Dachschräge/Decke dämmen - wie vorgehen

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    • Dachschräge/Decke dämmen - wie vorgehen

      Hallo Experten,

      weiter geht es mit der zukünftigen Planung zum Sanierung meines Hauses. Mit der Heizung im Keller bin ich ja jetzt im grünen - danke für die Hilfe.

      Jetzt geht es an das Dach, bzw. die Dachschräge im Wohnbereich und der Decke.

      Was soll passieren. In ca. 2 Jahren soll die Wohnung 1OG komplett umgebaut werden. Dazu bietet es sich an, alle Rigipswände zu entfernen und damit das Dach freizulegen um hier einen gescheiten Aufbau durchzuführen.

      Mein Dach kann der folgenden Grafik entnommen werden. Weiter habe ich Bilder der Eindeckung und aktuellen Dämmung.



      Der Boden soll als Kaltdach weiter genutzt werden. Ich sehe darin keinen Sinn bis in den Giebel zu Dämmen.

      Meine Dachpfannen wurden wohl in Rahmen einer ABM sorgfältig gegen Schnee und Regen verstrichen.


      In dem Kniestock bis zur Decke wurde folgende Dämmung eingebaut:



      Vom Dachboden aus gesehen in Richtung Kniestock:


      Meine Frage, wie könnte ein Zeitgemäßer Aufbau aussehen?
      Ist eine "Delta" Folie nötig, oder kann diese in ein paar weiteren Jahren bei der Neueindeckung angebracht werden. Reicht eine Dämmstärke von 200 oder sollte diese stärker sein?

      Danke für die Hilfe

      Gruß Nero
    • Hey,

      naja also DIY in dem ist das nicht. Ob ich eine Firma dafür beauftrage steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Wenn ich aber mit solchen in ein Gespräch gehe, möchte ich schon unabhängige Meinungen davor kennen.

      Statik spielt dabei keine Rolle, dass Dach ist ja schon vorhanden und eine Dämmung ist bereits vorhanden - Stand 1975. Diese soll und muss irgendwann modernisiert werden.

      Gruß
    • Was ist eine "Delta" Folie? Falls Du damit eine Unterspannbahn meinst, dann ist die eigentlich erforderlich. Das würde aber dazu führen, dass das Dach runter muss, von Innen geht da gar nix.

      Ich bin zwar nicht gewählt hier einen Aufbau zu planen aber man kann dir ja ein paar Punkte geben auf die du achten solltest:

      Die Dachsteine sollten auch nach Fertigstellung der Dämmung noch hinterlüftet sein - was man dann im Zuge einer Neueindeckung zur Vollsparrendämmung ertüchtigt. Die Neueindeckung sollte nicht alzu lange auf sich warten lassen um regensichernde Zusatzmaßnahmen erstellen zu können. Das Kaltbitumen als "Verstrich" wird bei der kleinsten Bewegung der Dachsteine abreißen und damit kann Wasser in die Konstruktion.

      Der Spitzboden sollte zwingend einen offenen Belag bekommen und es sollte für ausreichend Querzug und Abluft im First zu sorgen.

      Der Rest geht schon stark in die Planung einer definierten Bauteilschicht, das wird es hier aber nicht geben.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Eine Neueindeckung ist leider momentan nicht möglich.

      Das Kaltbitumen ist sowas von fest, da nach ein letzten Arbeiten am Schornstein zwei Ziegel gebrochen sind. Diese rauszubekommen war eine Qual. Aber wenn du sagst, dass dieses rissig werden kann, wird was dran sein. Es ist ja schon lange drin und sicher nicht mehr elastisch.

      Das mit der Hinterlüftung wird doch durch die Halbkreisöffung gewährt oder? Unterspannbahn ist das richtige - danke.

      Diese dient doch nur um die Feuchtigkeit von aussen von der Dämmung abzuhalten. Aber wenn eine solche zum jetzigen Zeitpunkt ein must have ist, kann diese ohne neues Dach angebracht werden?


      Kalle schrieb:

      Der Rest geht schon stark in die Planung
      Finde ich nicht, es geht in Richtung OpenSource Hilfe - oder?

      Gruß
    • Nerospeed schrieb:

      Das Kaltbitumen ist sowas von fest, da nach ein letzten Arbeiten am Schornstein zwei Ziegel gebrochen sind.
      Also sind nicht nur die Kanten verstrichen worden, sondern auch in der Überlappung? Naja, ist am Ende auch egal. Eine verlässliche Methode Wasser aus der Konstruktion zu halten ist das nicht.

      Nerospeed schrieb:

      Das mit der Hinterlüftung wird doch durch die Halbkreisöffung gewährt oder?
      Welche Halbkreisöffnung? Du brauchst Zuluft an der Traufe und Abluft am First - zusätzlich dazu sollten die Giebelflächen Querzug liefern.

      Nerospeed schrieb:

      Aber wenn eine solche zum jetzigen Zeitpunkt ein must have ist, kann diese ohne neues Dach angebracht werden?
      Das hatte ich eigentlich geschrieben ;) Von Innen geht in die Richtung gar nichts.

      Nerospeed schrieb:

      Finde ich nicht, es geht in Richtung OpenSource Hilfe - oder?
      Hilfe beantwortet auch immer konkrete Fragen, keine Allgemeinheiten ;)
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    • Hallo,

      wie viel Zeit soll denn zwischen OG Ausbau und Dachneueindeckung liegen? Wieviel Dämmung wäre denn möglich, zwischen den Sparren unterzubringen ( Balkenstärke ) ? Wenn nicht ein all zu großer Zeitraum zwischen OG Ausbau und Umdeckung liegen soll, würde ich die Balkenstärke voll ausdämmen, Raumseitig eine Dampfsperre und Luftdichtigkeitsebene realisieren und bei einer Umdeckung die fehlenden cm in Dämmung mit einer Holzfaserplatte zum erreichen des Wunsch - U-Wertes oben drauf packen ( max. erlaubte Firsthöhe beachten ). Die restlichen Punkte von Kalle sind natürlich auch noch zu beachten.
      Aber wie so oft, sind hier zu viele wenn`s und aber`s, soll heißen: Du kannst hier zwar Anhaltspunkte bekommen, aber ob die letztendlich auch bei deinem Gebäude vor Ort funktionieren, kann man, ohne das Dach gesehen zu haben, nicht sagen.

      Gruß Elopant
    • Kalle schrieb:

      Hilfe beantwortet auch immer konkrete Fragen, keine Allgemeinheiten
      Dann werde ich das beachten und anders aufbauen, für mich ich ist halt wichtig das ich nicht ohne Kenntnisse in Gespräche gehe.

      Wenn du und andere als "Fachleute" z.b. sagen - wie mit der Unterspannbahn von innen geht nix, mir aber die Firma XYZ sagt, kein Problem machen wir von innen und dann das und das, kann ich gegenargumentieren. Gleiches für weitere Ausführungen.

      In Summe ist das schon in groben eine Planung - wenn man die Punkte hintereinander betrachtet, aber sonst ist es doch schwer Hilfestellungen zu geben - oder?

      Kalle schrieb:

      Welche Halbkreisöffnung? Du brauchst Zuluft an der Traufe und Abluft am First - zusätzlich dazu sollten die Giebelflächen Querzug liefern.
      Auf dem Bild ist eine Öffnung zu sehen, direkt neben der Auflage auf der Lattung. Diese meinte ich.

      Und ja, auch die Überlappungen sind verstrichen - daher alles trocken aber wehe man muss da dran.

      Kalle schrieb:

      Das hatte ich eigentlich geschrieben Von Innen geht in die Richtung gar nichts.
      Ok, dann muss ich mir doch etwas anderes überlegen. Dämmen werde ich zum späteren Zeitpunkt - wie auch immer - müssen, eine Neueindeckung ist aktuell nicht möglich.

      Klar, die Ziegel kosten im schnitt ca. 1300, nur dabei bleibt es ja nicht. Die Firma möchte und muss ja auch entlohnt werden.


      mls schrieb:

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.], gewöhn dich an den gedanken, das dach komplett auszutauschen.
      jegliche form von rumgefrickel wird teuer, langwierig und unsicher.
      Leider spielt sich dabei etwas zwischen Daumen und Zeigefinger ab :-), aber ich habe es bereits im Hinterkopf - daher die "Planung" und mögliche Ansätze für mich.


      Elopant schrieb:

      Hallo,

      wie viel Zeit soll denn zwischen OG Ausbau und Dachneueindeckung liegen? Wieviel Dämmung wäre denn möglich, zwischen den Sparren unterzubringen ( Balkenstärke )

      Gruß Elopant
      Balkenstärke aus dem Kopf 220mm. Zeit zwischen Ausbau und Dachneueindeckung - 5Jahre ist realistisch.
    • Elopant schrieb:

      würde ich die Balkenstärke voll ausdämmen
      Meinst du das ist gut? In Hinblick auf das Ablüften der Eindeckung? Ich weiß nicht ob man bei Euch Pappdocken kennt aber hier oben auf Nordgedeckten Dachflächen hast du klatternasse Steine/ Ziegel.

      Nerospeed schrieb:

      In Summe ist das schon in groben eine Planung - wenn man die Punkte hintereinander betrachtet, aber sonst ist es doch schwer Hilfestellungen zu geben - oder?
      Es ist immer schwer solche Fragen die der Laie hat ohne Ortskenntnis zu beantworten. Deshalb gibt es hier auch keine Planungen, weil man die nicht verlässlich erbringen kann. Einige können das, die sind dann aber auch schmerzbefreiter in Hinblick der Sachlichkeit.


      Nerospeed schrieb:

      Auf dem Bild ist eine Öffnung zu sehen,
      Du meinst die Profilierung des Deckwerkstoffes. Nein, der reicht nicht für die Hinterlüftung aus.
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    • Kalle schrieb:

      Meinst du das ist gut? In Hinblick auf das Ablüften der Eindeckung? Ich weiß nicht ob man bei Euch Pappdocken kennt aber hier oben auf Nordgedeckten Dachflächen hast du klatternasse Steine/ Ziegel
      Gut ist es nicht, nur verzeiht ein Betondachstein eher die fehlende Hinterlüftung als ein Tonziegel. Nicht falsch verstehen, ich sag ja nicht das das Dach dann den a.R.d.T . entspricht, nur für die Übergangszeit bis zur Neueindeckung, könnte man es mehr oder weniger schadensfrei hinbekommen und das OG fertig ausbauen. Richtig wird es erst mit der Neueindeckung, wenn sich vorher schon mal jemand Gedanken gemacht hat, aber auch dann wird es nix mit den 1300 ,- €, selbst mit einer 0 mehr wird das dann schon eng.
    • Elopant schrieb:

      Kalle schrieb:

      Meinst du das ist gut? In Hinblick auf das Ablüften der Eindeckung? Ich weiß nicht ob man bei Euch Pappdocken kennt aber hier oben auf Nordgedeckten Dachflächen hast du klatternasse Steine/ Ziegel
      Gut ist es nicht, nur verzeiht ein Betondachstein eher die fehlende Hinterlüftung als ein Tonziegel. Nicht falsch verstehen, ich sag ja nicht das das Dach dann den a.R.d.T . entspricht, nur für die Übergangszeit bis zur Neueindeckung, könnte man es mehr oder weniger schadensfrei hinbekommen und das OG fertig ausbauen. Richtig wird es erst mit der Neueindeckung, wenn sich vorher schon mal jemand Gedanken gemacht hat, aber auch dann wird es nix mit den 1300 ,- €, selbst mit einer 0 mehr wird das dann schon eng.

      Nein 1300€ waren für 200m2 Ziegeln der gleichen Sorte - reine Dachziegel.

      Aber > 13000€ für 200m2 Platten, Folie, Lattung und Ziegel. Ist das echt so teuer?

      Aber ich glaube einige Informationen erhalten zu haben. Auch konnte ich was dazugelernt. Danke dafür.

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] danke für deine Geduld und Hilfe, verstehe die Problematik mit den Lainen - aus eigener Erfahrung. Ich selber zähle zu den "schmerzbefreiteren" Leuten. :)

      Lässt sich eine a.R.d.T im "Altbau" wirklich umsetzen?
    • Nerospeed schrieb:

      Lässt sich eine a.R.d.T im "Altbau" wirklich umsetzen?
      die anerkannte Regel der Technik macht keinen Unterschied zwischen Altbau oder Neubau. Du solltest eher fragen, kennt der Handwerker hinsichtlich seiner Planungshaftung alle geltenden Regeln und kann diese auch beachten? Die Regel ist es nicht und führt dann halt auch öfter zum Pfusch.

      Um deine Frage zu beantworten: Ja. Ob es immer Sinn macht ist eine andere Sache und Aufgabe des beratenden dies herauszustellen.
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    • Das mit der Unterspannbahn im jetzigen Bauzustand ist so eine Sache , die jetzt zwischen die Sparren zu basteln geht schon , aber macht ehrlichgesagt nicht viel sinn , weil eben das niemals100% Winddicht werden kann und das Problem mit der Entwässerung im Traufbereich seltenst gelöst werden kann .
      Weiter oben , wurde ja schon gesagt das es sinnvoll wäre erstmal dünner zu dämmen als die Sparrenstärke ist , damit die Hinterlüftung weiterhin gewährleistet ist /bleibt . Ich würde aber zusätzlich noch eine Latte in Feldmitte parallel zum Sparren montieren , damit evtl ein ausbeulen der Dämmung nicht die Hinterlüftung zu nichte macht . Dann später im Zuge der Dacheindeckung die Dämmung zu ergänzen .

      Sind denn dein Dachsteine nach einem Regen auf der Unterseite noch trocken ? Es gibt nämlich auch welche die sind irgendwann nicht mehr trocken nach Regen.
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • AndyG schrieb:

      ..das es sinnvoll wäre erstmal dünner zu dämmen als die Sparrenstärke ist , damit die Hinterlüftung weiterhin gewährleistet ist /bleibt ......

      Womit sich die Frage stellt, wieviel Platz/Höhe braucht es für eine funktionierende Hinterlüftung? Dachfläche? Dachneigung? Wie erfolgt Be- und Entlüftung?

      Ich kann mich noch an eine lange Diskussion vor vielen Jahren erinnern, in der es darum ging, wie man am besten von innen eine noch funktionierende USB unterbringen könnte. Fazit war, wenn ich mich richtig erinnere, "geht.....irgendwie....mit Glück und viel Aufwand". Ich glaube damals kursierten auch ein paar Detailzeichnungen (Latten seitlich an den Sparren, Folie mit etwas Durchhang in der Mitte usw.). Ist aber schon lange her.
    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      genau so wäre es möglich , aber die Tatsache , das das Dach eh neu werden soll in >= 5Jahren macht es eigentlich unsinnig , da das im Zuge der Dacheindeckung dann alles wieder zurückgebaut werden müsste . Worauf ich aber im zuge meiner Suche nach dem Sp*rrenexp*nder hier gestoßen bin , Dank eurer Hilfe :thumbsup: , ist das : [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]. scheinbar hat sich da jemand schon mal Gedanken zu gemacht . Zu klärende Frage wäre eben noch die Entwässerung im Traufbereich . Ich vermute mal, das ist eine Lösung die für das Ausblasen mit Dämmstoff entstanden ist . Vermutlich könnte man das einfach bei der Dachneueindeckung drin lassen und überdämmen . Das müsste man aber prüfen und abklären (lassen) !
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]
      Zu dem Variodings: Der Hersteller schreibt, dass der Stoß/Überlappung mit einem Butylband abgeklebt werden soll, das ist nur raumseitig machbar, d.h. der Kleber/Klebefläche ist der anfallenden Feuchtigkeit ausgesetzt und das macht er nicht lange mit, des weiteren ist die Oberseite des Sparrens kpl. offen/ungeschützt, dieser Seite muß gesagt werden: Feuchtigkeit bitte nur rechts und links von mir :nono: . Das ganze muß auch noch durch das Traufmauerwerk/ausgemauerten Stiche nach aussen geführt werden, d.h. Gerüst aufbauen, Traufmauerwerk einschneiden, Fensterbankähnliche Kantung anbringen und das Variodings darauf anschließen, das ganze dann wieder mit einem Lüftungsgitter verschließen ( das wird nachträglich mit Sicherheit ein optischer Brüller ) :eek: . Entlüftung muß über den First auch noch hergestellt werden, d.h. First neu. Bei einer späteren Dachsanierung, muß das Variodings wieder zurückgebaut werden ( nach EnEV muß zumindest die Sparrenstärke voll ausgedämmt sein ) d.h. mit einer Minimaldämmung die fehlende Höhe bis OK Sparren auffüllen und den optischen Brüller an der Traufe wieder verschließen.
      Wenn man diese Punkte alle gewissenhaft ausgeführt hat und rechnet sich dann mal die Gesamtkosten hiervon zusammen kommt man zum Entschluß, man hat für viel Geld sich irgendwas hingezaubert, was weit ausserhalb der a.R.d.T . ist und bei einer späteren Umdeckung nur Mehrkosten produziert.
    • richtig.
      on top: dieses dach bzw. der gezeigte schnitt ist auch raumseits schwer bis nicht in den griff zu bekommen.

      wer (als hersteller oder planer) in einem der hoffentlich wenigen einzelfälle komplett ausserhalb jeglichen regelwerks (normen, fachregeln) agiert, braucht gute nerven oder ungestörte unkenntnis - und sehr viel glück.
    • Elopant schrieb:


      ( nach EnEV muß zumindest die Sparrenstärke voll ausgedämmt sein )
      und wenn man ersatzweise unter den Sparren noch eine Dämmlage vorsieht? Nehmen wir mal an, man bräuchte 30mm für die Hinterlüftung, also packt man die 30mm einfach unter die Sparren. Das hätte sogar noch den Vorteil, dass damit auch gleich noch die Sparren ein bisschen Dämmung bekommen.
    • AndyG schrieb:

      Das mit der Unterspannbahn im jetzigen Bauzustand ist so eine Sache , die jetzt zwischen die Sparren zu basteln geht schon , aber macht ehrlichgesagt nicht viel sinn , weil eben das niemals100% Winddicht werden kann und das Problem mit der Entwässerung im Traufbereich seltenst gelöst werden kann .
      Weiter oben , wurde ja schon gesagt das es sinnvoll wäre erstmal dünner zu dämmen als die Sparrenstärke ist , damit die Hinterlüftung weiterhin gewährleistet ist /bleibt . Ich würde aber zusätzlich noch eine Latte in Feldmitte parallel zum Sparren montieren , damit evtl ein ausbeulen der Dämmung nicht die Hinterlüftung zu nichte macht . Dann später im Zuge der Dacheindeckung die Dämmung zu ergänzen .

      Sind denn dein Dachsteine nach einem Regen auf der Unterseite noch trocken ? Es gibt nämlich auch welche die sind irgendwann nicht mehr trocken nach Regen.
      Moin,

      ich hoffe doch das sie trocken sind. Wir haben hier im Norden ja wieder schönes Wetter - werde nachher mal schauen ob ich Feuchtigkeit an der Innenseite der Ziegel feststellen kann.

      Das mit der Latte hatte ich auch im Hinterkopf. 40 x 60mm Latte rechts links und in der Mitte der Sparren. Damit sollte eine sichere Hinterlüftung möglich sein. Diese würde im Rahmen der Neueindeckung dann mit wegfallen. Ist es denn problemlos möglich auf die dann vorhandene "alte" Dämmung (bsp: 180mm WGL032) eine weitere Lage z.B: 40mm WGL032 daraufzulegen?

      Gruß
    • ich kann nur empfehlen, den innenausbau nach hinten zu verschieben und das dach zuerst machen, ggf. dach und innenausbau in der reihenfolge in einem stück.

      bei den verklebten dachsteinen musst du eines bedenken - gehen ein paar dachsteine kaputt bei sturm, kann es sein, dass bei der verklebung ein paar qm erneuert werden müssen, um einen dachstein zu ersetzen. wer sich diese idee hat einfallen lassen, gehört ............
    • Gast1234 schrieb:

      ich kann nur empfehlen, den innenausbau nach hinten zu verschieben und das dach zuerst machen, ggf. dach und innenausbau in der reihenfolge in einem stück.

      bei den verklebten dachsteinen musst du eines bedenken - gehen ein paar dachsteine kaputt bei sturm, kann es sein, dass bei der verklebung ein paar qm erneuert werden müssen, um einen dachstein zu ersetzen. wer sich diese idee hat einfallen lassen, gehört ............
      Danke,

      auf Grund der Empfehlungen zum möglichen Vorgehen ziehe ich das in Betracht. Deswegen fange ich jetzt schon an bestimmt Möglichkeiten abzuschätzen.

      Leider habe ich das Dach, welches als "völlig in Ordnung" bezeichnet wurde, beim Kauf nicht weiter bedacht. Aber das wichtigste ist, dass es trocken ist.

      Das mit den verklebten Dachsteinen und ein Bruch einzelner kenne ich schon. Es ist ein heiden Aufwand diese zu tauschen. Auch muss das Bitum von allen beteiligten sauber entfernt werden, damit diese wieder bündig schließen.

      Wenn ich das Dach später erneuern lasse und das Dach abdecken muss, könnte ich jetzt schon fluchen. Naja ist halt so, gekauft wie gesehen :rolleyes:

      Gruß