Aufschüttung aus Erdaushub

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    • Aufschüttung aus Erdaushub

      Hallo,
      bräuchte mal ein paar Denkanstöße, ob folgende Maßnahme ggf. problematischer sein könnte, als gedacht.

      Zur Ausgangslage: Als Sportverein sind wir Eigentümer einer Sportanlage. Beim Grundstücksnachbarn lagert eine größere Menge Aushubmaterial, dass noch zu DDR-Zeiten im Zuge von Straßenbauarbeiten dort abgeladen wurde. Der Nachbar möchte den Hügel nun gern entfernen. Da wir außerdem Pächter einer weiteren Fläche des Grundstücksnachbarn sind und die Pacht gern langfristig sichern möchten, würden wir dem Anliegen des Nachbarn nachkommen, das Material auf unser Grundstück umzulagern. Es soll damit ein Wall angelegt werden.

      Bisher habe ich folgende Erkenntnisse, Überlegungen und Fragen dazu:
      • Erst mal davon ausgehend, dass es sich um unbedenkliches Material handelt, kann man sowas doch auf seinem Grundstück lagern - oder?
      • Es ist allerdings auch nicht ganz auszuschließen, dass Bauschutt o.ä. dort vergraben ist. Das muss natürlich separat entsorgt werden. Verantworlich dafür wäre der Nachbar, wir überwachen nur.
      • Soweit ich das rauslese, gilt eine Aufschüttung als bauliche Anlage und darf, um verfahrensfrei zu sein, bestimmte Abmessungen nicht überschreiten (BauO-LSA §60). Benötigt man also bei größeren Dimensionen eine Baugenehmigung!?
      • Löst ein Erdwall eigentlich Abstandsflächen aus?
      • Muss verdichtet und plänmäßig abgeböscht werden oder reicht laienhaft ausgedrückt abkippen und hochschieben?
      Gibt es dazu noch weitere öffentliche oder sonstige Belange, die zu berücksichtigen sind?

      Das ist halt ein Kuhhandel. Wir möchten uns nur nicht unnötig Probleme heran holen.

      Danke vorab
      ...und Gruß
    • investiert lieber erst einmal ein paar euro in die untersuchung des erdstoffs auf schadstoffgehalt.

      erst danach würde ich mich mit den anderen fragen beschäftigen oder die anderen fragen erübrigen sich.