Zukunftsfähige Verkabelung von Garage (Elektroauto, Leiterquerschnitt)

    • Zukunftsfähige Verkabelung von Garage (Elektroauto, Leiterquerschnitt)

      Hallo zusammen,

      Welchen Leiterquerschnitt würdet ihr für eine zukunfsfähige Verkabelung in die Garage legen? Bisher ist in der Garage eine 16A CEE Steckdose und mehrere 230V Steckdosen vorgesehen. Meine Überlegung dabei ist, welche Leistung und welchen Querschnitt man benötigt, falls später ein Elektroauto dort geladen werden soll. Es ist spekulativ, aber vielleicht hat sich sonst auch jemand Gedanken darüber gemacht. Die Leitungslänge zwischen Verteiler im Haus und Garage sind ca. 15m. Eine Unterverteilung in der Garage ist bisher auch nicht vorgesehen. Die einzelnen Steckdosen sollen im Haus abgesichert werden. Der große Querschnitt für das zukünftige Elektroauto kann anfangs kleiner abgesichert werden.
      Vielen Dank
    • Also wenn ich mich recht erinnere war das doch schon einmal hier thematisiert?
      Finde den Eintrag nur nicht mehr.

      Ich denke das kommt darauf an wieviel Leistung so eine Batterie aufnehmen kann.
      Aufgrund der meines Erachtens nach geringen Preisunterschiede zwischen 10² und 16² würde ich es überdimensionieren und 16² legen.
      Somit bist du absolut auf der sicheren Seite!

      *Das ist natürlich keine wissenschaftliche Antwort was wirklich benötigt wird,
      ich schätze dass es bereits ein deutlich dünneres Kabel auch tun würde*

      Grüße
    • ich würde vorerst nur ein Leerrohr mit Zugdraht verlegen und den Anschluss in der Garage herstellen. In das Leerrohr kann das Stromkabel für Garagenlicht und Garagensteckdosen eingezogen und angeschlossen werden.
      Das Ladekabel würde ich einziehen, wenn es soweit ist. Es könnten sich ja technische oder vorschriftenmäßige Veränderungen bis dahin ergeben.
      Falls Bögen erforderlich sind ggf. einen Zwischenschacht setzen.
      Mindesradien beachten.
      Bei 15m Entfernung Haus <--> Garage ggf. auch ein Warnband mit einlegen. Wer weiß schon wer da später mal buddelt....

      Bei Stromanschluss in der Garage über die Hausverteilung bitte an die Erdung, Potentialausgleich und Blitzschutz denken.
      Gruß
      Holger
      --
      Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
      Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
      (Andreas Marti; Schweizer)
    • Es gibt ja soweit ich weiß verschiedene Lademöglichkeiten. Einfache Wechselspannungssteckdose, Drehstrom oder Gleichstrom.

      Habe nur mal kurz Wiki überflogen. empfohlen wird dort aktuell 400V / 32A Drehstrom für 22kW. Einige Autos können aber auch schon mit 43kW laden.
      Das wäre dann 400V / 63A als nächste Größe.

      Was für ein Querschnitt nun nötig ist, hängt ja von der Verlegeart und Leitungslänge ab.
      Denke aber auch mit 16mm2 wird man nicht so daneben liegen und ist gerüstet.
      Hausanschluss muss natürlich auch die Leistung überhaupt erstmal bereitstellen.
      Was bringt im HAK eine 35A Sicherung, wenn das Auto mehr könnte.
    • Kater432 schrieb:

      Es gibt ja soweit ich weiß verschiedene Lademöglichkeiten. Einfache Wechselspannungssteckdose, Drehstrom oder Gleichstrom.

      Habe nur mal kurz Wiki überflogen. empfohlen wird dort aktuell 400V / 32A Drehstrom für 22kW. Einige Autos können aber auch schon mit 43kW laden.
      Das wäre dann 400V / 63A als nächste Größe.

      Was für ein Querschnitt nun nötig ist, hängt ja von der Verlegeart und Leitungslänge ab.
      Denke aber auch mit 16mm2 wird man nicht so daneben liegen und ist gerüstet.
      Hausanschluss muss natürlich auch die Leistung überhaupt erstmal bereitstellen.
      Was bringt im HAK eine 35A Sicherung, wenn das Auto mehr könnte.
      63A CEE Anschluss bei einem Hausanschluss von max. 63A?

      Bei Hausanschlüssen über 63A wird es richtig teuer.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Ist es überhaupt notwendig, zuhause eine so hohe Ladeleistung bereitstellen zu können?
      Mit 22kW sollte selbst ein großer Akkupack in 5-6h geladen sein, bei kleinen Fahrzeugen in vielleicht 1h oder weniger.

      Wie oben schon geschrieben, kostet ein Hausanschluss > 63A richtig Geld. Man muss dann aufpassen ob auch der Zählerschrank für diese Leistung zugelassen ist, Leitungen müssen entsprechend gewählt werden, usw. Unter´m Strich ist es also mehr als nur eine Leitung zur Ladestation zu verlegen.
    • Das Thema hat auch noch die nicht geklärte Komponente - Abrechnung. Wie das mal erfolgt ist noch unklar. Weil eigentlich mit dem normalen Haushaltstarif will man da ja nicht ran.

      Laden kann man mit allem ab 16A 230 V.
      Forciert wird 400V 32A. Zukunft geht auf ...
      Das ist aber mit den normalen Haushaltsanschlüssen nicht realisierbar.
      Ich muss schon für 50A Absicherung bei 3 Einheiten kämpfen. Vorgesehen nur 35A - Eli hat dann 40A wegen Selektivität rein,...

      Wenn das Einige im Straßenzug machen - gibt das Netz im Bestand in Wohngebieten eh nicht her.

      -> Man kann jetzt noch gar nicht absehen was mal sein wird.
      Nachdenken kostet extra!
    • Spaßig wirds, wenn dann alle in der Straße fast zeitgleich von der Arbeit kommen und ihre E-Autos dann an den Schnelllader hängen. Dann ist auf einmal die ganze Straße dunkel. Das ganze wird noch sehr spannend.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Rudolf R. schrieb:

      Spaßig wirds, wenn dann alle in der Straße fast zeitgleich von der Arbeit kommen und ihre E-Autos dann an den Schnelllader hängen. Dann ist auf einmal die ganze Straße dunkel. Das ganze wird noch sehr spannend.
      Ich dachte da werden die PV Überschüsse "verbraucht". ;)

      Im EnBW Gebiet waren lange Zeit die 35A Standard, auch wenn in der TAB etwas anderes stand. Bei uns hingegen (auch EnBW) gab´s ohne Probleme 63A. Ein Bekannter hat mir letztes Jahr erzählt, dass deren VNB reihenweise die vorhandenen Hausanschlüsse auf 35A runter gesetzt hat......und wer jetzt wieder 63A haben möchte, darf löhnen. :D
    • R.B. schrieb:

      Ist es überhaupt notwendig, zuhause eine so hohe Ladeleistung bereitstellen zu können?
      Eben. Ein BMW i3 hat bei der größeren Version eine Akkukapazität von 30kWh. Jetzt nehmen wir mal an, dass in wenigen Jahren eher 60kWh üblich sind. Selbst die wären mit einer 16A-CEE (11kW) in weniger als 6 Stunden aufgeladen. Ich sehe irgendwie kein Szenario, warum ich das zu Hause schneller haben müsste. Ich fahre ja nicht 500km bis nach Hause, lade eine Stunde und mache mich dann sofort auf die nächste größere Tour. Eine Nacht liegt da immer dazwischen.
    • feelfree schrieb:

      R.B. schrieb:

      Ist es überhaupt notwendig, zuhause eine so hohe Ladeleistung bereitstellen zu können?
      Eben. Ein BMW i3 hat bei der größeren Version eine Akkukapazität von 30kWh. Jetzt nehmen wir mal an, dass in wenigen Jahren eher 60kWh üblich sind. Selbst die wären mit einer 16A-CEE (11kW) in weniger als 6 Stunden aufgeladen. Ich sehe irgendwie kein Szenario, warum ich das zu Hause schneller haben müsste. Ich fahre ja nicht 500km bis nach Hause, lade eine Stunde und mache mich dann sofort auf die nächste größere Tour. Eine Nacht liegt da immer dazwischen.
      Velleicht kommt das Teilen von Elektroautos innerhalb der Straße in Mode (Shareconomy) oder man hat einen Teenager zu Hause, der mit dem Auto gleich nachts wieder losfahren will. Gibt sicher viele Gründe, warum man nicht immer 6 Stunden warten will, bis der Akku einigermaßen voll ist. Auch wenn Autos faktisch 23h am Tag nicht bewegt werden - genau dann, wenn der Akku leer ist, braucht man sie.
    • Hat denn schonmal einer von den 16 mm2 empfehlern daran gedacht , wie man das kabel an die 32 A cce Steckdose angeschlossen bekommt, das ist nämlich sehr dick und steif .
      Ich pers . würde eher eine Unterverteilung und Aufputzmontage in die Garage einplanen , je nach Freizeitaktivität der Nutzers , kann das sinnvoll sein, wer will denn jedesmal ins haus laufen wenn der Fi oder Lss rausgeklatscht ist .
      Das kann bei Maschinen mit hohen Anlaufströmen ja schon mal passieren .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Moin Zusammen,

      mit einer normalen 32A CEE Steckdose ist es dann bei den gängigen Elektroautos nicht getan. Im Regelfall erfordert es dann eine Entsprechende Ladestation.

      Hierfür ist dann aufgrund der Ladetechnik auch ein entsprechender FI-Schutz erforderlich. (Allstromsensitiv ist meines Wissens nach gefordert.)

      Ich glaube wenn man jetzt noch kein Fahrzeug hat und sich vorbereiten möchte ist der Gedanke mit dem ausreichend dicken Leerrohr zur Garage schon der richtige. Außerdem sollte man Platzreserve im Zählerschrank / Verteilung dafür vorsehen. Wenn man dann noch Platz für einen zweiten Zähler einplant, ist man auf der sicheren Seite, auch wenn es mal andere Stromtarife für E-Mobilität geben sollte.
    • Ich würde auch zu 16mm² raten und ne kleine Unterverteilung in der Garage setzen. Von da kann man vielleicht ja auch direkt den Garten einspeisen, dann hat man es nicht so weit, wenn der Rasenmäher mal die Sicherung schießt.
      16mm² ist eher schon einfacher zu verlegen als 10mm² weil 16mm² schon mehradrig ist und nicht so starr wie 10mm². Ob man die Leitungskapazität nachher nutzt ist ja wieder was anderes, man muss da ja keine 63A drüber prügeln. Der Meter Leitung liegt beim Hornbach bei 9,45€ also kein großer Posten und der Elektriker sollte den noch günstiger bekommen.
      63A CEE würde ich sowieso nicht machen, das sind richtig dicke Prügel und das E-Auto hat eh keinen 63A CEE Stecker sondern kommt dann ja an eine spezielle Schnellladestation.
    • LoSteinke schrieb:

      feelfree schrieb:

      R.B. schrieb:

