe. Selbst die Leistungen der Phasen 1-3 hat er nicht vollständig erbracht, aber soll ich zum Rechtsanwalt gehen, nur weil er keine Kostenschätzung macht und sagt "das Angebot von meinem Bauunternehmer Kumpel entspricht genau meiner Kostenschätzung...".
      Architekten können scheinbar machen, was sie wollen. Wie in jedem Berufszweig gibt es auch da unfähige.
      Wir arbeiten nicht mehr mit dem zusammen, insofern habe ich mich falsch ausgedrückt: wir hatten einen Architekten.
      Und ich fange jetzt bestimmt nicht an, einen neuen Architekten zu suchen für eine Frage nach der Sockelabdichtung.
      Dann sag ich dem Bauunternehmer lieber hilfe ich hab doch große Feuchtigkeitssorgen bitte Dichtschlämme zusätzlich drauf. Ich würde es halt nur gerne verstehen.
    • das angebot meines bauunternehmerkumpels entspricht meiner kostenschätzung - so ein schwachsinn muss einem erst einmal einfallen.

      dann zahl ihm sein honorar nicht vollständig, wenn er den vertrag nicht vollständig erfüllt.
    • susi81 schrieb:

      Architekten können scheinbar machen, was sie wollen. Wie in jedem Berufszweig gibt es auch da unfähige.
      Nein, können wir nicht. Und dass der "Kollege" mangelhaft arbeitet, wurde Dir hier jetzt schon mehrfach geschrieben. Und dass es unfähige oder dreiste Kollegen gibt ist unstreitig, hier im Forum momentan leider öfter nachzulesen.

      Aber ohne :glaskugel: lassen sich Deine Fragen leider beantworten.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker