Wählscheibe und ISDN ade

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  • Wählscheibe und ISDN ade

    Ich war die Tage bei unserem Telefonanbieter (ein kleiner lokaler) und da erklärte mir die Beraterin, ich hätte ja noch einen alten Vertrag.
    Äh "alt" - naja. Die letzte Vertragsanpassung sei ja nun mal grad 4 Jahre her.
    Neinnein, alt im Sinne von ISDN.
    ;(
    Wieso ISDN = alt.
    Tja, bis Ende 2017 würden alle Telekommunkationsanschlüsse auf AII IP, also eine Art Voice over IP umgestellt und die alten stumpf abgeschaltet.

    Nu hab ich mal versucht, mich ein wenig schlau zu machen. Fürs I-Net ändernt sich nichts. In der Haus-/Büroinstallation entfallen NTBA (Netzabschluß) und Splitter (Trennung Tel.-I-Net).
    Fürs Telefon heisst das je nach Art der Installation neue Zentralen bis "Alles neu".
    Insbesondere wer noch rein analoge Telefontechnik nutzt (ältere Menschen ohne I-Net-Anschluß) hat maö richtig verloren.

    Ein weiterer Haken. Analoge Telefone und ISDN-Geräte konnten bei Stromausfall genutzt werden, da diese aus dem Netz der Telekom mit Strom versorgt wurden.
    Das entfällt. Wenn Strom weg, dann geht nur das mobile (bis der Akku leer ist).
    Oder man hängt die TK Anlage an eine USV. :eek:

    Für mich heisst das schon mal ne Menge stricken.
    Akut habe ich drei Analoggeräte (2* Tel. einmal Fax) zwei ISDN (einmal Schnur, einmal drahtlos) in Betrieb. Eine AII IP Anlage, die das verarbeiten kann, hab ich z.B. noch nicht gefunden. Zum Glück ist mein Schwager in der Branche tätig, mal sehen, was der so auftun kann.

    Ach ja - es wäre schon, wenn diesmal OT in anderen Strängen bliebe, denn ich denke, hier ist ne Menge Sprengstoff für (fast) alle User drin und das muss nicht in blabla untergehen. DANKE
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ja ISDN soll bei der Telekom bis Ende 2018 verschwunden sein, wird aber nciht ganz klappen. Aber die machen derzeit wirklich Druck, da werden den Kunden die Anschlüsse zum Laufzeitende der Verträge gekündigt wenn sie nicht auf ALL-IP wechseln. Die Mitbewerber haben ja meist eh schon lange ALL-IP und die kleinen Anbieter wie deiner sind meist Reseller von Telekom Technik und sind somit auch gezwungen umzusteigen.

    AM einfachsten ist es wenn man einen klassischen alten Merhgeräteanschluss besitzt, einfach den Router gegen ein Modell mit internem So-Bus tauschen und dort die alte TK-Technik weiterbetreiben. Als äußert stabil und zuverlässig haben sich da der Berliner Hersteller mit einem Vornamen in seinen Produktbezeichnungnen erwiesen. Die 74.. oder 75.. Reihe ist da echt gut aufgestellt.
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:


    Ach ja - es wäre schon, wenn diesmal OT in anderen Strängen bliebe, denn ich denke, hier ist ne Menge Sprengstoff für (fast) alle User drin und das muss nicht in blabla untergehen. DANKE
    Wie lautet denn die Frage? Oder ist der Post rein Informativer Natur?


    Ralf Dühlmeier schrieb:

    Insbesondere wer noch rein analoge Telefontechnik nutzt (ältere Menschen ohne I-Net-Anschluß) hat maö richtig verloren.
    Bei denen ist es einfacher, weil die meistens kein ISDN/Fax sonstige Geräte haben, die Bekommen ein Router wo die Ihr altes Analoges Gerät anschließen können und gut ist.
    Wenn die Vorhandene TK Anlagen etwas mehr umfasst, wird es kniffeliger, schon klar. Ich hab mich vor 4 Jahren auch tierisch drüber aufgeregt kein Analog Anschluss mehr zu bekommen.

    Mittlerweile geht es es, aber in den Anfängen von VOIP der Telekom hatten wir Massiv ausfälle, dazu kam noch das Gewisse (aeltere) Router keine Sonder/Notrufnummern konnten,
    wehement protestiert, und "Stand der Dinge" war, heute hat ja jeder ein Handy, darüber kann man den Notruf bei Stromausfall anrufen oder wenns Festnetz Platt ist.

    Aber geht ja nicht anders, alle wollen mehr Bandbreite, das ist Analog nicht mehr zu handeln, mit allen Vor/Nachteilen. Die Telekom hat auch der Firma meine Eltern den Analog Anschluss gekündigt, da war es auch ein Krampf alles umzustellen, seit der Umstellung auf Digital vor 2 Jahren, haben die einmal 6 Monate !!!! Kein Telefon/Fax gehabt, Die Nummer konnte aber auf deren Handy umegleitet werden, Fax? tja shit happens, dann lief alles gut für weitere 6 Monate, jetzt haben die seit 2 Monaten wieder kein Telefon/Fax, aber Internet, und die Telekom findet den Fehler mal wieder nicht.

    Beim letzten mal war die Aussage der Telekom, man hatte den Server gehackt, und dabei wären Datensätze gelöscht worden, und man könne den Datensatz mit der Nummer meine Eltern nicht mehr zuordnen..
    Bin mal gespannt was es diesmal sein soll :) Wünsche ich keinem , ist schon der dritte Fall wo ich solche Probleme bei der Umstellung von ISDN auf VOIP mitbekommen habe.
  • flehmann schrieb:

    1 Analoges Tel auf DECT umstellen
    Äh - NEIN!

    Ich hab auch kein W-Lan dauerhaft an. (allerdings nicht nur wegen der Funkerei). Deswegen will ich kein DECT. Das ist dauerhaft im Funkmodus, auch wenn gar nix los ist.

    Die Zentralen vom ollen Friederich hab ich mir schon angesehen, kommt dem schon recht nah, aber eben nur nah.

    Und das Thema Ende 2018 scheint sich auch erledigt haben, die aktuellsten Berichte gehen von Ende 2017 aus.


    ---------- 1. März 2017, 09:29 ----------

    elTorito schrieb:

    Oder ist der Post rein Informativer Natur?
    :thumbup:
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Ich war die Tage bei unserem Telefonanbieter (ein kleiner lokaler) und da erklärte mir die Beraterin, ich hätte ja noch einen alten Vertrag.
    Äh "alt" - naja. Die letzte Vertragsanpassung sei ja nun mal grad 4 Jahre her.
    Neinnein, alt im Sinne von ISDN.
    ;(
    Wieso ISDN = alt.
    Tja, bis Ende 2017 würden alle Telekommunkationsanschlüsse auf AII IP, also eine Art Voice over IP umgestellt und die alten stumpf abgeschaltet.
    Nu hab ich mal versucht, mich ein wenig schlau zu machen. Fürs I-Net ändernt sich nichts. In der Haus-/Büroinstallation entfallen NTBA (Netzabschluß) und Splitter (Trennung Tel.-I-Net).
    Fürs Telefon heisst das je nach Art der Installation neue Zentralen bis "Alles neu".
    Insbesondere wer noch rein analoge Telefontechnik nutzt (ältere Menschen ohne I-Net-Anschluß) hat maö richtig verloren.

    Ein weiterer Haken. Analoge Telefone und ISDN-Geräte konnten bei Stromausfall genutzt werden, da diese aus dem Netz der Telekom mit Strom versorgt wurden.
    Das entfällt. Wenn Strom weg, dann geht nur das mobile (bis der Akku leer ist).
    Oder man hängt die TK Anlage an eine USV. :eek:

    Für mich heisst das schon mal ne Menge stricken.
    Akut habe ich drei Analoggeräte (2* Tel. einmal Fax) zwei ISDN (einmal Schnur, einmal drahtlos) in Betrieb. Eine AII IP Anlage, die das verarbeiten kann, hab ich z.B. noch nicht gefunden. Zum Glück ist mein Schwager in der Branche tätig, mal sehen, was der so auftun kann.

