NYM- Kabel trennen für Aufbauspot

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    • NYM- Kabel trennen für Aufbauspot

      Hallo zusammen,

      ich möchte gerne im Nachhinein einen weiteren Aufbauspot unter einer Gipskartondecke befestigen.

      Ich möchte wiefolgt vorgehen:

      - NYM Kabel trennen
      - neues Kabel mittels Wago Klemmen (221) an den Stromkreislauf anbinden und das neue Kabel aus der Decke führen.

      Ich würde gerne erfahren, ob diese Vorgehensweise sicher ist, oder ob die Klemmen hierfür nicht geeignet sind.
      Sind die Verschlüsse langfristig sicher, oder sollten diese nochmals mit Isolierband umklebt werden?

      Der Deckenaufbau ist folgender:

      - Dämmung Zellulose
      - Dampfbremse
      - Lattung
      - Gipskartonplatten

      Vielen Dank im Voraus
    • NYM Kabel dürfen offiziell nicht lose in Zwischendecken verlegt werden.
      de 3 / 2009 19 PRAXISPROBLEME Elektroinstallationen in der Zwischendecke

      Ich würde, wenn überhaupt eine Abzweigdose installieren, wo die Klemmen untergebracht sind. Lose würde ich die nicht in die Decke legen.

      Die kleine Variante lässt sich auch durch das Bohrloch in der Decke schieben.

      Bei mir ist das NYM Kabel auch in der Zwischendecke ankommend von der Wand verlegt, allerdings soweit bis zum ersten Ausslass an den Rahmen befestigt. Da geht es dann in die Abzweigdose und von dort komme ich mit mehreren Kabel H05VV-F 3G 1,0mm² und Aderendhülsen raus und gehe dann zu den anderen Auslässen für die Spots (GU10 230V)
    • @BauKing - Watt ein Blödsinn.

      Lose auf einer Decke, am besten mit Metall UK verlegte Klemmstellen sind absoluter Wahnsinn! Warum? Weil kein ausreichender Berührungsschutz sichergestellt ist!

      @Kater432
      Dieses Traktat halte ich denn aber auch für überkandidelt. Wenn ich das zu Ende denke, dürfte man NYM auch nicht in Kabelkanälen verlegen, weil es keinen bei der die Kabel zwischen Kabelkanal und Unterdecke gibt.
      Freie Verkabelung ist für mich die so genannte "Italienische Installation"wie Lianen von Punkt zu Punkt gehängt werden.
      Da verbiegt einer die Norm für meine Begriffe zu sehr in seinem Sinne.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Tommy1986 schrieb:

      Äh, mich würde die Sicherheit interessieren. Was kann passieren, wenn ich die Wago ohne Abzweigdose verarbeiten würde?
      Doppelte Isloierung ist das Stichwort.
      ein Nym hat Aderisolierung + Mantel.
      Bei Verlegung von Einzeladern hast du Aderisolierung + Rohr.
      An Klemmstellen hast du die Aderisolierung / Klemme + Dose...

      Es ist einfach falsch, normwidrig und pot. gefärhlich.

      Erstmal passiert nix. Aber dann lagert sich da ggf. über Jahre der Staub an, oder die Isolierung atern und wird bröselig, weil deine Spots zuviel Wärme abgeben, und dann schweupp-di-wupp, brennt die Hütte.
    • Vernünftig ist es eine Abzweigdose zu setzen. Nie, aber wirklich NIE Kabel einfach irgend wo mit Klemmen anschließen und sich selbst überlassen. Immer in Abzweigdosen!!! NYM kannst Du nehmen, da der Hohlraum der Decke durchaus als feste Installation betrachtet werden kann. Da geht nie wieder einer ran. Achja, die Abzweigdose sollte erreichbar sein. Also in Nähe einer Einbauleuchte, durch dessen Loch man dann an die Abzweigdose kann (wenn das Loch groß genug ist, gibt ja diese aus weicherem Kunststoff), oder passendes Loch in Decke, Holraumdose rein und dann eben Deckel drauf und gut ist, wenn alles fertig ist. Oder Abzweigdose irgend wo passend in der Wand, wenn noch im Rohbau.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Ich hatte es eigentlich so vor, dass ich vor der Position des Aufbauspots mit einer Lochsäge die Aussparung für die Installation der Klemmen gemacht hätte. Das neue Kabel hätte ich dann an der Position des Spots durch ein Loch mit einem kleinen Bohrer wieder aus der Decke herausgeführt und mit dem Spot verkabelt. Das Loch, welches durch die Lochsäge entstanden ist, hätte ich mit Gewebe verspachtelt.

      Der Aufbauspot hat nämlich einen geringeren Durchmesser als das "Installationsloch"
    • Kater432 schrieb:

      NYM Kabel dürfen offiziell nicht lose in Zwischendecken verlegt werden.
      de 3 / 2009 19 PRAXISPROBLEME Elektroinstallationen in der Zwischendecke

      Ich würde, wenn überhaupt eine Abzweigdose installieren, wo die Klemmen untergebracht sind. Lose würde ich die nicht in die Decke legen.

      Die kleine Variante lässt sich auch durch das Bohrloch in der Decke schieben.

      Bei mir ist das NYM Kabel auch in der Zwischendecke ankommend von der Wand verlegt, allerdings soweit bis zum ersten Ausslass an den Rahmen befestigt. Da geht es dann in die Abzweigdose und von dort komme ich mit mehreren Kabel H05VV-F 3G 1,0mm² und Aderendhülsen raus und gehe dann zu den anderen Auslässen für die Spots (GU10 230V)
      Die Aussage bzw, die Meinung des Herrn Bluhm teile ich nicht.
      NYM darf auch lose im Kabelkanal sowie in horizontalen Kabelrinnen verlegt werden. Richtig fest verlegt ist dies dann auch nicht. Der Autor legt da die feste Verlegungsart meiner Meinung nach falsch aus. Fest heißt hier eher unbeweglich also nicht z.B. als Zuleitung eines beweglichen Elektrogerätes.
      Es ist überall üblich dass NYM in Kaberinnen lose verlegt wird und niemand hat das je bemängelt.
      Zu dem anderen Grund wenn eine Zwischendecke nicht dafür ausgelegt ist ein zusätzliches NYM zu halten, dann ist an der ZD etwas faul.

      Zu der Fragestellung hier wird kein DIY unterstützt erst recht nicht bei Elektrik und ich würde es begrüßen wenn alle anderen sich auch daran halten.


      ---------- 9. Februar 2017, 20:29 ----------

      Zusatz die Norm verlang bei Verlegung in Pritschen nur ausreichend Auflagestellen in einem Abstand von max. 80cm. Das dürfte bei einer Zwischendecken gegeben sein.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Vorallem bei einer Spot zu Spot-Verkabelung in einer Zwischendecke verbunden mit Wagos, was soll da die Abzweigdose bringen? Wenn sich die Kabel lösen, ja und? Dann fälllt der Spot aus, bei FI wird ausgelöst, ohne FI wird entweder die Sicherung springen oder ab dem betroffenen Spot wird der Fehler gesucht und beseitigt.

      Ich sehe in einer 0815 Decke keinen Mehrwert.

      Wenn man die Kabel an Stahlträgern installiert ok, aber eine Zwischendecke ist fast immer mit nichtleitendem Gips beplankt.
    • BauKing schrieb:

      Vorallem bei einer Spot zu Spot-Verkabelung in einer Zwischendecke verbunden mit Wagos, was soll da die Abzweigdose bringen? Wenn sich die Kabel lösen, ja und? Dann fälllt der Spot aus, bei FI wird ausgelöst, ohne FI wird entweder die Sicherung springen oder ab dem betroffenen Spot wird der Fehler gesucht und beseitigt.

      Ich sehe in einer 0815 Decke keinen Mehrwert.

      Wenn man die Kabel an Stahlträgern installiert ok, aber eine Zwischendecke ist fast immer mit nichtleitendem Gips beplankt.
      Davon ab, dass eine Decke nicht mit Gips beplankt ist (höchstens mit Gipskartonplatten) geht es bei Elektroinstallationen auch immer um Brandschutz, wenn da eine lose Verklemmung auf der Decke liegt und eine Klemme klemmt nicht richtig und schmort. Was passiert dann? Hat die Beplankung den nötigen Brandschutz. Bei Verteilerdosen wird deswegen extra eine Glühdrahtprüfung vorgenommen. Deswegen dafür zugelassene Verteilerdosen.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Die Spots haben doch eigentlich immer zwei Anschlussstellen pro Ader.
      Da kann ich rein und wieder raus aus dem Spot zum nächsten. Eine Lösung mit Klemmdose habe ich in echt noch nie gesehen.
      Ich verstehe in der Frage den Bedarf nach Wago-Klemmen nicht.
      Mir fehlt hier der Brandschutz für den Spot, da es noch nicht einmal eine Konterlattung für entsprechenden Abstand gibt, die liegen direkt an der Dampfbremse und Zellulose an.
      Grüsse Peter
    • Hallo,

      nein, es soll sich hierbei nicht um DIY handeln. Es war lediglich eine Fragestellung, da man von diversen Firmen im Internet sugerriert bekommt, dass diese Art von Verkabelung ausreichen sollte.

      Ich habe kein Problem damit, einen Elektriker für diese Tätigkeit zu beauftragen. Aber wenn man sich selbst für dieses Thema interessiert, heisst es nicht gleich, dass man alles im Haus kurzschliessen möchte, nur um einen zusätzlichen Spot zu montieren.

      Der Elektriker hat ja bereits eine weitere "Schlaufe" hierfür in der Gipskartondecken vorgesehen. In den modernen kleinen Spots, ist es allerdings nicht mehr wirklich möglich, ohne Probleme sechs Kabel unterzukriegen.