Dunkle Ecke bei Bedarf kurzzfristig ausleuchten

    • Dunkle Ecke bei Bedarf kurzzfristig ausleuchten

      Hallo, mit folgendem Anliegen:

      Habe hinter meiner Garage eine ziemliche dunkle Ecke, bedingt durch eine große Fichte, die das Straßenlaternenlicht wegnimmt.
      Kabellage ist sogar schon vorbereitet, muss bloß noch eine Lampe (ggf. via Bewegungsmelder) hin.
      Hab da schonmal geschaut, werde allerdings nicht aus allen Lampen schlau.
      Oft findet man nur noch LED-Lampen, wo dann im Kleingedruckten steht, dass das Leuchtmittel nicht austauschbar ist.
      Sowas verweigere ich zu kaufen, Elektroschrott gibts schon genug.
      Mir würde, mal ganz vereinfacht gesagt, ne 25W Glühlampe genügen, aber halt als Lampe, wo man auch das Leuchtmittel (25W Glühlampe) austauschen kann, Schönheit & Design spielt absolut keinen Walzer.
      Ist quasi nen recht kleiner, aber dafür sehr dunkler bereich, den ich ausleuchten möchte, 25W müssten da mehr als dicke ausreichen.
      Falls da jemand nen Tipp hätte, würde mich freuen, gerne auch via PN.
      lg trekkie


      ---------- 28. Februar 2017, 23:23 ----------

      Nachtrag: ich glaube selbst 15 Watt würden schon genügen, wiegesagt der auszuleuchtende Bereich ist sehr dunkel,
      dafür aber auch sehr klein (räumlich).
      ---
      It's not the hammer, it is the way you hit.
    • trekkie schrieb:


      Oft findet man nur noch LED-Lampen, wo dann im Kleingedruckten steht, dass das Leuchtmittel nicht austauschbar ist.
      Sowas verweigere ich zu kaufen, Elektroschrott gibts schon genug.

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      Mir würde, mal ganz vereinfacht gesagt, ne 25W Glühlampe genügen, aber halt als Lampe, wo man auch das Leuchtmittel (25W Glühlampe) austauschen kann, Schönheit & Design spielt absolut keinen Walzer.
      Ist quasi nen recht kleiner, aber dafür sehr dunkler bereich, den ich ausleuchten möchte, 25W müssten da mehr als dicke ausreichen.
      ...
      Nachtrag: ich glaube selbst 15 Watt würden schon genügen, wiegesagt der auszuleuchtende Bereich ist sehr dunkel,
      dafür aber auch sehr klein (räumlich).
      Watt bezieht sich auf die aufgenomme Leistung der Leuchte oder des Leuchtmittels. Sagt im Zeitalter der LED nichts mehr ueber die Helligkeit aus. 15W Gluehlampe reicht fuer den Kuehlschrank. 15W LED Strassenleuchte fuer die gesamte Hofeinfahrt. Das Stichwort sind hier die lumen (Leuchtenlichtstrom).

      Austauschbare LED-Module gibt es ebenfalls. Standard dafuer nennt sich Zhaga. Ob man das fuer die geringen zu erwartenden Betriebsdauer braucht?

      Fuer den Anwendungsfall sollte ein kleiner Strahler, max. 10W/700lm mit BWM schon voellig ausreichend sein.
    • trekkie schrieb:


      Oft findet man nur noch LED-Lampen, wo dann im Kleingedruckten steht, dass das Leuchtmittel nicht austauschbar ist.
      Sowas verweigere ich zu kaufen, Elektroschrott gibts schon genug.
      LED sind prinzipiell robust, insbesondere auch gegen häufiges ein- und ausschalten. Sie gehen allerdings schnell kaputt, wenn die Kühlung nicht funktioniert. Da kann es durchaus sein, dass Du bei einer schlecht konstruierten Leuchte mit austauschbarem Leuchtmittel die Retrofit-LED häufig mal ersetzen musst, während eine fest verbaute LED eine so gute Hitzeableitung haben kann, dass sie 40 Jahre lang hält und so am Ende weniger Elektroschrott produziert.
    • Ich finde das schon OK, das Du keinen unnötigen Elektroschrott fabrizieren möchtest , aber wenn so ein LED Strahler mit Bewegungsmelder ca 20.000 Std Leuchtdauer haben sollte (?) , dann ist das Imho doch auch nachhaltig , ich bin mir sicher , das Du bis dahin viele Glühlampen gewechselt hast .
      Oder halt wie RB bereits schrieb : Lampe mit E27 Fassung und externer BWM ! Aber wer garantiert Dir das das länger hält ?
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • trekkie schrieb:

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      Oft findet man nur noch LED-Lampen, wo dann im Kleingedruckten steht, dass das Leuchtmittel nicht austauschbar ist.
      Sowas verweigere ich zu kaufen, Elektroschrott gibts schon genug.
      Mir würde, mal ganz vereinfacht gesagt, ne 25W Glühlampe genügen, ...
      Du suchst also eine Leuchte, bei der man die Lampe wechseln kann.
      wie weiter oben schon geschrieben, bist Du damit auf bestem Wege, über die Lebenszeit der Leuchte mehr Schrott zu produzieren, als mit einer reinen LED-Leuchte.
      Die Technik ist inzwischen so ausgereift, das die Dinger entweder in den ersten 3 Monaten kaputtgehen oder ewig halten.

      Ich habe in den letzten 2 Jahren bestimmt 50 reine LED-Außenleuchten anbauen lassen. Davon ist eine Einzige ausgefallen, weil die Leiterplatte einen Kurzschluss produzierte.
      Da die LED direkt auf die Platine aufgebracht sind, ist auch eine völlig neue flache Formgebung möglich, die bei Retrofit nicht geht.. Von der genau auf die Bauart bezogenen Kühlung hat LoSteinke bereits geschrieben.
      Du tust also Dir und der Umwelt nichts Gutes, wenn Du auf Deiner E 27 Fassung beharrst.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Ich würde mich nicht auf Lebensdauerangaben verlassen, oft geben die Hersteller einfach die theoretische Lebensdauer der LED an, was aber nicht bedeutet, dass das Leuchtmittel/Modul oder die komplette Leuchte die gleiche Lebensdauer erreicht. Ich habe schon eine Menge LED Leuchtmittel nach einigen hundert Stunden entsorgt. Das ist halt ein Glücksspiel.

      Wenn Optik keine Rolle spielt, und der Platz "klein" ist (was ist klein?), dann würde ich im nächsten Baumarkt nach der billigsten (Außen)Leuchte mit E27 / E14 schauen die ich finden kann. Evtl. kriegt man auch ein Schnäppchen mit integriertem BWM und Helligkeitssensor. Die Leuchten selbst kriegt man kaum kaputt, da gibt es auch nichts was wirklich kaputt gehen könnte. Beim Leuchtmittel kann man Glück oder auch Pech haben, das weiß niemand. Wird die Leuchte eher selten genutzt, dann spielt es auch keine Rolle ob da nun eine 5W LED oder eine 15W oder 25W Glühbirne verwendet wird. Auf´s Jahr gesehen "verbraucht" der BWM wohl mehr Strom als die Glühbirne.

      Ich würde hier die gleichen Kriterien anlegen wie bei einer Leuchte für einen Kellerraum, den ich nur alle Schaltjahre betrete. Leistung/Helligkeit und Lebensdauer spielen da eine untergeordnete Rolle.

      Zum Bewegungsmelder, hier sollte man entscheiden, ob man sich dieses feature gönnt. Ein typ,. Bewegungsmelder hat eine el. Leistungsaufnahme um die 1W (Bitte im Datenblatt nachschauen), das bedeutet, ist dieser das ganze Jahr über in "Betrieb", dann gönnt sich allein schon die Elektronik 8760Wh oder 8,76kWh pro Jahr (ca. 2,20 € pro Jahr). Damit könnte ich eine normale 15W Glühlampe 584h betreiben, eine 5W LED schon 1.752h. Für eine Leuchte die nur alle Schaltjahre genutzt wird, ist es meist wirtschaftlicher einfache Schalter vorzusehen.

