Terrarium Selbstbau / Sinnvolle Baustoffwahl

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    • Terrarium Selbstbau / Sinnvolle Baustoffwahl

      Nachdem die Kids nun Jahre lang gequengelt haben, haben wir nun 2 Leopardengeckos. Bevor große Kritik kommt: Wir haben bewusst keine auf irgendwelchen dubiosen Reptilienbörsen gekauft, sondern haben die von jemandem übernommen, der sie aus Zeit-und Umzugsgründen nicht mehr halten kann und sie jung von einem seriösen Züchter gekauft hat.

      Es muss aber ein neues Terrarium her- DIY :rolleyes:

      Die Leute in den Terrarienforen haben zwar einige gute Tipps, haben es aber nicht so mit Fragen eines sinnvollen Aufbaus/Baustoffverträglichkeit. Vermutlich bin ich auch mittlerweile zu Expertenforum-Bau geschädigt, um mich mit "nimm den billigsten Fliesenkleber und bapp das Styropor an die Wand" zufrieden zu geben - das Ergebnis sehe ich am Terrarium des Vorbesitzers (sicherlich tiergerecht, aber baustofftechnisch ...)

      Die Oberflächen sollen nacher natürlich hygienisch zu reinigen sein - das sind die Empfehlungen in den Foren zum Teil nicht.

      Also: Nach einiger Recherche und Telefonaten mit Herstellern von Fliesenklebern überlege ich folgenden Aufbau:
      Der Grundkörper des Terrariums besteht aus OSB-Platten. Diese würden innen 2-mal mit Epoxyd-Harz beschichtet, bei der 1. Beschichtung Glasgewebe in Ecken/Kanten, 2. Beschichtung mit Quarzsand abgestreut.

      Für Wände und Decke kämen dann XPS-Platten zum Einsatz (2,3 und 4 cm), die entsprechen zurechtgeschnitzt werden. Diese würden dann mit Schaschlickspießen, Edelstahlschrauben und Fliesenkleber an den XPS Seiten- und der Rückwandplatten befestigt.
      Aktuelle Empfehlung: Ein "Flexibler Sicherheitskleber" von Laguto (oder so ähnlich :D )

      Die Felsstruktur wird dann mit demselben Kleber in zwei Schichten modelliert (max. Gesamtschichtstärke lt. Hersteller: 10mm) und zuletzt mit einer Mischung aus einem fast weißen Kleber für Glasmosaik (vom selben Hersteller) mit Farbpigmenten gestrichen. In eine dieser Schichten ein Gewebe einzulegen, scheint mir unmöglich - wenn das sinnvoll sein sollte, käme höchsten ein Produkt mit Faseranteil in Frage.

      Beide Kleber sind Zementbasiert.

      Das würde ich dann abschließend nochmal 2x mit Epoxid überarbeiten - 2. Schicht wieder mit Quarzsand abstreuen für die Optik und damit die Geckos Halt beim Klettern finden.

      Der Hersteller sieht bei der Epoxid-Endbehandlung zwar keine unmittelbaren Probleme, hat aber auch keine Erfahrung damit.

      Der Boden soll mit Marmor-Mosaikfliesen belegt werden. Hier würde ich überlegen, ob man diese Fläche noch sinnvoll versiegeln könnte - womit?

      Das ganze Terrarium hat 120x60x60cm.

      Wichtig wäre natürlich eine möglichst geringe Rissanfälligkeit der mit dem Fliesenkleber modellierten Kunstfelsen - falls also jemand Produktvorschläge für evtl. noch besser geeignete Kleber hat- gern per pn.
    • Denk mal über HPL nach, gibts in 6mm Stärke und in den Standardtönen weiß, braun, anthrazit. Fugen hinterlegst mit Teichfolie. Rahmen aus KVH- Latten und einer aussteifenden Plattenebene. Die gleichzeitig Montageuntergrund ist. Der Hohlraum rückseitig kann gedämmt werden. Vorne Plexiglasscheiben in Profilen als Schiebetüren.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Kalle schrieb:

      Denk mal über HPL nach, gibts in 6mm Stärke und in den Standardtönen weiß, braun, anthrazit. Fugen hinterlegst mit Teichfolie. Rahmen aus KVH- Latten und einer aussteifenden Plattenebene. Die gleichzeitig Montageuntergrund ist. Der Hohlraum rückseitig kann gedämmt werden. Vorne Plexiglasscheiben in Profilen als Schiebetüren.
      Wäre evtl. interessant für eine Sonderform - wir wollten aber schon auf diese fertigen "Terrarien-Rohlinge" (also qausi I**A-Möbel) zurückgreifen. Die braucht man nur noch zusammenzuschrauben - sind aber alle aus OSB-Platten. Mit HPL und alles passend zurechtgesägt ist mir dann doch zu aufwendig und wird auch deutlich teurer werden - es sei denn, man hat das Zeug als Reste rumliegen.
    • Baumal schrieb:

      wuselklaus schrieb:

      Das ganze Terrarium hat 120x60x60cm.
      hast du mal über das ausgasen der ganzen baustoffe/materialien nachgedachtdie du verwenden möchstest?
      Ja, habe ich. Was die OSB-Platten anbelangt, würde ich denken, dass der größte Teil nach der Innenbeschichtung mit Epoxyd nach aussen ausgast. Bleibt das Epoxyd selbst - das scheint mir in ausgehärteten Zustand nicht so problematisch so Mann hochwertiges verwendet, das auch für der Terrarienbau empfohlen wird.
      Beim Flexkleber würde ich auch gern einen mit möglichst geringer Ausdünstungsproblematik nehmen - bin da für Tipps offen.
      Zumindest ist das grundsätzlich ein Aufbau, der so mit diversen Materialien häufig seit Jahren ausgeführt wird. Einige fummeln dann auch noch mit den Allheilmittel Bauschaum und Silikon rum - das werde ich nicht tun.

      Darüber hinaus wird noch eine Querbelüftung eingebaut, die mit kleinen Ventilatoren
      Intervallmäßig anspringt.
      Mit regelmäßiger Laboruntersuchung vor der Winterruhe haben die Tiere dann meist bessere Voraussetzungen, alt zu werden als in freier Wildbahn.


      ---------- 8. März 2017, 16:15 ----------

      Baumal schrieb:

      ich würde eingehen bei 120x60x60, wäre ich gecko.
      amüsante Vorstellung : Baumal als Gecko im Terrarium :D . Für Dich würde es natürlich auch ein Smartphone als Einrichtungsgegenstand geben: Ohne Zugang zum Expertenforum-bau wäre das sonst wohl nicht artgerecht :) .
    • ich bin nicht der terrarienenxperte.

      aber deine vorgedachten baumaterialen, die
      gasen aus.

      und wäre ich gecko, ich würde auch ohne
      ausgasen auf 120x60x60 eingehen.

      was tust du dem tier da an ?
    • Ich geh mal davon aus, dass sich wuselklaus mit geckohaltung auseinandergesetzt hat. (Hübsche Tiere übrigens!)

      Mit der Untergrundkonstruktion kann ich Dir nicht so viel weiterhelfen, nur, dass ich aus der AQ-Szene definitv Steinnachbildungen aus Styropor und Schaum kenne, die dann mit Eopxidharz verschlossen werden. Ausgasen von Epoxidharz? Ich hab mich mit dieser Thematik nicht weiter beschäftigt, aber da mir bekannte AQ-Cracks sich damit auseinandergesetzt haben, gehe ich davon aus, dass das passen muss.

      Mal ne Frage, da ich mich mit Terrarienbewohnern nichts o auskenne: Was spräche gegen EPS und Schaum, versiegelt? Wenn ich mir so die besichtigten Terrarien aus Zoos in Erinnerung rufe, dürfte das dort ähnlich sein.

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]: Kennst Du da was?
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • Baumal schrieb:



      was tust du dem tier da an ?

      Nicht "dem" Tier sondern "den Tieren", es handelt sich ja um 2 Geckos. Ich finde die 0,7m² auch etwas knapp, wenn ich das beispielsweise mit den "Käfigen" der Rennmäuse meiner Kleinen vergleiche, und die Rennmäuse sind viel kleiner als 30cm. Zudem toben die auf 2 bw. 3 Ebenen hin und her.

      Ich bin jetzt aber kein Fachmann für solche Tierkäfige bzw. Terrarien, mag sein, dass die Fläche für die Geckos ja ausreichend ist. Wenn ich richtig informiert bin, dann sollten die Terrarien auch nicht zu groß sein, damit die Tiere kein Revierverhalten entwickeln. Wir mussten einige Mäuse in getrennten Käfigen halten weil die sich nicht miteinander vertragen haben.

      Bei Epoxy war mein erster Gedanke, ob das Zeug nicht ausgasen kann, bzw. wie lange es dauert, bis die Epoxschicht ausgehärtet ist, nichts mehr ausgast, und man die Tiere einsetzen kann. Bei den Mäusen musste man noch darauf achten, dass die alles anknabbern. Deswegen habe ich "normale" Bretter verwendet, die nur gewachst wurden. HPL wäre von der Optik sicherlich auch interessant.

      Für den ersten Mäuskäfig gingen über 200,- € für Material über die Ladentheke, das ist aber schon einige Tage her. Wenn ich mir anschaue, was da alles in´s Terrarium soll, dann würde ich vermuten, dass das mit 200,- € nicht getan ist. Aber was macht man nicht alles für die "Kleinen".
    • Ich hatte mal ein Mäuseproblem , die eine Maus oder vlt auch mehrere haben 1KG Cayennepfeffer gefressen !
      Waren wohl Mexikaner ?
      Zum Epoxidharz , das wird ja von Aquarianern gerne genutz , und Fische sind sehr empfindliche Tiere , und auch meist kleiner ,im Verhältnis zu Geckos , wenn Epoxy nach aushärtung schädlich wäre , dann wurde sich das in Aquarianerkreisen rumsprechen .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Ich hab mit Epoxy versiegelte EPS-Platten verwendet im AQ, war am Ende Mist, wegen dem Auftrieb, aber sonst..

      Wenn das Epoxy im richtigen Verhältnis angemischt wird, reagiert das eigentlich 100% aus.
      Würde trotzdem lieber ein paar Tage-Wochen stehen lassen mit Reichprobe dann und wann.

      Darunter? Material deiner Wahl.. im Terrarienbau musst du ja nicht auf zugelassene Baustoffe setzen ;)
    • Baumal schrieb:

      ich bin nicht der terrarienenxperte.

      aber deine vorgedachten baumaterialen, die
      gasen aus.

      und wäre ich gecko, ich würde auch ohne
      ausgasen auf 120x60x60 eingehen.

      was tust du dem tier da an ?
      R.B. hat schon treffend auf die Problematik der Revierkämpfe bei zu großen Terrarien hingewiesen - die Tiere entfremden sich dann wohl zu sehr. Dabei können sich die Tiere dann auch ersthaft verwunden.

      Die 120x60x60 liegen schon im oberen Bereich der Empfehlungen für zwei Tiere und sowieso weit oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße.

      Obendrein werden sie dann auch weniger zutraulich - momentan krabbeln sie uns auch von allein auf die Hand.

      Das kann man zwar als unnatürliches Verhalten einstufen, es ist aber schon hilfreich wenn man sie sich ab und an aus der Nähe ansehen kann um sie auf irgendwelche Hautentzündungen, Wunden etc. untersuchen zu können ohne dass man sie fangen muss und sie dann rumzappel - Stress ist wohl nicht so gut.
      Bei den Baumaterialien bin ich ja grundsärzlich offen für Vorschläge - Bauschaum scheint mir da aber eine schlechtere Alternative zu sein.
      Es ist zumindest keine Alternative, ein paar Steine aufeinanderzustapeln, da Leopardengeckos möglichst viele Spalten und Höhlen brauchen. Das bedeutet dann, dass man solche Spalten und Höhlen auf verschiedenen Ebenen möglichst in der gesamten Terrarienhöhe an Rückwand und Seitenwänden anbieten sollte. Das darf dann auf keinen Fall zusammenkrachen und würde auch recht schwer.
      Und nein, eine Statik haben wir für diese Planung nicht :) .
      Baumrinde und Kork sind aus Hygienegründen u.U. problematisch und eine natürlichere Umgebung ist halt schon eine Steinlandschaft.

      Falls also jemand Vorschläge für sehr ausgasungsarme Produkte hat, gerne.
      Für eine evtl. Versiegelung der Mosaikmarmor-Flächen habe ich auch noch nichts.

    • wuselklaus schrieb:

      Baumal schrieb:

      ich bin nicht der terrarienenxperte.

      aber deine vorgedachten baumaterialen, die
      gasen aus.

      und wäre ich gecko, ich würde auch ohne
      ausgasen auf 120x60x60 eingehen.

      was tust du dem tier da an ?
      Die 120x60x60 liegen schon im oberen Bereich der Empfehlungen für zwei Tiere und sowieso weit oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße.


      seis, drum. ich kenne geckos nur
      in freier wildbahn.

      wäre ich gecko, ich würde in 120x60x60 die krise bekommen....
    • Baumal schrieb:

      wuselklaus schrieb:

      Baumal schrieb:

      ich bin nicht der terrarienenxperte.

      aber deine vorgedachten baumaterialen, die
      gasen aus.

      und wäre ich gecko, ich würde auch ohne
      ausgasen auf 120x60x60 eingehen.

      was tust du dem tier da an ?
      Die 120x60x60 liegen schon im oberen Bereich der Empfehlungen für zwei Tiere und sowieso weit oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße.
      seis, drum. ich kenne geckos nurin freier wildbahn.

      wäre ich gecko, ich würde in 120x60x60 die krise bekommen....
      Bis wir uns mit Leopardengeckos befasst haben, kannte ich auch nur die kleinen, flinken Tiere, die in Griechenland zum Teil auf Campingplätzen die Wände hochkrabbeln.
      Leopardengeckos sind da deutlich geruhsamer und auch keine so guten Kletterer.
      Hättest Du evtl. einen Tipp für ausgasungsärmere Produkte? Da die Belastungen hinsichtlich Gewicht und Temperaturbereich (17-30 °C) nicht extrem sind, könnte man diesbezüglich mit Abstrichen leben.
    • wuselklaus schrieb:

      Baumal schrieb:

      wuselklaus schrieb:

      Baumal schrieb:

      ich bin nicht der terrarienenxperte.

      aber deine vorgedachten baumaterialen, die
      gasen aus.

      und wäre ich gecko, ich würde auch ohne
      ausgasen auf 120x60x60 eingehen.

      was tust du dem tier da an ?
      Die 120x60x60 liegen schon im oberen Bereich der Empfehlungen für zwei Tiere und sowieso weit oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße.
      seis, drum. ich kenne geckos nurin freier wildbahn.
      wäre ich gecko, ich würde in 120x60x60 die krise bekommen....
      ....Hättest Du evtl. einen Tipp für ausgasungsärmere Produkte? Da die Belastungen hinsichtlich Gewicht und Temperaturbereich (17-30 °C) nicht extrem sind, könnte man diesbezüglich mit Abstrichen leben.
      nö habe ich nicht, ich kenne keine baustoffe für ein terrarium, die nicht
      mehr oder weniger ausgasen.

      wie gesagt, ich bin auch kein terrarienfachmann.

      vielleicht mal im zoo nachfragen?
      den viechern scheint es dort auch recht gut zu gehen?
      vielleicht macht man sich auch zu viel gedanken, über
      wohnraumgifte. aber 120x60x60 ist ja nun mal nicht groß...
    • Baumal schrieb:


      vielleicht mal im zoo nachfragen?
      den viechern scheint es dort auch recht gut zu gehen?
      vielleicht macht man sich auch zu viel gedanken, über
      wohnraumgifte. aber 120x60x60 ist ja nun mal nicht groß...
      Haben wir schon - ich hatte nicht den Eindruck, dass die sich dort diesbezüglich so viele Gedanken gemacht haben wie wir.
      Wir installieren zusätzlich ja noch die Querbelüftung mit Ventilatoren. Das machen wohl auch eher wenige Halter.

      Falls hier Leute mitlesen und sich angeregt fühlen sollten auch solche Tiere halten zu wollen noch ein eindringlicher Rat:
      Abgesehen von den "Basics", dass die Tiere nur aus seriösen Zuchten stammen sollten (das kann u. U. auch der Zoohandel sein), Sicherstellen der Urlaubspflege etc.

      Gerade beim Zoohandel wäre ich aber sehr kritisch bei Hinweisen zu den Halte-Bedingungen - dort wurden auch schon sehr fragwürdige Empfehlungen gegeben. Ist ein wenig wie mit Baustofftipps im Baumarkt :D .
      Da würde ich eher zu guten Büchern und Foren raten.
    • wie alt wird so ein gecko eigentlich?

      auch wenn du dich löblich gegenüber dem
      tier verhälst.

      aber ich hätte keinen bock, wäre ich gecko, (auch als bewegungsfauler gecko)
      mein leben lang auf 120x60x60 eingesperrt zu sein.... :D
    • Baumal schrieb:

      wie alt wird so ein gecko eigentlich?

      Google meint 15-20 Jahre.


      Baumal schrieb:


      ich hätte keinen bock, wäre ich gecko, (auch als bewegungsfauler gecko)
      mein leben lang auf 120x60x60 eingesperrt zu sein.... :D
      Off-Topic:
      Was für ein Glück, dass Du kein Gecko bist. :D

      Ob sich der Gecko darüber Gedanken macht? Ich weiß es nicht. Reptilien sind jetzt nicht gerade für ihr komplexes Denken bekannt. Ob dieser thread dazu geeignet ist, jetzt generell über Tierhaltung zu diskutieren? Wohl eher nicht.




      wuselklaus schrieb:

      Hättest Du evtl. einen Tipp für ausgasungsärmere Produkte?
      Vielleicht darauf achten: Sobald Lösungsmittel bei Herstellung oder Verarbeitung zum Einsatz kommen, sollte man schauen, wie lange es dauert, bis diese wieder verschwunden sind.
      Stoffe die mit ihrer Umwelt reagieren können (Feuchte, Salze etc.) würde ich auch genauer auf ihre Eignung hin überprüfen.
      Stoffe die sowieso im natürlichen Umfeld der Tiere vorkommen, sollten unkritisch sein. Man kann wohl unterstellen, dass sich diese in ihrer Entwicklung angepasst haben.
      "Neutrale" Stoffe, wie beispielsweise Glas, sollten auch unkritisch sein.
    • Deine Erfahrungen bzgl. Beratungen über Geckos im Handel decken sich mit meinen, wenns um AQ- Fische geht. Ich bin dann auch in Foren bzw. in einem Forum schlauer geworden ( ausgerechnet Schweizer! ;) )

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]: Ich denke, Deine Bedenken bzgl. Geckos in einem 120x60x60 Terrarium hast Du zum Ausdruck gebracht. Man kann über das ganze für und wider von Tierhaltung sicher duskutieren ( auch bei Meerschweinchen beispielsweise ;) ) Ich persönlich finds jetzt langsam ermüdend.

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] :Was spräche denn gegen aufeinandergestapelte Steine? Das wäre doch die einfachste Lösung. Gewicht dürfte weniger ein Problem sein, wenn ich mir AQs so dagegen anschaue bzw. wenn man ein entsprechendes Untergestell hat.
      Verrutschen kann man durch entsprechenden Aufbau der Steine auch verhindern.
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • ich habe meinen söhnen die haltung exotischer tiere ausgeredet und das damit begründet, dass die tiere hier zu keinem zeitpunkt artgerecht gehalten werden können. abschließend gab es noch die frage, möchtet ihr euer ganzes leben in einer abgesperrten kunstwelt leben? das thema war dann ein für alle male durch, der kompromiss war dann eine katze, die im eigenen garten und nachbarsgärten ihren freiraum hat.
    • Gast1234 schrieb:

      ich habe meinen söhnen die haltung exotischer tiere ausgeredet und das damit begründet, dass die tiere hier zu keinem zeitpunkt artgerecht gehalten werden können. abschließend gab es noch die frage, möchtet ihr euer ganzes leben in einer abgesperrten kunstwelt leben? das thema war dann ein für alle male durch, der kompromiss war dann eine katze, die im eigenen garten und nachbarsgärten ihren freiraum hat.
      grins.... :D

      auch wenn es völligst off-topic ist.

      bei mir war das ähnlich.
      die katze ist mittlerweile ca. 14 jahre alt,
      und kommt nach hause, wenn sie bock hat.

      manchmal zu unmöglichen zeiten... :haue:
    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]: Leopardengekos sind Bodenbewohner, Schlafen gerne unter der erde und sind Nachtaktiv. Die haben es nicht so mit dem rumrennen. Bewegen tun die sich zur Futtersuche - aber das kommt im Terrarium ja frei haus. Ansonsten, wenn du ihnen wesentlich mehr Platzt gibst, bilden sie ein kleines Revier und nutzen den Rest eh nicht. (ich bin ja für Tierschutz, aber bitte nach den Bedürfnissen der Tiere und die decken sich nicht immer mit unseren Vorstellungen...)
    • Marmor und Gecko Pippi

      Hallo,

      Marmor ist im weitesten Sinne ein Kalkgestein (metamorph umgewandelt) jedoch immer noch empfindlich gegen Säuren aller Art. Außerdem auch Fleckempfindlich. Ich weiß ja nicht so genau was da aus den Gecko´s so rauskommt, aber ich könnte mir vorstellen, das marmor nicht unbedingt die richtige Wahl ist. Ich würde da eher zu einem Marmorimitat aus Feinsteinzeug tendieren. Optisch kaum zu unterscheiden aber robust bis zum geht nicht mehr.

      Gruß
      MPI
      Carpe Diem
    • MPI schrieb:

      Marmor und Gecko Pippi
      Unter anderem darum überlegen wir ja auch, die geflieste Fläche mit Wasserglas etwas widerstandsfähiger zu machen. Ansonsten klappt das bei Leopardengeckos häufig, dass sie Ihr Geschäft nur in einem kleinen Bereich machen. Diesen "Wunschort" kann man u.U. auch etwas steuern. Bei den Tieren, die wir haben klappt das zumindest.

      Nochmal zu Naturstein: Klingt auf den ersten Blick sinnvoll - einige machen das auch. Neben dem Gewicht hat das aber den Nachteil, dass man das zur min. jährlichen Desifektion wohl wird komplett ausräumen und wieder einbauen müssen. Da man ja auch viele Spalten und Höhlen für die Tiere braucht, muss man dann schon seehr sorgfältig die Wände/Höhlen aufstapeln. Idealerweise übernehmen diese Reinigung dann auch die Kinder, sobald sie etwas älter sind.

      Aber auch wenn wir das selbst machen würden hätte ich eine Restangst, dass der Steinstapel dann doch nicht stabil genug ist und ein Tier darunter begraben wird.
      Sind zwar sehr ruhige Tiere, aber wenn sie eine Heuschrecke jagen oder sich doch mal kurz streiten können die auch sehr flink werden.


      ---------- 9. März 2017, 12:00 ----------

      Zum Thema Katzen: Ich bin hochgradig allergisch auf die Tiere, ansonsten sehe ich das je nach Wohnumfeld auch nicht unkritisch: Auf Bauernhöfen sehe ich ja einen gewissen Sinn darin, ich habe aber auch schon mehrfach bei meinen Eltern im Garten miterleben müssen, wie die Katzen der Nachbarschaft einheimische Frösche und Vögel erlegt haben. Die Frösche sind dann mit aufgeschlitztem Bauch an Ort und Stelle liegen geblieben, so dass die Halter vermutlich davon nichts mitbekommen haben.

      Es ist sicherlich nie leicht mit Fragen des Tierschutzes. :(