Dampfsperre wo am besten?

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    • Dampfsperre wo am besten?

      Hallo an alle, ich bin neu hier im Forum und hab mal eine Frage.

      Ich bin seit einem Jahr Besitzer eines Reiheneckhauses Baujahr 1967. Die oberste Geschossdecke ist aus 16 cm Beton und 4 cm Estrich. Das Dach ist 80er Jahre typisch zwischensparren gedämmt mit Alukaschierung.
      Ich habe 14 cm Sparren und möchte die alte Dämmung entsorgen und eine neue zehn Zentimeter zwischen Sparren Isolierung einbauen.

      Des Weiteren möchte ich die oberste Geschossdecke mit 14 cm Styroporplatten (zweilagig) und 16 mm Spanplatten dämmen. Als Bodentreppe kommt eine W........r 4D rein.
      Jetzt zu meiner Frage, würdet ihr die Dampfbremse oder Dampfsperre an der Dachschräge anbringen also quasi vor die Zwischensparrendämmung oder unter die geschossdeckendämmung und am Dach keine?
      Oder würdet ihr eventuell gar keine Dämmung im Dach aber dafür die Geschossdeckendämmung stärker machen?
      Der Dachstuhl wird im Übrigen nur als Abstellkammer verwendet und nicht als bewohnbarer Raum dazu ist das Dach zu flach.

      Bitte keine Tipps wie "mach doch ein komplett neues Dach drauf mit Aufsparrendämmung". Das ist auch alles eine finanzielle Frage, außerdem erscheint meine Lösung das Beste aus Kosten und praktikablen nutzen.

      Danke schon mal

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von R.B. () aus folgendem Grund: Name entfernt

    • Falsche Frage!

      Ich VERMUTE, Du beschreibst mit dem Begriff "Dampfsperre" die luftdichte Ebene. Denn ob eine Dampfsperre überhaupt nötig ist und wenn wo, kann man nicht mal eben "würfeln", sondern muss man an Hand der Bauteilaufbauten definieren.

      Wenn aber eine luftdichte Ebene erforderlich ist, dann geht es gant andere Problematiken. Wo KANN man überhaupt anschliessen, wie kann man die Luftdichte sicherstellen, kann man es überhaupt usw usw.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • - Was soll eine Dampfsperre auf der Betondecke bewirken? Der Beton ist 50 Jahre alt, vermutlich trocken, was soll da noch diffundieren?
      - Du schreibst, dass der Dachstul nur als Abstellkammer verwendet wird. Wie wird dieser belüftet?

      Eine Dampfsperre hat doch an sich nur die Aufgabe, feuchte (warme) Raumluft daran zu hindern, in einen kalten Aufbau einzudringen, dort zu kondensieren, und Feuchteschäden zu verursachen.

      Schwachstelle ist dann meist die Bodentreppe, die muss fachgerecht eingebaut werden, und die entsprechenden Modelle sollten dann auch "luftdicht" sein. Ist das sichergestellt, dann muss nur noch verhindert werden, dass sich im Dachraum feuchte/warme Luft ansammeln kann, deswegen die Frage nach der Belüftung.

      Die einfachste Variante wäre, nur die obere Geschossdecke inkl. Bodentreppe ordentlich zu dämmen. Dann liegt der Dachraum außerhalb der thermischen Hülle, wird sich also regelmäßig den Außenbedingungen anpassen.
    • was für eine entweichung?

      und dein dach ist doch gedämmt?


      ---------- 14. März 2017, 10:14 ----------

      wenn`s da ein bisschen "zieht" von der dachboden- abstellkammer
      würde ich über eine neue dachbodentreppe nachdenken.

      das wär`s dann auch schon.

      wenn du dein haus energetisch sanieren möchtest,
      bedarf es etwas mehr, als die alte dachdämmung auszutauschen.
    • R.B. schrieb:

      Der Beton ist 50 Jahre alt, vermutlich trocken, was soll da noch diffundieren?
      hallo
      was hat das alter des betons mit der möglichen wasserdampfdiffusion zu tun????
      wenn die deckendämmung begehbar werden soll z.b osb-platten ( Als Bodentreppe kommt eine W........r 4D rein.)
      dann kann eine dampfsperre auf der decke schon sinn machen.

      Baumal schrieb:

      und dein dach ist doch gedämmt?
      und das ist dein ernst so gemäss enev und so?

      gruss aus de palz
    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      Mit 80er jahre typisch meinte ich auch 80er jahre typisch schlecht eingebaut. Keine Dampfsperre, überall ziehts, also keine richtig funktionsfähige Dämmung.

      Und mit entweichen meine ich, dass die Wärme über die Geschossdecke entweicht. Ein Nachbar hat das gemacht und der meint er würde den Wärmegewinn deutlich merken.
    • hallo
      in den 80-zigern war winddichtigkeit ein fremdwort.
      67 ziger baujahr und 80 dämmung da passen voraussichtlich noch nicht mal die sparrenabstände auf die gängigen bahnenbreiten.
      deshalb dämmung auf die decke, die zwischensparrendämmung drinn lassen und für eine belüftung des dachspitzes sorgen.

      gruss aus de palz
    • die alte Isolierung würde ich halt gerne rausmachen damit die Sparre von allen Seiten luft bekommen. Die Isolierung ist mkmentan noch angetackert. Ich weiß also nicht wie die Sparenn auf der Oberseite aussehen. Auf jedeb Fallmist auch keine Unterspannbahn verbaut.
    • Ist dir das gesundheitliche Risiko bewusst was du bei dem Ausbau der alten Dämmung eingehst?

      Zur Hinterlüftung: Mörtelfirst? Also in Mörtel gelegte Firststeine? Ansonsten ist für Querzug zu sorgen, das kann durch Öffnungen an den Giebelseiten passieren.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • ich denke, hier wäre eine fachkompetente Beratung vor Ort sinnvoll.

      Was hier umgesetzt werden sollte, hängt letztlich von der örtlichen Situation, der vorhandenen Baukonstruktion und nicht zuletzt vom Wunsch des Eigentümer nach der Art und den Ansprüchen an die Nutzung des Dachraums ab.

      Die EnEV spielt natürlich auch eine Rolle, dahingegend sollte man die 14cm nochmals neu beleuchten, insbesondere unter Berücksichtigung der Frage, ob vielleicht im Bestand unter dem Estrich schon eine Dämmung liegt.