Landschaftsarchitekt oder nicht?

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    • Landschaftsarchitekt oder nicht?

      Unsere 1300m² Grund liegen aktuell noch brach und sollen im Frühjahr dann zumindest die wichtigsen Dinge direkt in Angriff genommen werden.

      Wir haben schon eine grobe Vorstellung, aber sind keine Gartengestaltungsprofis. Und wir haben ja auch extra ein großes Grundstück gekauft, weil einen großen, schönen Garten haben wollten.


      Nun sind wir unsicher, ob wir einen Landschaftsarchitekten engagieren sollen – einer war bereits bei uns vorstellig, weil uns der Bürgermeister (!) eine Erstberatung zahlen würde.

      „Unser Dorf soll schöner werden“..Naja..


      Unabhängig davon sind wir einfach unschlüssig ob wir einen externen Planer nehmen sollen oder einen Landschaftsbaubetrieb.


      Ich hätte gerne für den Garten einen „übergeordneten“ Plan für die nächsten 10 Jahre… ich kann und will viel selbst im Garten machen. Aber am Ende soll es ja auch ein Gesicht haben und nach was aussehen..


      Mich würden mal eure Erfahrungen interessieren.
    • Definiere "grobe Vorstellung". Geht es primär um Pflanzen, oder auch Wege, Teiche, oder was weiß ich.......?

      Ich kenne nur 2 private Gärten die mit Landschaftsarchitekt geplant und dann von einem GaLa Bauer auch gebaut wurden, das waren beides Gärten deutlich jenseits der 100T€. Für einen durchschnittlichen "privaten" Garten hätte ich die Befürchtung, dass entweder dem Landschaftsarchitekten langweilig wird, oder mein Geldbeuteil den frühzeitigen Herztod erleidet.
    • Dann kennst du jetzt noch einen. :D

      ich bin damals zu einem GaLa Betrieb, hier bekannt und renommiert. Der hatte eine angestellte Landschaftsarchitektin, die neben der Bauleitung auch Entwürfe macht.
      War aber auch klar, dass wir mit dem Entwurf dann nicht hausieren gehen. Etat festgezurrt, ausgeführt und ok wars. Grundstück komplett mit Wegen, Vorgarten usw.
      So teuer ist das auch nicht. Aber auch nicht zu Baumarktpreisen zu bekommen, dafür auch keine Baumarktqualität (vor allem bei den Pflanzen).

      Mal suchen welcher GaLa Betrieb in Frage käme.
      Nachdenken kostet extra!
    • SirSydom schrieb:

      Nun sind wir unsicher, ob wir einen Landschaftsarchitekten engagieren sollen – einer war bereits bei uns vorstellig, weil uns der Bürgermeister (!) eine Erstberatung zahlen würde.

      „Unser Dorf soll schöner werden“..Naja..
      Ich vermute mal , dann gibt der Bürgermeister dem GaLa- Architeketen auch die Marschrichtung vor .
      Ein fitter GALA-Bauer hat sowas auch drauf .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Ich hätte früher nie gedacht, dass man so viel Geld für einen Garten ausgeben kann, aber da wurde ich eines Besseren belehrt. Andererseits, wenn schon ein Haus für 1 Mio aufwärts gebaut wird, dann kann der Garten gerne auch ein paar Euro kosten. Ich muss zugeben, dass mich die "Gärten" schon irgendwie beeindruckt haben, da war alles stimmig, hat zueinander gepasst, Haus und Grundstück zusammen ergaben ein Bild. Das war schon etwas anderes als eine Tüte Grassamen im Baumarkt gekauft, und auf dem Boden verteilt. Ich hätte trotzdem ein schlechtes Gefühl, wenn ich beim Rasen mähen überall nur Euro Scheine hängen sehe.
    • wasweissich schrieb:

      1300 ist jetzt keine grösse ,die einen fitten galabauer umhaut.
      ne sicher nicht..

      Aber ich hätte gerne einen umfassende Planung, die auch die Teile umfasst, die der GaLa-bauer dann nicht sofort ausführen darf, sondern auch die, die ich selbst machen möchte (z.B. Zaun..) bzw. erst in einigen Jahren (Mit dem Wasser wollen wir warten bis der Nachwuchs alt genug ist).

      Ich denke, ich werde die kostenlose Erstberatung auf jeden Fall machen. Mehr wie Zeitverschwendung kann ja nicht kaputt gehen. Und wer er mir dann nur die "Gestaltungsfibel" erklärt.. aber man erkennt ggf. schonmal ob man auf der selben Wellenlänge liegt.
      Ich hatte außerdem den Eindruck, dass ihm das Vorgehen des BGM auch etwas merkwürdig vorkam..

      Was darf denn eine Entwurfsplanung für einen ich sag mal durchschnittlich gestalteten Garten (ohne Abstützmauern etc.. wir sind flach) in unserer Größenordnung kosten?
    • Entwerfen lernen Handwerker nicht, Architektinnen aller Couleur aber schon. Einen Entwurf wird es deshalb von den meisten GaLaBauern nicht geben. Allerdings sind in vielen mittleren und größeren Firmen heute sowieso Landschaftsplanerinnen beschäftigt, so dass im besten Falle alles komplett aus einer kompetenten Hand kommen kann.

      (Entwurf und Planung der Außenanlagen beginnt sinnvollerweise zusammen mit der des Hauses!)
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Skeptiker schrieb:

      Entwerfen lernen Handwerker nicht, Architektinnen aller Couleur aber schon. Einen Entwurf wird es deshalb von den meisten GaLaBauern nicht geben. Allerdings sind in vielen mittleren und größeren Firmen heute sowieso Landschaftsplanerinnen beschäftigt, so dass im besten Falle alles komplett aus einer kompetenten Hand kommen kann.
      Im Nachbarort ist eine GaLa Bauer mit ~15 MA, Chef ist Dipl.Ing Landespflege - der sollte es dann ja eigtl. können, oder?!
    • SirSydom schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Entwerfen lernen Handwerker nicht, Architektinnen aller Couleur aber schon. Einen Entwurf wird es deshalb von den meisten GaLaBauern nicht geben. Allerdings sind in vielen mittleren und größeren Firmen heute sowieso Landschaftsplanerinnen beschäftigt, so dass im besten Falle alles komplett aus einer kompetenten Hand kommen kann.
      Im Nachbarort ist eine GaLa Bauer mit ~15 MA, Chef ist Dipl.Ing Landespflege - der sollte es dann ja eigtl. können, oder?!
      Nicht zwangsläufig, aber gib ihm mal eine Chance, ein Gespräch kann sicherlich nicht schaden.
    • SirSydom schrieb:

      Skeptiker schrieb:

      Entwerfen lernen Handwerker nicht, Architektinnen aller Couleur aber schon. Einen Entwurf wird es deshalb von den meisten GaLaBauern nicht geben. Allerdings sind in vielen mittleren und größeren Firmen heute sowieso Landschaftsplanerinnen beschäftigt, so dass im besten Falle alles komplett aus einer kompetenten Hand kommen kann.
      Im Nachbarort ist eine GaLa Bauer mit ~15 MA, Chef ist Dipl.Ing Landespflege - der sollte es dann ja eigtl. können, oder?!
      Landespflege beschäftigt sich im Maßstab "Landschaft" mit ökologischen Zusammenhängen und versucht, diese im Sinne eines stabilen Bestandes zu beeinflussen (ohne nachzulesen frei und unwissenschaftlich formuliert). Die lernen ökologisches Denken auf allen Ebenen, aber keine Gestaltung von kleinräumlichen Freianlagen wie Gärten.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • Da wird es doch unter 15 Mitarbeitern hoffentlich einen geben der so einen kleinen Garten anlegen kann.

      Vielleicht kann man sich Referenzen anschauen., vielleicht haben sie an so einem Kleinauftrag gar kein Interesse, weil der Schwerpunkt ein ganz anderer ist, deswegen mal nachfragen. ich würde einfach mal das Gespräch suchen.
    • na, woll'n wir Mal die Kirche im Dorf lassen. Sprich ihn einfach Mal an und lass dir Referenzen zeigen/nennen. Bei manchen kannst Du dir die Planung machen lassen und wenn Du das Material bei ihm beziehst, ist das gar nicht so teuer. Ich denke Mal nicht, dass Du die Pflastersteine etc in der Bucht oder so bestellst... oder?
    • Die Frage ist doch auch, wieviel Geld in die Hand genommen werden kann. Sind noch 50 T€ in der Kasse, ist alles kein Problem. Bei max. 20 sieht es schon wieder anders aus. Klar, Terrassen und Zuwegung müssen benutzbar sein. Rasen säen und Sträucher pflanzen kann erst einmal mehr oder weniger provisorisch passieren.

      Bei späteren Änderungen halten sich Kosten und zeitlicher Aufwand in Grenzen. Außerdem muss ein Garten auch wachsen, sowohl materiell als auch gedanklich. Wenn man sich auf dem Grundstück aufhält, kommen einem mit der Zeit immer wieder neue Ideen, was man gerne noch überhaupt oder anders hätte.
      __________________
      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Thomas T. schrieb:

      Rasen säen und Sträucher pflanzen kann erst einmal mehr oder weniger provisorisch passieren.
      Bei größeren gehölzen schaut das aber anders aus.

      Viele können sich nicht vorstellen wie die wachsen.

      Ich hab hier ein abschreckendes Beispiel vorgefunden.

      3 Wallnuss im abstand unter 5m dabei dann Zwetschgen
      in folge war dann ein fast waagrecht wachsende wohl schmeckende Birne
      das freischneiden war das geringste so langsam hab ich sie wieder hin erzogen ca 9 J
      ersatz in der Größe hätte auch dem entsprechen gekostet

      Also ist eine Planung doch von Vorteil