      Ist es überhaupt notwendig, zuhause eine so hohe Ladeleistung bereitstellen zu können?
      Eben. Ein BMW i3 hat bei der größeren Version eine Akkukapazität von 30kWh. Jetzt nehmen wir mal an, dass in wenigen Jahren eher 60kWh üblich sind. Selbst die wären mit einer 16A-CEE (11kW) in weniger als 6 Stunden aufgeladen. Ich sehe irgendwie kein Szenario, warum ich das zu Hause schneller haben müsste. Ich fahre ja nicht 500km bis nach Hause, lade eine Stunde und mache mich dann sofort auf die nächste größere Tour. Eine Nacht liegt da immer dazwischen.
      Velleicht kommt das Teilen von Elektroautos innerhalb der Straße in Mode (Shareconomy) oder man hat einen Teenager zu Hause, der mit dem Auto gleich nachts wieder losfahren will. Gibt sicher viele Gründe, warum man nicht immer 6 Stunden warten will, bis der Akku einigermaßen voll ist. Auch wenn Autos faktisch 23h am Tag nicht bewegt werden - genau dann, wenn der Akku leer ist, braucht man sie.
      Es ist sicherlich möglich ein Szanario zu konstruieren bei dem 22kW Anschlussleistung nicht ausreichend sind. Die Frage ist eher, ob ich das bei mir zuhause berücksichtigen muss, und ob ich bereit bin den Mehraufwand/Mehrkosten dafür zu bezahlen. Wie oben schon geschrieben, wird´s ab 63A aufwärts richtig teuer, da nehmen die VNB einen ordentlichen Schluck aus der Pulle, selbst wenn sie nur den HAK bzw. den LS im HAK tauschen müssen. Es geht aber nicht nur um die Mehrkosten die man für den VNB abdrücken muss, sondern auch meine Installation im Haus wird teurer.

      Man darf auch nicht vergessen, dass sich bei 43kW anstatt 22kW die Ladezeit gerade mal halbiert, aus 6h werden dann halt 3h. Mehr als 43kW ist mit den heute genormten bzw. üblicherweise genutzten Steckern nicht möglich, man kann jedoch davon ausgehen, dass in Zukunft höhere Ladeleistungen verfügbar sein werden (CCS mit 150kW zum Beispiel). Was auch gerne vergessen wird, die Laderegler innerhalb des Fahrzeugs müssen mit diesen Leistungen umgehen können. Eine 150kW Ladestation bedeutet noch lange nicht, dass ich "mein Auto" mit dieser Leistung laden kann, denn es wäre gut möglich, dass der Regler in meinem Auto nur 40kW (typisch) oder gar noch weniger zulässt.

      Schaut man sich die Akkukapazitäten der aktuell verfügbaren Fahrzeuge an, denn liegen diese meist im Bereich 20kWh-40kWh, große Fahrzeuge um die 80kWh, in Einzelfällen auch 100kWh. Mit den 100kWh schafft der Tesla (als Beispiel) ca. 600km Reichweite, je nach Fahrweise, Wetter (Temperatur) usw. Ich glaube jetzt nicht daran, dass die Akkukapazitäten drastisch erhöht werden, denn 600km Reichweite sind für einen privat genutzten PKW schon ganz ordentlich, und dann würde das ja bedeuten, dass die Effizienz der Fahrzeuge schlechter wird. Wer braucht für seinen PKW eine Reichtweite von 1.000km und mehr? Kein Mensch. Die Masse der bisherigen Fahrzeuge schafft das ja auch nicht.

      Deswegen hatte ich bei meinem obigen Beispiel ganz grob mit etwa 100kWh Akkukapazität gerechnet, und kam bei einer Leistung der Ladestation von 22kW auf ca. 5-6h. Hierbei habe ich noch unterstellt, dass es praktisch nicht möglich ist, über die komplette Zeit mit der maximalen Leistung zu laden. In der Praxis dürfte der Zeitraum aber kürzer sein, da man das Auto wohl nur selten mit komplett entladenem Akku auf den Hof/in die Garage stellen wird.

      d.h. Heutige E-Fahrzeuge (Kleinwagen etc.) schaffen mit verfügbaren Akkukapazitäten zwischen ca. 20kWh und 40kWh Reichweiten um die 200km bis 400km, in der "Oberklasse" ist man mit bis zu 100kWh Akkukapazität unterwegs, und erreicht Reichweiten bis zu 600km. Das sind Reichweiten die für die Praxis ausreichend sind, so dass Verbesserungen in der Akkutechnologie wohl eher dazu genutzt werden, das Gewicht des Fahrzeugs zu reduzieren, was dann wiederum der Reichweite zugute kommt. Ein Kleinwagen mit 200kWh Akkukapazität und 2.000km Reichweite ergibt praktisch einfach keinen Sinn, und die Käufer werden nicht bereit sein, den Aufpreis zu bezahlen. Leute die sich dann ein Oberklassefahrzeug mit riesiger Akkukapazität kaufen, werden auch kein Problem damit haben, ein paar Tausend Euro für eine passende Ladestation auszugeben. Wer 100T€ und mehr in ein Auto investiert, den stören 5T€ oder 10T€ für eine geeignete Ladestation in der Garage nicht im geringsten.

      Sehr kurze Ladezeiten sind eher für Ladestationen von Interesse die irgendwo in der Landschaft stehen, sprich "Tankstellen". Niemand möchte 3h an einer Tankstelle warten, bis das Auto "geladen" ist. Bei einer entsprechenden Verbreitung von E-Fahrzeugen müssten die Tankstellen riesige Flächen anbauen um die ganzen Fahrzeuge unterzubringen. Man muss nur mal überlegen, wieviele Autos heutzutage täglich an einer Tankstelle stehen. Typische Standzeit 5-10 Minuten, wenn überhaupt. Hier wäre es also sinnvoll, wenn die Fahrzeuge möglichst schnell geladen, oder zumindest teilaufgeladen werden können (es gibt ja auch heute schon PKW Fahrer die für 10,- oder 20,- € tanken).

      Als Privatperson würde ich mich fragen, wieviele E-Fahrzeuge es in meinem Haushalt gibt, und ob diese wirklich alle "parallel" schnellgeladen werden müssen. Sollte dem so sein, dann reicht eine Aufrüstung von 22kW auf 43 kW auch nicht aus, sondern dann müsste man den Hausanschluss richtig verstärken. Dann reden wir nicht mehr über 63A oder 80A oder 100A, sondern vielleicht 160A und mehr. Da wird sich der VNB die Hände reiben, denn damit macht er richtig Kohle. Dabei habe ich mit 160A gerade mal 108kW, das wären also 2 Fahrzeuge mit 43kW + Reserve für den Rest des Gebäudes.
      Wenn Du bezahlst, dann bekommst Du auch 250A (170kW), für Geld kriegt man fast alles. Dann wird halt eine längere Strecke bis zum nächsten geeigneten Anschlusspunkt gebaggert und eine komplett neue Leitung gelegt. Da spielen dann so Kleinigkeiten wie Wandlermessung, Blindstromkompensation usw. gar keine Rolle mehr.

      Ach ja, a propos Blindstrom, ich habe oben bewusst immer nur von kW geschrieben und nicht kVA, dieses Fass wollte ich jetzt nicht auch noch aufmachen.
    • von mir ein bekannter hatte mal als leasingkfz einen Tesla boxter , der wurde mit 32A Cee oder 16A Schuko geladen ,
      er ist damit gut zurecht gekommen . Als das Auto älter wurde , sank dann auch die begeisterung für Tesla gegen null , zu viele Probleme , zwar nicht mit der Accu oder Motorentechnik, sondern mit dem Rest und den gaaaaaannnnnz wenigen Vertragswerkstätten . Jetzt ist er wieder Herr der 4 Ringe mit Benzin
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • das E- auto wird kommen.

      in meinem leben vernutlich nicht mehr.

      aber die kinder meiner kinder werden
      vermutlich müde darüber lächeln, dass
      es fahrzeuge gab, die man mit benzin
      betreiben musste.
    • Ich kann mir nicht vorstellen dass es im Sinne der Netze ist ein möglichst hohe Last fürs Auto nachladen zu Hause zu erzeugen.
      Vermutlich wirds so sein, dass einerseits der Aufladegrad der Akkus in die Ladestärke eingeht und eine vollständige Aufladung "zu Hause" in 8 bis 12h angestrebt wird.
      Extrem hohe Ladeströme werden wohl "Elektrotankstellen" vorbehalten sein.

      Für den heimnahen *Normalbetrieb* und den daraus resultierenden Standzeiten reicht das alle Male was ein normaler Hausanschluss hergibt. Das dürfte auch für 90% der Normalbürger genügen.

      Den typischen Vielfahrer mit 40 bis 50 000 km/a seh ich zur Zeit noch lange nicht im Auto mit Elektroantrieb.

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Achim Kaiser schrieb:



      Den typischen Vielfahrer mit 40 bis 50 000 km/a seh ich zur Zeit noch lange nicht im Auto mit Elektroantrieb.

      und den Langstreckenfahrer erst Recht nicht. Wer meint mit einem Kleinwagen, egal ob E-Fahrzeug oder Benziner, ständig Langstrecken bewältigen zu können, der ist wohl noch nie öfter auf Langstrecken unterwegs gewesen.

      Wir neigen manchmal dazu in Extremen zu denken, was wäre wenn, dabei spielt das für die tägliche Praxis nur eine untergeordnete Rolle. Ich hatte ja geschrieben, für Geld bekomm man (fast) alles, aber ich bin mir sicher, dass in der Praxis bei so manchem dann doch eine Vernunftentscheidung getroffen wird. Der Geldbeutel war bisher schon immer eine gute Erziehungsmaßnahme.

      Überschlagen wir mal ganz grob. Ein E-Fahrzeug benötigt, je nach Größe, Gewicht, Wetter, Fahrweise, ca. 10-15kWh pro 100km. Wer seinem Auto gerne die Sporen gibt ist auch mit 20kWh/100km dabei. Viel mehr wird man wohl nur kurzzeitig "verbrauchen" können, analog zu einem Benziner oder Diesel, den man ja auch kurzzeitig auf theoretische 50l/100km und mehr bekommt.

      Welche Strecken legt man als Privatperson mit dem PKW täglich zurück? am Stück? mit Unterbrechung?

      Die Fahrt zum Einkaufen ist wohl eher eine Kurzstrecke, vielleicht typ. 30-40km mit Unterbrechungen.
      Die Fahrt zur Arbeitsstätte kann schon länger dauern, aber wer pendelt mit seinem PKW mehr als sagen wir mal 100km zur Arbeit? Das wären dann 200km täglich, mit 1 (längeren) Unterbrechung.
      Dann kommen die Besuche zu Freunden, Verwandten. Meist bewegen sich solche Fahrten im Kurzstreckenbereich, eher selten fährt man über größere Entfernungen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass jemand jeden Tag seine Oma in 600km Entfernung besucht, und dafür dann auch noch seinen PKW benutzt.

      Wenn ich nun mal von 200km Fahrtstrecke pro Tag ausgehe, dann wären das 20-40kWh pro Tag. Das schafft ein 22kW Lader in 1-2h. Man muss halt die Standzeiten auch nutzen, und nicht meinen, dass man den Akku bis zum letzten "Tropfen" leer fahren muss. Die Nutzung eines E-Fahrzeugs erfordert ein bisschen Umdenken und Weitsicht.
    • Dieter70 schrieb:

      Aha? Was für einen cos phi erwartet mann denn von einem modernen elektronsischem Ladergerät?
      Du weißt doch nicht immer zählt was erwartet wird. Es gibt halt dämliche Vorschriften. Ich habe schon genug Firmen gesehen die kaum Blindstrom haben aber eine Kompensationsanlage.

      Das ist aber auch nur eine Info aus zweiter Hand, obs wirklich stimmt weiß ich nicht. Dafür beschäftige ich mich zu selten mit sowas.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.