Wählscheibe und ISDN ade

  • Ich habe hier noch ein richtiges ISDN mit einem ISDN-Telefon. Naja, demnächst wird mir wohl der magenta Riese ein Schreiben schicken. Letztes Jahr habe ich noch extra nachgefragt wann die umstellen wollen, aber keiner wusste was. Also ist bei uns derzeit wohl auch noch nichts fest geplant.
    Damals habe ich ISDN wegen der Möglichkeit mehrere Nummern zu haben und makeln und Konferenz und Gedöns gewählt. Auf einer Nummer war auch ein Fax, aber heute verwendet kein Mensch mehr Fax, außer ältere Archis, von daher ist das inzwischen auch egal. Letztens habe ich mich auch in einem magenta-Laden beraten lassen und das bekommt man heute alles auch ohne ISDN. Und Telefone sind heute auch billig, von daher wäre eine Umstellung kein Problem und mir auch wurscht wie sich die Technik gerade nennt.

    Wenn es soweit ist, melde ich mich bei euch Spezialisten für das Gedöns was man da so braucht. :D
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    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Ich gehöre ja auch nicht zu denen, die ständig der neuen Technik hinterher rennen müssen. Never change a running system heißt es ja.

    Der Vergleich mit einem Erker aka Fresswarze wäre, wenn jemand sein Telefon, welcher Technik auch immer, mit so nem barocken Überzug aus Stoff verschönert. Das hasse ich wie die Pest...
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    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Wenn mit "mobil" Schnurlos gemeint ist, auch das wäre tot.
    Schließlich braucht die Basis und der IP-Router (Fritzbox etc.) dahinter Strom.
    Für den Fall könnte man aber eine Autobatterie auf Erhaltungsladung mit Ladegerät versorgen, und die daran anschließen.
    Dann funktioniert auch bei Stromausfall noch Telefon und Internet (wenn man ein Notebook hat).
    Außerdem haben heute ja viele Mobiltelefon, falls es wirklich mal um einen Notfall geht... Aber im Gegensatz zu vor einigen Jahren braucht man jetzt eine SIM-Karte dafür, sonst stirbt man...
    Was mich stört, auch wenn man Solarstrom hat, fällt der Netzstrom aus, ist der Strom im Haus weg. Auch wenn gerade die pralle Sonne scheint 0_o .

    Ach ja, DECT mit "ECO" funkt nicht dauerhaft wie früher.
    Das ist aber schon länger Standard, z.B. das DECT in der Fritzbox seit es DECT in den FB gibt, glaube Ich.

    Es ist gut, dass endlich umgeschaltet wird.
    Auch keine analogen TV-Sender auf Sat mehr, und hoffentlich bald auch keine mehr über Kabel.
    Denn wenn diese Platzfresser weg sind, können die mehr HD oder UHD-Sender ins Kabel packen, oder auch die Internetbandbreite erhöhen.
    Mir wären die Sender egal, Ich nutze eh Sat.


    Und Wählscheibenmtelefone müsste man an die analogen Ausgänge der FB noch anschließen können.
    Praktisch wäre noch generell ein billiger Funk-Adapter mit Analog-Ausgang, wegen Faxgeräten... Falls man sonst schon auf Kabel verzichtet hat... Z.B. Fritzbox Cable direkt in der Garage an die Wand, um auf altes Koax im Haus zu verzichten.
    Es gibt wohl einen, aber der ist auch Gebraucht noch zig Euro teuer... Eben selten...



    @ Kater 432

    Welche App?
    Ich kenne nur die primitive Faxoberfläche im Web-Interface der FB zum faxen.
    Eine App für das Smartphone mit Fotofunktion, einfacher Bildaufwertungs-Funktion (Dokumente auf starken S/W-Kontrast bringen, evtl. sogar Texterkennung) etc. wäre nützlich.
    Ab und zu faxt man noch Sachen mit Unterschrift an eine Behörde, an die Krankenkasse etc.. Da fummele Ich jetzt mit Bildbearbeitung und dann FB-Webinterface rum...
  • *hust*

    Wer hat noch ISDN?
    Hier läuft noch ISDN. Allerdings ist die T-Anlage immer mehr am mucken. Bzw dieser F*** Speedport hängt sich regelmäßig auf.
    Ich wollt den mist schon gegen was neues tauschen, aber ich hab immer darauf gewartet das die T-Kom. mal in die pötte kommt und umstellen will.
    Aber die haben bisher keine anstalten gemacht.... Was tun?
    Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol:
  • In der Provinz dauert es noch etwas. Ich habe hier noch ISDN und habe es aus Faulheit und Gewohnheit noch nicht umgestellt. Ich habe mich auch erkundigt was das kosten würde und einen echten Preisvorteil habe ich auch noch keinen erkennen können. Also bleibt es mal vorerst so, bis die Telekom nicht mehr will. Man hat mir bisher auch nicht sagen können, wann unser Bereich umgestellt wird, also ist erst mal auch nix geplant. Da alles wunderbar funktioniert, gibt es auch keinen Druck.

    Never change a running system... ;)

    Allerdings verglasfasern unsere Stadtwerke gerade die ganze Stadt parallel zu den Telekom-Leitungen und treten ihrerseits als Telekommunikationsanbieter auf. Wenn die Telekom soweit ist, entscheide ich mich dann.
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    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • chieff schrieb:

    Wer hat noch ISDN?

    SirSydom schrieb:

    Aber nur ein Inselnetz

    Hier praktisch das Gegenteil: ISDN-Addict (seit das vor ca. 25 Jahren das schnellste (private) Internet lieferte - Kanalbündelung, 128kbit, yeah) terminiert mit einer high-end BRI-Karte, an der ein Asterisk hängt und inhouse VoIP macht. Läuft rund.
    Als mich die T*om vor einigen Jahren tatsächlich wegen Einstellung von ISDN kündigte (und das war lange vor der großen Umstellung), bin ich zu V*one, die das seitdem klaglos liefern.
    Wenn das mal nicht mehr gehen sollte, würde ich direkt zu einem VoIP-Anbieter gehen.
  • Ich habe zu Hause ISDN so lange behalten, bis die Telerosa wegen der Umstellung gekündigt hat. Es lief sehr zuverlässig, die passenden ISDN-Geräte funktionierten prächtig nur der DSL-Speed (Max 12 MBit reell bei bezahlten 16) war nicht zeitgemäß. Die Zuverlässigkeit und die Geschwindigkeit des Verbindungsaufbaus + die Inklusivleistungen (Hotspotflat, 3er Sicherheitspaket, Frei-SMS, ...) und Netz+Vertrag aus einer Hand gaben den Ausschlag auszuhalten. Im Büro habe ich die letzten 15 Jaher einige Höhen und Tiefen von VoIP mitgemacht.

    Bei uns hat die Telekom 2015 „ausgebaut“, aber wie üblich, die alten Kupferkabel drinne ˋgelassen. Daher gibts für diejenigen, die nahe genug am Verteilerkasten (KvZ) wohnen nur bis 100 MBit, die meisten bekommen maximal 50 und viele davon nur mit Hybrid-Unterstützung, dem sogenannten „LTE-Turbo“. Nur dass die Telekom im Kleingedruckten über LTE als Mindestgeschwindigkeit 0,00 MBit angibt. Quasi „nur wenn verfügbar“ und das wird immer weniger, da die Mobilfunkkunden über LTE kostenlos (ohne Datenvolumenverbrauch) Musik und Videos und Inhalte von Streaminganbietern übertragen.

    Ob über die alten Zeidrahtkupferadern in Zukunft mal mehr als 50 bis 100 MBit möglich sind weiß ich nicht. Technisch halte ich es für möglich, praktisch in situ eher nicht.

    @chieff:
    Du kannst schon alles vorbereiten, wenn Du willst. Router kaufen, ggf. Passende Telefone dazu (z.B. Berliner Router und die passenden Schnurlostelefone dazu) , Verkabelung im Haus und wenn Du willst kannst auch freiwillig auf IP-Tarife umstellen- sofern Du bei der Telerosa bleiben willst. Als letzter im Ausbaugebiet umzustellen, KANN bedeuten, dass dann keine Ports mehr frei sind. Zuvor muss geprüft werden, welche Geschwindigkeiten verfügbar sind (telerosa Punkt deh eh Schrägstrich schneller). Vorbereiten geht aber nur, wenn Du weißt, was kommt. Kommt statt rosa ein Anderer Anbieter, der glücklicherweise Glasfaseranschlüsse anbietet, sieht die Hardware möglicherweise etwas anders aus.

    Ich halte Glasfaser für deutlich zukunftsfähiger, als die Telerosaleitungen, da über Glasfaser später auch über 100 MBit möglich sind. Je nach Anbieter, Verfügbarkeit und Geldbeutel sind heutzutage schon 1000 MBit möglich. Auch wenn das heute noch utopisch klingt und sich nach „wer braucht denn sowas“ anhört, erinnere ich an die Zeiten, als viele sagten, das sie jetzt ein superschnelles 56k-Modem haben und ISDN mit 1x64 oder 2x64 kBit/s für übertriebenen Luxus halten.

    Ich würde mich auch mal bei anderen Anbietern umschauen (Kabelnetzbetreibern, Stadtwerke, Partner von Versorgungsunternehmen oder überregionalen Gladfaseranbietern). Mit der Abschaffung des Telefonnetzes ist die Telekom ein Anbieter, wie jeder Andere auch. Telefon kommt über Internet, ISDN kommt nur noch aus dem Router, Telefone werden an den Router angeschlossen, Die Verfügbarkeit gibt die Telerosa mit 97%an. 11 ganz oder 44 viertel Tage Ausfall ist demnach noch keine Störung. Und die Speedports werden zum Quasizwangsrouter. Bei Hybridanschlüssen sind sie es definitiv. Aber selbst die Freunder der T haben einen Weg gesucht und gefunden, dahinter einen Berliner Router anzuschließen, um den Funktionsumfang, den Komfort und die einfache Bedienung eines Berliner Routers nutzen zu können.

    Da das Running System Zwangs-ge-change-d wird, kann in dem Zusammenhang auch geprüft werden, komplett zu wechseln und - sofern verfügbar - auf Glasfaser zu wechseln.
    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)
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