Wasseraustritt - Verbindung Inneneinheit - Außeneinheit WäPu über KG Rohr

    • Vielen Dank euch allen.

      Ich werde nun folgendes verlangen:

      Für den Bereich innen:
      Reinigen / restloses Entfernen des Schaums (PU-Reiniger?)
      Einsetzen einer Dichtmanschette in das KG-Rohr in den Bereich, wo Beton das KG-Rohr umfasst (wie von R... empfohlen)

      Für außen: nochmals sicherstellen, dass die Oberkante des Leerrohres außen niedriger ist als innen. Zudem muss sichergestellt werden, dass kein Regenwasser o.ä. dort in das Rohr eindringen kann (siehe unten, Wärmeverluste durch Wasser). Optional könnte man zum Durchbrechen der U-Form an das dort im Boden verlaufende KG-Rohr der Dachentwässerung (verläuft zu einer Zisterne) verbinden, oder lieber nicht?

      Übrigens: das austretende Wasser innen ist warm. Die Wärmeverluste durch das stehende Wasser im Rohr werde ich versuchen als Schadensersatz wieder reinzuholen, auch wenn eine Berechnung dessen verdammt schwierig ist und eigentlich nur äußerst grob abgeschätzt werden kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ralf Wortmann ()

    • So, das Wasser im KG-Rohr befand sich offensichtlich von Beginn an darin, es wurde abgepumpt und roch äußerst modrig. Der Installateur hat wie gesagt zugegeben damals die Heizungsschläuche/Wärmepumpenleitungen durch das KG-Leerrohr gezogen zu haben, obwohl Wasser darin stand. X/

      Folgendes ist nun geplant:
      die Heizungsschläuche/Wärmepumpenleitungen sollen aus dem KG-Rohr gezogen werden (Wasser ist wie gesagt raus). Dann soll zum Druchbrechen der bereits genannten U-Form des Rohres ein Abzweig am äußeren Bogen (also bei der Außeneinheit) eingebaut werden. Daran wird ein Abflussrohr angeschlossen, durch welches das Wasser dann unterhalb im Garten austreten kann (wie erwähnt haben wir ein Hanggrundstück, wodurch dies möglich ist). Dadurch wird hoffentlich sichergestellt, dass sich kein weiteres Wasser mehr im KG-Rohr ansammeln kann. Auf die Dichtmanschette werde ich aber dennoch bestehen, oder nicht?
      Danach sollen die Leitungen wieder eingezogen werden mit neuer Wärmedämmung...

      Daran schließt sich eine neue Frage an. Folgendes Bild im Innenbereich, nachdem der Deckel des Rohres entfernt und der Bauschaum rausgenommen wurde... das sind doch PE-Leitungen? (eingewickelt in eine wollartige Wärmedämmung mit einer Art Alukaschierung) Das ist doch genauso für die Tonne, oder? Worauf kann ich mich berufen und welche Leitungen sollen verwendet werden? (die Strecke Innen- zur Außeneinheit sind ca. 10m).

    • Wieder neue Entwicklung:

      Die Leitungen wie sie oben sichtbar sind wurden als die falschen anerkannt. Jetzt will man am liebsten seitens des die Rohre innen unter der Decke bis raus zur Außeneinheit führen, weil man so alle Problematiken (Druckwasser, Isolierung etc.) umgehen kann. Andere (teurere Alternative) wo der eine finanzielle Beteiligung haben möchte, ist eine Kernbohrung im Technikraum wo die Inneneinheit steht nach draußen, wasserdichte Wanddurchführung, Rohrgraben und ein Heizungsrohr einer Firma Upra*** (verdammt teures Rohr, aber wohl top). Ich finde letzteres ideal. Das Leerrohr in der Bodenplatte ist dann hinfällig.


      ---------- 20. Mai 2017, 17:57 ----------

      Mir stellt sich jetzt noch die Frage, wie das Leerrohr (welches nun nicht mehr benötigt wird), korrekt geschlossen werden soll. Bauleiter meint Deckel drauf und ggf. mit Dichtungsschaum schließen. Das erscheint mir für ihn die billigste Variante zu sein. Wir haben es mit dem Lastfall aufstauendes Sickerwasser zu tun. Wenn das Rohr mal einen Defekt hat und Wasser eindringt, muss es doch auch so verschlossen werden, dass es nicht ins Haus kommen kann, also druckwasserdicht, oder?

      Danke für eure Meinungen.
    • Tigu schrieb:


      Bauleiter meint Deckel drauf und ggf. mit Dichtungsschaum schließen. Das erscheint mir für ihn die billigste Variante zu sein.
      ..... und gleichzeitig die zweitschlechteste lösung! noch billiger ist gar nichts zu machen! der kerl soll dir eine anerkannte lösung präsentieren und den nachweis liefern, dass das verschließen der alten situation gegen aufstauendes sickerwasser beständig dicht ist. da das eine mangelbehebung ist, die der allein zu vertreten hat, solltest du auch keinen vorschlag unterbreiten. mangel behebung ist immer sache des verursachers!

      an den kosten musst du dich nicht beteiligen, wenn, dann muss er dir darstellen, dass ein teil der mehrkosten für dich sowiesokosten wären.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher