Zeltdach - Dreiecksgaube Seitenverhältnis?

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    • Zeltdach - Dreiecksgaube Seitenverhältnis?

      Moin Moin,

      ich brauch mal eure kreative/ ästhetische Meinung. Ja, ich weiß das Zeltdach und Dreiecksgaube nicht toll ist aber lassen wir das mal außen vor. Welches Seitenverhältnis sieht am besten aus, bei Annahme eines 20-25° DN Zeltdach? Die Firstspitze soll mit dem entstehenden First in waage laufen. Nun ist die Frage wie breit macht man Sie? (Statik außen vor gelassen, es geht nur um die Optik.)

      Grundlinie genau so lang wie Firstlinie? Grundlinie doppelt so lang? Gaubendachflächen in gleicher Neigung mit den Walmflächen? Symmetrisch würde es für mich am meisten Sinn machen, wenn sich die Ansichten (Dachneigungen) ergänzen, also gleich sind.

      Off-Topic:
      Bevor die ganzen Nachfragen kommen: Kunde ist ein Frauenhaushalt, es geht rein um Optik. Es gibt KEINE Planung, die findet vor Ort am "Muster" statt. Statik gibt es auch nicht, da vermutlich keinen anderen Zweck haben wird außer Optik. Falls doch, kommt noch ein Statiker. Ihr könnt im stillen Lästern :freaky: :bier:
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Da Du die Planung machst, wie siehts mit dem Baurecht aus. Gibts da in Punkto Gaube und Anteil am Hauptdach Vorschriften?
      Entsteht durch die Gauben ein weiteres (Voll)Geschoß?
      Löst die Grenzabstände/Abstandsflächen aus und wenn ja, passen die aufs Grundstück ?

      Oft sind Gauben nämlich auf < 50% der Traufe des Hauptdachs limitiert. Entweder als direkte Vorschrift aus dem B-Plan oder via Thema "untergeordnetes Bauteil" aus der LBO .

      Dann hast Du zumindest nämlich schon mal ein Größtmaß.


      ---------- 1. Februar 2017, 17:12 ----------

      @Andi&Rose

      Dafür brauchts aber ne Planung ;)
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    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Da Du die Planung machst
      Sicherlich nicht, ich habe den Auftrag "Bau mal". Ich führe lediglich aus, da kann man sich aber auch ein paar Gedanken machen dürfen ;) Also nicht auf die Idee kommen dass ich das SO machen würde ;)


      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Entsteht durch die Gauben ein weiteres (Voll)Geschoß?
      Weder noch. Ich sagte ja, es geht nur um die Optik - da steht nicht mal ein Nutzen hinter. Ich kann das mit dem B Plan aber in Absprache bringen - vermutlich wird es dafür aber schon zu spät sein. Wie gesagt ist es nicht mein "Risiko". Mir geht es nur darum wie es am "besten" aussieht. Deswegen hatte ich das mit der Planung usw auch erwähnt. Wir müssen uns über das nicht unterhalten - MIR ist das klar ;)


      ---------- 1. Februar 2017, 17:22 ----------

      Was willst haben? Seitenprofil? Muss gleich zum Meisterkurs. Hab hier auch noch n Bildchen vom Kunden, das würde ich aber ungern öffentlich hier rein stellen ;) Ich schau mal ob ich das ausreichend verfremdet bekomme.


      ---------- 1. Februar 2017, 17:32 ----------

      Jetzt nur abfotografiert und vom Handy bearbeitet:

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    • Kalle schrieb:

      Gaubendachflächen in gleicher Neigung mit den Walmflächen?
      In der Regel sind beide Neigungen gleich. Ausnahmen muss man am besten in 3D zeichnen. Die gezeichneten Ansichten sehen am besten aus, wenn die Gaube die gleiche Neigung wie das Hauptdach hat. In der Realität nimmt man die beiden Linien aber nicht parallel wahr, weil der Grat des Hauptdachs perspektivisch nach hinten "verschwindet" und dadurch flacher aussieht.

      Zu mehr Tipps sehe ich mich mangels Vorgaben nicht in der Lage.

      Wenn keine Planung gemacht werden soll, bleibt nur der Weg über das 1:1-Modell, oder mehrere, siehe Markus.
      __________________
      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • AndyG schrieb:

      Ich würde den First waagerecht machen! Das erspart viele Probleme und Mehraufwand
      Steht im ersten Beitrag :p

      Markus, Praxis und Theorie weißt doch X/ Aber ja völligst überbewertet...
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    • Auch wenn ich jetzt Haue kriege: Das erste, was mir bei dem Bild durch den kopf ging, war eine vernünftig verzogene Fledermausgaube!

      Ja, ich weiß. Keine First, schon gar nicht bis zum Zeltspitz, keine Dreiecksgaube, alles anders.
      Aber besser als der Versuch mit einem Firstkreuz vier Gauben (also nicht ganze Trauflänge) aufs Dach zu expedieren.
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    • Mit dem gewählten Eindeckwerkstoff nicht möglich. Den Rattenschwanz für Biber zähle ich nicht auf. Schiefer, joa aber Kunde ist König.
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    • Thomas T. schrieb:

      In der Regel sind beide Neigungen gleich.
      Das war auch meine erste Richtung.


      Gast1234 schrieb:

      Kalle schrieb:

      Es gibt KEINE Planung, die findet vor Ort am "Muster" statt.
      wird eine verdammt teure planung, wenn das dritte muster auch nicht gefällt!
      Wir müssen uns doch nichts vor machen, zwischen Wunsch (dem Konsens der Planung) und Realität liegen Welten. Es wird kein drittes Muster geben. Es wird ein "Lattenrahmen" in das Dach geschraubt um die Kontur für den Kunden abzubilden. Wenn der Ja sagt, dann wird gebaut. Natürlich ist das keine Planung, am Ende des Tages zählt die Zufriedenheit des Kunden. Denn von dem bekommst Du das Geld.

      Sicherlich kann man das alles im Vorfeld lösen und auch planen. Nicht mein Part, nicht meine Verantwortung. Entbindet mich dennoch nicht davon, dass was ich zu beeinflussen habe nicht bestmöglichst mit den Mitteln die ich habe umzusetzen. Mag sein das es alternative Realitäten gibt, die bringen mir aber alles nix weil meine aussieht, wie sie aussieht.

      Was soll man auch machen, wenn sich mehrmals am Tag die Situation neu ergibt? Weil Kundenwunsch und Auftrag nicht zusammen passen. Weil die Position im Auftrag mit 3 Sätzen erklärt ist? Sollte die Gaube am Ende nutzbaren Wert erhalten, also nicht einfach nur eine Formgebung haben (Fenster zu öffnen), dann wird es eh in einem Desaster enden.

      Denn die jetzige abschließende Geschossdecke liegt in etwa 1,5m von der Traufe entfernt (Zangenlage). Nicht nur dass im Zeltdach die 2 nicht Schifter weg fliegen, nein es fallen auch min. 3 Zangen weg. Der statische Aufwand für ein Dreiecksfenster rechnet sich in keinem Leben. Springen wir dann in die Innenansicht und stellen uns vor, das quasi auf Hälfte des Fenster die jetzige Decke liegt kann man abschätzen das irgendwo ein "Kasten" entstehen wird, der dann bis in die Zeltdachspitze geht. Oder aber irgendeine Verkleidung die das Höhenniveau ausgleicht. Ob da am Ende noch n Innenwand des Flures im Weg ist? Keine Ahnung.

      Kann man alles vorher klären, ist aber wie gesagt nicht meine Aufgabe und das kann ich auch nicht leisten, wenn "mach mal fertig" die Glocke geschlagen hat.
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    • Mach doch mal ein bisschen malen nach Zahlen :lol: , vom Gefühl würde ich vorschlagen, probier es mal mit folgendem: Trauflänge Haupthaus / 3 = Grundmaß Gaubenbreite mit waagrechtem First der Gaube. Kann nur sein, dass je nach Aussenmaßen die DN der Gaube nicht die selbe sein wird, wie die vom Haupthaus. Je nach Lastabtragungsmöglichkleit kann es auch passieren, dass die Gaube mit waagrechtem First später in der Ansicht zu wuchtig/groß wirkt und evtl. mit einem steigendem First doch wieder besser aussieht. Das würde ich erst mal auf dem Papier ausprobieren, bevor eine Säge zum Einsatz kommt.
      Was ich nur nicht so ganz verstehe, wenn man nach 9 Jahren sein Dach wegen der Optik neu macht, sollte es an den paar Euros für den Planer doch eigentlich nicht scheitern? Den Statiker brauchst du doch mindestens ...
    • Elopant schrieb:

      Was ich nur nicht so ganz verstehe, wenn man nach 9 Jahren sein Dach wegen der Optik neu macht, sollte es an den paar Euros für den Planer doch eigentlich nicht scheitern? Den Statiker brauchst du doch mindestens ...

      Wenn ich mir das Dach aus dem Spoiler angucke, dann haben die Bauherren vor 9 Jahren schon am Planer gespart :)

      Muss man schon ein Große Künstler sein um da ein Ansprechenden Aufbau hinzudengeln. Ich bin mal auf das Vorher/Nachher Foto gespannt :)
    • Elopant schrieb:

      die Gaube [..] später in der Ansicht zu wuchtig/groß wirkt ..
      das seh ich als hauptproblem, erst recht, wenn man bei klassisch hässlichen konstruktionsprinzipien bleibt.
      das problem bleibt auch, wenn die dreiecksgaube mit möglichst gut angepassten hauptabmessungen/neigungen in die konstruktionsphase übergeht - egal, ob in der planung oder in der ausführung konstruiert wird.