      Wenn die Zuleitung bereits liegt, evtl. auch schon Schalter vorhanden sind, dann ist das Thema für 20,- € und 15 Minuten Arbeit gegessen. Leuchtmittel in Form von Glühbirnen kosten ein paar Cent, wenn man die bei selten genutzen Leuchten alle x Schaltjahre mal austauschen muss, dann ist das kein Beinbruch. Ich habe im letzten Jahr eine 40W Glühbirne getauscht, die war 20 Jahre in Betrieb.
    • R.B. schrieb:



      Zum Bewegungsmelder, hier sollte man entscheiden, ob man sich dieses feature gönnt. Ein typ,. Bewegungsmelder hat eine el. Leistungsaufnahme um die 1W (Bitte im Datenblatt nachschauen), das bedeutet, ist dieser das ganze Jahr über in "Betrieb", dann gönnt sich allein schon die Elektronik 8760Wh oder 8,76kWh pro Jahr (ca. 2,20 € pro Jahr). Damit könnte ich eine normale 15W Glühlampe 584h betreiben, eine 5W LED schon 1.752h. Für eine Leuchte die nur alle Schaltjahre genutzt wird, ist es meist wirtschaftlicher einfache Schalter vorzusehen.
      Rechne ich folgendes richtig 500W Strahler mit Bewegungsmelder, angenommen der Strahler leuchtet 2 Std die Nacht, wären das 1 kWh /Nacht, plus 1 kWh für den Bewegungsmelder , wären das 2 kWH/Nacht, ca. 760 kWh /Jahr ???
    • elTorito schrieb:

      R.B. schrieb:

      Zum Bewegungsmelder, hier sollte man entscheiden, ob man sich dieses feature gönnt. Ein typ,. Bewegungsmelder hat eine el. Leistungsaufnahme um die 1W (Bitte im Datenblatt nachschauen), das bedeutet, ist dieser das ganze Jahr über in "Betrieb", dann gönnt sich allein schon die Elektronik 8760Wh oder 8,76kWh pro Jahr (ca. 2,20 € pro Jahr). Damit könnte ich eine normale 15W Glühlampe 584h betreiben, eine 5W LED schon 1.752h. Für eine Leuchte die nur alle Schaltjahre genutzt wird, ist es meist wirtschaftlicher einfache Schalter vorzusehen.
      Rechne ich folgendes richtig 500W Strahler mit Bewegungsmelder, angenommen der Strahler leuchtet 2 Std die Nacht, wären das 1 kWh /Nacht, plus 1 kWh für den Bewegungsmelder , wären das 2 kWH/Nacht, ca. 760 kWh /Jahr ???
      Ich leuchte unsere Terrasse mit einem günstigen 100W-LED-Strahler mit Bewegungsmelder aus. Eine LED mit 100W macht im halben Garten die Nacht zum Tag. Mit einem 500W-Strahler würde ich der Flutlichtanlage des naheliegenden Fußballplatzes Konkurrenz machen und in weitem Umkreis Fauna und Flora aus dem Nachtschlaf reißen. Halte ich für überdimensioniert.
    • elTorito schrieb:

      R.B. schrieb:

      Zum Bewegungsmelder, hier sollte man entscheiden, ob man sich dieses feature gönnt. Ein typ,. Bewegungsmelder hat eine el. Leistungsaufnahme um die 1W (Bitte im Datenblatt nachschauen), das bedeutet, ist dieser das ganze Jahr über in "Betrieb", dann gönnt sich allein schon die Elektronik 8760Wh oder 8,76kWh pro Jahr (ca. 2,20 € pro Jahr). Damit könnte ich eine normale 15W Glühlampe 584h betreiben, eine 5W LED schon 1.752h. Für eine Leuchte die nur alle Schaltjahre genutzt wird, ist es meist wirtschaftlicher einfache Schalter vorzusehen.
      Rechne ich folgendes richtig

      nein. Was der bewegungsmelder "kostet", hat Ralf bereits richtig vorgerechnet.
    • elTorito schrieb:

      R.B. schrieb:

      Zum Bewegungsmelder, hier sollte man entscheiden, ob man sich dieses feature gönnt. Ein typ,. Bewegungsmelder hat eine el. Leistungsaufnahme um die 1W (Bitte im Datenblatt nachschauen), das bedeutet, ist dieser das ganze Jahr über in "Betrieb", dann gönnt sich allein schon die Elektronik 8760Wh oder 8,76kWh pro Jahr (ca. 2,20 € pro Jahr). Damit könnte ich eine normale 15W Glühlampe 584h betreiben, eine 5W LED schon 1.752h. Für eine Leuchte die nur alle Schaltjahre genutzt wird, ist es meist wirtschaftlicher einfache Schalter vorzusehen.
      Rechne ich folgendes richtig 500W Strahler mit Bewegungsmelder, angenommen der Strahler leuchtet 2 Std die Nacht, wären das 1 kWh /Nacht, plus 1 kWh für den Bewegungsmelder , wären das 2 kWH/Nacht, ca. 760 kWh /Jahr ???

      Der Strahler selbst verursacht in Deinem Beispiel 500W * 2h = 1.000Wh bzw. 1kWh. Der Bewegungsmelder hat eine Leistungsufnahme von 1W, wäre also pro Tag 24h in Betrieb, das macht 1W * 24h = 24Wh.
      Nach 24 Stunden hast Du also 1.000Wh + 24Wh, oder 1,024kWh mehr auf dem Zähler stehen (wobei die Zähler meist nur kWh und 2 Nachkommastellen anzeigen, in Deinem Fall also 1,02kWh).
    • vorsicht mit bewegungsmeldern und led!
      also eine ledlampe mit 3-5W und e27 fassung, könnte gar nicht gehen, da die last nicht zum schalten ausreicht.
      die einfachen leds bringen für nomale bewegungsmelder meist die last nicht.

      bewegungsmelder mit led in einem stück sind abgestimmt, auch wenn man das dann im bundel verschrotten muß.
      also bei der kombi von einzelkomponenten darauf achten daß der bewegungsmelder auch led mit wenigen W schalten kann.
      .... und plötzlich wird es teuer, dann ist der elektroschrott wieder eine alternative.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Ein wichtiger Punkt, wenn man noch einen BWM aus der Bastelkiste verwerten möchte. Früher hatten die BWM eine erforderliche Mindestlast um die 10W und mehr. Heutzutage sollte an sich 1W Standard sein, und auf die Leistungsaufnahme im stand-by sollte man auch achten, da gibt es Modelle die deutlich unter 0,5W liegen.

      Bastelarbeiten mit künstlicher Last etc. braucht´s an sich nicht mehr, besser gleich den richtigen BWM kaufen, oder halt ganz darauf verzichten falls möglich.
    • planfix schrieb:

      vorsicht mit bewegungsmeldern und led!
      also eine ledlampe mit 3-5W und e27 fassung, könnte gar nicht gehen, da die last nicht zum schalten ausreicht.
      die einfachen leds bringen für nomale bewegungsmelder meist die last nicht.
      Das Problem tritt bei sog. 2-Draht-Meldern auf, diese verfügen über keinen N-Leiter-Anschluss, hier schaltet ein Halbleiterelement durch. U.U. genuegt der Leckstrom dieses halbleiters schon, um die LED schwach leuchten zu lassen. Beim klassischen 3-Draht-Anschluss (L,N,L') liegt der Standbyverbrauch beim Melder um die 0,5W. Da flackert auch die LED nicht, da ein Kontakt geschalten wird. Lastunabhängig.
    • es gibt von einem bekannten elektrosystemhersteller einen komfortschalter mit integriertem bewegungsmelder, dieser ist nicht tauglich.

      daher hatten wir auf der baumesse bei diesem hersteller extra nachgefragt und eine unbefriedigende antwort erhalten.
      nachdem dann ein separater bwm eingesetzt wurde haben wir natürlich darauf geachtet, dass das geht. aber erst mal gab es eben eine fehlentscheidung.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Bitte entschuldigt, dass ich mich lange nicht mehr zum Thema gemeldet habe,
      in der vergangenen Woche sind paar unhschöne und ausserplanmässigen Sachen gekommen.
      @Baumal: die Sache mit der Taschenlampe händele ich genauso.
      Es ist nur so, es handelt sich bei mir um einen Neben-/Hintereingang, der aber im Laufe der Zeit als Haupteingang - von Freunden und Nachbarn - mutiert ist.
      Diese haben natürlich keine Taschenlampe mit dabei.

      Erst mal Danke für eure Antworten, das wollt ich nur fix loswerden,
      lg trekkie
      ---
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