Hilfe! Wasserrohrbruch?!

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    • Hilfe! Wasserrohrbruch?!

      Hi,

      meine Wasseruhr dreht sich, obwohl ich an allen erdenklichen Zapfstellen keinen Wasserfluß feststellen kann.

      War gerade eben in der Werkstatt neben dem Technikraum und dann fällt mir auf, dass das Mischventil/Druckminderer whatever da immer pfeift eigentlich schon ziemlich lange pfeift (tuts immer wenn Wasser entnommen wird).
      Gekuckt ob meine Frau duscht oder doch noch mal die Waschmaschine angeschmissen - nix.

      Hab alle Wasserhähne geprüft, an den Eckventilen. Nichts. Waschmaschine - nichts. Spülkästen - kein Wasserfluß im WC, keine Geräusche. Außenwasserhähne - nix.
      Es fließt im ganzen Haus kein Wasser. Trotzdem pfeifts und die Wasseruhr dreht sich.

      Für mich die einzige Erklärung - irgendwo, wo es nicht soll und wo man es nicht sieht fließt Wasser. Am Ende irgendwo in der Wand, oder im Boden.

      Bin grad etwas durch - gibts noch eine andere Möglichkeit?! Kann die Heizung evtl irgendwie Wasser ziehen?? Aber das müsste ja auch irgendwohin..

      Haupthahn ist jetzt erstmal zu.

      Mir wird grad echt anders..

      Was ist nun zu tun?

      + Sani verständigen? Gleich irgendwas formales??
    • Erstmal den Schadensort feststellen !
      Haupthahn vor der Uhr haste ja zugedreht!?
      da kann ja erstmal nix weiter weglaufen . Morgen Früh gleich Sani anrufen , evtl auch die Versicherung .
      WievielWasser war es denn pro minute ? Anhand der Wasseruhr ja feststellbar.
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Na, hier gehts ja mal wieder voll daneben ab.


      MAG defekt, dann füllt sich der Behälter (maximal) und dann steht die Uhr wieder. WW-Speicher und Heizung "verbunden". Ja klar, theoretisch kann ein Rohr des Wärmetauschers defekt sein, aber dann bläst das Sicherheitsventil der Heizung ab und das hätte unser SIr ja wohl gehört.
      Dito Sicherheitsventil WW-Speicher
      Ausserwasserhanh hat er kontrolliert - steht oben!

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      Hast Du noch Strangventile, kannst Du also einzelne Stränge absperren? Wenn ja, dann teste mal, welcher Strang leckt, das grenzt ein.
      Dann rufst Du in der Schadenabteilung Deiner Gebäudeversicherung an (Nicht Deinen Vertreter), meldest denen einen möglichen Schaden und fragst die nach deren Leckageorter.
      Sag denen auch, das Gewährleistung drauf ist und frag die, wer da Vorrang hat. Die oder die Versicherung vom

      Laß Dir bitte keinen "Wir machen von A - Z alles" anschwatzen, sondern einen reinen Leckageorter. Hier oben könnte ich Dir welche nennen, bei Euch leider nicht.
      Und eine Trocknungsfirma. Auch hier keinen Universaldiletanten, sondern eben einen, der professionelle Trocknung macht.
      Und dann Sanilöter& .
      Die Leckageortung beauftragst in jedem Fall Du - Stcihwort Schadenminderungspflicht.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      MAG defekt, dann füllt sich der Behälter (maximal) und dann steht die Uhr wieder
      nix anderes habe ich implizit geschrieben. Ich halte das ja auch für unwahrscheinlich. Aufhänger war nur Sirs Aussage, dass das Wasser ja irgendwo hin muss. Ein MAG kann auch mal 600 l groß sein. Das wären dann vermutlich 200-300 l Luftvolumen. Nun habe ich keine Erfahrung (glücklicherweise) ob 200l Wasser aus der Heizungsschlangen im Fußboden rauslaufen können, ohne dass irgendwo Feuchtigkeit zu sehen ist.
    • ich denke mal es war falscher Alarm.

      Ich hab gestern Nacht dann noch versucht die Durchflussmenge zu ermitteln, und dazu nochmal den Haupthahn geöffnet. Dann sind erstmal einige Liter "durchgeschossen", aber dann war Ruhe. Kein Durchfluss.
      Mit einer geöfneten Armatur hab ich dann probiert wie schnell sich das Rädchen bei welcher Menge dreht, war ein dünnes Rinnsal, max 1l/min.

      Auf jeden Fall, hab ich dann noch die Wasserenthärtung überprüft. Laut Menü hat sie in der fraglichen Zeit eine Regeneration durchgeführt.
      Ich hab zwar die Abflussschläuche der Enthärtung schon geprüft und da kam kein Wasser, könnte mir aber vorstellen, dass die den Salzbehälter gefüllt hat oder sowas..

      Große Erleichertung.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      wuselklaus schrieb:

      Also bei unserer Wasseruhr dreht sich nix wenn der Hahn tropft.
      Doch. Nur gaaaanz langsam. Früher ging so ein inkontinenter Hahn im Schwund unter, heutige Uhren registrieren den.

      Das hängt nicht nur von heute oder früher ab, sondern auch von der Zählergröße. Früher wurden die Zähler gerne zu groß dimensioniert, heute achten auch die Versorger darauf, dass in einem EFH nicht ein Zähler verbaut wird, der 100 Wohnungen versorgen könnte.m Da gab es vor einigen Jahren mal richtig Stress, weil es bei den "zu großen "Zählerne zu erheblichen Messabweichungen bei kleinen Wassermengen kam.

      Die MID Richtlinie, genauer gesagt Richtlinie 2014/32/EU, ersetzte im letzten Jahr die alte 2004/22/EG. In der Richtlinie sind aber nur die zulässigen Messwertabweichungen vorgegeben, zur Ansprechempfindlichkeit lässt sich die Richtlinie nicht aus. Dort steht nur "Ein Messgerät muss für die jeweilg beabsichtigiten Messungen ausreichend empfindlich sein und eine ausreichend niedrigen Ansprechschwelle besitzen".

      Ein heutiger Wasserzähler mit Q3 = 2,5m³/h (entspricht früher Qn = 1,5m³/h) hat ein Q1 von etwa 62l/h. d.h. Ab ca. 62l/h zeigt der Zähler mit einer Genauigkeit besser 5% an. Die Ansprechempfindlichkeit liegt aber deutlich niedriger, meist < 10l/h oder gar 5l/h (je nach Größe, Einbaulage, Temperatur).
      Eine einzelne tropfende Zapfstelle sollte den Zähler nicht in Bewegung setzen. Bei sagen wir mal 1 Tropfen alle 2 Sekunden, wären das nur wenige (1-2) Milliliter pro Minute, also vielleicht 50-100ml pro Stunde. Das liegt weit unter der Ansprechschwelle. Das geht quasi im Rauschen unter.

      In einem MFH kann sich das aber summieren. Schwachstelle sind eher die WC-Spülkästen mit defekter Dichtung, die ein beständiges Rinnsal in den Abfluss schicken, oder wenn das Ventil im Spülkasten nicht schließt, und das Wasser durch den Überlauf in der Schüssel landet. Da kommt innerhalb kürzester Zeit eine ganze Menge Wasser zusammen und diese Menge wird auch vom Zähler registriert.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Behalt das bitte mal im Auge.
      klar. Ich checke ständig den Zähler. Evtl. werde ich wohl auch mal eine kompletten Reg-Zyklus der Enthärtung beobachten.

      Apropo ungenaue Wasserzähler:

      In einer Eigentumswohnung hatte ich mal plötzlich einen Verbrauch von 1050m³. Die Jahre vorher immer 50m³.
      Schon beim Ablesen habe ich darauf hingewiesen, dass hier was nicht simmen kann.
      Nix da, Hausverwaltung schickt eine fette Nachzahlung.
      Erst als ich die Einzelwerte aller Wohnungszähler und des Hauszählers angefordert habe (+ die der letzten Jahre) und darauf hingewiesen habe, dass die Eichfrist meines Zählers abgelaufen ist.. haben sie Ruhe gegeben.
    • SirSydom schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Behalt das bitte mal im Auge.
      klar. Ich checke ständig den Zähler.

      :thumbsup:

      Kann ich jedem nur empfehlen. ich kontrolliere regelmäßig, mindestens monatlich, manchmal auch alle 14 Tage, die Zähler die ich nicht elektronisch erfasse. Bei Änderungen an der Anlage, beispielsweise Heizung, auch mal ein paar Tage hintereinander jeden Tag etwa zur gleichen Uhrzeit. Das ist besser als wenn zum Jahreswechsel Überraschungspakete in Form von Strom- und Wasserrechnungen in´s Haus flattern.

      Vor ein paar Jahren hat mir ein Spülkasten 25m³ Wasser in den Abfluss geschickt, bevor ich das bemerkt habe. Da hatte ich zuerst auch ein Leck in den Rohren vermutet. Stromzählerstände werden hier im Betrieb morgens und abends erfasst , auch das hat mir schon Geld gespart.
    • R.B. schrieb:

      SirSydom schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Behalt das bitte mal im Auge.
      klar. Ich checke ständig den Zähler.
      Stromzählerstände werden hier im Betrieb morgens und abends erfasst , auch das hat mir schon Geld gespart.
      Off-Topic:
      Nennt man das nun noch "sparsam", oder schon "neurotisch"?


      Ernsthaft: Mache ich auch, aber nur vierzehntägig.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Skeptiker schrieb:

      R.B. schrieb:

      SirSydom schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Behalt das bitte mal im Auge.
      klar. Ich checke ständig den Zähler.
      Stromzählerstände werden hier im Betrieb morgens und abends erfasst , auch das hat mir schon Geld gespart.
      Off-Topic:
      Nennt man das nun noch "sparsam", oder schon "neurotisch"?

      Ernsthaft: Mache ich auch, aber nur vierzehntägig.
      Off-Topic:
      Zuhause reicht das auch alle paar Wochen. Hier im Betrieb geht es mir um Brandschutz und natürlich Stromkosten. Bei Dauerversuchen muss ich Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit die Prüflinge ohne Überwachung die ganze Nacht durch in Betrieb sein dürfen. Bei "normalen" Prüfungen ist das nicht notwendig. Wenn jemand versehentlich vergisst, so einen 50kW oder 100kW Prüfling abzuschalten, dann sehe ich das sofort, bevor das Teil vielleicht irgendwann in der Nacht abraucht und die Bude in Flammen steht.


      Wer in seinem Wohnhaus Bereiche hat die eher selten genutzt werden, sei es eine Abstellkammer an/ der Garage, oder auch Spitzboden im Haus, oder irgendwelche Räume im Keller, der sollte schon ab und zu mal einen Blick auf die Strom-/Wasserzähler werfen. So manche Leckage kündigt sich schleichend an, und bei einem unerwaretet hohen Wasser- oder Stromverbrauch, sollte man der Ursache auf den Grund gehen. Deswegen war es gut, dass der Sir sich gleich auf die Suche gemacht hat. Bei einer Leckage der Trinkwasserleitungen lässt sich dadurch ein größerer Schaden oftmals vermeiden.