Ablaufventil verschoben

    • Ablaufventil verschoben

      Vor 3 Jahren wurde eine neue Küche eingebaut. Die Spüle in der Küche war immer einwandfrei. Der neue Besitzer meldete plötzlich, dass es unter dem Waschbecken herausrinne. Der Sanitär stellte bei ersten Anblick fest, dass das Ablaufventil in der Spüle verschoben worden war = Schraube in der Mitte gelöst und sagte, dass sich so eine Schraube nicht einfach von selber lösen kann. Der neue Besitzer behauptet, dass durch Warm und Kaltwasser sich die Schraube gelöst hätte. Ist so etwas wirklich möglich??
      Wenn ja, dann hätte sich doch die Schraube auch in den 3 Jahren irgendwann gelöst. Wer hat nun Recht? Genre möchte ich die Meinung eines Sanitärs hören. (Anzumerken ist, dass der neue Besitzer eine Verstopfung hatte).Danke für die Nachricht. :?:
    • Ist mir zumindest noch nicht untergekommen. Wenn dicht, dann dicht. Aber eine Verstopfung löst auch keine Schraube. Die :glaskugel: sagt, das er wahrscheinlich selbst geschraubt hat, aber wer weiß das schon, ausser er selbst.
      Worum geht es eigentlich???
      Verklagt er dich?
    • Nein, es geht um einen gewaltigen nachfolgenden Sachschaden -Wasser floss dadurch in den Küchenkasten- und weiter in den Boden , sodass nun behauptet wird, dass die Schraube durch Warm- und Kaltwasser sich von selber -nach 3 Jahren! gelöst habe und nun will der neue Besitzer alles auf uns gerichtlich abschieben mit dieser absurden Behauptung.
      Danke für meine vermuteten Bestätigungen.
    • cosmetic schrieb:

      Anzumerken ist, dass der neue Besitzer eine Verstopfung hatte
      ... und wie wurde die entfernt ?
      Rohrreiniger in das Becken gekippt ?
      Oder alles abgeschraubt und dann ....

      Im ersteren Fall ... Rohrreiniger erzeugt Wärme.
      Das kann genügen bei ner lausigen Ausführung der Ablaufgarnitur dass sich das Ablaufventil so verformt, dass sich alles verschieben lässt ....

      Im zweiten Fall erzeugte vielleicht der Schraubendreher zu wenig Anzugsmoment ,,,,
      Kommt auch öfters Mal vor ....
      Manchmal verdünnisieren sich auch die Dichtungen selbstständig ...

      Alles schon vorgekommen.

      Ich hab schon die eine oder andere Ablaufgarnitur mit Rohrreiniger *gekillt* ....
      Nachdem bei den Spülenherstellern die die Dinger mitliefern auch nix billig genug sein kann begegnen einem so richtige Krampfkonstrukte immer öfters ....

      *Möglich* ist das auf jeden Fall, dass die Ablaufventilhaltekonstruktion mit der eingegossenen Mutter nachgibt.

      Ein typischer Fall für die Privathaftpflichtversicherung wenn durch die private Rohrreinigungsaktion ein Folgeschaden entstanden ist.

      Gewesen wars sowieso wie immer natürlich keiner :)

      Gruß
      Achim Kaiser