    Ach ja - es wäre schon, wenn diesmal OT in anderen Strängen bliebe, denn ich denke, hier ist ne Menge Sprengstoff für (fast) alle User drin und das muss nicht in blabla untergehen. DANKE
    Für alte analoge Telefone simuliert das All-IP-Netz den analogen Anschluss, die alten Geräte können bei reinen Telefonanschlüssen ohne Internet weiter genutzt werden. Sogar für die alten Wählscheibentelefone wird in digitalen Vermittlungsstellen immer noch das Impulswahlverfahren simuliert, sodass diese weiterbetrieben werden können.

    Die ISDN-Technik hingegen läuft aus - es ist zu teuer, parallel zwei Technologien zu betreiben. Die Konkurrenten der Telekom haben schon vor vielen Jahren auf All-IP umgestellt. Ich habe damals meine alten ISDN-Geräte einfach an die Fritz Box gehängt und mittlerweile aussortiert. Aber nicht jede Fritz Box unterstützt ISDN.

    Die Stromversorgung aus dem Netz der Telekom bei Stromausfall wird zwar gerne als Vorteil der analogen Technik genannt, ist bei näherem Hinsehen aber gar keiner. Erstens ist das eine 50Volt-Versorgung nur für Telefone und ISDN-NTBA. Router und DECT-Telefonbasis können darüber nicht regulär versorgt werden. Der typische Anschluss ist somit trotzdem tot, wenn im Haus ein Stromausfall ist. Zweitens garantieren die Technischen Richtlinien der damaligen Deutschen Bundespost ausdrücklich keine 99-Prozent-Stromversorgung. Das System ist niemals als USV für den Privatnutzer konzipiert worden! Und spätestens wenn Bastler anfangen, bei einem Stromausfall Strom für ihre Router und PC aus dem TelAs zu ziehen, geht das System durch die hohe Last sowieso in die Knie.

    Alle Hersteller von Alarmanlagen, Aufzugfernsteuerungen und von technisch guten (!) Seniorennotrufen (es ist auch noch eine Menge Mist auf dem Markt) haben deshalb für den Stromausfall längst aus Sicherheitsgründen auf lokale USV, bzw. ein zusätzliches Backup per GSM/LTE umgestellt. Unter anderem, weil sich in Einbrecherkreisen herumgesprochen hat, dass man alte Alarmanlagen leicht sabotieren kann, indem man einfach den Verteilerkasten (heute DSLAM) in der Straße zerstört. Was in der Vergangenheit auch regelmäßig vor Einbrüchen gemacht wurde.
  • LoSteinke schrieb:

    Der typische Anschluss ist somit trotzdem tot, wenn im Haus ein Stromausfall ist.
    Äh - NÖ. Nur dann, wenn man sich keine Gedanken über Dinge wie Stromausfall macht und rein auf tragbare Geräte setzt.
    Wer dazu parallel schnurgebundene Geräte nutzt, hat genau diesen Vorteil (ausser, die Unterverteilung der TK hängt auf dem selben ausgefallenen Trafo ;( )
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    LoSteinke schrieb:

    Der typische Anschluss ist somit trotzdem tot, wenn im Haus ein Stromausfall ist.
    Äh - NÖ. Nur dann, wenn man sich keine Gedanken über Dinge wie Stromausfall macht und rein auf tragbare Geräte setzt.Wer dazu parallel schnurgebundene Geräte nutzt, hat genau diesen Vorteil (ausser, die Unterverteilung der TK hängt auf dem selben ausgefallenen Trafo ;( )
    Wie gesagt: Der Netzstrom ist ausdrücklich nicht als USV konzipiert und es gibt ganz bewusst keine Garantie, dass Du bei lokalem Stromausfall Telefonstrom bekommst. Es gibt heute bessere Methoden, seine Erreichbarkeit zu sichern.
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    zwei ISDN (einmal Schnur, einmal drahtlos) in Betrieb
    Da du DECT warscheinlich schon nutzt, kommt es auf das ein DECT Telefon auch nicht mehr an.
    Von der Telekom werden als erstes die Kombianschlüsse umgeschaltet Tel+DSL. Die einen reinen Tel. Anschluss haben, ohne DSL, haben noch eine Schonfrist bis ca. Ende 2018 wobei es auch dort Anschlüsse gibt die sich aus technischen Gründen nicht umstellen lassen. Bei Anlagenanschlüssen und Multiplexanschlüssen könnte es sogar noch 1 Jahr länger dauern. Das war die Aussagen von unseren Telekombetreuer.
  • flehmann schrieb:

    Da du DECT warscheinlich schon nutzt, kommt es auf das ein DECT Telefon auch nicht mehr an

    PeterB schrieb:

    da ist die Belastung durch Funkwellen von Außen wahrscheinlich grösser.
    Das klingt wie Argumente der Atomlobby, als die ersten Proteste gegen Atomkraft aufkamen.
    In der Natur ist doch auch Radioaktivität, was soll die Aufregung.

    Ja, in der Natur ist Radioaktivität und ellektmagn Strahlung. Aber ich ersetze eben nicht X durch Y, sondern es ist X+Y+z+....

    Meinen dicksten Brummschädel aller Zeiten hab ich gehabt, als ich zu faul war mein (nicht Dect) tragbares Telefon noch wegzuräumen und es auf dem Nachtschrank hab übernachten lassen.
    Ne Flasche FuselWodka mit 5 Hansapils nachgespült ist nix dagegen (vermutlich, ich trinke weder Wodka noch Aldis Rache)
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
  • Da Du geschrieben hast "kleiner, lokaler TK-Anbieter" solltest Du nachfragen, ob die T.38 (fürs Fax) unterstützen. Ohne führt das nach meiner Erfahrung häufig zu Übertragungsfehlern.

    Die Box von Fischers Sohn, der frische Fische fängt kann das, ob das auch mit extern angeschlossenen Faxgeräten funktioniert, habe ich mangels Faxgerät nie getestet. Mit der internen Faxfunktion der Box läuft das sehr stabil.
  • Wenn du so empfindlich bist, müsstes das andere Schnurlose auch abschaffen. Aber es gibt ja zum Glück noch andere Anlagen z.B. Auerswood die 3000 und 4000 Serie.

    Dann könnte dein altes Fax eventuell auch noch Probleme machen. Manche kommen mit dem T.38 Protokoll nicht zurecht. Das solltes auch noch im Hintrkopf haben.
  • flehmann schrieb:

    Such mal nach 'max' und 7490
    War auch mein Gedanke.

    Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Ein weiterer Haken. Analoge Telefone und ISDN-Geräte konnten bei Stromausfall genutzt werden, da diese aus dem Netz der Telekom mit Strom versorgt wurden.
    Das entfällt. Wenn Strom weg, dann geht nur das mobile (bis der Akku leer ist).

    Diese Art von Notbetrieb entfällt zukünftig. Wenn ich mal die letzten 20 Jahre zurück denke, da habe ich das auch nie benötigt. Ist also kein Beinbruch.

    Überlege mal, welche Endgeräte Du wirklich benötigst. Zuhause habe ich die ISDN Anlage komplett stillgelegt, es hängt noch ein einzelner analoger Apparat direkt am Router, der Rest läuft über DECT. Ich habe auch mein smartphone über WLAN mit dem Router verbunden, und kann damit telefonieren. Vorteil, ich muss nicht immer durch die Wohnung rennen und irgendein DECT Mobilteil suchen, smartphone habe ich meist griffbereit. ;)
    Fax-Anschluss wird schon seit Ewigkeiten in den Betrieb geroutet, zuhause brauche ich kein Fax.

    Im Betrieb war es ein bisschen komplizierter. Zuerst wollte ich einen Router mit S0 einsetzen, und meine Anlage darüber anbinden. Dann habe ich mich doch für eine 7362 entschlossen, also ohne S0. Hintergrund war, dass ich an sich der einzige war, der überhaupt noch das drahtgebundene Telefon genutzt hat. An sich lief fast alles über DECT Mobilteile. Bei Messungen in einer Kabine bleiben drahtlose Geräte sowieso draußen, und obwohl ich in einer Kabine einen analogen Apparat habe, wurde der in den letzten Jahren nie genutzt. Für mich war dann klar, ISDN brauche ich im Betrieb nicht mehr, ich kann alles problemlos ersetzen.

    Aktuell habe ich noch den FAX-Server am a/b Anschluss des Routers hängen, aber den werde ich in absehbarer Zeit auch entsorgen. Bis auf ein paar Faxe mit Werbung läuft da so gut wie gar nichts mehr.

    Deswegen, überlege mal, was Du wirklich brauchst, und dann vielleicht ein neues Konzept erstellen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du in Zukunft auf Deine interne ISDN Infrastruktur verzichten kannst. Hätte ich zuerst auch nicht gedacht, und deswegen habe ich vor 5 Jahren erst einmal einen einzelnen Anschluss umgestellt, und dann getestet, aber zwischenzeitlich läuft alles stabil, und an die kleinen Nachteile gewöhnt man sich.
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Tja, bis Ende 2017 würden alle Telekommunkationsanschlüsse auf AII IP, also eine Art Voice over IP umgestellt und die alten stumpf abgeschaltet.

    Nu hab ich mal versucht, mich ein wenig schlau zu machen. Fürs I-Net ändernt sich nichts. In der Haus-/Büroinstallation entfallen NTBA (Netzabschluß) und Splitter (Trennung Tel.-I-Net).
    Fürs Telefon heisst das je nach Art der Installation neue Zentralen bis "Alles neu".
    Insbesondere wer noch rein analoge Telefontechnik nutzt (ältere Menschen ohne I-Net-Anschluß) hat maö richtig verloren.
    Private Nutzer (also keine Firmenkunden mit Primuxer) sind nur betroffen wenn sie Telefon und DSL haben. Für Oma Liese mit ihrem analogen Telefon ändert sich nichts. Das regelt der Provider in der Vermittlungsstelle selbst.

    Früher gab es in der Vermittlungsstelle getrennte Technik für IP/Internet und für analog / ISDN. Beide Signale wurden zusammen mit einem Muxer auf die Leitung zum Kunden geschaltet (so gesehen das Gegenstück zum Splitter). Zuhause hat man den Splitter der analog/ISDN und DSL Frequenzen wieder trennt.

    Die getrennt geführte Technik (Internet/Telefon) gibt es aber heute nicht mehr. Heute wird beides über das IP Netz geroutet. In der Vst. kommt also nur noch IP an, dann gibt es Hardware die analoge Ports ausgeben wo die Kundenrufnummer programmiert ist, und Ports für DSL. Ein Muxer schaltet beides auf die Leitung zum Kunden. Beim Kunden trennt der Splitter das analog / DSL wieder auf.
    DAS will der Provider nun entfernen. Für Kunden die Internet / Telefon nutzen wird nur das das DSL durchgeschaltet, die Rufnummer ist dann eine VOIP Nummer die im Router vom KD wieder aufgegriffen wird. Somit fällt die analoge Karte / Muxer in der Vst weg und der Splitter beim Kunden. Die analoge Karte in der Vst muss nicht programmiert werden, ein extra Port wird nicht benötigt. Handling alles viel einfacher für den Provider. Technisch gesehen kann ich meine VOIP Rufnummer die ich hier nutze ebenfalls an einem anderen Anschluß nutzen. Probiert habe ich dies noch nicht, sollte aber genauso gehen. Technisch gesehen ist es eine Rufnummer die über Passwort / Benutzer aufgegriffen wird.

    Für Oma Liese mit ihrem Standallone analog setzt die Telekom in der Vst einfach einen IP/analog Port ein und schaltet das Signal einfach auf die Leitung.

    flehmann schrieb:

    Ralf Dühlmeyer schrieb:

    zwei ISDN (einmal Schnur, einmal drahtlos) in Betrieb
    Von der Telekom werden als erstes die Kombianschlüsse umgeschaltet Tel+DSL. Die einen reinen Tel. Anschluss haben, ohne DSL, haben noch eine Schonfrist bis ca. Ende 2018 wobei es auch dort Anschlüsse gibt die sich aus technischen Gründen nicht umstellen lassen. Bei Anlagenanschlüssen und Multiplexanschlüssen könnte es sogar noch 1 Jahr länger dauern. Das war die Aussagen von unseren Telekombetreuer.
    Siehe oben, bei reinen analogen Anschlüssen ändert sich privat zu Hause nichts. Das bleibt alles beim alten, das analoge Telefon hängt dort normal in der Dose, fertig. Bei ISDN Mehrgeräteanschluss (ohne DSL) bin ich mir da nicht so sicher, könnte aber genauso laufen.

    R.B. schrieb:

    flehmann schrieb:

    Such mal nach 'max' und 7490
    Fax-Anschluss wird schon seit Ewigkeiten in den Betrieb geroutet, zuhause brauche ich kein Fax.
    Im Betrieb war es ein bisschen komplizierter. Zuerst wollte ich einen Router mit S0 einsetzen, und meine Anlage darüber anbinden. Dann habe ich mich doch für eine 7362 entschlossen, also ohne S0.

    Aktuell habe ich noch den FAX-Server am a/b Anschluss des Routers hängen, aber den werde ich in absehbarer Zeit auch entsorgen. Bis auf ein paar Faxe mit Werbung läuft da so gut wie gar nichts mehr.
    Warum nutzt du für Fax nicht den integrierten Faxempfang in der Frizbox. Dann wird dir einfach eine Mail geschickt wenn eines eingeht oder auf einem Netzlaufwerk abgelegt. Rausfaxen ist genauso über die Oberfläche oder eine App/Programm möglich. Unter Telefoniegeräte kannst du ein 'virtuelles Faxgerät' anlegen.

    Gruss
    Christian

    Habe mir für meinen neuen VDSL50 jetzt auch wieder eine Fritz 7362 geholt.
  • Kater432 schrieb:

    Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Tja, bis Ende 2017 würden alle Telekommunkationsanschlüsse auf AII IP, also eine Art Voice over IP umgestellt und die alten stumpf abgeschaltet.

    Nu hab ich mal versucht, mich ein wenig schlau zu machen. Fürs I-Net ändernt sich nichts. In der Haus-/Büroinstallation entfallen NTBA (Netzabschluß) und Splitter (Trennung Tel.-I-Net).
    Fürs Telefon heisst das je nach Art der Installation neue Zentralen bis "Alles neu".
    Insbesondere wer noch rein analoge Telefontechnik nutzt (ältere Menschen ohne I-Net-Anschluß) hat maö richtig verloren.

    R.B. schrieb:

    flehmann schrieb:

    Such mal nach 'max' und 7490
    Fax-Anschluss wird schon seit Ewigkeiten in den Betrieb geroutet, zuhause brauche ich kein Fax.Im Betrieb war es ein bisschen komplizierter. Zuerst wollte ich einen Router mit S0 einsetzen, und meine Anlage darüber anbinden. Dann habe ich mich doch für eine 7362 entschlossen, also ohne S0.

    Aktuell habe ich noch den FAX-Server am a/b Anschluss des Routers hängen, aber den werde ich in absehbarer Zeit auch entsorgen. Bis auf ein paar Faxe mit Werbung läuft da so gut wie gar nichts mehr.
    Warum nutzt du für Fax nicht den integrierten Faxempfang in der Frizbox. Dann wird dir einfach eine Mail geschickt wenn eines eingeht oder auf einem Netzlaufwerk abgelegt. Rausfaxen ist genauso über die Oberfläche oder eine App/Programm möglich. Unter Telefoniegeräte kannst du ein 'virtuelles Faxgerät' anlegen.

    Ja ich weiß, habe ich mir schon angeschaut, und auch schon getestet. Aber wie gesagt, Fax spielt bei mir im Betrieb keine Rolle mehr. Das Modem am Server in den Router zu stecken war die einfachste Lösung, damit das Teil schnell wieder in Betrieb gehen konnte. Zwischenzeitlich bin ich der Meinung, dass ich das nicht mehr brauche. Der Fax-Server schläft und das Multifunktionsgerät ist mit anderen Dingen beschäftigt.

    Manchmal denkt man zu verbohrt und hält unnötigerweise an altem Kram fest. Viel besser ist, den Markt zu beobachten, und sobald die Entwicklung so weit fortgeschritten ist, dass man sinnvoll umsteigen kann, dann umsteigen. Ich habe mein erstes IP Telefon vor etwa 20 Jahren getestet. Keine Ahnung ob das Teil jemals in den Verkauf ging. Das Teil hat funktioniert, aber wenn ich ehrlich sein soll, dann hätte ich deswegen niemals umgestellt. zwischenzeitlich hat sich aber viel geändert.

    Wenn ich ehrlich sein soll, dann habe ich auch keine Lust mehr mich Tag und Nacht mit dem Router zu beschäftigen. Ich betreibe auch ein paar DECT 200 am Router zum Spielen, sind auch ganz nett, wenn auch mit Schwächen behaftet (beispielsweise die unsinnige Temperaturmessung).


    Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Äh - NEIN!

    Ich hab auch kein W-Lan dauerhaft an. (allerdings nicht nur wegen der Funkerei). Deswegen will ich kein DECT. Das ist dauerhaft im Funkmodus, auch wenn gar nix los ist.

    Wegen der Funkerei würde ich mir auch keine Gedanken machen. Die HF Belastung ist minimal, und neuere Geräte senden mit weniger Energie als Dein PC an Störstrahlung (halt über einen weiten Frequenzbereich verteilt) erzeugt. Im Vergleich zu früher gibt es Leistungsregelung usw.

    Im Betrieb mit max. Sendeleistung von 250mW wäre eine theoretische Feldstärke um die 3V/m in 1m Abstand möglich, praktisch liegt sie deutlich niedriger (< 1V/m), und das auch nur für die kurze Zeit während ein frame verschickt wird. Wird die Leistungsregelung aktiv, oder gar das Abschalten des Senders im standy-by, dann tut sich da gar nichts mehr.
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:

    Beim W-Lan schrieb ich ja, dass es nicht nur um die Strahlung geht. Lan ohne W ist halt sicherer, vor allem für solche PC DAUs wie mich.

    Ist OK, Risiken die man nicht einschätzen kann, sollte man so gut wie möglich vermeiden. mein WLAN war früher auch zeitweise abgeschaltet, aber heute sind so viele Dinge in Betrieb, dass ich das nicht mehr machen kann. ich kann meinen Kameras beispielsweise nicht befehlen, nur tagsüber aufzuzeichnen und mich zu informieren, wenn sie gleichzeitig darauf achten sollen, wer hier um die Hütte schleicht.
    Das Problem ist, dass mit der Zeit immer mehr und mehr Kram hinzu kommt, und de Router wird quasi zur Schaltzentrale für alles.


    ---------- 1. März 2017, 14:44 ----------

    Baumal schrieb:



    aber weshalb sollte ich nicht damit arbeiten, was die letzten
    15 jahre funktioniert hat? :D
    Warum nicht am Zeichenbrett zeichnen? hat doch auch über viele Jahrzehnte funktioniert.

    Es lohnt nicht mehrere Netze parallel zu betreiben, das will doch keiner bezahlen. Ich sehe den Wegfall von ISDN & Co. auch kritisch, aber letztendlich bleibt einem nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Der Grund warum ich das kritisch sehe, früher hatte die "Post" ihr verhältnismäßig überschaubares Netz unter Kontrolle, heute kann das kein Mensch mehr kontrollieren. Die globale Vernetzung hat ein Niveau erreicht das erschreckend ist.

    Trotzdem, wir müssen uns anpassen und das Beste daraus machen. Da ich nicht bereit bin das ISDN Netz der Telekom alleine zu bezahlen, bin ich halt auch auf IP Telefonie umgestiegen. ;)
  • Baumal schrieb:

    ein ISDN telefon neu zu kaufen, ist manchmal
    richtig schwer... =O

    aber weshalb sollte ich nicht damit arbeiten, was die letzten
    15 jahre funktioniert hat? :D
    Neben der aus Provider-Sicht wirtschaftlichen Unsinnigkeit zwei Netze parallel zu betreiben, spricht gegen ISDN auch, dass die großen Hardware-Hersteller mittlerweile keine ISDN-Technik mehr liefern. Man kann die Technik in den Vermittlungsstellen somit bald nicht mehr reparieren, wenn es Ausfälle gibt und die Einbaukarten ausgehen. Für Dich als Endkunde wird es zwar noch lange gebrauchte Ersatzteile in der Bucht geben, aber die Technik wird eben nicht mehr weiterentwickelt. Wenn man Spaß daran hat, kann man sich natürlich selbst was zusammenlöten und programmieren auf Arduino-Basis, aber wenn man ISDN nur geschäftlich als Werkzeug für den Kundenverkehr nutzt, sollte man irgendwann vom toten auf ein lebendes Pferd umsteigen.
  • Ralf Dühlmeyer schrieb:


    Akut habe ich drei Analoggeräte (2* Tel. einmal Fax) zwei ISDN (einmal Schnur, einmal drahtlos) in Betrieb.

    - Was vielleicht noch interessant wäre, wie sind diese Endgeräte räumlich verteilt?
    - Vorhandene Verkabelung?
    - Hast Du die Analoggeräte an einer Telefonanlage (am S0) hängen? oder einfache Adapter? oder gar mehrere an einem Anschluss (früher Awado genannt)?
    - Hängen die beiden ISDN direkt am S0, also gleich hinter dem NTBA, oder an einem internen S0 (hinter einer Anlage)?
    - Verwendest Du ein "normales" analoges Faxgerät? oder ein Modell das bereits über Schnittstellen (Ethernet o.ä.) verfügt?

    Überlege mal, welche Endgeräte bei Dir wie genutzt werden, beispielsweise Parallelbetrieb erforderlich, und welche Endgeräte nur so vor sich hin vegetieren und verstauben. Bei gewachsenen Strukturen kommt irgendwann der Punkt, da ist es besser man räumt wieder einmal richtig auf, und hat dann lange seine Ruhe.
  • Also
    So (genaue Verdrahtung müsste ich nachsehen)
    1* ISDN Schnurgerät (büro) (auf jeden Fall direkt am Splitter/NTBA)
    1* ISDN tragbar (anderer Raum, andere Dose)
    1* Anschluß Auerhahn Analoganlage (Büro)
    Daran
    1 * Fax (Büro)
    1* Analog Schnurtelefon Wohnraum (falls mal wieder "irgendwer" das Handgerät vergraben hat) häufige Nutzung gerade auch durch die Kinder
    1* Analog Schlafzimmer - selten benutzt, dann aber wichtig - und sei es nur, um nicht durch Haus tappern zu müssen, weil irgendein Idiot nachts um 03:00 Frau Phillippi sprechen will.


    ---------- 1. März 2017, 15:27 ----------

    Ach ja - ggf noch TV über I-Net - aber da muss ich mich erstmal aufschlauen über Kosten usw.
    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen