Letzte Alternative oder doch verwerfen

  • Entwurfskritik

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  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "Lawrence" schrieb:

    Was mich wundert, den Profis hätte eigentlich sofort auffallen müssen, dass das EG so nicht genehmigungsfähig ist. Die Gründe muß ich jetzt hoffentlich nicht schreiben.

    Wieso? War doch nach Deiner eigenen Aussage nur ein erster Vorentwurf.....
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "R.B." schrieb:

    "Lawrence" schrieb:


    Hausanschluß Strom ist unterdimensioniert mit 35A = 10k mehr


    Zu den anderen Punkten kann ich Dir nicht viel schreiben, aber zum Hausanschluss, hast Du da schon einmal bei den SWM nachgefragt? .



    Natürlich. Nach Aktenlage muß gebaggert werden, aber man wird trotzdem rauskommen und nachgucken.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "bauliesl" schrieb:

    "Lawrence" schrieb:

    Was mich wundert, den Profis hätte eigentlich sofort auffallen müssen, dass das EG so nicht genehmigungsfähig ist. Die Gründe muß ich jetzt hoffentlich nicht schreiben.

    Wieso? War doch nach Deiner eigenen Aussage nur ein erster Vorentwurf.....



    es war aber nicht vorgesehen, alles über den Haufen zu werfen, was imho notwendig sein wird.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "Lawrence" schrieb:


    Natürlich. Nach Aktenlage muß gebaggert werden, aber man wird trotzdem rauskommen und nachgucken.


    Unvorstellbar. Die haben da tatsächlich einen Anschluss in so ein großes Haus gelegt, dem bei 35A die Puste ausgeht?
    oder sie haben mit der Leitung in der Straße schon ihre Probleme, das ist ja ein gewachsenes Gebiet, und wenn da ständig Anschlüsse dazu kommen....

    Normalerweise sind aber 63A gar kein Thema, bei 80A oder 100A oder mehr braucht´s unter Umständen einen anderen HAK und auch nicht jeder Zählerschrank ist dafür zugelassen. Aber das sind alles Dinge die mit Sicherheit nicht 10k kosten.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "R.B." schrieb:

    "Lawrence" schrieb:


    Natürlich. Nach Aktenlage muß gebaggert werden, aber man wird trotzdem rauskommen und nachgucken.


    Unvorstellbar. Die haben da tatsächlich einen Anschluss in so ein großes Haus gelegt, dem bei 35A die Puste ausgeht?.



    1960, eines der 1. Gebäude in jener Strasse - klare Aussage der Stadtwerke - wenns ein 35A ist, muß gebuddelt werden. Erdgas legen kostet 5000,- netto da 40m zu überwinden gilt.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "Lawrence" schrieb:

    - klare Aussage der Stadtwerke - wenns ein 35A ist, muß gebuddelt werden.


    Das ist logisch. Die Frage ist halt, ob die Anschlussleitung tatsächlich nur für 35A taugt oder ob nur der HAk so bestückt wurde.
    Bei uns werden schon seit Jahren bei EFH 35A eingesetzt, obwohl der Anschluss deutlich mehr könnte und nach TAB des VNB auch standardmäßig mehr eingesetzt wird. Fragt man gleich nach, dann drücken die auch 50A oder 63A rein, und wer halt nicht fragt......

    Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. ;)

    Wenn DU aber aufgrund der vielen geplanten DLE deutlich mehr brauchst, dann wäre es gut möglich, dass es ohne Bagger nicht geht.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Ich müsste jetzt nachschauen, aber bei 5WE ohne el WW-Erzeugung wären 63A noch ausreichend wenn ich mich richtig erinnere. Sollte in der 18015 zu finden sein. Bei 6-10WE dann 80A.

    d.h. wenn wie früher (und heute) üblich alles für 63A geplant und dimensioniert war, und nur mit 35A bestückt wurde, dann hättest Du gewonnen. Ansonsten muss der Bagger anrücken. das macht bei der SWM wohl irgendwas um die 2.500,- € alles zusammen (bin mir aber nicht sicher).
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Also, so langsam glaube ich, dass wir hier dazu da sind dem Lawrence immer wieder auf die Füße zu stellen und anzuschubsen weiter zu machen.

    Menno, Lawrence, das ist doch noch kein Beinbruch. Erst mal gucken und dann jammern. Aber nicht vorher. Soll also erst mal einer raus kommen und sich das vor Ort anschauen und schwups gehen evtl. sogar die 63A oder mehr.
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "Frau Maier" schrieb:

    Also, so langsam glaube ich, dass wir hier dazu da sind dem Lawrence immer wieder auf die Füße zu stellen und anzuschubsen weiter zu machen.


    Ich überlege schon meine Berufsbezeichnung in "Seelsorger" zu ändern. :D

    Wie schon geschrieben, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hausanschluss nur 35A liefern kann. Das Haus ist nicht gerade klein, es wurde gewerblich genutzt, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unter diesen Voraussetzungen die Leitung in´s Haus so dünn gewählt wurde.

    Wer hat das mit den 35A überhaupt in die Welt gesetzt?
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Wozu 80A? Die DLE sind doch schon vom Tisch. Eine kleine Studentenbude ist vom Stromverbrauch auch anders anzusetzen als eine vollwertige Wohnung. Die 63A könnten also ausreichen.

    Wie kommt der Mann von den Stadtwerken dazu? Hat er sich das angeschaut? oder steht in seinen Unterlagen nur, dass in dem Haus 35A verbaut sind? Oder hat er in die Leitungspläne geschaut? oder hat er das einfach mal so in den Raum geworfen, nach dem Motto "falls dort nur 35A möglich sind, dann muss halt gebaggert werden". Das wäre dann wie, "wenn es mal regnet, dann muss man halt einen Hut aufsetzen".
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    "Lawrence" schrieb:

    ............aber wie gesagt, ist ja nicht nur der Strom.


    Logisch, aber man muss halt Punkt für Punkt abarbeiten.

    Ich sag´s mal so, das Gebäude das exakt auf Deine Wünsche passt, das wirst Du im Bestand nicht finden. Da wäre Neubau angesagt, was aus den bekannten Gründen ja nicht so einfach ist.
    Foglich bleibt nur, Bestand kaufen und mit Kompromissen leben. Es dürfte auch einleuchten, dass die dabei entstehenden Kosten über denen eines Neubaus liegen werden. Ob und wie sich das wirtschaftlich rechnet, das wird man sehen.

    Strom haben wir ja bereits diskutiert, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das eines der geringsten Probleme werden dürfte.
    Du schreibst noch von Gasanschluss. Wozu? Hat das Haus keine Heizung?
    Ob es sinnvoll ist 40m Gasanschluss zu buddeln, das kann man doch rechnen. Vielleicht ist es sinnvoll den vorhandenen Wärmeerzeuger zu ersetzen, aber es gibt ja nicht nur Gasthermen. Ein Großteil des Heizwärmebedarfs wird ja durch die Mietwohnungen und das Gewerbe verursacht, in beiden Fällen musst DU das nicht bezahlen, bei der Vermietung hängt das an den Mietern, beim Gewerbe sind es steuerlich abzugsfähige Kosten. Die Gesamtrechnung sieht also anders aus als bei einem EFH.

    Die wichtigste Frage ist in meinen Augen, ob das Objekt überhaupt umgebaut werden kann. Wenn ja, dann kann man auch über die entstehenden Kosten nachdenken. Wenn nein, dann kann man das Thema gleich vergessen.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Mir wäre dann nicht klar, wofür eine "Zulassung" notwendig wäre. Je nach Zustand kann es zwar sinnvoll sein die Tanks zu entsorgen, aber so lange die Tanks und der notwendige Brennstofflagerraum (gem. FeuVo) in Ordnung sind, ist eine Entsorgung nicht zwingend notwendig. Mir wäre auch nicht bekannt, dass hier in BaWü in Deinem Fall eine regelmäßige Überprüfung Pflicht wäre. (Bei Erdtanks, Wasserschutzgebiet sieht das etwas anders aus).

    Je nach Alter und Art des Kessels muss dieser evtl. ersetzt werden.

    Unabhängig davon könnte man natürlich überlegen die Heizungsanlage umzurüsten. Im Brennstofflagerraum lagern dann halt beispielsweise Pellets, und der Ölkessel wird durch einen Pelletkessel ersetzt. Schornstein lässt sich evtl. weiter verwenden, notfalls muss dieser saniert werden.

    So lange es nicht Mercedes oder Porsche sein muss, bleiben die Investitionskosten überschaubar.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Na ja, einwandiger Stahltank, bei der Menge, ich denke das war so noch nie zulässig, müsste ich aber nachlesen. Die einzigen einwandigen Tanks die so aufgestellt werden durften waren m.W. GFK Tanks, und das auch nur bis 2.000 Liter oder 5.000 Liter oder so ähnlich. Ist schon lange her.

    Brenner bzw. Kessel könnten der EnEV zum Opfer fallen, das ist richtig.

    Na ja, eine nicht zulässige/funktionierende Heizungsanlage gibt halt Punkteabzug was sich dann beim Preis bemerkbar macht. Ärgerlich wird es nur, wenn der Eigentümer meint er müsste noch einen entsprechenden Goodwill erzielen. Dann muss man halt entscheiden, ob man das Spiel mitspielt.
  • Re: Letzte Alternative oder doch verwerfen

    Ich will der Beratung nicht ins Wort fallen, aber langsam wirds zeit für aussagekräftige Bilder...
    Ich wollt schon schreiben ob das sinnig ist was du da planst. Aber man muss auch erstmal die Substanz im Auge haben.
    Beim letzten Objekt war ich persönlich bei dem Fassadenbildern und Innereien schon abgeneigt.

    Bestand ist und bleibt bestand... das gibt immer unverrückbare Tatsachen und Einschränkungen. Außer man investiert dann schmerzlich in etwas, was man schon beim Kauf bezahlt hat nochmals.

    Hier in meiner Ecke hat auch ein Einzelunternehmer einen großen Firmenkomplex sehr günstig erhalten. Unter anderem auch weil viel gemauschelt wurde wegen Bodenbelastung und alter baufälliger mist. (Bodenproben genommen und keine Belastungen gefunden) Jetzt würde man ihm das gerne aus den Händen nehmen.

    Aber....er baut immer noch dran rum und kein Ende in sicht.
    Manche Diskussionen dauern länger als das handwerkliche probieren und ausführen. :sos: :lol: