Verschiedene Holzarten mischen, Decke - Fußboden. Optik

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Verschiedene Holzarten mischen, Decke - Fußboden. Optik

      Hallo zusammen,



      gibt es Empfehlungen, ob und welche Holzarten man im Haus mischen darf? Was optisch zusammenpasst und was wiederum gar nicht geht. Oder ist das komplett dem Geschmack überlassen? Wir sind am überlegen, ob wir eine massive Leimholzdecke (Nadelholz, genaues im Moment unbekannt) nehmen sollen. Bisher ist im Wohnbereich ein Eichenfußboden (holzfarben) angedacht. Die Treppe ist aus Buchenholz und der Flur wird vermutlich gefliest. Gibt es No-Goes beim Mischen von Holzarten oder kommt es dann auch darauf an, ob man die Hölzer lasiert o.Ä.?

      Vielen Dank
    • world-e schrieb:


      gibt es Empfehlungen, ob und welche Holzarten man im Haus mischen darf? ... massive Leimholzdecke ... Bisher ist im Wohnbereich ein Eichenfußboden (holzfarben) angedacht. Die Treppe ist aus Buchenholz und der Flur wird vermutlich gefliest. Gibt es No-Goes beim Mischen von Holzarten ... ?
      Hier geht es rein um Geschmack, denn erlaubt ist leider alles. Ich schreibe jetzt über meinen, natürlich ausgeprägt guten, Geschmack: ;)

      Mischen ist naja. Bei mehr als zwei Sorten wird es zum Sammelsurium oder erkennbarer Resteverarbeitung. Also: Bei mir wäre mit der Eiche dann Schluss. Die Decke würde ich unterseitig vielleicht hell lasieren, den Nadelholz dunkelt auch nach. Nicht vergessen, es könnten ja auch noch Holzmöbel dazu kommen ....
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Hängt wirklich stark vom Geschmack und auch vom Holz ab.
      Mir ist Nadelholz z.B. idR. zu unruhig, Eiche zu grau und Buche kann ich nicht mehr sehen.
      Ich stehe eher auf die ruhigen Hölzer wie Ahorn oder Birke.

      Nuss und Satin-Nuss sind zwar auch unruhig, liegen mir aber irgendwie.
      Traum wäre für mich Sichtbeton, Creme-Töne und Satin-Nussbaum :love:

      Meine Frau ist aber jetzt schon genervt davon ...
      eben kein Geschmack die Gute :saint:
    • Buche, Eiche, Fichte/Tanne/Kiefer geht irgendwie gar nicht sorry. Holz an der Decke und Holz auf dem Fußboden wäre mir persönlich zu viel, dann ggf. noch Holzmöbel...

      Auch wenn mich die Architekten gleich hauen aber: Holzdecke wirkt "warm" als Kontrast würde ich einen "kalten" klaren Fußboden nehmen. Dann lieber die Treppe aus Eiche und im Flur OG ggf. mit einem Eichenboden weiter machen. Oder Böden aus Eiche und die Treppe in einem klarer moderner Optik. (Metall, Beton)
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Kalle schrieb:

      Buche, Eiche, Fichte/Tanne/Kiefer geht irgendwie gar nicht sorry. Holz an der Decke und Holz auf dem Fußboden wäre mir persönlich zu viel, dann ggf. noch Holzmöbel...

      Auch wenn mich die Architekten gleich hauen aber: Holzdecke wirkt "warm" als Kontrast würde ich einen "kalten" klaren Fußboden nehmen. Dann lieber die Treppe aus Eiche und im Flur OG ggf. mit einem Eichenboden weiter machen. Oder Böden aus Eiche und die Treppe in einem klarer moderner Optik. (Metall, Beton)
      Hat doch nix mit Architekten zu tun, ich würde es auch nicht machen, aber über Geschmack...
    • Ich kenne ein Haus , da ist es genau so , Böden im EG Esche Parkett, Decke Fichten BSH und Treppenlauf in Buche
      Geländer in FichtenDreischichtplatte , und Wände aus Fichten BSP .
      Ich persönlich finde das ganz OK , am Ende sollte man ja nicht die Einrichtung vergessen , da achtet dann keiner mehr auf den Sortenmix , wenn´s gut kombiniert íst .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Skeptiker schrieb:

      world-e schrieb:

      gibt es Empfehlungen, ob und welche Holzarten man im Haus mischen darf? ... massive Leimholzdecke ... Bisher ist im Wohnbereich ein Eichenfußboden (holzfarben) angedacht. Die Treppe ist aus Buchenholz und der Flur wird vermutlich gefliest. Gibt es No-Goes beim Mischen von Holzarten ... ?
      Hier geht es rein um Geschmack,

      :thumbsup:

      Genau so ist es. Erlaubt ist was gefällt. Man sollte auch bedenken, dass die wenigsten Hölzer naturbelassen verbaut werden, und dass diese mit der Zeit sowieso ihre Farbe verändern. Welche Farbe hat Fichte oder Kiefer? Da ist doch worst case von weiß bis schwarz alles möglich.

      Ob nun 2 oder 3 oder 4 verschiedene Hölzer in einem Raum genutzt werden, da sehe ich erst einmal kein Problem. Diese müssen auch nicht unbedingt farblich gleich sein, auch Kontraste können optisch sehr gut wirken. Wird natürlich bunt gemischt, dann wirkt das chaotisch. Kommt dann zur Farbe noch eine stark unterschiedliche Struktur hinzu, dann möchte man den Raum nicht wirklich betreten.

      Decken würde ich bei den üblichen EFH Raumhöhen immer etwas heller gestalten. Wenn es dunkles Holz sein soll, dann nicht die komplette Decke damit zupflastern sondern nur Akzente setzen. Ich habe in einem Esszimmer eine relativ dunkle Decke. Die wirkt im Sommer bei viel Sonnenschein noch ganz angenehm, aber wehe es wird Abend....da muss man mit viel künstlicher Beleuchtung arbeiten damit einem das Teil nicht erdrückt. Wenn mir mal langweilig ist werde ich diese ersetzen.
    • R.B. schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      world-e schrieb:

      gibt es Empfehlungen, ob und welche Holzarten man im Haus mischen darf? ... massive Leimholzdecke ... Bisher ist im Wohnbereich ein Eichenfußboden (holzfarben) angedacht. Die Treppe ist aus Buchenholz und der Flur wird vermutlich gefliest. Gibt es No-Goes beim Mischen von Holzarten ... ?
      Hier geht es rein um Geschmack,
      :thumbsup:

      Wenn mir mal langweilig ist werde ich diese ersetzen.
      in der zeit werden wir dich hier wohl vermissen!
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • rolf a i b schrieb:

      R.B. schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      world-e schrieb:

      gibt es Empfehlungen, ob und welche Holzarten man im Haus mischen darf? ... massive Leimholzdecke ... Bisher ist im Wohnbereich ein Eichenfußboden (holzfarben) angedacht. Die Treppe ist aus Buchenholz und der Flur wird vermutlich gefliest. Gibt es No-Goes beim Mischen von Holzarten ... ?
      Hier geht es rein um Geschmack,
      :thumbsup:
      Wenn mir mal langweilig ist werde ich diese ersetzen.
      in der zeit werden wir dich hier wohl vermissen!
      Das ist an einem Samstag, maixmal einem Wochenende erledigt. Sind nur um die 20m², kaum verwinkelt, könnte man als Aufwärmübung bezeichnen. ;)
    • Rolf meinte eher dass du viel Zeit damit verbringen wirst einen geeigneten Planer dafür zu finden.
      Ich habe gehört in diesem Internetz soll es Seiten geben die sich mit sowas beschäftigen.
      Aber wo das sein soll ...ich weiß es nicht.

      Ich glaube das ist eher so eine Urban-Legend wie die Evolution und so weiter. :sarkasmus:
    • Hallo,

      keine Ahnung, ob dir meine Erfahrung weiterhilft, aber ich schreib halt nun mal was.

      Wir haben eine Brettstapeldecke aus Fichte (wurde aber behandelt, damit sie nicht nachdunkelt), die Böden im EG sind Kirschparkett und dunkelgraue Fliesen, die noch vorhandenen Möbel aus Erle massiv. Die bleiben auch noch länger bei uns. Im OG haben wir Birkeparkett und Möbel (auch schon etwas älter) aus Kiefer in den Kinderzimmern. Im Schlafzimmer Birke, aber dunkel gebeizt.

      Türen sind gemischt aus Ahorn, Erle.

      Was mich am Anfang störte waren die Treppenstufen. Die sind aus Robinie/Akazie. Das Holz hat einen grünlichen Stich. Hab mich daran gewöhnt und mag die Härte, die Unempfindlichkeit sehr.

      Insgesamt würde ich darauf achten, dass die Rottöne bei den Hölzern ähnlich sind, dann wirkt es nicht unruhig. Ich bin wirklich farbempfindlich und mag Kontraste in den Hölzern nicht, wollte eigentlich nur 2 verschiedene Holztäne haben. Hat sich halt anders ergeben - und passt nun trotzdem
    • wenn du in deinem Haus von anfang an zu viele Holzarten einbringst beschränkst du dich bei deinen Möbeln dauerhaft.

      Hab mich bei meinem Haus mit Holz komplett zurückgehalten (als Schreiner). Akzente kann man je nach Geschmack mit wandfarbe oder Möbeln setzen. Umgestaltung geht dann mit schmalem Aufwand.

      Buche ist rot, eiche ist braun, fichte ist gelb, noch irgendwo ahorn und dann ist die Villa kunterbunt perfekt.
    • Wir haben im Haus durchgängig einen Eichenparkett, das uns extrem gut gefallen hat.
      Die Zweiholmtreppe mit Trittstufen aus Buchenleimholz war da zwar schon beauftragt, aber noch änderbar. Dummerweise hätte Eiche bei der Treppe den Preis um ca. 70% nach oben getrieben - das war uns dann doch zu heftig, irgendwo muss man halt auch sparen.

      Ergebnis: Ich ärgere mich nahezu jeden Tag über die Austrittstufen in OG und DG, dort liegt das Holz eben direkt nebeneinander und passt so gar nicht zusammen. Umgekehrt hätte ich die paar Tausend Euro für den Aufpreis längst vergessen.

      Schlussfolgerung für mich: Niemals auch nur daran denken, mehr als eine Holzart zu verbauen.

      Holz in einem Zimmer an Decke UND Fußboden ginge für mich sowieso gar nicht, es sei denn in einer alpenländischen Bauernhütte oder so.
    • Wir haben sehr viel Holz verbaut, oder besser gesagt besteht unser Haus aus Holz. Gerade während der Bau und Planungsphase habe ich oft die Vorurteile gehört: Holz zu altbacken, zu dunkel, verändert die Farbe, drückt, schränkt bei der Möbelwahl ein...

      Viele die zu Besuch kommen, sind jetzt eher erstaunt, das Holz so hell und modern wirken kann. Das funktioniert aber nur, wenn man einige gestalterischen Regeln befolgt: Kontraste, systematisch wiederkehrende Elemente, Homogenität, Licht...

      Dazu gehört finde ich auch, nicht zu viele Holzsorten zu mischen (wenn nicht als System gedacht). Bei uns sind die Aussenwände innen und die Decken aus Nadelholz (Weißtanne und Fichte, schauen sich sehr ähnlich). Der Boden im gesamten Haus ist Eiche. Auf den großen Flächen haben wir Holz mit wenig Astlöchern (deshalb Weißtanne und Eiche in hoher Qualität) verwendet, das bringt Ruhe in die Fläche. -> Homogenität

      Die Eiche taucht immer wieder auf, z. B. auf der Arbeitsplatte in der Küche, Stühle, Deko, Applikationen usw. -> wiederkehrende Elemente

      Alle Innenwände, die Lampen, die Möbel (zum Teil) die Küche, Teppich... sind weiß. Metalle bei Regalen, Treppe, Türgriffen... -> Kontraste

      Viele große Fenster -> Licht

      Alle Holzflächen wurden maximal mit Öl behandelt und altern gemäß ihrer Bestimmung. -> muss man mögen

      Mit dem Beispiel will ich sagen: Klar hat jeder einen eigenen Geschmack. Aber es gibt durchaus Gesetzlichkeiten, die Menschen im Allgemein als ästhetisch wahrnehmen. Man kann alles machen, auch viele Holzsorten mischen, aber es muss schon Konzept haben. Der Geldbeutel, die Verfügbarkeit oder "hat mir beim Nachbarn/in der Ausstellung/wo auch immer gefallen
      " sind da eher schlechte Ratgeber.

      Wenns nach mir ginge: Nur Mut zum Holz ;-).
    • Wir waren in einem Fertighauspark, um ein wenig zu schauen, was machbar ist etc. Da gab es auch ein Haus, bei dem es eine massive Leimholzdecke aus Fichte gab und durchgängig Eichenparkett verlegt war. Uns hat es sehr gut gefallen. Und die Raumhöhe war mit 2,5m auch nicht extrem hoch. Verlinken darf ich hier wohl eher nicht. Und auch nicht das Bild einstellen. Es geht um das T**bauhaus in Günzburg. Online ist da ein Bild zu finden, wen es interessiert.
      Allerdings war dort auch eine Eichentreppe verbaut. Die würde bei uns 2000€ Aufpreis kosten. Bei uns ist im EG ist die Treppe räumlich getrennt und es soll einen Fliesenboden reinkommen. Nun ist die Frage, was für ein Boden im OG zur Buchetreppe passen könnte.

      feelfree schrieb:

      Wir haben im Haus durchgängig einen Eichenparkett, das uns extrem gut gefallen hat.
      Die Zweiholmtreppe mit Trittstufen aus Buchenleimholz war da zwar schon beauftragt, aber noch änderbar. Dummerweise hätte Eiche bei der Treppe den Preis um ca. 70% nach oben getrieben - das war uns dann doch zu heftig, irgendwo muss man halt auch sparen.

      Ergebnis: Ich ärgere mich nahezu jeden Tag über die Austrittstufen in OG und DG, dort liegt das Holz eben direkt nebeneinander und passt so gar nicht zusammen. Umgekehrt hätte ich die paar Tausend Euro für den Aufpreis längst vergessen.
      Meinst du könntest davon mal ein Bild machen und einstellen?