Grundstücksteilverkauf - Bebauung in einem Zug

  • Thomas B schrieb:

    Thomas T. schrieb:

    Bei Kaltmieten von 15 € und mehr kosten 100 m² richtig Geld, was man auch in ein kleines Grundstück mit einem kleinen Haus steckt, so wie es jährlich zigtausendmal gemacht wird.
    DAS Problem sehe ich bei Euch auf absehbare Zeit nicht... :P
    Äh, wir haben momentan 2 Flughäfen (vorher 3!) und es soll auf einen reduziert werden. Die Runways von BER werden meines Wissens vom Terminal Schönefeld aus bereits genutzt. BER ist ja de facto eine drastische Vergrößerung von Schönefeld mit neuen Terminals.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Skeptiker schrieb:

    ...Schadstoffbelastung von Honig...
    Ich nehme mehr Luft zu mir als Honig, wollte auch gar keine Grundsatzdiskussion anschieben. Jedenfalls gilt für mich nicht, dass Wohnen auf kleinem Grundstück nicht geht. Ich würde es nicht wollen, aber Viele sehen das anders. Ein entfernter Bekannter hat ein neues Reihenhaus in Pankow und beklagt sich über die Arbeit, die seine 30 m² Rasen machen. Was sollte der mit einem 1000 m²-Grundstück? Evtl. wäre die ETW besser gewesen.

    Thomas B schrieb:

    DAS Problem sehe ich bei Euch auf absehbare Zeit nicht...
    Wieso, Berlin hat schon 2 Flughäfen.
    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas
  • Thomas T. schrieb:

    Skeptiker schrieb:

    ...Schadstoffbelastung von Honig...
    Ich nehme mehr Luft zu mir als Honig, wollte auch gar keine Grundsatzdiskussion anschieben.
    Der Honig ist hier als Indikator für Luftreinheit zu sehen und als solcher auch allgemein anerkannt. "Landluft" am Rande intensiv landwirtschaftlich genutzter Flächen und Autobahnen ist heute defintiv stärker schadstoffbelastet als Stadtluft - städtische Industrie und Hausbrand gibt es nämlich fast nicht mehr.

    Beim Thema der grundstücksgrößen bin ich ganz Deiner Meinung: Die Bedürfnisse und die (finanziellen) Möglichkeiten differieren erheblich. Es gibt keine zu kleinen oder zu goßen Grundstücke. Es gibt passende und unpassende Grundstücke, und da spielt die Größe nur eine Rolle.
    mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
  • Skeptiker schrieb:

    Thomas T. schrieb:

    Skeptiker schrieb:

    ...Schadstoffbelastung von Honig...
    Ich nehme mehr Luft zu mir als Honig, wollte auch gar keine Grundsatzdiskussion anschieben.
    Der Honig ist hier als Indikator für Luftreinheit zu sehen und als solcher auch allgemein anerkannt. "Landluft" am Rande intensiv landwirtschaftlich genutzter Flächen und Autobahnen ist heute defintiv stärker schadstoffbelastet als Stadtluft - städtische Industrie und Hausbrand gibt es nämlich fast nicht mehr.

    Es gibt gute Gründe warum es in Städten bald mehr Bienen gibt als auf dem Land, und der Honig "besser" ist. Das liegt daran, dass in der Landwirtschaft im großen Stil Flächen kultiviert wurden, auch unter Einsatz einer Menge Chemie, so dass die Bienen kaum noch genügend Nahrung finden. In Städten finden sich teils größere "blühende" Flächen als am Stadtrand, und diese Flächen sind zumeist unbehandelt.
  • Skeptiker schrieb:

    Es gibt keine zu kleinen oder zu goßen Grundstücke. Es gibt passende und unpassende Grundstücke, und da spielt die Größe nur eine Rolle.
    genau..seh ich auch so....
    Dem einen sind 100m² Rasen schon zuviel, der will nur ein Planschbecken auf die Wiese stellen können, der andere braucht 1000m² Wiese um eine Kleinfeldfußballturnier ausrichten zu können.
    Hier noch ein Screenshot des Beispiels was ich oben genannt habe.
    Das Haus südlich des rot umrandeten ist das zweite aus dem Grundstück . Hat nur "mehr" Grund wegen der langen Zufahrt.
    Beides EFH E+1...Bebauung nach §34

    soooo klein find ich das gar nicht mal.
    Reicht für wohnen und ein kleines Grillfest mit Freunden.
  • nbluemer schrieb:

    Mal eine etwas direkte Nachfrage: wieso soll/muss das neue Haus aus einem Grundstücksverkauf, d.h. letztlich aus dem Erbe, finanziert werden? Das Geld bekommt man doch (noch) von den Banken nachgeworfen. Oder fehlt es an Einkünften bzw. am Sparwillen?

    Ich würde niemals freiwillig mein Grundstück zerstückeln und ohne Not ein EFH auf weniger als 400 m2 planen.
    Zum einen haben wir festgestellt, dass wir einen Großteil der Gartenfläche in den letzten Jahren nur betreten haben um entweder Rasen zu mähen oder sonstige Gartenpflege betrieben haben. Ansonsten nahezu keine Nutzung. Als Spielfläche für zukünftige Kinder wäre es natürlich toll, aber auch hier habe ich beobachtet, das es Kinder dann doch eher auf nahegelegene Spielplätze mit tollen Klettergerüsten etc zieht. Zum anderen würde ein Grundstücksverkauf natürlich auch einen guten Anteil der Baukosten erbringen und somit die zukünftige Belastung entweder deutlich reduzieren oder die Zeit der Belastung deutlich reduzieren.

    Ein weiteres Problem sehe ich bei einer Bebauung mit "nur" einem EFH, das im Falle eines nötigen Verkaufs der Gesamtwert auch in einer Höhe liegt, die den potenziellen Käuferkreis erheblich verkleinert. Und diese Überlegung führt mich auch dazu eher auf einer kleineren Fläche selbst zu bauen.



    Zellstoff schrieb:

    Thomas T. schrieb:

    Die Stellplätze müssen ja nicht nebeneinander sein

    Thomas B schrieb:

    Thomas T. schrieb:

    Die Stellplätze müssen ja nicht nebeneinander sein.
    Anderes Bundesland, andere LBO ....ich weiß. In BY sind Stpl. hintereinander nicht zulässig bzw. der blockierte (gefangene) Stellplatz zählt nicht als solcher.
    ---------- 13. Februar 2017, 14:30 ----------

    Thomas T. schrieb:

    Wir wollen aber mal nicht hier umsonst eine Voranfrage formulieren.
    Keineswegs! Da gehört dann doch noch etwas mehr dazu. Skizze, Lageplan, Fragestellung, Begründung,...

    Wie sind denn die Mietpreise bei Euch?
    Wäre bauen/finanzieren zur Vermietung keine Option?
    So ein Konstrukt kann steuerlich interessant sein...gerade bei den aktuellen Zinsen
    Die Mietpreise würden evtl. auch eine Bebauung in Eigenregie und anschließende Vermietung möglich machen. Allerdings wäre das sicher ein Bau/ Finanzierungsvolumen >1 Mio. und diese Projektgröße schreckt mich schon ab.
  • haberob schrieb:

    Die Mietpreise würden evtl. auch eine Bebauung in Eigenregie und anschließende Vermietung möglich machen. Allerdings wäre das sicher ein Bau/ Finanzierungsvolumen >1 Mio. und diese Projektgröße schreckt mich schon ab.

    Es ist auch nicht jeder zum "Vermieter" geboren. Hier stellt sich die Frage ob man langfristig planen möchte, oder ob man in absehbarer Zeit wieder seine Ruhe möchte. Beide Varianten haben ihren Charme.

    Die aktuell niedrigen Zinssätze könnte man vielleicht nutzen um hier Vermögen aufzubauen, evtl. fällt neben der Tilgung auch noch eine zusätzliche Rendite ab. Das hängt davon ab, wie gut man bei Euch vermieten kann, welche Mieterträge erzielt werden können, usw. Ich würde mir diese Variante zumindest mal durch den Kopf gehen lassen.
    Ist die Lage für Vermietung eher ungeeignet, dann wäre ein Verkauf sicherlich die bessere Lösung.
  • haberob schrieb:

    Die Mietpreise würden evtl. auch eine Bebauung in Eigenregie und anschließende Vermietung möglich machen. Allerdings wäre das sicher ein Bau/ Finanzierungsvolumen >1 Mio. und diese Projektgröße schreckt mich schon ab.
    ich würde mir das in allen Varianten mit einem Steuerberater durchrechnen bzw. die Optionen mit unterschiedlichen Zahlen "durchspielen".
    Teilung und Grundstücksverkauf ohne Bebauung
    Teilung und DHH bauen -> beide verkaufen, beide vermieten, 1 verkaufen & 1 vermieten.

    Aus reinem Eigeninteresse, würde ich die Bebauung des nicht selbstgenutzen Teils selber planen und mit meinem eigenen Bau abstimmen wollen.
    Grundsätzlich kann ich das sehr gut verstehen, dass man das Grundstück teilt und nur 400m² selber nutzt, dafür aber die Finanzierung deutlich entspannt.
  • haberob schrieb:

    nbluemer schrieb:

    Mal eine etwas direkte Nachfrage: wieso soll/muss das neue Haus aus einem Grundstücksverkauf, d.h. letztlich aus dem Erbe, finanziert werden? Das Geld bekommt man doch (noch) von den Banken nachgeworfen. Oder fehlt es an Einkünften bzw. am Sparwillen?

    Ich würde niemals freiwillig mein Grundstück zerstückeln und ohne Not ein EFH auf weniger als 400 m2 planen.
    Zum einen haben wir festgestellt, dass wir einen Großteil der Gartenfläche in den letzten Jahren nur betreten haben um entweder Rasen zu mähen oder sonstige Gartenpflege betrieben haben. Ansonsten nahezu keine Nutzung. Als Spielfläche für zukünftige Kinder wäre es natürlich toll, aber auch hier habe ich beobachtet, das es Kinder dann doch eher auf nahegelegene Spielplätze mit tollen Klettergerüsten etc zieht.
    Vergiss aber nicht, dass ein kleines Grundstück auch eine vielleicht nicht schöne Nähe zu den Nachbarn bedeutet. Wenn man nur aus dem Fenster greifen muss um sich vom Nachbarn Zucker zu leihen ist auch nicht schön.

    Auch solltest du nie vergessen ob man vielleicht in Zukunft nicht auf einmal Interesse an Gartenbenutzung zeigt. Meine Frau hatte vor 8 Jahren kein großes Interesse an Gartengestaltung, jetzt ist Ihr unser Garten viel zu klein weil Sie die ganzen Bäume und Büsche nicht pflanzen kann die sie gerne hätte.
    Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
  • Skeptiker schrieb:

    Thomas B schrieb:

    Thomas T. schrieb:

    Bei Kaltmieten von 15 € und mehr kosten 100 m² richtig Geld, was man auch in ein kleines Grundstück mit einem kleinen Haus steckt, so wie es jährlich zigtausendmal gemacht wird.
    DAS Problem sehe ich bei Euch auf absehbare Zeit nicht... :P
    Äh, wir haben momentan 2 Flughäfen (vorher 3!) und es soll auf einen reduziert werden. Die Runways von BER werden meines Wissens vom Terminal Schönefeld aus bereits genutzt. BER ist ja de facto eine drastische Vergrößerung von Schönefeld mit neuen Terminals.
    Tempelhof ist ein schöner flughafen, auch wenn er erst zu
    nazizeit ausgebaut wurde.... :D
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